Ich glaube das, was Du erzählst, Birdwoman!
Aus vielen Büchern, die ich gelesen habe oder Erzählungen, die ich hörte, entwickelte ich meinen festen Glauben, dass unsere Seele nicht nur unsterblich ist, sondern auch weiter "spürbar" in einer anderen, besseren Welt fortlebt... der Weg ins LICHT ist weit und die (Über)Lebenden sind in Sorge um den Toten, leben in Trauer und vermissen den geliebten Menschen, wie Du Deine Mutter. Doch hilft es vielleicht, über die Trauer hinweg zu kommen, wenn wir wissen (und das vielleicht durch Dein "Erlebnis"), dass es der Seele "gut" geht...
Ich erinnerte mich beim Lesen an eine Erfahrung, von der mir mein Vater vor einigen Jahren erzählte:
Förmlich in seinen Armen starb der Priester, in dessen Nachbarschaft meine Eltern wohnen.
Nachdem er "hinüber gegangen war", so erzählte mein Vater, und mein Vater wieder zurück zum Haus ging, muss ein starker Wind über den Kirchplatz gegangen sein, der die Blätter zusammen wehte und sich im Kreise drehen ließ, so, als wolle sich der Pastor von seiner jahrzehntelangen Wirkungsstätte verabschieden und den Hinterbliebenen sagen "Macht euch keine Sorgen, ich bin noch da...!". Mein Vater war tief bewegt und auch mich bewegte diese Vorstellung, obwohl ich gar nicht Zeuge davon war.
Was gibt es schöneres, als einst wieder selber "nach HAUSE" zu gehen...und bis es soweit ist, zu wissen, dass unsere Lieben, die vorangegangen sind, gut angekommen sind im Jenseits, im Himmel, im "Hause des VATERS" oder wie man die Dimension des LICHTS auch immer nennen mag...
Und was mir ein noch größerer Trost ist:
Auch wenn der "Duft" oder der "Wind" irgendwann weg ist: obwohl körperlich von uns getrennt, sind die "Verschiedenen" dennoch da! Also scheue Dich nicht, Birdwoman, auch weiterhin mit Deiner Mutter zu reden, als wäre sie noch am Leben, denn letztlich tut sie es! Sie lebt!



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