Umfrageergebnis anzeigen: Durch den Glauben an Jesus Christus sind einem Christen ALLE Sünden vergeben.

Teilnehmer
9. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja

    5 55,56%
  • Nein

    4 44,44%
Seite 3 von 3 ErsteErste 123
Ergebnis 21 bis 30 von 30
  1. #21
    Registriert seit
    26.09.2011
    Ort
    Bayern
    Beiträge
    110

    Standard

    Jesus Christus nachfolgen, dass bedeutet, seinen Willen tun: Nächstenliebe und anderen vergeben. Ein blinder Glaube, ohne Taten bedeutet
    n i c h t s !
    Der Beweis:


    Denn ich war hungrig und ihr habt mir nichts zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir nichts zu trinken gegeben;
    ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich nicht aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir keine Kleidung gegeben; ich war krank und im Gefängnis und ihr habt mich nicht besucht.
    Dann werden auch sie antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder obdachlos oder nackt oder krank oder im Gefängnis gesehen und haben dir nicht geholfen?
    Darauf wird er ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan.
    Und sie werden weggehen und die ewige Strafe erhalten, die Gerechten aber das ewige Leben.

    In Matth. 25;31, steht eben, das nur der für Gott gerecht ist, der seinen Willen tut und seinem Nächsten beisteht.
    Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei;
    doch am größten unter ihnen ist die Liebe.

    (1. Korr. 13,13)

  2. #22

    Standard

    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    Das alles steckt in meinen Augen hinter "Gerechtigkeit durch den Glauben".
    Und wenn mit "Gerechtigkeit durch den Glauben" eben nicht gemeint ist "... durch ein leicht dahingesagtes, folgenloses Lippenbekenntnis", sondern "... durch eine Überzeugung, die das Denken und Fühlen durchdringt und gar nicht anders kann, als sich durch Handeln zu manifestieren"?

    Wenn ich wirklich an Jesus und seine Botschaft glaube, dann bin ich kein Kotzbrocken mit frommem Getue, sondern mein Denken, mein Reden und mein Handeln passen irgendwie zusammen.

    Ich finde, wer "Erlösung allein durch den Glauben" wörtlich nimmt und daraus folgert, auf Taten käme es überhaupt nicht an, der denkt zu kurz, denn aus einem gelebten Glauben ergeben sich entsprechende Taten, und, wenn man Jesu menschliches Wirken als Maßstab nimmt, dann ist das auch so beabsichtigt.

    Gruß, Sunigol.

    P.S: An alle, die hierauf vielleicht antworten wollen: In der Kürze liegt die Würze (ihr versteht schon) ;-)

  3. #23

    Standard

    Viele Wege führen bekanntlich nach Rom. Wenn wer durch den Glauben an einen stellvertretenden Sühnetod ein Leben nach der Goldenen Regel lebt... kein Problem. Wer es als zB Moslem tut: Auch kein Problem. Und genau hier liegt der Knackpunkt. Denn an dieser Kreuzung entscheidet sich wer "Gesetzlich" ist und wer nicht... verstehst Du was ich meine?

  4. #24

    Standard

    @Lara75
    Im anderen Thread sagst Du ja daß Du nicht daran glaubst daß Jesus Christus überhaupt jemals gelebt hat und daß die Evangelien eine Art "buddhistisches Plagiat" seien.

    Wie kommst Du dann eigentlich zur Überzeugung daß... Zitat: "Allein das Vertrauen in Jesus Christus uns alle unsere Sünden vergeben" würde?

    Auch das mit der Hostie (Dein Avatarbild)... würde dann ja auf einen totalen Irrtum basieren... mehr noch: Das ganze NT wäre damit quasi Nichtig und man müsste sich doch dann überlegen ob man zum Judentum oder aber auch zum Buddhsmus überkehren sollte... oder es vieleicht sogar auch schlichtweg ganz bleiben lassen sollte.... Aufjedenfall aber wären die Christentume auf ein Phantom reingefallen...

    Kommt mir also alles ziemlich Grotesk grad vor.

  5. #25

    Standard

    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    @Lara75
    Im anderen Thread sagst Du ja daß Du nicht daran glaubst daß Jesus Christus überhaupt jemals gelebt hat und daß die Evangelien eine Art "buddhistisches Plagiat" seien.

