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  1. #21
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    Zitat Zitat von iamfreak Beitrag anzeigen
    da du genauso zu dem forum gehörst wie andere, sind deine befindlichkeiten auch wichtig und wenn sie hier nunmal ihren platz gefunden habe, sollte man sich auch darum kümmern. wären sie vollkommen offtopic, wären sie auch nicht hier gelandet.
    Da hast Du sicher recht, aber mir ist es unangenehm, wenn nun mein Glaube und meine Befindlichkeit beständig Gegenstand der Diskussion sind. Ich habe ja mittlerweile verstanden wie Flat darüber denkt und seine Meinung will ich ihm gerne lassen. Er soll nur bitte nicht seine Meinung zum allgemeingültigen Maßstab erheben.

    LG
    Provisorium
    Gott ist ein Gott der Gegenwart. Wie er dich findet, so nimmt und empfängt er dich, nicht als das, was du gewesen, sondern als das, was du jetzt bist. (Meister Eckhart)

  2. #22
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    Zitat Zitat von Flat Beitrag anzeigen
    stimmt, es passt nicht in mein christliches Bild. Und wohl auch nicht in das Bild der meisten Christen. Du und ich, wir definieren Christsein unterschiedlich.
    Bleib doch bitte einfach dabei, dass es nicht in Dein christliches Bild passt und lass andere (die meisten) Christen da raus.

    LG
    Provisorium





    Gott ist ein Gott der Gegenwart. Wie er dich findet, so nimmt und empfängt er dich, nicht als das, was du gewesen, sondern als das, was du jetzt bist. (Meister Eckhart)

  3. #23
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    Zitat Zitat von Snoopy Beitrag anzeigen
    Ich bin auch nicht bereit, über alles und jedes Strichlein Rechenschaft abzugeben, warum ich nun einen Thread schliesse. Eigentlich war es ja offensichtlich und zwingend.
    Also ich erwarte auch gar nicht von Dir, dass Du über jedes Strichlein Rechenschaft ablegst, aber weshalb der Thread geschlossen wurde ist mir wirklich nicht klar. Du hast selbst geschrieben, dass es zu diesem Thema Mut braucht und dann behauptet, dass wohl einige nicht den Ernst für diesen Mut aufbringen können.

    Aber wie soll man sich denn ernsthaft über dieses Thema unterhalten und "unter Beweis stellen", dass man den Mut für dieses Thema hat, wenn Du den Thread dann schließt? Ich hatte ja gemeint, dass die Messiasfrage aus einem innerjüdischen Konflikt heraus entstanden ist und das ist doch eine mutige These, oder? Natürlich wurde darauf aber nicht eingegangen und also muss ich annehmen, dass anderen der Mut fehlt diese Behauptung zu widerlegen.

    Dann hattest Du geschrieben, dass Du bzgl des Themas Sachlichkeit vermisst, aber auf meinen Vorschlag einmal die jüdische und die christliche Messiasvorstellung zu definieren und dann miteinander zu vergleichen, ist auch niemand eingegangen. Stattdessen wird der Thread geschlossen und das soll dann sachlich sein?

    Na ja, diesen Umgang und dieses Miteinander finde ich jedenfalls nicht so gut. Ich finde man sollte schon auf die Posts eingehen, die User schreiben und solange in den Posts niemand ungehalten, beleidigend oder ähnliches wird, muss man sich doch darüber austauschen und unterhalten können und dürfen.

    Deiner Aussage, dass das Schließen des Threads aus offensichtlichen und zwingenden Gründen notwendig war, kann ich deshalb leider nicht folgen. Ich verlinke nochmal den Thread http://gnadenkinder.de/board/showthr...ighlight=jesus, vielleicht kann mich ja jemand aufklären. Fände ich prima!

    LG
    Provisorium
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  4. #24

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    Zitat Zitat von Provisorium Beitrag anzeigen
    Bleib doch bitte einfach dabei, dass es nicht in Dein christliches Bild passt und lass andere (die meisten) Christen da raus.

    Moin,

    warum willst Du bei diesem Thema christliche Aussagen wie sie z.b. im apostolischen Glaubensbekenntnis festgehalten sind, ausschließen?

    Tschüss

    Jörg

  5. #25

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    Zitat Zitat von Provisorium Beitrag anzeigen
    Also ich erwarte auch gar nicht von Dir, dass Du über jedes Strichlein Rechenschaft ablegst, aber weshalb der Thread geschlossen wurde ist mir wirklich nicht klar. Du hast selbst geschrieben, dass es zu diesem Thema Mut braucht und dann behauptet, dass wohl einige nicht den Ernst für diesen Mut aufbringen können.

