Umfrageergebnis anzeigen: Durch den Glauben an Jesus Christus sind einem Christen ALLE Sünden vergeben.

Teilnehmer
9. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja

    5 55,56%
  • Nein

    4 44,44%
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Ergebnis 11 bis 20 von 30
  1. #11

    Standard

    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    Absolut. Vor allem wenn Menschen wie Du die Theologen der Inquisition gewesen wären... Diagnose: "Satan spricht aus ihn"...
    Realistisch gesehen.
    Objektiv stimme ich Dir zu aber ich hätte Dich nicht verbrannt und das ist der Unterschied.
    Ich hätte Dir nichts getan, denn was soll das bringen?
    Das bedeutet: Wenn Du an mich geraten wärst, dann wäre das ein Glück für Dich gewesen :)

    Aber nun Spaß beiseite:
    Du hast einen Anderen Glauben und da kannst nur Du irgendwann etwas dran ändern, wenn Du willst.

    Frage:
    Warum hat sich Jesus dann Deiner Ansicht nach am Kreuz geopfert, wenn es dadurch keine "Gerechtigkeit durch den Glauben" geben soll, wie Du sagst?
    Dann war das doch völlig sinnlos, meinst Du nicht?

  2. #12
    Registriert seit
    23.07.2012
    Ort
    Wiesbaden
    Beiträge
    1.523

    Standard

    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    Danke Provisorium für die Blumen :-) Gilt von meiner Seite auch so.
    Oh schön! Vielen Dank! :-)

    Also ich finde das Thema Sündenvergebung aus "Jesu Sicht" wirklich nicht sehr kompliziert. Auch im "Vater unser" kommt sie ja ganz deutlich zum Ausdruck, in den Worten "...und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern"...

    Am Ende werden wir vielleicht ganz einfach an den Maßstäben gemessen, an denen wir selbst andere Menschen gemessen haben? Also wenn wir sozusagen gnädig und voller Vergebung waren, dürfen wir auch auf Gnade und Vergebung hoffen!

    Gott schaut doch in das Herz des Menschen und was darinnen ist, das wird man dann höchstwahrscheinlich auch erben, denke ich. Und wenn nun z.B. ein Mensch mit buddhistischen Glauben Nächstenliebe und Vergebung in seinem Herzen trägt, dann wird er doch bestimmt auch Liebe und Vergebung empfangen. Während ein hartherziger Christ, der immer nur den eigenen Vorteil gesucht hat und sich dabei anderen Menschen gegenüber völlig rücksichtslos verhielt, höchstwahrscheinlich auch nicht auf großartige Rücksicht hoffen darf.

    Jesus hat ja mal gesagt (Matthäus 7, 21-23):

    Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr!, wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist.
    Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan? Und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt. Weicht von mir, ihr Übeltäter!

    Ich denke diese Worte Jesu lassen sich nur sehr schwer mit einer Rechtfertigung durch Glauben in Einklang bringen, oder? Denn wenn es eine Rechtfertigung durch Glauben geben würde, dann müsste ja auch das "Herr, Herr sagen" ausreichen. Der Glaube an den Herrn war dann ja da! Aber Jesus legt den Fokus weniger auf den Glauben, also nicht so sehr auf das "Herr, Herr sagen", sondern er betont die Notwendigkeit den Willen des Vaters zu tun, also aktiv Nächstenliebe zu praktizieren, gnädig zu sein, einander zu vergeben, zu helfen, füreinander da zu sein usw.

    LG
    Provisorium
    Gott ist ein Gott der Gegenwart. Wie er dich findet, so nimmt und empfängt er dich, nicht als das, was du gewesen, sondern als das, was du jetzt bist. (Meister Eckhart)

  3. #13

    Standard

    Zitat Zitat von Provisorium Beitrag anzeigen
    Jesus hat ja mal gesagt (Matthäus 7, 21-23):

    Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr!, wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan? Und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt. Weicht von mir, ihr Übeltäter!
    Es wird hier von Denjenigen gesprochen, die glauben die Vergebung der Sünden durch Wunderwerke und dergleichen erhalten zu können.
    Hier wird also von Werkgerechtigkeit gesprochen und nicht von Gerechtigkeit durch den Glauben.


