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Thema: Beruf/Studium

  1. #11

    Standard

    @Provisorium

    Ich glaube beim MDK als Berufsanfänger habe ich nicht so große Chancen.


    Wieso sind meine Arbeitszeitwünsche schwierig? Ich möchte doch nur halt an paar Tagen frei an denen ich zu tun habe und gerne würde ich schon Zeit haben für meine Familie und auch etwas mit denen unternehmen können. Ist dies heute so schwer zu verwirklichen?


    @ Mirjamis
    Das Arbeitsamt hat mir bisher nicht geholfen, die meinen ich soll in der Pflege arbeiten. Gespräche mit denen haben bisher wenig gebracht warum auch immer. Irgendwie sind die da in der Beratung was mein Fall angeht nicht sehr kompetent. Verstehen es nicht wieso ich eine Ausbildung zum ex. Altenpfleger gemacht habe und ich jetzt da nicht mehr arbeiten will. Direkt in der BIZ war ich nach meiner Ausbildung noch nicht, werde mal hingehen.

    Da mir durch Gespräche mit kostenlosten Beratern nichts gebracht haben, fing ich an mich hier im Forum zu informieren um so vielleicht zu guten Erkenntnissen zu gelangen.
    @ Sunigol
    Ich bin 26 Jahre alt und hoffe mal eine eigene Familie und Kinder zu haben.

    Ich wollte Praktika machen nach meiner Ausbildung doch das Arbeitsamt sagte ich habe ein Beruf erlernt wer soll denn meine Sozialversicherungen bezahlen wenn ich Praktika machen werde? Und nun muss ich in meinem Beruf arbeiten, ok momentan gefällt es mir, aber dieser Patient wird ja nicht ewig auf Erden leben.

    Ich denke ein Verwaltungsberuf wäre auch ganz gut, gibt’s da auch welche dann mit dem Studium „ Soziale Arbeit“, aber ich möchte keinen alzusehr mathematischen Beruf haben.

  2. #12
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    Wiesbaden
    Beiträge
    1.523

    Standard

    Zitat Zitat von TomekMH Beitrag anzeigen
    Ich glaube beim MDK als Berufsanfänger habe ich nicht so große Chancen.
    Probieren geht über studieren. Du solltest es einfach mal versuchen und Dich bewerben, denke ich mal.
    Der Bedarf in der Altenpflege ist natürlich gigantisch und wird in den nächsten Jahren noch größer werden, da sieht das Arbeitsamt wohl keinen dringenden Bedarf Dir noch andere Möglichkeiten zu eröffnen, das musst Du dann selbst irgendwie hinbekommen. Sowas höre ich leider immer wieder.

    Deine Arbeitszeitwünsche sind eigentlich nicht wirklich unrealistisch, gerade als Altenpfleger ist man da ja durchaus flexibel. Aber Dein damit verbundener Gehaltswunsch wird ein Problem. Wenn man so 1200Euro Netto verdienen möchte, muss man in der Pflege (bei Neuverträgen) in der Regel mindestens 75% arbeiten und wie die Erfahrung zeigt, müssen 75% Kräfte häufig dann doch 100% arbeiten, weil man aufgrund von Krankheit oder Urlauben für Kollegen einspringen muss. So ist jedenfalls meine Erfahrung.

    In meinem Team arbeiten einige 75% oder auch 85% Kräfte, die haben aber auch regelmäßig über das Jahr immer so 100 Überstunden und mehr, die sich einfach nicht abbauen lassen, weil beständig immer wieder etwas passiert und eingesprungen werden muss. Das ist ein ganz großes Problem, aber die Pflegebranche in Deutschland ist einfach katastrophal organisiert, auch politisch. Aber sicher kennst Du das ja.

    Vielleicht solltest Du zunächst mal alle Möglichkeiten innerhalb Deines erlernten Berufes antesten. Examiniertes Personal ist hochgradig gesucht. Wenn man geschickt verhandelt kann man sicher einige Ansprüche stellen. Teste mal verschiedene Heime an, bewirb Dich bei der ambulanten Pflege, vielleicht auch bei der Zeitarbeit, ich kenne Kollegen, die gerade bzgl. Arbeitszeitwünschen mit der Zeitarbeit sehr zufrieden sind. Wo arbeitest Du denn zurzeit? Stationär, ambulant?