    Aber wie soll man sich denn ernsthaft über dieses Thema unterhalten und "unter Beweis stellen", dass man den Mut für dieses Thema hat, wenn Du den Thread dann schließt? Ich hatte ja gemeint, dass die Messiasfrage aus einem innerjüdischen Konflikt heraus entstanden ist und das ist doch eine mutige These, oder? Natürlich wurde darauf aber nicht eingegangen und also muss ich annehmen, dass anderen der Mut fehlt diese Behauptung zu widerlegen.

    Dann hattest Du geschrieben, dass Du bzgl des Themas Sachlichkeit vermisst, aber auf meinen Vorschlag einmal die jüdische und die christliche Messiasvorstellung zu definieren und dann miteinander zu vergleichen, ist auch niemand eingegangen. Stattdessen wird der Thread geschlossen und das soll dann sachlich sein?
    Moin,

    hier stimme ich Provisorium zu.

    Wenn man einen Thread schließt, wäre eine kurze Begründung schon gut, warum das geschieht. Ist ja nun auch nicht so, dass es hier jetzt Massen von aktiven Threads gibt und das sehr arbeitsintensiv wäre.

    Genauso wie es interessant wäre, die angesprochenen Punkte mal zu diskutieren. @Provisorium: Mach doch zu diesen Themen einen neien Thread aus.


    Generell mal zum Forum mein Eindruck:

    Das Forum strahlt, auch durch die Forenbezeichnungen, deutlich aus, dass es ein christliches Forum ist. Der jüdische Teil wirkt dabei auf Juden und ihnen nahestehende zunächst einmal abschreckend, weil jüdische Teile in christlichen Foren meist missionarisch, von s.g. messianischen Juden dominiert sind o.ä.. Ich hatte auch zuerst sehr genau geschaut, ob das hier auch der Fall ist (was es glücklicherweise nicht ist).

    Christen suchen in der Regel ein Gespräch miteinander, durchaus auch kritisch, aber ich kann durchaus verstehen, wenn in einem Forum, dass christlich scheint, Christen nicht ständig Fundamentalkritk ausgesetzt sein wollen. Das wurde hier ja auch schon angesprochen.

    Es gibt im deutschsprachigen Web viele christliche Foren und viele atheistische Foren. Was fehlt, ist ein Forum, wo sich Gläubige unterschiedlicher Art gleichberechtigt austauschen können.


    Ich denke, gnadenkinder fehlt das eindeutige Profil. Will es christlich sein, so muss es das konsequenter sein. Will es für alle Gläubigen offen sein, so muss sich das auch in der Struktur abbilden und es offen erklären.

    Gut finde ich hier allerdings den geringen Teil von atheistischen Usern. Diese sind nach meinen Erfahrungen selten an einem Austausch interessiert sondern nur an Fundamentalkritik. Und dafür gibt es schon genug Foren.

    Tschüss

    Jörg

  6. #26

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    guten Morgen,

    zu allererst nehme ich mal eben bildlich das Wort "Moderator" unter meinem Nick und decke es zu für diesen Moment. Vielleicht fällt es dann dem einen oder anderen leichter, mich als Menschen zu sehen, nicht in irgend einer Funktion oder Neutralität.

    Es steht mir nicht zu, den Glauben eines Menschen irgendwo also auch nicht hier, zu be- oder verurteilen. Dass Provisorium sich da verletzt gefühlt hat, habe ich tatsächlich nicht gesehen und das tut mir leid. Ich bin Mensch und das nicht nur hier im Forum, sondern auch oder gerade in meinem alltäglichen Leben.
    Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich da nun wieder zwischen Fronten stelle (bildlich gemeint), ich glaube, dass ich Flat und Provisorium gleichermaßen verstehen kann. Nur weiß ich nicht, wie ich mit Worten zeigen kann, dass ihr gar nicht gegen einander redet, nur aneinander vorbei.

    Provisoriums Glaube ist einzigartig, individuell und eben nicht in Schubladen ein zu ordnen. Es ist nicht der Glaube, den Flat oder auch andere user hier unter bekanntem "Christlichen Glauben" (ich weiß es leider nicht besser zu formulieren) verstehen.
    Flat wiederum hat seine "Glaubensgeschichte" oder auch alef oder sunigol oder Jamy...
    Es sind Leben, die hinter all den Worten stecken, die hier manchmal so hart aufeinander treffen.
    Es sind unglaublich viele, bunte Lebenserfahrungen, mal traurige, mal harte und manchmal sehr prägende .

    In meinem Alltag habe ich gelernt, dass ich den Anderen erst dann besser verstehen kann, wenn ich ihm zuhöre, warum er so ist, wie er ist. Dazu braucht es Mut, doch so habe ich lieben gelernt. Wenn es mir gelingt, den anderen mit anderen Augen zu sehen, dann werden meist auch die Gedanken und Worte sanfter, geduldiger und verstehender.
    Ich wünschte mir, wir könnten das gemeinsam so entdecken. Aber das ist nur mein Wunschtraum.

    bonnie, der Mensch

  7. #27
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    Zitat Zitat von Flat Beitrag anzeigen
    hier stimme ich Provisorium zu.

