Hallo kubaba

Man könnte fast vermuten, dass du irgendeinen Männer- oder Vaterkomplex oder gar einen Frauenkomplex hast. Es geht doch überhaupt nicht um Mann oder Frau bei Gott!

Habe ich auch nur ein Wort von christlich geschrieben? Du zwängst fast alles in ein christliches Bild hinein. Sicher wurde vieles missbraucht, aber es gibt ja auch anderes, man muss nicht im äussern stecken bleiben.
Du hast ja hier deine Betrachtungen aufgeschrieben. Auch habe ich dir dein Recht zugeschrieben, deine Betrachtungsweise zu haben, aber nur sollst du sie ebenso als subjektives Erkennen betrachten, wie du es andern auch vorwirfst.


Weshalb nun der Ewige männlich angesprochen wird, habe ich dir ja gesagt, da geht es aber nicht um ein Geschlecht (weiss überhaupt nicht, weshalb du Gott in ein Geschlecht zwängen willst) sondern um die symbolische Bedeutung von männlich und weiblich, wobei dies überhaupt nicht Bewertend ist. Von der Tenach ist dies eine der Antworten. Wenn du andere willst, wirst du sie andernorts suchen oder bestätigen müssen.


Männer und Frauen sind nun mal unterschiedlich, im Fühlen, Handeln, Denken, auch Physisch usw, ansonsten würdest du dir ja auch nicht eine Göttin suchen, die dir in diesem weiblichen begegnen könnte. Ein Patriarchat, eine Männermacht, wie sie du nun darzustellen versuchst, und sie auf Gott hin projizieren willst, ist nicht durch die Torah vorgegeben, sondern eben durch die Gesellschaft geworden.

Dieser eine Gott in der Tenach ist nun alles in allem, der einzige, und ausser ihm ist kein Gott. So ist in ihm weiblich und männlich vereint. Willst du nun von einem Wesen nur die Seite betrachten oder nur einer Seite die Berechtigung geben (wie es leider oft getan wird)?

Aber es ist dein Ding, deine Angelegenheit, was du nun damit "machst".



Lehit

Alef