    Vielleicht kannst Du auch mit Deinem Arbeitgeber sprechen und einen Plan für die Zukunft erstellen. Wohnbereichsleitung, PDL, einen Karriereplan verfolgen. Allerdings wird sowas in der Regel der Arbeitgeber eher nur mit 100% Kräften ermöglichen wollen. Auch ein berufsbegleitendes Fernstudium ist noch eine Möglichkeit.

    Du musst schauen was Dir wichtig ist. Aber meiner Erfahrung nach wird gerade im sozialen Bereich arbeitszeittechnisch zunächst großes Engagement erwartet.

    Viel Erfolg
    Provisorium


  3. #13

    Standard

    Zitat Zitat von TomekMH Beitrag anzeigen
    Ich wollte Praktika machen nach meiner Ausbildung doch das Arbeitsamt sagte ich habe ein Beruf erlernt wer soll denn meine Sozialversicherungen bezahlen wenn ich Praktika machen werde? Und nun muss ich in meinem Beruf arbeiten ...
    OK, wenn das mit dem Praktikum nicht funktioniert, dann musst du dich eben anders über die Berufe informieren. Streng deine Phantasie an, Einfallsreichtum ist gefragt.

    Dass nach Ausbildungsende überhaupt nichts mehr geht mit neuen Berufen, stimmt aber nicht. Es gibt viele Leute, die nach Abschluss ihrer Ausbildung noch ein Studium anfangen. Die zahlen zwar keine Renten- und Arbeitslosenversicherungsbeiträge während dieser Zeit, erwerben allerdings auch keine Ansprüche.

    Eine Krankenversicherung musst du allerdings haben, auch als Student. Aber die gibts auch - such mal nach "studentische Krankenversicherung".

    Ich denke ein Verwaltungsberuf wäre auch ganz gut, gibt’s da auch welche dann mit dem Studium „ Soziale Arbeit“, aber ich möchte keinen alzusehr mathematischen Beruf haben.
    Ich denke, wenn du Soziale Arbeit studierst, wirst du hinterher auch hauptsächlich soziale Arbeit machen und weniger Verwaltung. Natürlich gibts Sozialarbeiter, die nach einigen Jahren in Leitungsfunktionen aufsteigen und dann zunehmend Führungs- und Verwaltungsaufgaben haben. Aber das sind Stufen, die man erst später erreicht, und wer so eine Karriere vorhat, sollte vielleicht lieber gleich den passenden Studiengang machen, z.B. Pflegemanagement.

    Mir scheint, dass du dich noch mal genauer über die Berufsfelder informieren musst: Was ist Soziale Arbeit, was ist Sozialpädagogik, was sind soziale Verwaltungsberufe, und wie lernt oder studiert man das? Setz dich doch mal mit Hochschulen in Verbindung, die solche Studiengänge anbieten. Fahr hin und sprich nicht nur mit der offiziellen Studienberatung der Hochschule, sondern auch mit den Leuten von den Fachschaften (die Fachschaft ist die Organisation der Studenten, die ein bestimmtes Fach studieren). Die können dir entweder direkt weiterhelfen oder dir Kontakte nennen.

  4. #14

    Standard

    Ich arbeite gerne mit Menschen ob ich das kann, das weiß ich nicht, hab da so leider meine Bedenken.

    Ist es kein Problem nach einem "Soziale Arbeit" Studium als Erzieher zu arbeiten? Ist es überall so oder kommts auf das Bundesland oder so an?

    Gerne würde ich mal einen Beruf ausüben der auch mit meinem Glauben zu tun hat. Momentan habe ich deshalb sehr viele Fragen was meine berufliche Zukunft angeht und dachte mir dass ich vielleicht durch so ein Forum weitere Erkenntnisse gewinnen könnte und somit wieder paar Fragen hab:

    1. Gibt es ein kombiniertes Studium der "sozialen Arbeit" und " Religionspädagogik" auch auf kath. Fachhochschulen? Habe gelesen das es auf einer ev. angeboten wird.

