Zitat Zitat von nihil Beitrag anzeigen
es ging mir um das ungleichgewicht der religionskritik und der wissenschaftskritik.
Ungleichgewicht?

Ergebnisse der Wissenschaft gelten so lange, bis eine neue Erkenntnis - gleich auf welchem Gebiet - die alte ablöst. Die Wissenschaft bedient sich der Forschung, um neue Erkenntnisse zu sammeln. Diese Forschung könnte man als Kritik bezeichnen. Denn dieses Instrument der Wissenschaft ist gleichzusetzen mit dem Zweifeln an bisherigen Sichtweisen bzw. Ergebnissen.

Ein Vergleich mit Theologie erübrigt sich; schließlich liegen dort alle Erkenntnisse bereits vor (Bibel, Koran, Thalmut usw.). Kritik an der Theologie selbst oder an den Erkenntnissen derselben sind moralischer und ethischer Natur.

Es besteht de facto kein Ungleichgewicht, denn es liegen zwei verschiedene Dinge zu Grunde.

Was dein Gleichnis betrifft: Du hättest besser die Mondlandung als Gegengewicht nehmen sollen...