    Wie kommst Du dann eigentlich zur Überzeugung daß... Zitat: "Allein das Vertrauen in Jesus Christus uns alle unsere Sünden vergeben" würde?

    Auch das mit der Hostie (Dein Avatarbild)... würde dann ja auf einen totalen Irrtum basieren... mehr noch: Das ganze NT wäre damit quasi Nichtig und man müsste sich doch dann überlegen ob man zum Judentum oder aber auch zum Buddhsmus überkehren sollte... oder es vieleicht sogar auch schlichtweg ganz bleiben lassen sollte.... Aufjedenfall aber wären die Christentume auf ein Phantom reingefallen...

    Kommt mir also alles ziemlich Grotesk grad vor.

    Ich hatte gehofft das Du das fragst, denn dann fängst Du vielleicht an zu verstehen.
    Glaube und Realität können zwei verschiedene Sachen sein.
    Dein Glaube bestimmt über den Bereich, in dem Du dich nach Deinem Tod befinden wirst.
    Mit Deiner Werkgerechtigkeit wirst Du jedenfalls in 1000 Jahren kein Erfolg haben.
    Ich verstehe den Glauben an Jesus und er funktioniert auch sehr gut.
    Dabei spielt es für die Funktionsweise des Glaubens wie gesagt keine Rolle ob Jesus gelebt hat oder nicht.

    Deine Aufgabe besteht darin, zu verstehen, was "Glaube" überhaupt ist ;)
    Geändert von anonym015 (23.08.2014 um 06:39 Uhr)

  6. #26

    Standard

    Also ich lass mich dann mal darauf ein. Mal gespannt was dabei raus kommt :-) Aber ich sag Dir gleich: Das kommt mir alles schon sehr Spanisch vor :-)

    Da ist also nun jemand, eine Lara75, die meint alle Sünden seien einem vergeben wenn man an eine nicht-existente Person Namens "Jesus Christus" glaubt und daß dieses "Phantom" (kann man ja dann gerne so nennen) stellvertretend sich für unsere Sünden geopfert habe.

    Die ganze Kreuzigungszene ist natürlich auch nie geschehen weil überhaupt alles was die Evangelien überlieferten nichts anderes ist als eine Art "Buddhistisch abgekupferte Metapaher" wo die Geschehnisse samt Personen alles rein erfunden ist... alles Kullise ist... alles reine Methapher inkl. Jesus und die Kreuzigung natürlich... sprich: alles Erfunden.

    Meine Ansicht ist: Dann "wirkt" Sündenvergebung aufgrund vom Glauben, daß dieser Virtuelle Jesus stellvertretend dafür angeblich sich opferte, erst recht nicht.

    Zitat Zitat von Lara75 Beitrag anzeigen
    Ich verstehe den Glauben an Jesus und er funktioniert auch sehr gut.
    Dabei spielt es für die Funktionsweise des Glaubens wie gesagt keine Rolle ob Jesus gelebt hat oder nicht.
    Deine Aufgabe besteht darin, zu verstehen, was "Glaube" überhaupt ist ;)
    Anscheinend spielst Du eine Art "Glaubens-Placebo-Effekt" an. Vermute ich zumindest mal... Wenn Du etwas mehr Klartext schreiben würdest dann müsste ich nicht so im Dunkeln stochern... ginge das?

    Ich glaube zwar schon an epotentielle "Glaubens-Placebo-Effekte"... keine Frage sowas gibt es. Das funktioniert mal und ander mal halt wieder nicht.

    Aber wenn wer, sagen wir mal... jemand vor der Klippe steht dann mag er noch so sehr daran glauben daß er Flügel hat die ihn Tragen.... wenn er runter springt nützt ihm das nichts. Placebo Effekte haben ganz klar ihre Grenzen.

    Also falls Du sowas wie einen "Glaubens-Placebo-Effekt" überhaupt meinst... könnte ja auch was anderes sein auf was Du anspielst... da wäre also wie gesagt mehr Klartext gut ohne "Rätselraten-Fragen" wie zB Zitat: "Deine Aufgabe besteht darin, zu verstehen, was "Glaube" überhaupt ist"

    Die Frage ist ganz einfach beantwortet: Glaube = Etwas für wahr halten.