    2. http://www.dhbw-stuttgart.de/themen/...flege-und-reha

    Zum Link: Was ist denn wenn irgendwo nur "soziale Arbeit " angeboten wird und jetzt wird dort die " Soziale Arbeit" in Fachrichtungen unterteilt. Also was ist denn nun besser? Kann man mit der allgemeinen " sozialen Arbeit" dann nicht in der Pflege und Rehabilitation arbeiten oder doch oder wie? alles sehr kompliziert, wie soll man sich dann da entscheiden und wer kann mir da helfen. Die Mitarbeiter des Arbeitsamtes bei dem ich schon öfters war sind irgendwie unfähig mir zu helfen.

    Natürlich ist die Freude und Liebe zum Beruf das wichtigste aber mir ist es auch mal wichtig viel Zeit für meine Familie zu haben und nicht den ganzen Tag auf und für die Arbeit zu verbringen. Möchte gerne ein Beruf wo ich nach 8 h oder mehr Dienst Feierabend habe und wenn möglich Feiertage und Tage wie Rosenmontag von vornherein frei sind.

    Ich arbeite momentan in einem Pflegeberuf und möchte gerne raus aus der Pflege weil mich der Druck und die Befürchtung mir könnte jemand sterben zu groß ist. Möchte lieber ein Beruf wo ich Menschen fördere, unterstütze, anleite aber nicht direkt an denen körperlich eingreifen muss. Gerne mache ich auch Verwaltungsaufgaben wenn sie nicht zu viel mathematisches beinhalten. Dass man im sozialen Bereich überall große Verantwortung hat ist mir bewusst und die trage ich gerne aber wie gesagt ist diese mir im Pflegebereich etwas zu groß.

    Habt ihr eine gute Berufsempfehlung für mich?

    Was sind denn so soziale Verwaltungsberufe und wie wird man zu denen ausgebildet?

    @Provisorium

    Es werden beim MDK Anforderungen verlangt die ich nicht habe.

    Arbeite in der Intensivpflege 12 h am Tag bei einem Vollzeitjob, da muss ich halt ca. 15 Tage verteilt im Monat arbeiten und habe meine Vollzeit Stunden fertig und dann habe ich halt auch ca. 15 Tage komplett frei.

    großes Engagement habe ich doch ich sehe mein Altenpflege-Beruf in der Intensivpflege jetzt nicht so übertrieben Übel wo ich nur einen Patienten 12 h zu betreuen habe, aber manchmal denk ich mir halt schade das ich jetzt so dabei bleibe. Etwas mehr Abwechslung wäre nett, und da ich sehr gerne dazu lerne und so habe ich irgendwie große Lust und bin sehr motiviert zu studieren. Bloß ich frag mich was? Damit ich es hinterher nicht bereue. Ok diese große medizinische Verantwortung in der Pflege belastet mich auch etwas. Noch mehr Verantwortung z.B. in Leitungspositionen/ Lehrer im Pflegebereich die irgendwie immer schlimmer werden, würd mich vielleicht zu sehr frustrieren.


    Für mich war der Beginn der Ausbildung ein Sprung ins kalte Wasser, ich habe vorher nur in der sozialen Betreuung gearbeitet und dachte die exam. Altenpflegefachkraft ist der verlängerte Arm der sozialen Betreuung
    @Sunigol

    Ich weiß es nicht, aber ich glaube Pflegemanagement wäre ja dann auch nichts für mich, weil ich dann auch wieder für die medizinische Pflege am Menschen verantwortlich bin.

  5. #15

    Standard

    Tut mir leid, Tomek, aber ich glaube, wir drehen uns im Kreis. Überleg noch mal in Ruhe.

  6. #16

    Standard

    Ist Streetworker so ein durchgehender Beruf indem man nach bestimmten Stunden Feierabend hat oder muss man mal da und mal dahin und das auf den ganzen Tag verteilt?

    Ja ich könnte mit Obdachlosen, Behinderten, Einsamen auch ganz gut reden. Mache ich jetzt ab und an draußen wenn sie mich nach Geld fragen oder so, manchmal fangen die mich aber an anzuschreien, wenn die meinen ich denke sie wollen nur Alkohol oder ähnliches.

    „Also Sozialarbeiter ist es auch nicht deine primäre Aufgabe Menschen zu pflegen, das hast du nicht gelernt eher mit ihnen zu arbeiten, Ressourcen zu entdecken und zu fördern, Hilfe zur Selbsthilfe!! usw.:)“
    Ja wenn ich das lese so etwas tun zu können, kommt Freude in mir auf, bei der Pflege die ich jetzt tue habe ich dies nicht so sehr.

