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  1. #11
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    Zitat Zitat von Provisorium Beitrag anzeigen
    ... dass man sich quasi mit anderen Gläubigen in der Welt "verbindet" und dadurch das Beten ohne Unterlass realisiert wird, weil immer irgendwer, zu jeder Zeit am Tag und in der Nacht, betet. Also es ist nicht nur ein persönliches Gebet, sondern ein Gemeinschaftliches, oder?
    Hm, ich könnte mir das wie eine Art Gebetskette vorstellen, wo jede Gruppe für ne gewisse Zeit betet und dann die andere Gruppe weitermacht usw.
    So, daß alle Bereiche abgedeckt werden und jede Gruppe bestimmte Gebete hat.

  2. #12
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    Ja genau! Wenn immer ein Gläubiger auf der Welt bei sich daheim bei Sonnenaufgang und bei Sonnenuntergang betet, dann wird immer und ohne Unterlass gebetet, wenn in jeder Zeitzone gebetet wird und ich glaube darum geht es doch unter anderem auch beim Stundengebet, oder täusche ich mich!

    Die Idee finde ich jedenfalls sehr cool!

    LG
    Provisorium
    Gott ist ein Gott der Gegenwart. Wie er dich findet, so nimmt und empfängt er dich, nicht als das, was du gewesen, sondern als das, was du jetzt bist. (Meister Eckhart)

  3. #13

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    Zitat Zitat von Provisorium Beitrag anzeigen
    Wann am Tag betet ihr denn eure Gebete und trefft ihr dazu irgendwelche Vorbereitungen? Ich glaube es geht beim Stundengebet ja unter anderem auch darum, dass man sich quasi mit anderen Gläubigen in der Welt "verbindet" und dadurch das Beten ohne Unterlass realisiert wird, weil immer irgendwer, zu jeder Zeit am Tag und in der Nacht, betet. Also es ist nicht nur ein persönliches Gebet, sondern ein Gemeinschaftliches, oder?

    LG
    Provisorium
    Auch an Cloudy

    Richtig erfasst. Es ist im prinzip ein Gemeinschaftsgebet. Es kann ja auch zB innerhalb eines Gottesdienstes in der Gemeinde gebetet werden. Aber am wichtigsten ist es unter diesem Aspekt, dass man sich tatsächlich innerhalb einer weltweiten Gebetskette befindet, mit allen Christen, die genau das gleiche oder ähnliche Gebete pflegen. Aber natürlich kommen auch persönliche Aspekte zum tragen: Was fühle ich während des Gebetes, verknüpfe ich evt. den einen oder anderen Psalm mit besonderen Empfindungen, einem Erlebnes oder mit einem geliebten Menschen. Man kann auch entweder in Gedanken oder durch Sprechen persönliche Bitten/Fürbitten hinzufügen.

    Für jeden der sich damit zu Beginn beschäftigt, sieht es etwas "schematisch" aus. Man muss es auch tatsächlich eine Zeitlang üben, im Sinne von trainieren. Aber mit zunehmender Zeit merkt man (so wars bei mir) wie undendlich viel mehr einem dieses Gebet geben kann, als eigen erdachte Gebete.

    Es gibt beim kath. Stundengebet ganz grobe Zeitvorgaben: Laudes 0600 - 0900, Vesper 1800 - 2100, Lesehore (mit intensiver Schriftlesung) zu jeder Tageszeit. Dazwischen kann man noch Sext 0900, Terz 1200, Non 1500 und zum Schlafengehen ab 2000 Komplet.
    Geändert von Sarandanon (23.06.2014 um 16:22 Uhr)

  4. #14
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    Falls das zählt: ich bete sehr gerne morgens im Geiste bei Radio Horeb mit. Dort gibt es den Rosenkranz, die Morgengebete, die Lesehore usw...und auch Stundengebete. Mir gefallen dort auch die vielen tollen Sachen zum Herunterladen,z.B. in der Sparte "Spiritualität", aber auch andere Dinge.
    Galater 3, 27-28

    Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft worden seid, gehört nun zu Christus. Nun gibt es nicht mehr Juden oder Nichtjuden, Sklaven oder Freie, Männer oder Frauen. Denn ihr seid alle gleich - ihr seid eins in Jesus Christus.