    Wenn man einen Thread schließt, wäre eine kurze Begründung schon gut, warum das geschieht. Ist ja nun auch nicht so, dass es hier jetzt Massen von aktiven Threads gibt und das sehr arbeitsintensiv wäre.

    Genauso wie es interessant wäre, die angesprochenen Punkte mal zu diskutieren. @Provisorium: Mach doch zu diesen Themen einen neien Thread aus.

    Generell mal zum Forum mein Eindruck:

    Das Forum strahlt, auch durch die Forenbezeichnungen, deutlich aus, dass es ein christliches Forum ist. Der jüdische Teil wirkt dabei auf Juden und ihnen nahestehende zunächst einmal abschreckend, weil jüdische Teile in christlichen Foren meist missionarisch, von s.g. messianischen Juden dominiert sind o.ä.. Ich hatte auch zuerst sehr genau geschaut, ob das hier auch der Fall ist (was es glücklicherweise nicht ist).

    Christen suchen in der Regel ein Gespräch miteinander, durchaus auch kritisch, aber ich kann durchaus verstehen, wenn in einem Forum, dass christlich scheint, Christen nicht ständig Fundamentalkritk ausgesetzt sein wollen. Das wurde hier ja auch schon angesprochen.
    Schönen guten Morgen und vielen, vielen Dank!!! Dieser Beitrag von Dir ist Balsam auf meine Seele!

    Zitat Zitat von Flat Beitrag anzeigen
    Es gibt im deutschsprachigen Web viele christliche Foren und viele atheistische Foren. Was fehlt, ist ein Forum, wo sich Gläubige unterschiedlicher Art gleichberechtigt austauschen können.
    Religionen und Glaubensvorstellungen polarisieren. Auch der moderne Atheismus nimmt zunehmend missionarische Züge an. Es liegt an den einzelnen Usern, ob sie Willens und dazu in der Lage sind sich gleichberechtigt miteinander auszutauschen. Dem steht aber leider häufig irgendeine Form von Dogmatismus im Wege.

    Zitat Zitat von Flat Beitrag anzeigen
    Ich denke, gnadenkinder fehlt das eindeutige Profil. Will es christlich sein, so muss es das konsequenter sein. Will es für alle Gläubigen offen sein, so muss sich das auch in der Struktur abbilden und es offen erklären.
    Ich kenne leider die Ursprünge von Gnadenkinder nicht. Ich weiß nicht genau was die Intention war, dieses christliche Forum ins Leben zu rufen. Was man immer wieder sagt und was ich auch sehr gut finde ist, dass man sich von fundamentalistischen Standpunkten und radikal religiösen Strömungen unterscheiden möchte.

    Zitat Zitat von Flat Beitrag anzeigen
    Gut finde ich hier allerdings den geringen Teil von atheistischen Usern. Diese sind nach meinen Erfahrungen selten an einem Austausch interessiert sondern nur an Fundamentalkritik. Und dafür gibt es schon genug Foren.
    Diese Ansicht kann ich jetzt nicht teilen und ich habe da auch andere Erfahrungen gemacht.

    LG
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  8. #28
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    Zitat Zitat von Flat Beitrag anzeigen
    warum willst Du bei diesem Thema christliche Aussagen wie sie z.b. im apostolischen Glaubensbekenntnis festgehalten sind ausschließen?
    Ich will das gar nicht ausschließen und selbstverständlich weiß ich auch, dass die überwiegende Mehrheit der Christenheit positiv theologischen Vorstellungen anhängt und für mich stellt das auch nicht wirklich ein Problem dar. Aber das ist eben nur eine Seite der "christlichen Medaille". Es gibt eben auch noch Christen, die der negativen Theologie folgen und Uta Ranke-Heinemann, (übrigens die Tochter "unseres" Ex-Bundespräsidenten Gustav Heinemann) hat sogar das "siebenfach negative Glaubensbekenntnis" formuliert:

    1. Die
    Bibel ist nicht Gottes-, sondern Menschenwort
    2. Dass
    Gott in drei Personen existiert, ist menschlicher Fantasie entsprungen
    3.
    Jesus ist Mensch und nicht Gott
    4.
    Maria ist Jesu Mutter und nicht Gottesmutter
    5. Gott hat Himmel und Erde geschaffen, die
    Hölle haben die Menschen hinzuerfunden
    6. Es gibt weder
    Erbsünde noch Teufel
    7. Eine blutige
    Erlösung am Kreuz ist eine heidnische Menschenopferreligion nach religiösem Steinzeitmuster

    Ich möchte einfach nicht, dass Christen mit solchen Vorstellungen, also Anhänger der negativen Theologie, sich nicht mehr als Christen bezeichnen und selbst verstehen dürfen. "Wir" wurden immer nur verfolgt und ausgeschlossen. Damit muss doch endlich mal Schluss sein!