  7. #17

    Standard

    Aktualisierung meines Beitrags mit Antworten auf eure Kommentare:

    Ich weiß nicht ob es hier her passt, aber gehört vielleicht in den Bereich Lebensbegleitung : Habe mal eine Frage: Ich weiß einfach nicht wo ich mich beruflich hinbewegen soll. Ich will einfach ein Beruf den ich mache und nicht eine Lebensaufgabe und das heißt u.a. gerne weg von den Pflegetätigkeiten. Bei Feierabend fällt der Druck. immmer wie ein Schritt in die Freiheit auch wenn ich dann noch für die Bewohner da bin die etwas reden wollen. Ich bin trotzdem froh die Ausbildung mit einer bestandenen Prüfung abgeschlossen zu haben. Doch ich denke eine Arbeit wo man glücklich ist ist besser als eine Arbeit in "Angst", dass heißt nicht ohne Stress.

    "nur" eine neue Ausbildung für einen Beruf will ich nicht so gerne machen, wenn dann schon "soziale Arbeit" studieren und damit auch mehr Berufsalternativen haben.

    Ich will auch nicht noch mehr Verantwortung für Körperpflege übernehmen durch Berufe im Management. Ich arbeite gerne organisatorisch am Schreibtisch , Dokumentation macht mir Spaß und schreibe auch gerne Pflegeplanungen. Habe auch gerne Kontakt zu Menschen, unterhalte mich immer wieder gerne mit meinen Bewohnern und auch mit Demenz erkrankten Bewohnern habe ich Freude mich zu unterhalten auch wenn die Gespräche schnell wirr, Themenwechselnd und Wiederholend sind. Organisiere und bin gerne bei Festen für die Bewohnern da. Wollte vor der Pflege mal gerne Kellner werden . Arbeite wie gesagt sehr gerne pädagogisch ( soziale Aktivierung, Anleitung, Unterstützung, Beratung) . Zivildienst beim sozialem Dienst einer Senioreneinrichtung war eine der schönsten Zeiten meines Lebens. Wäre es jetzt gut Soziale Arbeit zu studiern? oder muss ich, um eine berufliche Änderung vornehmen zu können, etwas anderes studieren? Was für Möglichkeiten habe ich ? Habt ihr Vorschläge für mich ? Zeit bleibt ja nicht stehen und ich bin 28 Jahre alt.

    Will bei Feierabend , Feierabend haben. Ok so ca. 1 h Tagesreflektion und Vorbeitungen für den nächsten Tag nach Feierabend würde ich machen.

    Habe schon mal überlegt beim MDK anzufangen doch das Fachwissen dafür habe ich noch nicht. Arbeiten den Sozialarbeiter beim MDK ? Weil nur MDK als Ziel sehen möchte ich nicht weiß nicht ob ich mich in diesem Bereich wohl fühlen kann .

    Ein Rechtsanwalt hat mir von zu vielen negativen Folgen für gesetzl. Betreuer erzählt, da die Gesetze zu wenig Schutz bieten. Gesetz. Betreuer haben Verantwortung für die Tätigkeiten die die Menschen zuhause machen. z.B. kann man Schuld sein wenn die Wohnung Abbrennt oder andere tragische Unfälle.
    Lehrer sein fände ich sehr interessanten Beruf, aber nicht unbedingt wie man richtig pflegen soll. Die Lernfelder " Unterstützung alter Menschen bei der Lebensgestaltung " und Altenpflege als Beruf finde ich interessant.

    Gibt es ein Studium pflegepädagogik und soziale Arbeit?

    Ich finde Beruf von Altenpflegehelfer besser als von examinierten. Aber dann springt der Zweite Grund der Arbeit in den Vordergrund, und dass ist der Lohn. Pflegehelfer und auch 87b Kräfte verdienen mir zu wenig. mindestes 1500 € netto will ich gerne haben. Am liebsten auch viele freie Wochenenden und Feiertage. Familie ist mir halt sehr wichtig statt Arbeit. Heißt jetzt nicht das ich etwas gegen Schichtarbeit habe.