    Es gibt fünf Evangelien: Matthäus, Markus, Lukas, Johannes und das Leben der Christen. Viele Leute lesen nie die ersten vier.
    Ravi Zacharias

  5. #15
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    Saradanon
    Danke für deine Antwort.
    Damit kann ich nun doch schon etwas mehr anfangen.
    Liebe Grüße
    Cloudy

  6. #16

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    Zitat Zitat von Stella Beitrag anzeigen
    Falls das zählt: ich bete sehr gerne morgens im Geiste bei Radio Horeb mit. Dort gibt es den Rosenkranz, die Morgengebete, die Lesehore usw...und auch Stundengebete. Mir gefallen dort auch die vielen tollen Sachen zum Herunterladen,z.B. in der Sparte "Spiritualität", aber auch andere Dinge.
    Liebe Stella,

    selbstverständlich "zählt" das ;). Du weißt ja, der HERR unterscheidet nicht zwischen stillen Gebeten in Gedanken und dem gesprochenen Wort. Auch das Stundengebet ist natürlich auch rein im Geiste praktizierbar. Sehr gut zum Ausdruck kommt das Beten im Geiste übrigens im Herzensgebet. Dieses ist speziell dafür vorgesehen, in Gedanken gebetet zu werden. Es ist eine Art Meditationsgebet, dass Du in einem vollkommenen Ruhezustand beten kannst oder, so tue ich es, beispielsweise während des Joggens.

    In beiden Fällen passt man dafür einfach die Atmung an:
    1. Einatmen - "Herr Jesus Christus,
    2. Ausatmen - erbarme Dich unser (meiner)"

  7. #17
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    Ja, das kenne ich! Lange nicht gemacht, danke!
    Galater 3, 27-28

    Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft worden seid, gehört nun zu Christus. Nun gibt es nicht mehr Juden oder Nichtjuden, Sklaven oder Freie, Männer oder Frauen. Denn ihr seid alle gleich - ihr seid eins in Jesus Christus.


    Es gibt fünf Evangelien: Matthäus, Markus, Lukas, Johannes und das Leben der Christen. Viele Leute lesen nie die ersten vier.
    Ravi Zacharias

  8. #18

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    Liebe Freunde,

    ich persönlich habe das Stundengebet anfangs nach dem Evangelischen Gesangbuch praktiziert (Morgengebet, Mittagsgebet, Abendgebet, Nachtgebet); das hat mir, als ich noch frisch und neu im Glauben war, eine solide biblische Grundlage vermittelt, war aber eher ein Studium denn ein Gebet. Mit der Zeit ist mein Beten dann immer schlichter geworden, so daß ich heute die meiste Zeit Gott eher liebe und anschaue im Glauben mit einem kurzen Vers als "Feuerzeug", mit dem ich ein Licht in meinem Herzen anzünde, anstatt zig Psalmen, Cantica, Versikel, Fürbitten, Vaterunser usw. zu zitieren. Es ist sowieso sehr schwer, das Herz beim Stundengebet bei Gott zu halten, sodaß man in Gefahr ist, die meisten Texte gedankenlos runterzuplappern. Nicht die Menge des Lesens, Singens und Betens macht es, sondern die Andacht des Herzens. Wer diese Andacht bewahren kann, wie es vielleicht noch einigermaßen bei unseren Geschwistern in den Klöstern gegeben ist, für den ist das Stundengebet sicher eine sehr gute Sache. Im Gedränge und Lärm des weltlichen Alltags aber ist es sicher sehr viel schwerer, nicht in die Zerstreuung zu geraten.

    Für das gemeinschaftliche Beten in der Gemeinde aber halte ich das Stundengebet für eine ausgesprochen sinnvolle Ordnung, da sich in ihm die Menschen in einem Sinne zusammenschließen können, wie es auch katholische Dokumente formulieren:

    http://www.stundenbuch-online.de/home.php?p=107

    Heute habe ich noch meine Psalmenordnung, nach der ich mich im Alltag noch ein wenig orientiere. Wenn mein Herz also dahin kommt, Gott loben und danken zu wollen, dann finde ich oft zum Psalter oder zu den Cantica und bin dankbar für eine gewisse Ordnung, damit ich nicht wahllos und willkürlich in der Bibel herumblättern muß. An diesem Donnerstagmorgen wären das z.B. Psalm 24, Psalm 47, Psalm 76, Psalm 5 und Psalm 148.

    Liebe Grüße, Plueschmors.


 

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