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Baum-Darstellung

  1. #26
    Isaak Gast

    Standard

    Einander zu verstehen ist nicht immer leicht und ein Empören, Verteidigen und Bekennen des eigenen Glaubens schnell passiert.

    Zitat Zitat von Bruno Beitrag anzeigen
    Hey Isaak,
    was für dich entspricht,heißt noch lange nicht das es der Erkenntnis entspricht. Meine Antwort passt gut zur diesem Thema und deine Antwort nicht.
    Lieber Bruno,

    der User nepomuk hat hier fragender Weise ein Thema aufgestellt. Nachzulesen und mit der Frageüberschrift versehen: click itIst Gottes Nichtexistenz nicht längst bewiesen?click it

    Auf diese Frage darf und kann man mit seinem Glauben antworten, so wie du es getan hast, aber es beantwortet nicht die Frage, sondern erklärt deinen Glauben und deine Überzeugung.

    Ich selbst bin ein tief gläubiger Jude und glaube sehr wohl an den ewigen einzigen G“tt und dennoch kann auch mein Glauben nur die Antwort geben, dass eben der ewige einzige G“tt weder in seiner Existenz beweisbar ist, noch kann man beweisen, dass ER nicht existiere.

    Das hieße, für die welche sich diesem Verstehen anschließen könnten, dass der Unglaube und zwar in Form, dass es G“tt nicht gäbe und dies schon längst bewiesen sei und aber auch der Glaube, dass G“tt zwar nicht beweisbar ist aber, so man glaubt, dieser spürbar ist, dass diese zwei Feststellungen zwei Glaubensrichtungen entsprechen.

    Der eine glaubt und der andere glaubt nicht zu glauben.

    Liebe/r Kerzenlicht,

    deine beiden letzten Postings, verstehe ich als Glaubensbekenntnisse, welche für an G“tt glaubende nicht nur schön klingen, sonder uns Glaubenden gefallen.

    Aber auch hier gilt, es ist unser Glaube, unsere Überzeugung, unsere Gewissheit und aber kein Wissen.

    Ich weiß, dass man als Glaubender so denkt und spricht, dass man denkt und sagt, „Ich weiß, dass G“tt existiert.“ Und das denkt und sagt man so, weil man davon überzeugt ist. Aber präziser Weise müsste es fast heißen, „Ich glaube, dass G“tt existiert.“ Und diese Wortwahl ist deshalb präziser, weil eben alles was man weiß auch belegbar sein müßte und alles was man glaubt, nicht belegen sein muß.

    Von daher ist es auch noch keinem Wissenschaftler gelungen und es wird ihm scheinbar auch nie gelingen können, den Becher der Naturwissenschaften bis zum Grund leeren zu können, wo nach unserem Glauben G“tt ebenfalls und neben unseren Glauben dann selbst in der Wissenschaft zu finden ist und andere Mitmenschen berechtigter weise glauben können und dürfen und damit ebenso wenig wie wir Glaubenden nicht falsch glauben, dass da eben kein G“tt zu finden wäre.

    So auch könnten wir dann zum Beispiel Seleiah’s Posting #69, so wir einander verstehen wollten, verstehen und akzeptieren.

    Glauben neben Glauben.

    Shalom
    Isaak
    Geändert von Isaak (17.12.2008 um 08:21 Uhr)


 

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