    Ich finde die 5 punkte die sterbende öfters bereuen sehr wichtig fürs Leben.

    http://heftig.co/was-sterbende-bereuen

    Doch ich fühle mich für Pflege nicht 100 % geeignet deshalb ja dieser lange Beitrag. Frage auch hier nach weil ich Probleme damit habe eine Veränderung vorzunehmen, arbeite ausgelernt schon fast 2 Jahre in der Pflege.

    Habe kaufmännisches Fachabi wollte früher im Einzelhandel arbeiten da viel Menschenkontakt und Abwechslung. Neue Kunden , neue Produkte. Aber Mathe liegt mir gar nicht. Mag nicht mit Zahlen zu arbeiten.

    Das Arbeitsamt sagte mir ich muss diesen Beruf ausüben weil ich die Pflege Ausbildung gemacht habe. Eine Mitarbeiterin verstand mich dort und wünschte mir Erfolg bei der Berufssuche aber konnte kein Rat geben was ich zukünftig machen solle. Sie verstand auch dass der Pflegeberuf nichts für mich ist. Es ist körperlich und von dieser Art von verantwortung nicht meine Berufung.
    Sie äußerte auch dass viele Mitarbeiter der Arbeitsagentur nicht den Menschen sehen sondern den Auftrag Arbeitslosigkeit zu verhindern. Vor der Ausbildung sagte das Arbeitsamt ja auch Prima werden Sie Altenpfleger. Ich hatte das Vorurteil man darf im Tempo der Senioren arbeiten.Habe da zu wenig Beratung bekommen und gedacht die Altenpflege wäre der verlängerte Arm der sozialen Betreuung, doch sozial fand ich dann bei der Pflege kaum mehr etwas.
    Ich möchte doch nicht mehr direkt medizinisch, körperlich pflegen , sondern Menschen fördern, beraten, anleiten. Wenn ich mich im Pflegebereich weiterbilde komme ich da nicht weg und habe vielleicht mal eine höhere Position aber in diesem schrecklichen Konstrukt das in der Pflege herscht.

    Ich habe leider persönlich noch niemanden getrofen dem ich meine Gefühle , Gedanken und Überlegungen erzählen konnte und mir dann wirklich half. Will gerne ein Beruf mit Abwechslung und nicht jeden Tag das Gleiche tun. Ich habe wohl kein Blick dafür aber mir kommt die Pflege wie ein täglich gleiches Ritual vor, ich hoffe bei der sozialen Arbeit habe ich wenigstens etwas Abwechslung.

    Stichwortartig sind paar Interessen von mir: - Gesellschaft anbieten ( cafe trinken, etwas reden, spielen, Zu verschiedenen Anliegen Feste organisieren , zuhören, da sein) - Berufsberatung anbieten, - Dozenten zu verschiedenen Themen anhören oder selber einige vorbereiten. -Verkaufen - Kreativität anderer bewundern - Jobs und Wohnungen für andere suchen - Bin sehr Hilfsbereit ( Obachlosen helfen) - lernen , - Reisen.

    Ständig höre ich auch ich soll dann einfach den Schritt Wagen sozialen Arbeit zu Studieren ich verliere ja nichts davon. Außer mein jetzigen beruf aber werde vielleicht glücklicher.

    Ich will es nicht auch irgendwann bereuen nur in der Pflege geblieben zu sein,und die Chance zu studieren nicht genutzt zu haben. Habe ja kaufmännisches Fachabitur und könnte auf Fachhochschulen etwas studieren, anders gesagt bin ich schon 28 und so. Ein großes Wirr warr in meinem Kopf wenn ich an Zukunft/beruf und so denke , worauf ich keine eindeutige antwort finde und irgendwie eine Art Angst in mir hochkommt egal in welche Richtung ich denke.

    Dachte mir halt soziale Arbeit studieren und Schwerpunkt auf Altenarbeit und Gesundheit zu legen. Vielleicht kann ich damit u.a. als HonorarDozent in Pflegeschulen arbeiten.
    Hoffe auch einiges über Methoden der Berufsberatung zu lernen. .Das Thema Berufssberatung allgemein finde ich auch sehr interessant und könnte mir vorstellen dies auch Beruflich dann anderen weiterzugeben. z.B. in der Berufsjugendhilfe oder ähnlichem. Darum war auch schon eine Überlegung von mir Beschäftigungsorientierter Berater und Fallmanager zu studieren.

    Berater beim Jugendamt in der Verwaltung oder so, wäre auch ein Beruf der mir gefallen könnte.

