Ja, und Flat meinte, dass Liebe und Nächstenliebe interpretiert sein müssen, womit er ja völlig recht hat. Ich sage noch mehr, nämlich das Liebe und Nächstenliebe gelebt werden müssen. Da ist nicht das individuelle Verständnis das Ausschlaggebende, sondern die daraus entstehende Intention und das Handeln. Liebe und Nächstenliebe ist nichts, was man verstehen muss, sondern es ist ein Tun. Und damit man zu diesem Tun kommt, brauche ich nicht zwangsläufig die Thora.
Aber erzähl doch bitte mal, was Du konkret meinst. Inwiefern also die Thora diese beiden Gebote in einen bestimmten Kontext setzt und wie man das dann interpretieren kann.
Gott ist ein Gott der Gegenwart. Wie er dich findet, so nimmt und empfängt er dich, nicht als das, was du gewesen, sondern als das, was du jetzt bist. (Meister Eckhart)
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