Zitat Zitat von Fisch Beitrag anzeigen
Und suchst du meine Sünde,
flieh ich von dir zu dir,

Mir bleibt nichts anderes übrig, mich in Gott zu bergen, auch mit meiner Sünde. Weglaufen bringt nichts, denn er ist überall - also fliehe ich "von dir zu dir".

Ursprung, in den ich münde,
du fern und nah bei mir.

ER ist der Ursprung aus dem ich komme und in den ich wieder eingehen werde - somit ist ER mir fern und doch sehr nah.

Wie ich mich wend und drehe,
geh ich von dir zu dir;
die Ferne und die Nähe
sind aufgehoben hier.

Hier habe ich Psalm 139 empfunden - "Nähme ich Flügel der Morgenröte...usw "(lies es ganz, wenn du empfinden möchtest was ich empfand)

Von dir zu dir mein Schreiten,
mein Weg und meine Ruh,
Gericht und Gnad, die beiden
bist du und immer du:

Dieses Geborgen sein in IHM - dieses ganze Leben ist für mich hier ein Weg - aus IHM und zu IHM, ohne IHN zu sehen. Und am Ende SEINE Gerechtigkeit über mir - und SEINE Gnade von IHM zu mir.

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Schalom Ben Chorin
Hallo Jungtroll

soooo.. wie versprochen hier meine Antwort.

Ich kanns natürlich nur so beantworten, wie ich diese Verse für mich erspürt habe.

Vielleicht kannst du mit meinen (roten) Erklärungen etwas anfangen.

Du musst wissen, dass das für mich nicht nur Gedichte sind die schön klingen - sondern das ist für mich wie Musik die mich innen ganz tief anrührt und die zu mir spricht.

Ich bewundere Menschen, die diese Gabe haben sowas zu mir zu transportieren ohne dass sie mich kennen. Ich habe sie leider nicht erhalten, jedoch die Freude daran, die wurde mir von Gott gewährt.

Grüßle
Fisch