    Ich mag mit Menschen zu arbeiten aber ich brauch es nicht unbedingt. Außerhalb der Arbeit brauch ich es u.a. Durch meine Familie und Freunde. Meine Arbeit trenn ich schon sehr vom Leben.

    Die Arbeit von Gemeindereferenten hat auch viel Freude gemacht aber dies ist ein 24h job , verteilt über den ganzen Tag, fast wie der Beruf eines Priesters. Auch meine kurze Tätigkeit in einem Call-center hat mir mehr Freude gemacht als Pflegen. Aber mir wurde zu blöd die Menschen irgendein Abo anzudrehen. Aber das Telefonieren fand ich gut.

    Politisch bin ich ja auch aktiv aber dies bleibt wohl für immer nur ein Hobby , unwahrscheinlich damit Geld zu verdienen. Gut ist auf meiner jetzigen Arbeit dass ich dies mit meiner ehrenamtlichen Arbeit kombinieren kann und frei habe wenn ich frei benötige auch mal 1 Woche oder mehr, da ich ja 12 h dienste mache.

    Im Hospitz arbeiten kann ich mir auch ganz gut vorstellen, falls meine Vorurteile stimmen, dass da den Patienten bewusst ist dass sie sterbenskrank sind. Natürlich tut man alles damit man noch so lange und gut leben kann aber absolut bremsen kann man den Tod halt nicht. Habe noch kein Kurs zum Palliativpfleger gemacht oder ähnliches was ich gerne mal machen will,somit kenne ich bisher nicht die Worte die man sagen könnte, damit es einem hilft in so einer Situation zurecht zu kommen. Den Beruf von Trauerbegleitern finde ich auch sehr interessant.

    Es ist schwierig Praktika zu machen , da ich Vollzeit 40 /h die Woche arbeite. Überlege aber schon lange auf 30 h Woche zu kürzen, doch irgendwie habe ich mich noch nicht überwunden dies zu tun. Bin ein Mensch der total unwohl fühlt aufgaben aufzugeben und Wege zu wechseln.
    Natürlich muss mich die Tätigkeit erfüllen, aber hätte gerne Tage wie Heilig Abend abends frei oder Rosenmontag. In der Altenpflege muss man ja immer Angst haben doch plötzlich arbeiten zu müssen, wenn ich eigene Familie hätte fänd ich das ganz blöd die dann allein zu lassen.

    Eine Überlegung von mir aufgrund der Arbeitszeit war auch der Beruf des Erziehers Kann man nach einem Studium der " sozialen Arbeit" als Erzieher ( z.B. Im Kindergarten) arbeiten? Nicht falsch verstehen das ich nun die Arbeitszeit als Entscheidungskriterium sehe Meine einzige Sorge ist die unberechenbarkeit von Kindern, was ist wenn die sich etwas schlimmes antun? sich verletzen beim spielen? Bei Ausflügen auf die Straße rennen? Ist das gerade nur ein Vorurteil von mir das Kinder so etwas machen? und ich mir darüber nicht zu viele Sorgen machen müsste? Habt ihr euch solche Gedanken gemacht bevor ihr Erzieher wurdet und wie kommt man mit dieser " Angst" zurecht? Passieren oft Unfälle? was sind die Folgen für die Erzieher? oder sind das Gedanken von mir, die ich nicht bräuchte da ja tausende Erzieherinnen täglich damit zurecht kommen und Kinder doch auf einen gut hören und kein Unsinn machen?

    Hoffe während des Studiums viele Praktika machen zu können.
    Und lernen tue ich sehr gerne, wenn ich mir die Zeit dafür nehm.

    Ich frage diese Fragen hier, weil leider ist meine Erfahrung das so "kritischen" Fragen irgendwie nicht gerne gehört werden und ich denke dass ich hier schriftlich vielleicht bessere Antworten bekomme und es auch mehrere Lesen statt dann nur eine Person.
    e.