    LG
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  9. #29
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    Zitat Zitat von bonnie Beitrag anzeigen
    Es sind Leben, die hinter all den Worten stecken, die hier manchmal so hart aufeinander treffen.
    Es sind unglaublich viele, bunte Lebenserfahrungen, mal traurige, mal harte und manchmal sehr prägende .
    Ganz genau das ist der Punkt!

    Als z.B. Flat meinte, dass er gar nicht über meinen Glauben urteilen wolle, er könne richtig oder auch falsch sein, da habe ich ihm geantwortet, dass mein Glaube nicht richtig und auch nicht falsch ist, sondern wesenhaft! Er ist mein Leben. Da hat mich Gott hingestellt, da ist er mit mir hingegangen. Ich könnte nicht anders stehen, nicht anders glauben. Die damit verbundene Lehre, meine Glaubensvorstellungen und -ansichten sind da nur sekundär. Niemals könnte ich sie einem anderen Menschen verbindlich machen und deshalb will ich das auch nicht. Ich bin unter anderem deshalb hier, weil ich meine Glaubensvorstellungen mit anderen teilen und mich austauschen will, aber niemals will ich mich damit über andere Vorstellungen erheben. Mir geht es nicht um richtig oder falsch (wobei ich natürlich auch mein Richtig und Falsch habe!), sondern um Authentizität und Wesenhaftigkeit - es geht mir um das Leben, nicht um Worte.

    Zitat Zitat von bonnie Beitrag anzeigen
    In meinem Alltag habe ich gelernt, dass ich den Anderen erst dann besser verstehen kann, wenn ich ihm zuhöre, warum er so ist, wie er ist. Dazu braucht es Mut, doch so habe ich lieben gelernt. Wenn es mir gelingt, den anderen mit anderen Augen zu sehen, dann werden meist auch die Gedanken und Worte sanfter, geduldiger und verstehender.
    Ich wünschte mir, wir könnten das gemeinsam so entdecken. Aber das ist nur mein Wunschtraum.
    Und diesen Traum teile ich mit Dir! Vielen lieben Dank für Deine schönen Worte. Sie haben mir sehr gut getan!

    LG
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  10. #30

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    Moin,

    ich denke, bei Provisorium und mir ist wohl einerseits unglückliche Ausdrucksweise von mir auf seine Empfindlichkeit in diesem Punkt getroffen. Nochmal deutlich: Es ist nicht meine Absicht, Deinen Glauben zu schmälern oder herabzusetzen. Sollte dieser Eindruck entstanden sein, möchte ich mich dafür entschuldigen.

    Was ich hingegen tun möchte, ist, Deinen Glauben und deine dahinter stehenden Überzeugungen kennen zu lernen und auch ein Stück weit zu hinterfragen.

    Ich sehe hier nämlich bei Dir und mir durchaus viele mögliche Parallelen. Übrigens auch bei Alef. Vielleicht ist es auch deshalb bei uns dreien hier ein bisschen explosiv gewesen, weil wir sehr nahe zusammen liegen, aber dann doch unterschiedliche Schlussfolgerungen für uns selbst gezogen haben. Ist nur eine Vermutung, aber es würde mich schon reizen, dieser mal nachzugehen.


    Genauso wie dieser Punkt 'wer ist Christ' bei Dir empfindlich ist, ist er es auch bei mir. Wie ich bereits schrieb, sind nach meinem ersten Eindruck unsere Glaubensansichten nicht so verschieden. Bei mir aber hat das dazu beführt, mich bewusst vom christlichen Glauben zu distanzieren. Bei uns beiden treffen hier in diesem Punkt sehr verschiedene Ansichten aufeinander. Was ja aber nicht schlecht sein muss.


    Nach meinem Glauben zählt nicht die Gruppe oder Schublade sondern nur der individuelle Weg. Doch vielleicht gerade deshalb finde ich es wichtig, nicht zu vermischen sondern klar Unterschiede zu benennen. Für mich ist ein 'Du bist da anders' nicht negativ sondern positiv. Hinterfragen, Lernen, auch grundlegendes anzweifeln, seinen ganz eigenen Weg suchen, dass ist meine Vorstellung vom Glauben leben.

    Neben meiner grundsätzlichen Neigung natürlich, über Christentum und Judentum herrlich zu streiten.



    Tschüss

    Jörg

    PS: Ranke-Heinemann ist mir natürlich bekannt. Eunuchen für das Himmelreich habe ich sogar gelesen.


 

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