    Für mich nicht mehr und nicht weniger... manche blähen das Wort "Glaube" zwar so dermaßen auf und hängen da mitunter eine ganze Weltreligion samt kompletten Sündenerlass dran... aber das ist deren Sache... meine ist es nicht.

    Kurze Frage noch: Gehören denn die Paulusbriefe auch noch zur "buddhistischen virtuellen-Jesus-Story" dazu oder ist Paulus, Deiner Ansicht nach, eine historisch Real existierende Person gewesen die auf diese Jesus-Geschichte lediglich dann seinen "virtuellen Christus" aufbaute? Und falls ja: War er sich, Deiner Ansicht nach, dessen bewusst daß es Jesus gar nie historisch existierte oder war er quasi einer der ersten "Opfer" dieser ganzen "Buddhistichen Metpaher"? Würd mich nebenbei auch noch interessieren was Du oder dieser gewisse Professore dazu meinst...

    Zudem beim Placebo Effekt noch eins hinzu kommt. Ab den Zeitpunkt wo man weiß daß man einfach nur eine "Zucker-Tablette" schluckt verringert dies den Placebo Effekt enorm bis hin daß er erst gar nicht wirkt. Also ich mein das jetzt auch übertragen auf diesen - vermutlich - von Dir angesprochenen "Glaubens-Placebo-Effekt" an einen nicht-existierenden Jesus der an einen nicht-existerenden Kreuz stellvertretend für die ganze Welt "Sühnte"... aber nur für die, die daran glauben.

    Daß die Lehren Buddhas und die Lehren Jesus (rein aus den Evangelien) sich ähneln wundert mich übrigens nicht. Denn in meinen Augen widersprechen sich beide auch nicht so sehr wie es ja meist die Christen meinen. Karma lehrte Jesus direkt (Du nennst das halt "Werksgerechtigkeit" mit dem Zweck der Abwertung) und Reinkarnation haben die Römer damals schlichtweg verbannt aus ihren "offizell verkündeten Wort Gottes". Mehr steckt da nicht groß dahinter... imho.

    Ich bin mal gespannt was von Dir (falls) da noch kommt... also an Klartext. Ohne Rätselraten und so... Dein bisherigen Argumente empfand ich eigentlich als ziemlich dogmatisch, sprich: "So ist und aus basta". Du kannst Dir ja vorstellen daß dies bei kaum jemanden zieht vor allem wenn nicht mal eine Nachvollziehbare Erklärung dann folgt...


    Aber eins weiß ich: Die Buddhistische Lehre ist keine die mit solchen Ettiketenschwindel-Tricks arbeitet und sich als "Jesus-Story" ausgibt um die Juden damit "erreichen" zu können...

    Der Zweck heiligt garantiert nicht alle Mittel...

    Die Buddhistische Lehre hat überhaupt diesen "Missions-Drang" nicht... erst recht nicht mit Mitteln von Identitätsschwindel.

    Sie sieht den Menschen vielmehr in jeweiligen Seelischen Entwicklungsstadien und je nach dem begegnet sie ihm dann entsprechend... aber erfindet dann nicht irgendwelche virtuelle Geschichten die so aussehen als wären diese historisch Wahr nur um den jenigen zu einem Glauben zu bringen mit Placebo-Effekt...

    Schon allein von daher glaube ich nicht an dieses Konstrukt daß die ganze Jesus Sache buddhistische Erfindung wäre...

    Es sind vielmehr die Kirchen mit ihren Abstrusen Missions-Gedanken die ganze Welt missionieren zu müssen anhand ihres persönlichen Glaubensbild von Gott und es gab mal eine Zeit da hatten sie sogar mit dem Tod gedroht wenn nicht das geglaubt wird was sie vorgaben...