    Vielleicht stelle ich mir die ganzen Fragen, weil ich mal mein Beruf zu perfekt machen will, doch man kann ja nur aus Berufserfahrung lernen und nicht direkt alles wissen. Ich darf ja auch Fehler machen. Keiner ist ja als Profi gestartet. Ich weiß halt nicht wo ich meine Stärken entwickeln kann. Wenn ich irgendwo mal nach dem Studium beginne zu arbeiten habe ich ja bei guten Arbeitgebern eine Einarbeitungsphase niemand sollte direkt 100% Wissen und korrektheit verlangen. Soll ich einfach Studium wagen und genießen das neue Wissen einzusaugen und halt darüber reflektieren, statt an die Zeit nach oder vor dem Studium nachzudenken? Professionell arbeiten heißt eben nicht immer alle Antworten parat zu haben, sondern ehrlich zu reagieren, sich zu informieren.

    Falls jemand weitere Fragen hat kann sich an mich wenden.

    Heilerziehungspflege ist schön. , kann man das auch als studierter Sozialarbeiter ohne die HEP Ausbildung ? Pflege-Ausbildung habe ich ja und im Studium Soziale Arbeit kann ich ja das erzieherische lernen und wenn ich mich noch während des Studiums sehr mit Inklusion befasse ist dies wohl dann auch ganz gut. Ist dies möglich ?

    QM-beauftragter und Gesundheitsmanagement als Bachelor sind ja nette Vorschläge aber ich will ja nicht im Pflege-Management arbeiten. Was habe ich da sonst so für Möglichkeiten.

    Interessant wäre unter Umständen : Case- und Belegungsmanager/-in
    im Gesundheits- und Sozialwesen und Qualitätsbeauftragte/-r in der Pflege. Doch da habe ich die Sorge das ich wieder direkt für die Pflege verantwortlich und auch dann für meine Beratung rechtlich zur verantwortung zu ziehen bin und das ist mir glaub ich zu belastend, wenn ich etwas übersehen habe. Ich will lieber für die Psyche und Seele verantwortlich sein, statt für den Leib. Will ja nicht ins Gefängnis wegen meinem Beruf.

    Für Heilpädagogik fehlt mir die Kreativität, ich brauche vorgegebene Pläne und Ideen, selber so etwas entwickeln fällt mir schwer.

    So Oberbegriffe die mich am meisten interessieren : Altenarbeit, Glaube, Inklusion, Berufsfindung, Obdachlosenarbeit, Trauer/Sterbebegleitung.

  8. #18
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    Standard

    Du kannst Sozialpädagogik studieren(in einigen Bundesländern mit numerus clausus); natürlich verlangt ein Studium heute immer einiges ab, das geht nicht "mal eben so nebenbei".
    Einer meiner Söhne ist Diplomsozialpädagoge (das, was man landläufig "Sozialarbeiter" nennt).
    Das Studium dauert 3-4 Jahre incl. mehrerer Praktika sowohl ambulant als auch in Kliniken.
    Einsetzbar wärst du danach in vielen Bereichen, u.a. auch im ambulanten betreuten Wohnen, was dir wie gewünscht die Wochenenden frei hielte.
    Meist bekommt man heute eh nur eine 3/4 Stelle, was dir ja ebenfalls entgegen käme; der Verdienst wäre dann in etwa wie von dir benannt.

    Allerdings kommen mir bezüglich deiner generellen Haltung - korrigiere mich, wenn ich dich da missverstanden habe - , dass deine Arbeit nur ein Erwerbsverdienst, aber keine "Lebensaufgabe" sein soll, Bedenken, ob du die richtige Richtung hinsichtlich eines sozialen Berufes einschlägst unter diesem Aspekt.

    Ich bin selbst psychisch krank und auf einen Betreuer angewiesen und bin leider zu oft mit Menschen konfrontiert worden, die diesen verantwortungsvollen Beruf eben auch nur als "Job" ansahen - es hat mich oft zusätzlich krank gemacht....

    Vielleicht solltest du überlegen, in einen Bereich zu gehen, den du wirklich einfach nach Dienstende "abhaken" kannst und in welchem du nicht mit Menschen arbeiten musst, die dir ein hohes Maß an Verantwortung abverlangen?

    Ein Denkanstoß aufgrund deiner Zeilen und aufgrund eigener bitterer Erfahrung mir der Spezies Sozialpädagoge......
    Ähnliches - nur, dass da ein Studium entfällt und du sofort Geld verdienen würdest, da Ausbildungberuf - für den Erzieher.

    Viele Grüße

    Jamy
    Geändert von Jamy (19.06.2014 um 07:49 Uhr)


 

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