    Zitat Zitat von Provisorium Beitrag anzeigen
    Ich denke diese Worte Jesu lassen sich nur sehr schwer mit einer Rechtfertigung durch Glauben in Einklang bringen, oder?
    Jesus spricht hier zu Menschen, die glauben Werkgerechtigkeit betreiben zu müssen.
    Es ist also genau Anders herum.
    Diejenigen, welche die Gerechtigkeit durch den Glauben leben, sind damit nicht gemeint.
    Denn sie tun den Willen Gottes!

  4. #14

    Standard

    @Provisorium
    Sehr schön, klar und deutlich auf den Punkt gebracht. Das tut gut.

    @Lara75
    Deine Interpretation daß Jesus in Mt 7,21 mit dem "tun des Willen Gottes" angeblich "Gerechtigkeit durch Glauben" gemeint haben soll find ich an den Haaren herbeigezogen. Weil davon steht dort schlichtweg nichts. Vielmehr ist doch damit ein Leben nach der "Goldenen Regel" gemeint: *Tu* anderen das wie Du es für Dich selbst wünschen würdest.

    Was verstehst Du eigentlich unter "Gerechtigkeit durch den Glauben leben"?

    Man wird oder handelt nicht Gerechter, nur weil man glaubt daß Jesus der Messias war, daß Jesus der (angeblich auch noch einziger) Sohn Gottes war, daß Jesus (angeblich) stellvertretend für unsere Sünden gestorben sei... und all diese Glaubens-Credos... die Jesus in den Evangelien zudem noch nicht mal sonderlich thematisierte.

    Anscheinend aber meinst Du das.

    Da sind wir schon bei der im Christentum so oft anzutreffenden Überheblichkeit die ich ja immer wieder kritisiere.

    Ihr meint tatsächlich ihr würdet "Gerechter" sein als andere weil ihr (aber nur in euren Augen) den "richtigen Glauben" haben würdet. Und mit "richtigen oder rechten Glauben" meint ihr dann auch noch letztendlich nur reine "intellektuelle Zustimmungen bzw. Bekenntnisse" eben wie zB oben genannte.

    Wer, in euren Augen, zb bekennt, daß Jesus für die Sünden der Welt gestorben sei... wer bekennt daß Jesus der Messias sei... wer bekennt daß Jesus einziger (Betonung auf "einziger") Sohn Gottes sei... wer bekennt daß die Bibel vollständiges Wort Gottes sei... daß Jesus = Gott sei, und eben all diese "intellektuellen Glaubens-Bekenntnisse" bejaht, der ist in euren Augen "ein Christ"... der ist "ein Gerechter"... der tut angeblich den Willen Gottes.

    Mich wundert es schon lang nicht mehr daß sich die Christenheit in ihrer Geschichte nahezu durchgehend die falschen Führer gewählt und aktzeptiert hat bei solchen Ansichten, fernab jeglicher Vernunft und Realitätssinn.

    Man muss nur all diese Glaubensbekenntnisse nachsagen und schon gilt man als Gerechter und Vertrauenswürdiger Christ der ja dann nur noch ein Leben nach den Willen Gottes führen kann.

    In meinen Augen sagen aber all diese diese Glaubens-Bekenntnisse nichts und zwar absolut gar nichts aus ob der jenige der sich zu diesen Bekennt Gerecht ist... nach dem Willen Gottes lebt.

    Das ist nicht(!) das Erkennungszeichen der wahren Nachfolger und Jünger Jesus.

    Sondern in so vielen Fällen einfach nur Floskeln und Lippenbekenntnisse und selbst wenn es keine Lippenbekenntnisse sind dann sagt das immer noch rein gar nichts aus ob der Mensch Gerecht ist.