    Net.Krel

  7. #27

    Standard

    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    Da ist also nun jemand, eine Lara75, die meint alle Sünden seien einem vergeben wenn man an eine nicht-existente Person Namens "Jesus Christus" glaubt und daß dieses "Phantom" (kann man ja dann gerne so nennen) stellvertretend sich für unsere Sünden geopfert habe.
    Nein, dass kann man so nicht sagen. Ich habe vom Glauben an Jesus Christus gesprochen, wodurch einem alle Sünden vergeben sind: Allein das Vertrauen in Jesus Christus kann uns alle unsere Sünden vergeben.
    Wir haben hier in der Diskussion ja eine kritische Perspektive. Jemand der "Glaubt", der beschäftigt sich nicht mit Kritik, etc. Daher müssen wir später wieder auf den richtigen Weg finden ;)


    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    Die ganze Kreuzigungszene ist natürlich auch nie geschehen weil überhaupt alles was die Evangelien überlieferten nichts anderes ist als eine Art "Buddhistisch abgekupferte Metapaher" wo die Geschehnisse samt Personen alles rein erfunden ist... alles Kullise ist... alles reine Methapher inkl. Jesus und die Kreuzigung natürlich... sprich: alles Erfunden.
    Offensichtlich ist es so.


    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    Meine Ansicht ist: Dann "wirkt" Sündenvergebung aufgrund vom Glauben, daß dieser Virtuelle Jesus stellvertretend dafür angeblich sich opferte, erst recht nicht.
    Der Glaube, von dem Du hier redest, der funktioniert ja auch nicht. Man glaubt ja an einen realen Christus, etc. und nicht an einen "virtuellen".


    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    Anscheinend spielst Du eine Art "Glaubens-Placebo-Effekt" an. Vermute ich zumindest mal... Wenn Du etwas mehr Klartext schreiben würdest dann müsste ich nicht so im Dunkeln stochern... ginge das?
    Ich schreibe Klartext, bin aber nicht für Deine Blockaden verantwortlich. Werde mich aber bemühen noch deutlicher zu sein.


    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    Die Frage ist ganz einfach beantwortet: Glaube = Etwas für wahr halten.
    Da fehlt aber die Hälfte, denn "Glauben" ist nicht nur das, was wir für wahr halten, sondern auch das, was wir wahr machen ;)


    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    Kurze Frage noch: Gehören denn die Paulusbriefe auch noch zur "buddhistischen virtuellen-Jesus-Story" dazu oder ist Paulus, Deiner Ansicht nach, eine historisch Real existierende Person gewesen die auf diese Jesus-Geschichte lediglich dann seinen "virtuellen Christus" aufbaute? Und falls ja: War er sich, Deiner Ansicht nach, dessen bewusst daß es Jesus gar nie historisch existierte oder war er quasi einer der ersten "Opfer" dieser ganzen "Buddhistichen Metpaher"? Würd mich nebenbei auch noch interessieren was Du oder dieser gewisse Professore dazu meinst...
    Paulus hat gelebt, hat Jesus aber auch nie gesehen, außer als "Vision" ;)


    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    Zudem beim Placebo Effekt noch eins hinzu kommt. Ab den Zeitpunkt wo man weiß daß man einfach nur eine "Zucker-Tablette" schluckt verringert dies den Placebo Effekt enorm bis hin daß er erst gar nicht wirkt. Also ich mein das jetzt auch übertragen auf diesen - vermutlich - von Dir angesprochenen "Glaubens-Placebo-Effekt" an einen nicht-existierenden Jesus der an einen nicht-existerenden Kreuz stellvertretend für die ganze Welt "Sühnte"... aber nur für die, die daran glauben.
    Das hast Du gut erkannt, denn wir befinden uns ja hier nicht mehr auf dem Weg des Glaubens. Aber das kann man ja wieder ändern, wenn man möchte ;)


    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    Aber eins weiß ich: Die Buddhistische Lehre ist keine die mit solchen Ettiketenschwindel-Tricks arbeitet und sich als "Jesus-Story" ausgibt um die Juden damit "erreichen" zu können...
    Da kennst Du die Buddhistische Lehre aber schlecht. Die vier Evangelien sind im wesentlichen eine Nachahmung des Mahayana-Buddhismus, insbesondere des Lotus-Sutra, offensichtlich entworfen von Buddhisten.


