Ich dachte, dass hatte ich jetzt auslegend und ausführlich dargelegt. Wir drehen uns langsam im Kreis.
Es geht nicht darum, was Du falsch machst. Aus meiner Sicht der klassich christlichen Anschuung fehlt Dir die Erkenntnis über die Wahrheit der Worte und Taten Jesu. Du hast mir ja nun auch ausreichend klar gemacht, dass Du niemals eine solche Sicht der Dinge haben wirst, weil Du einen anderen, eben keinen christlichen Glauben übst. Und das toleriere ich und für Dich ist mein Glaube eh ohne Belang.
Tja, das siehst Du nicht ganz richtig. Im Gegensatz zu Dir picke ich nicht heraus und stückel mir etwas eigenes wieder zusammen. Die Art und Weise wie ich glaube hat seine Basis nahezu umfänglich auf der alten Kirche und deren Glaubenslehre. Ich sage nur, dass der Patriarchaismus des Paulus auf die heutige Zeit projeziert nicht gottgewollt sein kann und lehne diesen ab.
Oh doch, das genau tust Du. Du lässt nämlich wichtige, Dir aber eher unbequeme und für Dich unglaubwürdige Bestandteile weg. Auch das ist eine spezielle Lesart. Das halte ich natürlich für falsch. Allerdings ist das ganz allein Deine Angelegenheit und Entscheidung. Und ich werde weder Dich noch andere, die dies ebenfalls für sich so machen keinesfalls verurteilen. Das steht mir überhaupt nicht zu.
Siehst Du, mein Herz ist soweit für IHN geweitet, dass ich IHN nicht "NUR" als Bruder sondern als GOTT sehe. Bei letzterem hindert Dich Dein Verstand, dies anzunehmen, Deine Rationalität. Das ist der große Unterschied unser beider Herzen.
Also bist Du kein Christ. Nimm mir das jetzt nicht übel. Aber Du hast ja selbst eingräumt, dass Du viele andere religiöse Propheten, die ähnliches postulierten mit in Deine Glaubensaunschauung eingebaut hast. Für Dich ist Christus nunmal nicht der Gesalbte sondern "NUR" ein Bruder im Geiste.
Es sind halt menschliche Maßstäbe. Es gibt eben Menschen, die glauben nur das, was sie sehen oder was bewiesen scheint.
Also, ich bin der Meinung, dass wir unsere beider Positionen ausreichend gegenseitig dargestellt haben. Ich zumindest habe Deine Art zu glauben nachvollzogen und verstanden. Und es gilt weiterhin das, was ich ganz am Anfang schonmal schrieb: Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute mit Deinem Glauben und Gottes Segen.




Zitieren


Lesezeichen