    Wie kann es sein daß die rk kirche, die all diese Bekenntnisse natürlich hatte, Jahrhunderte lang eine Schreckensherrschaft über Europa ausübte? Die Inquisitatoren haben sicherlich alle daran geglaubt daß Jesus für ihre Sünden starb.

    Glaubst Du ernsthaft daß diese, als sie Einsichtslos bzgl. ihren Gräultaten dann irgendwann mal verstarben, Frieden in ihrer Seele finden hätten können nachdem sie so viel Leid erzeugten? Nur weil sie zu Lebzeiten glaubten "Ja, Jesus ist für all meine Sünden gestorben"?

    Das Richtmaß Gottes wie es Jesus erklärte ist ein ziemlich anderes als das was Du hier vertrittst.

    Nicht ich habe einen "anderen Glauben" der von Jesus Lehren abweicht sondern Du. Das beweißt Du selbst die ganze Zeit zimelcih durchgehend find ich. Gingst sogar soweit daß Du die Worte Jesus als "alte Kamellen" berzeichnetest. Selbstsprechender und passender Weise...

    Jesus sagte zum Richtmaß Gottes: "Euer angewandtes Maß wird euer eigenes Richtmaß werden".

    Und das ist etwas ganz anderes als: "Du musst nur an Jesus [Kreuztod] glauben und dann wird es kein Gericht über Dich geben".

    Zweiteres lehrte Jesus schlichtweg nicht sondern ist ein theologisches von Paulus abgeleitetes Konstrukt daß sich so in den Evangelien nicht finden läßt... außer man Dichtet sich, so wie Du, die Dinge einfach unsichtbar dort hin wo sie aber nicht stehen und kein Wort davon erwähnt wird.

    Aber das nenne ich dann schlichtweg "Traumbibeldeutung".

    Grüße Net.Krel
    Geändert von net.krel (10.08.2014 um 01:43 Uhr)

  5. #15

    Standard

    @ Net.Krel

    Beantworte mir bitte erstmal meine Frage, die ich Dir schon einmal gestellt hatte:

    Frage:
    Warum hat sich Jesus dann Deiner Ansicht nach am Kreuz geopfert, wenn es dadurch keine "Gerechtigkeit durch den Glauben" geben soll, wie Du sagst?
    Dann war das doch völlig sinnlos, meinst Du nicht?



    Danach kann ich dann auf Deine Argumentation eingehen.

  6. #16

    Standard

    Achso...
    Jesus opferte sich in meinen Augen erst gar nicht sondern er wurde ermordet... zwar ausgeführt von den Römern aber eingefädelt durch die Oberpriester die ihn ja die ganze Zeit schon nach den Leben trachteten.

    Zudem war seine Ermordung nicht das Ende seines "Lehramtes"... er unterrichtete ja seine engsten Jünger weiter nach seiner Auferstehung (wie die Auferstehung auch immer von statten ging,,, rein geistlich oder leiblich... ich tendiere zu ersteren). Die offiziellen Evangelien sprechen von mehreren Wochen... andere als apokryph eingestufte Evangelien sogar von mehreren Jahren.

    Für mich ist nicht die Kreuzigung der Ausschlaggebende Punkt dabei, sondern vor allem seine Auferstehung. Denn sie bedeutete: "Seht... sie können mich gar nicht töten"

    "Gerechtigkeit durch den Glauben" hört sich zwar auf den ersten Blick ganz nett an... aber dahinter steckt ein Glaubenskonstrukt daß sich zum einen nicht in den Evangelien finden läßt dafür aber der glatte Widerspruch, zum anderen aber vor allem verbirgt sich dahinter ein extrem Grausamer und extrem Bürokratischer Gott(esbild)... hochkarätig Kleinkariert zudem auch noch... fern ab jeglicher wirklichen Gnade und Weitsicht... ein extrem ungeduldiger und materialistischer Gott(esbild)... eine Perversion von "Gerechtigkeit".

