Zitat Zitat von Geli71 Beitrag anzeigen
Ist Homosexualität also Sünde? In der genannten Bibelstelle Röm. 1,25-27 wird der gleichgeschlechtliche - aussereheliche Verkehr als Sünde bezeichnet.
Meine Meinung: diese Neigung zu verspüren ist keine Sünde. Ich habe mir sagen lassen, dass Menschen im Laufe ihrer Entwicklung immer wieder solche Neigungen verspüren können.
Sünde ist, wenn dieser Neigung nachgegeben wird.
Bedeutet das für die "Betroffenen" lebenslange Enhaltsamkeit (wenn sie nun mal nicht sündigen wollen)? Ich habe auch schon von Zeugnissen gehört, wo Menschen erzählen, Gott habe sie davon frei gemacht. Sie seien jetzt in der Lage, das andere Geschlecht zu lieben und sich darauf einzulassen.
Wie nachgewiesen (siehe meine vorherigen Beiträge), ist Römer 1:26ff KEIN Beleg für Homosexualität, schon gar nicht als Sünde, da das Thema ein ganz anderes ist.
Homosexualität ist angeboren, und teil der menschlischen Sexualität und Identität, und somit ein grundlegendes Menschenrecht, und keine "Neigung"!
Wenn Sexualität nicht ausgelebt wird, und hier ist es egal ob Hetero oder Homo, das belegen wissenschaftliche Studien, macht das Menschen krank. Das heißt nicht, dass ein Mensch, um es einmal platt auszudrücken, durch alle Betten hüpfen soll, sondern seine Sexualität verantwortungsvoll leben.
Und was die sogenannten "Heilungserfolge" von Ex-Schwulen angeht, so sagen weltweit führende Psychiatrievereinigungen, das diese "Therapien" schädlich sind, und meist nur durch Druck und Angst zustande kommen, und viele wieder schwul leben (siehe bei Wikipedia unter "ex-ex-gay" nach).