Meiner Ansicht nach ist es heute vorwiegend, traditionsbedingt, nicht-hinterfragter Glaube.
Man stelle sich vor: Die Eltern lehrten das ihren Kindern und das über Generationen. So was sitzt dann verständlicher Weise tief und fest... ja fast schon selbstverständlich eben.
Also ich spreche vor allem von Familien wo das Christentum Familientraditionell weitergegeben wird... wie es bei mir der Fall war :-)
Ich bin ja auch ganz und gar nicht gegen Jesus und Gott. Im Gegenteil.
Nur glaube ich eben daß im Christentum echt einiges falsch gelaufen ist. Mitunter die Vorstellung daß die Bibel durchgehendes irrtumsloses Wort Gottes ist.
Und ebenso die Vorstellung, daß das Christentum die "eine wahre" Religion sei.
Jesus war doch eher ein Vertreter des jüdischen Glaubens als der Gründer einer neuen Religion... also zumindest in meinen Augen so wie ich die Überlieferungen seiner Zeit verstehe.
Und, wenn man es so nennen will, ein "Reformer" des damaligen jüdischen Glaubens.
Ich halte vieles im Christentum als einer Verzerrung dieser seiner "Reform".
Ja sogar vieles als das, was Jesus eigentlich reformiert haben wollte.
zB auch die "Gesetzlichkeit" damals... die existiert, in meinen Augen, innerhalb des Christentums auch (noch)... nur in anderer Form(en).
Auch die Vorstellung daß Tieropfer Sünde hinweg wischen hätte können. Auch das existiert, nur in anderer Form, auch heute noch im Christentum und zwar sehr Zentral.
"Das Lamm", was bei uns halt dann Jesus ist anstatt ein Tier. Und das Opferritual ist bei uns "der Glaube" an "das Lamm Jesus". Und dies würde dann unsere Sünden hinwegwaschen.
Und eben viele solcher Dinge, die im Christentum zentral und kaum hinterfragt werden... die aber eigentlich nur alter Wein und neuen Schlächen, in meinen Augen, sind.
Ja ich finde sogar daß selbst das Kreuz (sei es mit oder halt ohne Jesus) nicht die Lehren Jesus symbolisiert. Eigentlich (zumindest in meinen Augen) ein unpassendes Symbol darstellt.




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