    Würde auch nur ein Gericht oder Rechtssprechung auf Erden so agieren... würde auch nur ein Vater so mit seinen Kindern umgehn... es wäre die Buhnation/Vater überhaupt.

    Das alles steckt in meinen Augen hinter "Gerechtigkeit durch den Glauben".

    Aber wie gesagt... die Christenheit ist im großen und ganzen bekannt für diese ihre Blindheit bei gleichzeitiger Überheblichkeit dies nicht zu erkennen... oder denkt erst gar nicht darüber nach...
    Nur die Minderheit unter den Christen erkennt, zumnindest meiner Erfahrung nach, das Gottesbild was hinter "Gerechtigkeit durch den Glauben" sich verbirgt.

    Grüße Net.Krel
    Geändert von net.krel (10.08.2014 um 12:36 Uhr)

  7. #17

    Standard

    Zitat Zitat von Lara75 Beitrag anzeigen
    Einwände?
    Nee, ausnahmsweise mal nicht. Durch den Glauben an Jesus Christus sind einem Christen ALLE Sünden vergeben.

    Meinem Verständnis nach in diesem Sinne: Durch Jesu Vergebung der Kreuzigung sind grundsätzlich jedem Menschen alle Sünden vergeben, außer eine: der Unglaube (wenn er seine Sündenvergebung durch Jesus nicht glaubt). Durch Glauben aber sind ihm dann ALLE Sünden vergeben.

    Deinerseits Einwände?

  8. #18

    Standard

    Zitat Zitat von FrauShane Beitrag anzeigen
    Nee, ausnahmsweise mal nicht. Durch den Glauben an Jesus Christus sind einem Christen ALLE Sünden vergeben.

    Meinem Verständnis nach in diesem Sinne: Durch Jesu Vergebung der Kreuzigung sind grundsätzlich jedem Menschen alle Sünden vergeben, außer eine: der Unglaube (wenn er seine Sündenvergebung durch Jesus nicht glaubt). Durch Glauben aber sind ihm dann ALLE Sünden vergeben.

    Deinerseits Einwände?
    Man muss das so sehen: Jemand der ewig ist, nimmt nirgends Anstoß. Auch nicht an irgendwelchen Sünden, die irgendjemand begeht oder begehen könnte. Also hat dieser Ewige grundsätzlich und seit Ewigkeit jede Sünde vergeben. Aber das nützt dem, dem vergeben wurde überhaupt nichts, wenn er in seinen Sünden, d.h. seinen Zielverfehlungen bleibt. Denn die Sünden sind ja gleichzeitig die "Strafe", sie sind nämlich die Disfunktion, die Krankheit dessen der sündigt. Solange er also sündigt, wir er zwangsläufig Leid erfahren - und wenn ihm tausendmal vergeben würde.

    LG,
    Digido

  9. #19

    Standard

    @Digido ... find ich sehr gut ausgedrückt.

  10. #20
    Registriert seit
    26.09.2011
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    Bayern
    Beiträge
    110

    Standard

    Jesus Christus nachfolgen, dass bedeutet, seinen Willen tun: Nächstenliebe und anderen vergeben. Ein blinder Glaube, ohne Taten bedeutet
    n i c h t s !
    Der Beweis:


    Denn ich war hungrig und ihr habt mir nichts zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir nichts zu trinken gegeben;
    ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich nicht aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir keine Kleidung gegeben; ich war krank und im Gefängnis und ihr habt mich nicht besucht.
    Dann werden auch sie antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder obdachlos oder nackt oder krank oder im Gefängnis gesehen und haben dir nicht geholfen?
    Darauf wird er ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan.
    Und sie werden weggehen und die ewige Strafe erhalten, die Gerechten aber das ewige Leben.

    In Matth. 25;31, steht eben, das nur der für Gott gerecht ist, der seinen Willen tut und seinem Nächsten beisteht.
    Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei;
    doch am größten unter ihnen ist die Liebe.

    (1. Korr. 13,13)


 

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