Ja, so ist das mit dem Glauben. Es ist eben kein wirkliches Wissen, so wie es sich ein Mensch vorstellt, der nur dem Realismus anhängt. Du selbst stellst ja auch die eine oder andere Behauptung auf, die faktisch nicht nachvollziehbar ist. Man akzeptiert etwas oder verinnerlicht es und erkennt darin Wahrheit. Nichts beweisbares einfach nur etwas wahres in sich. Und die Evangelien des HERRN sind für mich Wahrheit.
Wir haben uns ja im letzten Jahr schoneinmal über das NT gestritten. Du hattest Dich dabei sehr verächtlich darüber geäußert und ich war natürlich sehr erbost, wie Du Dir vorstellen kannst. Die Bibel besteht ja nicht nur aus dem NT, ich habe allerdings noch keine Kritik von dir zu dem anderen, weit größeren Teil gelesen. Wie stehts denn bei Dir mit dem AT? Dieses war für Dich doch sehr wichtig? Wie stehst Du dahingehend eigentlich zum jüdischen Glauben?
Nein, nein, die Kanonisierung ist tatsächlich nicht der römischen Kirche anzulasten. Sie ist ein echtes ökumenisches Ergebnis. Aber das weißt Du doch sicherlich selbst.
Ist das eine eigen kreierte Heiligkeit oder worauf stützt Du diese?
Du hast ja bezweifelt, dass die Bibel göttliches Werk ist. Und wenn Du "Bibel" schreibst, meinst Du ja wirklich beide Teile, vermute ich. Obwohl Du ja faktisch nur das NT angesprochen hast. Trotzdem habe ich Dich so verstanden, dass Du die Bibel in Gänze nicht akzeptierst. Nach welchen Geboten lebst Du also und wie wurden diese Dir offenbart?
Deswegen habe ich Dich gefragt, wie denn Dein Gott-Führt-Mich-Glaube sich gestaltet. Und hier noch ein paar mehr Fragen:
Woher weißt Du, was der richtige Weg ist? Ist alles was Du tust, der richtige Weg auf den Gott Dich führt? Und was bedeutet Jesus Christus für Dich?




Zitieren


Lesezeichen