    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    Die Buddhistische Lehre hat überhaupt diesen "Missions-Drang" nicht... erst recht nicht mit Mitteln von Identitätsschwindel.
    Offensichtlich war es aber doch so. Es geht wahrscheinlich auf den indischen König Ashoka zurück.
    Zu König Ashoka (* 304 v. Chr. in Nord-Indien; † 232 v. Chr.; auch: Ashoka der Große) ist folgende Tafel von Wikipedia sehr aufschlussreich:
    Asoka_Kaart.jpg
    Auf dieser Karte sind die Buddhistische Gesandtschaften zur Zeit des Ashoka zu sehen. Es kann also keine Rede davon sein, dass es keinen Buddhistischen Missions-Drang gab, eher im Gegenteil.
    Buddhisten missionieren anders als Christen und gegen Identitätsschwindel ist aus Sicht des Lotus-Sutra nichts einzuwenden.


    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    Schon allein von daher glaube ich nicht an dieses Konstrukt daß die ganze Jesus Sache buddhistische Erfindung wäre...
    Ist halt Dein Glaube.


    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    Es sind vielmehr die Kirchen mit ihren Abstrusen Missions-Gedanken die ganze Welt missionieren zu müssen anhand ihres persönlichen Glaubensbild von Gott und es gab mal eine Zeit da hatten sie sogar mit dem Tod gedroht wenn nicht das geglaubt wird was sie vorgaben...
    Ach Gottchen ;)
    Geändert von anonym015 (23.08.2014 um 19:49 Uhr)

  8. #28

    Standard

    Eigentlich geht es nur um das Gewissen des Menschen.
    „Glückselig, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen.“ (Mt. 5:8)
    „Denn verurteilt uns unser Herz: Gott ist größer als unser Herz, und er weiß alles.
    Geliebte, wenn unser Herz uns nicht verurteilt, haben wir Zuversicht vor Gott.“ (1Joh. 3:20)

    Natürlich kann der Mensch versuchen (und er tut es auch!) sein Gewissen zu beruhigen, indem er sich Ausreden und Rechtfertigungen sucht. Sie helfen aber nicht viel, b.z.w. nur so lange er die Stimme Gottes nicht hört. Sobald er sie hört, lösen sich all seine Ausreden und Rechtfertigungen in Luft auf, und er „versteckt“ sich vor Gott. Er fühlt sich „nackt“.
    Darum gefällt es Menschen, die großen Wert auf eigene Rechtfertigungen legen, nicht das Wort Gottes zu hören. Denn es zerstört die Luftschlösser ihrer Selbstgerechtigkeit.
    Nur wenn der Mensch seine eigene Rechtfertigung aufgibt, und sich auf Gott verlässt, kann er erkennen dass Gott für seine Rechtfertigung sorgt. Indem Gott das Gewissen des Menschen reinigt. Dann hat der Mensch kein Sündenbewusstsein mehr, und hat volle Zuversicht vor Gott.

    Es geht aber nur durch den Glauben des Menschen, b.z.w. sein Gottvertrauen. Gott handelt, und der Mensch verlässt sich auf dieses Handeln Gottes.
    Sobald der Mensch das Handeln Gottes in Frage stellt, schwindet sein Vertrauen zu Gott, und er schlägt den Weg der Selbstbehauptung und Selbstgerechtigkeit ein. Die nur Feigenlaub ist.

    Als Gott die Menschen schuf, da schuf er sie nackt. Und fand es sehr gut.
    Und die Menschen hatten damit kein Problem. Bis sie das Wort Gottes in Frage stellten, und entsprechend handelten.
    Da gingen den Menschen die Augen „auf“, und „sahen“ dass die Schöpfung Gottes gar nicht so gut ist. Und wollten dem Makel abhelfen, indem sie sich bekleideten mit Feigenlaub.
    Als sie aber die Stimme Gottes hörten, da half ihnen ihre eigene Bekleidung nicht viel, denn sie fühlten sich immer noch nackt. Und sie versteckten sich vor Gott.

    Gott will aber nicht, dass der Mensch sich vor im versteckt. Und er kommt dem Mensch entgegen und macht ihm Kleider, in denen der Mensch sich nicht mehr nackt fühlt.
    Brauchte Gott diese Kleider? Nein, sondern der Mensch.

