Das Problem liegt da wo ganz anders. Das ist nicht mal der Glaube an G"tt selbst, sondern das Bild, was von ihm durch einige Religionen vermittelt wird.
Die meisten haben hierzulande so dieses Bild vor Augen, wenn von "Gläubigen" gesprochen wird: Nen mausgrauen Christen, mit naivem Marienlächeln der schwärmerisch was von Jesus sülzt und gerne an Wunder wie Heilungen oder weinende Statuen glaubt, ein paar keusche Liedchen trällert und natürlich die Evolutionstheorie sowie alle gängigen wissenschaftlichen Erkenntnisse ablehnt.
Dieses grobe Bild haben die meisten intelligenten Atheisten vor Augen und denken verständlicherweise "Wie doof kann man sein..."
Würd ich auch denken.
Nur ist das Problem halt, dass sie durch dieses Bild, was da so rüberkommt, gar keine Ambitionen haben sich näher damit zu beschäftigen, zu differenzieren, dass Glaube nicht gleich Glaube ist, wo der Ursprung ist, wo die Begründung und dass sich Wissenschaft und Glaube durchaus vereinbaren lassen.
Klar so Zeugs wie Lakeland usw das lässt sich mit funktionierendem Verstand natürlich nicht glauben, da zeigt man doch eher nen Vogel.. leider versauen eben gerade diese Typen das Bild der "Gläubigen", oberflächlich betrachtet werden dann irgendwie alle Gläubigen für so abgedreht gehalten. Und wenn man sich dann als Gläubiger bekennt und mit denen in einen Topf geworfen wird, das schadet dem Image des intelligenten Menschen, logisch.
Also würd ich behaupten, das Problem liegt auf beiden Seiten: Einerseits die oberflächliche Betrachtung der Nichtgläubigen, andererseits wie manche Gläubige den Glauben rüberbringen, bzw in ein schlechtes Licht rücken...



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