Erstmal, vielen Dank, dass ihr mir geantwortet habt. Schon allein das macht mich unendlich glücklich und stark. So jung bin ich gar nicht, stolze 18 Jahre und er ist auch mein allererster Freund und eigentlich sollte er das auch bleiben. Wir sind jetzt seit 2 jahren zusammen und wie man so schön sagt, jetzt sieht man ob man richtig zusammenpasst. In letzter Zeit wird er immer häufiger sehr aggresiv, nicht das er mich schlägt, mehr von seinen Worten her. Als wir zusammenkamen haben wir diesen Test gemacht, mit den Temperamenten, da war er sehr ausgeglichen in allen vieren. Neulich haben wir ihn wieder gemacht und es hat sich eingiges getan, mittlerweile ist er hauptsächlich cholerisch-sanguinisch. Ich natürlich wie auch das erste Mal melancholisch-phlegmatisch. Das ist Wahnsinn, wie sehr er sich verändert hat, er rastet bei jeder Kleinigkeit aus, deshalb ist es auch meist so, dass er mir sauer ist und ich mich bei jedem Scheiß entschuldigen darf, dass er mit mir redet. Das größte Problem seinerseits ist, dass er mich schon bekehren musste und er dafür eine große Geduld aufbringen musste. Jetzt ist es so wie bei dem Volk Israel, die immer wieder Baal anbeteten. Gott gab ihnen ja immer wieder eine neue Chance, wenn sie diesen Gott anbeteten, sich zu ihm zu bekehren. Immer wieder zeiget er sich gnädig Ihnen gegenüber. So ist es mit mir, ich mach immer wieder dasselbe falsch, immer wieder die selben Fehler und das treibt ihn zur Weißglut. Er ist auch gerade mal 18 und mit 18 will man seine Freundin nicht erziehen und ihr alles beibringen müssen, wie einem Kleinkind, das kann ich ja auch verstehen. Immer wenn er denkt, ich habe was begriffen, enttäusch ich ihn wieder. Natürlich nicht absichtlich, es fällt mir nur unglaublich schwer, mich von Grund auf zu ändern. Aber er kommt langsam an den Punkt, an dem er mir kräftemäßíg nicht immer wieder die Chance geben kann, er ist wirklich am Ende. Aber ich bin es auch. Trotzdem liebe ich ihn, wie keinen anderen Menschen.
Die größte Angst hab ich wirklich meinen Eltern das zu sagen, weil ich mir dann das schlimmste ausmal. Sie lieben mich, keine Frage, aber so hatten sie sich die Zukunft für ihre Tochter bestimmt nicht vorgestellt.

Nein Alef direkt wissen es meine Eltern nicht, dass ich an Gott glaube, aber sie wissen sehr wohl, dass mein Freund Christ ist.
Kirsten, da hast du ganz recht, das ist das, was auch meinen Freund nervt, dass ich es jedem Recht machen will und jeden Streit vermeide. Das weiß ich auch selber gut und ich will mich in der Beziehung wirklich von Gott verändern lassen.

Vielen Dank, dass du ihr mich gebetet habt Tomkat, Alef und Kirsten!
Gott segne euch!

Und wirklich vielen, vielen Dank!!