    Zur Zeit Mosis herrschte bei allen Völkern die Vorstellung von Göttern, die launisch waren und willkürlich handelten. Und der Mensch war vor ihnen niemals sicher. Darum musste er sie ständig besänftigen mit verschiedenen Opfern.
    Und Israel war keine Ausnahme. Also gibt Gott seinem Volk einen Opferkult, mit festen Zusagen. Was andere Völker nicht hatten.
    Brauchte Gott diese Opfer? Nein, sondern der Mensch. Damit er sich einigermaßen sicher fühlt.

    Da Gott aber diese Opfer nicht brauchte, ja, er verabscheute sie, hat er einen Mensch, einen Mann, vorbereitet, der die Rolle des ultimativen Opfers auf sich nehmen sollte, das für alle Menschen, und immer, gültig ist. Um so alle Opferkulte abzuschaffen.
    Und um ein Beweis der Liebe Gottes zu sein für alle Menschen.
    Brauchte Gott dieses Opfer? Nein, sondern der Mensch. Damit er an Gott (an seine Liebe) glauben, und auf ihn hoffen kann. (1Pet. 1:21)

    Gott braucht aber kein Opfer um uns zu vergeben. Darum hat Jesus gebetet: „Mein Vater, wenn es möglich ist, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht wie ich will, sondern wie du willst.“ Wenn die Menschen es anders nicht verstehen, dann bin ich bereit auch zu sterben.

    Und Paulus schreibt: „Ihn hat Gott hingestellt als einen Sühneort durch den Glauben an sein Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit …“ (Röm. 3:25)
    Nicht wir haben Gott dieses Opfer gebracht, um in zu besänftigen, sondern er hat uns dieses Opfer angeboten: Ihr denkt, ihr braucht ein Opfer, damit ich euch vergebe? Hier habt ihr ein Opfer! Ich vergebe jedem, der sich auf dieses Opfer verlässt.
    So kann jeder Mensch, der sich auf Jesus verlässt, der Vergebung Gottes sicher sein.
    Und durch den Glauben an Jesus wird sein Herz vom schlechten Gewissen gereinigt, damit er kein Sündenbewusstsein mehr hat.
    Wenn aber das Sündenbewusstsein bleibt, dann wurde dem Mensch ein verdrehtes Evangelium gepredigt. Nicht das, was Paulus (und die anderen Aposteln) predigte.

  9. #29

    Standard

    Lara... also für mich sind die Thesen des "Dr. Christian Zahlenhokuspokus" wirklich Nonsense... das ist nichts weiter als eine extreme Form von Numerologie... das kann man wirklich auf alles anwenden mit den passenden Formeln die man sich vorher definiert.

    Man muss das echt seriös bleiben...

    Zitat Zitat von Lara75 Beitrag anzeigen
    Paulus hat gelebt
    Beweise es. :-) Oder beweise daß überhaupt Buddha existierte...

    Die ganze Diskussion hier kommt mir langsam echt vor wie so ein "Ablenkungsmanöver"... das was die Administration da geschrieben hat stimmt schon... es muss hinter den Beiträgen echt schon was erbauliches auch dabei sein... find ich auch... bei meiner aller Kritik und Zweifel anderweitig...

    Letztendlich landet man an einen Punkt wo man frägt: "Wo ist der [historische] Beweis daß Gott existiert?"

    Und den gibt es nicht und den kann es auch gar nicht geben weil Gott ja vor jeglicher menschlicher Geschichte schon existierte.

    Die Gottesfragen sind letztendlich immer innere seelische Angelegenheiten... und da gibt es kein "Schriftzeugnis" dafür und schon gar keine "verbindliche historische Zeugnisse"...

    Atheisten und Materialisten können damit nix anfangen weil die nur an Atome und Quanten und an Dinge glauben die sie mit physikalischen Messgeräten irgendwie messen können.

    Aber die Seele ist außerhalb der Reichweite der phyiskalischen "Frequenz". Und dennoch ist sie das bewusste Leben selbst. Und der "Beweis" wenn man so will ist, imho, allein unsere Existenz... daß wir uns selbst bewusst sind, denken und fühlen und überhaupt wahrnehmen können...

