Zitat Zitat von Kasper Beitrag anzeigen
Deine Frage war, ob ich das (weltliche) Gesetz brauche um zu wissen, dass ich Kinder nicht zu schlagen habe. Meine Antwort bezog sich also auf dieses Wissen und meinte selbstverständlich in diesem Kontext nur, dass ich es nicht brauche um das zu wissen. Dennoch finde ich die Formulierung als Gesetz nur konsequent und dem Schutz der Kinder dienend – denn offensichtlich haben nicht alle Menschen Verständnis für die grundlegenden Rechte der Kinder und letztere bedürfen demzufolge des Schutzes durch das Gesetz.
Es sind keine grundlegende Rechte, denn sie gründen nicht in der Natur, was ich von Anfang an gezeigt habe. Sie gründen nur in deiner Fantasie.
Und weil nicht alle deine Fantasien teilen, und du sie ihnen nicht erklären kannst, so daß sie es verstehen und auch so denken, sie nicht überzeugen kannst, hältst du es für angemessen ihnen mit einem Gesetz zu kommen. Weil du ja alles richtig verstehst, wogegen sie falsch.
Sehr überzeugend.

Meine Bemerkung bezog sich natürlich darauf, dass jeder für sich selbst entscheiden muss, worin er FÜR SICH den größeren Liebesentzug sieht. Entsprechend darfst du FÜR DICH entscheiden, ob du lieber geprügelt oder in dein Zimmer geschickt wirst.
Das heißt, dein Kind darf für sich entscheiden? Damit schiebst du die Verantwortung auf ihn. Denn wer entscheidet, dert trägt auch die Verantwortung.

Aber deine Entscheidungen FÜR DICH gelten nicht automatisch für andere, Kinder mit eingeschlossen.
Meine Entscheidungen schließen auch meine Kinder ein. Von ihrer Geburt bis zu einem gewissen Alter.
Denn niemand fragt die Kinder ob sie wollen geimpft werden, zur Schule gehen, u.s.w.
Und Erziehung fällt auch in den Bereich der Eltern und nicht der Kinder.

Käme jemand auf die Idee, dass Andersdenkende wie du mit Prügel zum Umdenken gebracht werden sollten, weil es besser für die Menschheit und für die Andersdenkenden selbst wäre (z.B. zur Wahrung ihres Seelenheils), dann darf er diese Meinung FÜR SICH vertreten, aber wärst du damit einverstanden, wenn er sie auf dich übertragen und zur Tat schreiten würde?
Und ein anderer ist für sich nicht einverstanden daß er für seine Taten eingesperrt wird. Wird darauf Rücksicht genommen?

Du vergleichst da Äpfel mit Birnen und überzeichnest es in einen unzutreffende Entweder-Oder-Situation nach der man nur die Wahl hat zwischen einem Klaps und einem Hirnschaden. Das ist Bildzeitungsniveau, aber keine seriöse Argumentation.
Na klar. Weil dir selbst die Absurdität dieser Situation bewußt ist und du sie nicht wahr haben willst.
Aber hier zeigt sich deutlich was ich die ganze Zeit geschrieben habe, nämlich daß die Gewalt gegen Kinder suggeriert wird bis ins Groteske und Absurde. Weil man auf dieser Idee eingeschnappt ist.
Ja, geradezu von ihr besessen ist. Das ist die richtige Bezeichnung dafür: Besessenheit.

Auch hier Ed... liest du dir eigentlich die von dir verlinkten Artikel überhaupt komplett durch?
Natürlich habe ich ihn durchgelesen. Aber der von mir ausgewählte Abschnitt macht alles andere zunichte. Was dir vielleicht nicht auffällt, aber mir, einem kritischen Leser.

Wir reden hier immer noch nicht von der zur Abwehr eines rechtswidrigen Übergriffes notwendigen Gewalt, egal mit welchen Scheinargumenten du es versuchst vorzubringen. Und sofern Straftäter für ihr Handeln zur Verantwortung gezogen werden, befürworte ich durchaus Sanktionen und den Versuch zur Resozialisierung, aber auch hier nicht indem der Straftäter oder Terrorist im Gefängnis zusammengeschlagen wird.
Also Einsperren meinst du ist viel humaner auch für ein Kind?

Nein, ganz im Gegenteil Sie haben diese Verantwortung auch. Und diese Verantwortung ist in unserer Gesellschaft per Gesetz geregelt, dass ist nur konsequent. Wer diese Meinung mit mir teilt und sich dieser seiner Verantwortung bewusst ist, der hat mit dem Gesetz auch keine Probleme, denn er folgt ihm aus Einsicht. Notwendig sind sie primär für jene, die diese Einsicht nicht teilen.
Und dir kommt überhaupt nicht in den Sinn daß Eltern, die ihre Kinder schlagen, möglicherweise mehr Verantwortung haben können als du.
Und wer deine, bis ins Groteske und Absurde suggerierte, ja krankhafte, Meinung nicht teilt, muß mit Gesetz gezwungen werden. Das ist Besessenheit.

Außer Gott natürlich, oder?
Natürlich. Denn er ist der Schöpfer. Du bist nicht aus dir selbst auf diese Welt gekommen (so wie du gekommen bist: als weißer oder schwarzer, als Mann oder Frau), weil du es so entschieden hast, sondern weil er es wollte. Und er hat eine Bestimmung für dich.
Dir steht nur zu, diese Bestimmung herauszufinden und sie zu erfüllen. Wie es Jesus getan hat.
Die Menschen aber rebellieren gegen Gott, und wollen selbst entscheiden was sie tun, b.z.w. wie sie leben sollen. Und jetzt sogar noch was sie sein wollen, Mann oder Frau.
Gerade dafür hat Gott die erste Welt, wie auch Sodom und Gomorra, vernichtet.

Das ist dann wenigstens konsequent. Allerdings bezieht sich Fanatismus der Wortbedeutung nach auf eine Besessenheit von religiösen Vorstellungen. (Fanaticus = göttlich inspiriert)
So wird dieses Wort heute nicht verwendet, sondern im Sinne "Besessensein von einer Idee oder Überzeugung".

Wenn wir Vertreter einer solchen angeblich christlichen Erziehung effektiv „ausrotten“ wollten, dann wäre es leichter deinem Wunsch nachzukommen und die Gesetze aufzuheben, die die Rechte des Einzelnen schützen. Und wann immer ein angeblicher „Christ“ seine Kinder prügelt ihm dann den Schädel einzuschlagen.
Wohl kaum. Rom hat es seinerzeit versucht, die Sowjets auch. Es ging voll daneben. Wenn einer getötet wurde, kamen zwei oder noch mehr hinzu.

Ed... ich habe ebenfalls schon an entsprechenden Studien mitgewirkt und/oder selbst durchgeführt. Darf ich also annehmen, dass du mich strafrechtlich verwertbar auch der Manipulation und des Betruges beschuldigen möchtest?
"Zuverlässig sind all deine Gebote." (Ps. 119:86)
Bist du zu diesem Egebnis gekommen? Wenn nicht, dann sind all deine Studien einseitig, voreingenommen oder möglicherweise auch manipuliert.
Denn selbst in dem von uns dieskutiertem Thema sehen wir die Dinge verschieden und bewerten sie verschieden.
Und wer von der Idee der gewaltlosen Erziehung besessen ist, wird bei Kindern, die geschlagen werden, geziehlt Anzeichen geschädigter Psyche suchen. Und natürlich "finden".
Das haben wir auch hinter uns.

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