Nur widersetzt sich keine Religion Gott!
Jede Religion stellt lediglich eine andere Sichtweise auf das eine Göttliche dar.
Was unendlich viele Fassetten hat, kann nicht mit einseitiger Sicht vollkommen beschrieben werden.
Gott lässt sich nicht in die Zeilen eines Buches pressen.

Eine Religionen richten sich auf die eine Sichtweise auf das Göttliche.
Eine andere Religion auf die andere Sichtweise.
Und das ist gut so.

Gott ist keineswegs engstirnig.
So wie die Sonne allen Menschen leuchtet, so gilt Gottes Liebe allen Menschen.

Wie steht so schön in der Bergpredigt:
"Seelig die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen."

Nun gibt es keine bevorzugte Religion, gute Tugenden zu entwickeln.
Lediglich ist festzustellen, dass all jene, deren Glauben sie aggressiv und kämpferisch gemacht hat,
Gott am fernsten stehen: Ihnen fehlt meist völlig der Humor,
jene gottgegebene Leichtigkeit die Menschen vereint.

Denn wenn Menschen miteinander Lachen können,
werden sie sich niemals aus religiösen Motiven zu bekehren versuchen,
mit Gewalt oder Höllendrohungen beim Glauben zu halten,
und letztlich nicht selten auch noch zu bekriegen.

Darum zitiere ich Zarathustra:
"Alle Wege, wenn sie nur gut sind führen zu Gott.
Gehe jeder den seinen, gebe Gott ihm Kraft und Beharren."