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  1. #1

    Standard

    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Sieh dir einfach z.b. Amische oder Hutterer an.
    Gutes Beispiel. Was passiert, wenn ein Amischer eine Frau "von draußen" liebt und heiraten will? Wenn ich richtig informiert bin, wird er aus der Gemeinschaft ausgeschlossen und verliert de facto seine Familie.

    Zitat Zitat von saved Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht was du unter "dem Herrn" verstehst, Sunigol. :-)
    Darauf kommt es nicht an. Es kommt darauf an, was der jeweilige Staat (oder die Menschen, die in ihm den Ton angeben) darunter versteht.

    Zitat Zitat von ed
    Was heißt Neutralität in einer multikulturellen Gesellschaft? Daß keiner seine religiöse Zugehörigkeit zeigen darf?
    Man darf sie doch zeigen. Fast jederzeit und fast überall. Es gibt nur wenige wohlbegründete Ausnahmen, und wer sich damit nicht abfinden kann, der ist eben für bestimmte Berufe (Polizeibeamter, Lehrer an öffentlichen Schulen) ungeeignet. Basta.

    Davon abgesehen: Wer meint, seinen Glauben ständig und überall ausleben und sichtbar vor sich her tragen zu müssen, der ist für viele Berufe ungeeignet.
    Geändert von Sunigol (25.11.2014 um 18:16 Uhr)

  2. #2

    Standard

    Zitat Zitat von Effi Beitrag anzeigen
    Dass jeder bemüht ist, behutsam mit seinen individuellen religiösen Überzeugungen umzugehen und sie als das versteht, was sie sind, nämlich individuelle religiöse Überzeugungen.
    Verstecken?

    Dass Religion Privatsache bleibt.
    Und Atheismus Staatssache?

    Religiöse Zugehörigkeit lebt vom persönlichen Glauben an Religion, vom Glauben an Gott. Dafür muss keine Werbung gemacht werden.
    Von nichts kommt auch nichts. Und genau das ist das Ziehl der Gottlosen, daß die Menschen nichts von Gott hören.

    Missionierungsversuche verbinde ich mit derAbsicht, Menschen abzurichten. Der Glaube an den Glauben an Gott soll sich unbefangen entwickeln und nicht durch Abrichtung darauf.
    Wie Unterricht in der Schule. Soll doch jeder von selbst auf Mate kommen.

    Es geht um Neutralität!
    Die gibt es nicht und kann auch nicht geben. Denn jeder Staatsbeamte wird das Gesetz gemäß seiner eigenen Überzeugung, Glaube/Unglaube, definieren und in die Praktik durchsetzen.
    Und hier wird Gottlosigkeit als Neutralität dargestellt. Natürlich ist sie neutral zwischen Christentum und Islam. Sie ist aber nicht neutral zur Religion überhaupt.

    Und Ed weiß was "wirklicher Glauben" ist :).
    Abraham glaubte Gott. Er glaubte nicht an irgendeine Religion, sondern er glaubte Gott. Hielt das was Gott sagte für wahr. Er vertraute Gott, seinem Wort.
    Geändert von ed (25.11.2014 um 19:14 Uhr)

  3. #3

    Standard

    Danke, Effi.

    Die Präambel stellt klar: Kein Bediensteter wird wegen seiner Religion oder Weltanschauung diskriminiert, jeder darf glauben, was er will. Aber auch: Der Staatsdienst ist nicht der Ort für religiöse Betätigung. Religion ist Privatsache, wird vom Staat nicht bewertet, hat aber auch im Dienst nichts verloren.

    Mit § 2 tut das Land Berlin übrigens genau das, was Ed so lauthals fordert: Es verbietet die religiöse Beeinflussung der Schulkinder durch Lehrkräfte.
    Geändert von Sunigol (25.11.2014 um 14:43 Uhr)

  4. #4

    Standard

    Zitat Zitat von Sunigol Beitrag anzeigen
    Danke, Effi.

    Die Präambel stellt klar: Kein Bediensteter wird wegen seiner Religion oder Weltanschauung diskriminiert, jeder darf glauben, was er will. Aber auch: Der Staatsdienst ist nicht der Ort für religiöse Betätigung. Religion ist Privatsache, wird vom Staat nicht bewertet, hat aber auch im Dienst nichts verloren.

    Mit § 2 tut das Land Berlin übrigens genau das, was Ed so lauthals fordert: Es verbietet die religiöse Beeinflussung der Schulkinder durch Lehrkräfte.
    Eben.

  5. #5

    Standard

    Ed ich glaube, ähnlich wie der Gefängnisdirektor die Frau mit dem Säugling weggeschickt hat gibt es überall Leute die nicht zu 100% auf dem Gesetz bestehen. Bestimmt gibt es in Schulen und Kindergärten Lehrer und Erzieher die mit sich reden lassen.

    Sogar wenn ein Großteil eines Volkes und der Staat nicht dem Herrn dient so hat er doch die Fäden in der Hand. Er lässt zu und verhindert was er will. Und ich bin guten Mutes, dass es viele Beter gibt! :0))

    lg, saved
    Geändert von Anonym021 (25.11.2014 um 16:03 Uhr)

  6. #6

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    Zitat Zitat von saved Beitrag anzeigen
    Sogar wenn ein Großteil eines Volkes und der Staat nicht dem Herrn dient
    saved, was geschieht, wenn ein Staatsgebilde glaubt, "dem Herrn" dienen zu müssen, dass kann man gerade ziemlich deutlich in Raqqa erleben. Und ich bin überzeugt, ein "Staat von bibeltreuen Christen" hätte vielleicht weniger offene Gewalt, würde sich aber in der politischen und gesellschaftlichen Unterdrückung Andersdenkener und -lebender nicht wesentlich vom IS unterscheiden.

  7. #7

    Standard

    Zitat Zitat von Sunigol Beitrag anzeigen
    saved, was geschieht, wenn ein Staatsgebilde glaubt, "dem Herrn" dienen zu müssen, dass kann man gerade ziemlich deutlich in Raqqa erleben. Und ich bin überzeugt, ein "Staat von bibeltreuen Christen" hätte vielleicht weniger offene Gewalt, würde sich aber in der politischen und gesellschaftlichen Unterdrückung Andersdenkener und -lebender nicht wesentlich vom IS unterscheiden.
    Sieh dir einfach z.b. Amische oder Hutterer an.

  8. #8

    Standard

    Ich weiß nicht was du unter "dem Herrn" verstehst, Sunigol. :-)

    lg saved

  9. #9

    Standard

    Zitat Zitat von Sunigol Beitrag anzeigen
    Nein, das heißt es nicht. Das heißt, einen starken Glauben zu haben, der es aushält, wenn er nicht 24 Stunden am Tag im Mittelpunkt steht.
    "Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben.
    Man zündet auch nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber, sondern man stellt es auf den Leuchter; dann leuchtet es allen im Haus.
    So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen." (Mt. 5:13-16)

    Und es steht dir nicht zu, über anderer Leute Glauben zu richten.
    Das mache nicht ich, sondern das Wort Gottes.
    "Denn lebendig ist das Wort Gottes, kraftvoll und schärfer als jedes zweischneidige Schwert; es dringt durch bis zur Scheidung von Seele und Geist, von Gelenk und Mark; es richtet über die Regungen und Gedanken des Herzens." (Hebr. 4:12)

    Dem würde ich persönlich nicht zustimmen, aber wenn das dein Glaube ist, worüber regst du dich dann eigentlich auf?
    Daß unter Auserwählten, unter Christen, begeisterte Anhänger atheistischer Staaten sind.
    Der Staat ist nur ein zeitweiliges, notwendiges Übel.

    Was interessiert einen Auserwählten dieses armselige irdische Dasein?
    Wir sind auserwählt um die Erde zu erben.

    "Dann sprach Gott: Laßt uns Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich. Siec sollen herrschen über ... die ganze Erde ...
    Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf ihn. Als Mann und Frau schuf er sie.
    Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar, und vermehrt euch, bevölkert die Erde, unterwerft sie euch, und herrscht ..." (Gen. 1:26-28)

    Das gilt nicht allen Menschen, sondern nur denen, die das Bild Gottes sind, die Denkweise Gottes haben.

    "Nachdem sich Lot von Abraham getrennt hatte, sprach der Herr zu Abraham: Blick auf und schau von der Stelle, an der du stehst, nach Norden und Süden, nach Osten und Westen.
    Das ganze Land nämlich, das du siehst, will ich dir und deinen Nachkommen für immer geben." (Gen. 13:14-15)
    "Von Abraham wird gesagt: Er glaubte Gott, und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet.
    Daran erkennt ihr, daß nur die, die glauben, Abrahams Söhne sind." (Gal. 3:6-7)

    "Jede Stelle, die euer Fuß berührt, soll euch gehören ...
    Keiner wird eurem Angriff standhalten können." (Deut. 11:24-25)
    "Doch der Herr, dein Gott, wird diese Völker dir nur nach und nach aus dem Weg räumen. Du kannst sie nicht rasch ausmerzen, weil sonnst die wilden Tiere überhand nehmen und dir schaden.
    Doch wird der Herr, dein Gott, dir diese Völker ausliefern. Er wird sie in ausweglose Verwirrung stürzen, bis sie vernichtet sind.
    Er wird ihre Könige in deine Gewalt geben. Du wirst ihren Namen unter dem Himmel austilgen. Keiner wird deinem Angriff standhalten können, bis du sie schließlich vernichtet hast." (Deut. 7:22-24)

    "Das alles ist nur ein Schatten von dem, was kommen wird, die Wirklichkeit aber ist (in) Christus." (Kol. 2:17)
    "Denn wir haben nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern gegen die Fürsten und Gewalten, gegen die Beherrscher dieser finsteren Welt, gegen die bösen Geister des himmlischen bereichs." (Eph. 6:12)
    "Die Waffen, die wir bei unserem Feldzug einsetzen, sind nicht irdisch, aber sie haben durch Gott die Macht, Festungen zu schleifen; mit ihnen reißen wir
    alle hohen Gedankengebäude nieder, die sich gegen die Erkenntnis Gottes auftürmen. Wir nehmen alles Denken gefangen, so daß es Christus gehört." (1Kor. 10:4-5)

  10. #10
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    Zitat Zitat von Effi Beitrag anzeigen
    Aus dem Netz von jungen Leuten definiert:

    "Atheismus ist eine Bezeichnung für Menschen, die keinen Glauben an Götter haben.
    [...]
    Die Lebensphilosophie eines Atheisten basiert auf Erfahrungen aus der tatsächlichen Welt und der wissenschaftlichen Methode, unabhängig von jeder willkürlichen Annahme über Autoritäten und Glaubensbekenntnisse.
    Typischerweise führt das auch zu einer zusätzlichen Bedeutung, wenn es um die eigene Verantwortung gegenüber Menschen und Natur geht, weil nicht erwartet wird, dass ein Gott eingreift, wenn etwas schief geht.
    "
    Ist Atheismus aber in dieser Definition nicht noch etwas ungenau? Für mein Verständnis ist es mehr als die von dir genannte Definition, nämlich eine Überzeugung, die (als Überezeugung mit einer gewissen Bestimmtheit) die Existenz Gottes verneint. Darin unterscheidet sie sich ja eben z.B. auch vom „negativen“ Agnostizismus. Entsprechend scheint mir auch die Erläuterung der Lebensphilosophie eines Atheisten entweder unglücklich oder stark christozentristisch, denn das beschriebene trifft sowohl auf viele „positive“ Agnostiker und auch bzw. damit auch auf manche Glaubensbekenntnisse zu. Und schließlich scheint mir auch der letzte Satz unglücklich formuliert zu sein, denn er suggeriert, dass Atheisten eine „größere“ Verantwortung für seine Mitmenschen innewohnt. Obschon auch die Mehrheit der Gläubigen wohl kaum für jedes Problem die Lösung durch ein Eingreifen Gottes erwartet. Eine Formulierung, die – dann auch völlig zutreffend – Atheisten eine gleichwertige bzw. keine geringere Verantwortung vor dem Mitmenschen zuspricht, erschiene mir glücklicher.
    Es sei bitte berücksichtigt, dass meine Besuche zeitweise durch lange Pausen unterbrochen werden. Sollte ich also eine an mich gerichtete Frage überlesen, bzw. nicht unmittelbar beantworten, dann ist dies bitte nicht als Ausdruck des Desinteresses zu werten - ggf. hilft auch mal eine Erinnerung.


 

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