    Wo ist der "Punkt" der da Wahrnimmt? Übers Gehirn geht's sicherlich aber das "Lebendige etwas" ist letztendlich eben die Seele respektive wir selbst in unseren innersten Kern der reiner Geist ist... außerhalb der phyiskalischen Welt und deshalb nicht mit dessen Geräten so messbar wie es die physikalische Wissenschaft und Forschung aber fordert um etwas als "Real" zu bezeichnen... aber das ist nur deren "Standard"... meiner ist es zB nicht... wenngleich ich diesen ihren Standard schon aktzeptiere wenn es rein um phyikalische Dinge geht... ganz klar.

    Aber bei Gottesfragen und "Menschsein" fragen gelten andere Standards.
    Da wird nicht mit phyikalischen Messgeräten gemessen... weil das von der Natur des spirituellen für diese Messgeräte nicht greifbar ist.

    Da zählen andere Dinge zur Wahrheitssuche. "Inner-seelisch-persönliche" wenn man so will. Innere Erfahrungen mit Gott zB.

    Die haben natürlich viele Menschen. Einheitlich sind sie zwar nicht unbedingt immer aber das liegt in meinen Augen am jeweiligen spirituellen Entwicklungsgrad.

    Für mich zB zählt das als Beweis. Die Lügen ja nicht alle. Zudem man selbst ja auch seine Erfahrungen macht.

    Wenn zu mir jemand sagt er hat sein "Problem XYZ" daß ihn Jahrelang quälte mit Hilfe von Gott und Gebet gelöst und er erzählt mir so seine ganze Geschichte... und wenn ich ihn einigermaßen Glaubhaft und Ehrlich einstufe... dann zählt das für mich zB als "Gottes Beweis"...

    Und diese Geschichten gibt es wie Sand am Meer... und das zu allen Zeiten und in allen Kulturen...

    Die Bibelgeschichten gehören da sicherlich auch mit zu... (aber halt imho nicht als die "einzigen Offenbarungen/Geschichten Gottes" wie es der Bibelfundamentalismus einem weis machen will... und irrtumslos sicherlich auch nicht... imho)

    Verstehst Du? Das ist "Glaube"... und nicht das was der Zahlendoktor da ver(un)anstaltet... das von dem hat alles kein Hand und Fuß... da hat niemand was davon außer vieleicht sein Mathe-Linguistik-Ego...

    Das ist auch, in meinen Augen, alles außerhalb des Rahmens seriöser ernsthafter Kritik... oder "berechtigten Zweifel"... und mit "Glaube" hat das alles schon lange nichts mehr zu tun... und mit "Jesus dem Gesalbten" = Christus = "Christ sein"... "Nachfolger sein"... schon gleich gar nicht...

  10. #30

    Standard

    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Darum gefällt es Menschen, die großen Wert auf eigene Rechtfertigungen legen, nicht das Wort Gottes zu hören. Denn es zerstört die Luftschlösser ihrer Selbstgerechtigkeit.
    Genau so sehe ich das auch.


    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Da Gott aber diese Opfer nicht brauchte, ja, er verabscheute sie, hat er einen Mensch, einen Mann, vorbereitet, der die Rolle des ultimativen Opfers auf sich nehmen sollte, das für alle Menschen, und immer, gültig ist. Um so alle Opferkulte abzuschaffen.
    Genau. Endlich mal Jemand der die christliche Botschaft kennt und auch versteht!


    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    So kann jeder Mensch, der sich auf Jesus verlässt, der Vergebung Gottes sicher sein.
    Da stimme ich Dir vollkommen zu.


 

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 30.04.2013, 20:00
  2. Religiosität statt Glaube an Jesus
    Von GnaKi-Team im Forum Mitten im Leben
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 13.10.2012, 08:54
  3. Vergebung der Sünden
    Von fortherisen im Forum Glaubensfragen / Jesus / Gebete
    Antworten: 10
    Letzter Beitrag: 10.02.2009, 11:40
  4. mein aller aller schönster Edelstein
    Von micha im Forum Musik
    Antworten: 17
    Letzter Beitrag: 12.11.2008, 06:10
  5. mein aller aller schönster Edelstein
    Von micha im Forum Jesus
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 09.11.2008, 04:52

 Besucher kamen mit folgenden Begriffen auf diese Seite:

Stichworte

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •