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Baum-Darstellung

  1. #11

    Standard

    Hallo ed,

    Zitat Zitat von ed
    Und die Antworten auf alle Fragen kennst du bereits? Hast wohl auch vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse gekostet?
    ich habe keine Fragen an Gott, ich vertraue ihm. Warum sollte ich Fragen an ihn haben? Er führt und regiert mich doch! Gott allein genügt.

    Zitat Zitat von ed
    Weil es so geschrieben steht.
    Ok, das ist immerhin eine sehr konsequente Begründung, aber wo steht das genau geschrieben?

    Zitat Zitat von ed
    Aber dann braucht man nicht mehr zu glauben. Dann weiß man das.
    Du siehst den Glauben als eine Art Gegenteil des Wissens? Beziehst Du Dich auf Hebr 11,1? "Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht." Deutest Du diesen Vers im materialistischen Sinne, daß man unmögliche Begebenheiten für wahr zu halten habe, die doch tatsächlich nicht wahr sein können? Wieso hat es nach Christus kein Christ mehr geschafft, Brot zu vermehren? Wieso ist keiner nach ihm mehr auf dem Wasser gewandelt? Warum sind keine Toten mehr auferstanden? Johannes 14,12: "Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und er wird noch größere als diese tun"... Ja? Wo denn? Gibt es denn gar keine echten Christen? Wer trinkt Gift und stirbt nicht? Wer läßt sich von Schlangen beißen ohne Schaden? Glaubt keiner mehr fest genug?


    Glaube bedeutet für mich gerade nicht, den Verstand irre zu machen mit lauter Widersprüchen und strengen Dogmen, sondern mit ihm Gott von ganzen Herzen zu lieben, ihm zu vertrauen, meine ganze Zuversicht auf ihn zu setzen trotz aller Widerstände. Was soll mir ein Glaube, der behauptet, wenn ich glaube, könne ich tatsächlich auch Bäume und Berge versetzen bis hin zum Mount Everest? So bleibt Glaube ein beständiges Scheitern an dem, was Jesus uns verheißen hat, nämlich zu tun, was er getan hat. Ich denke, es ist deutlich,daß es sich um Metaphern handelt, so wie die Bibel sich ja größtenteils metaphorischer Rede bedient. Es geht Jesus um das geistige Reich, nicht ums weltliche.

    Zitat Zitat von ed
    Wenn Jesus in Gleichnissen gesprochen hat, dann sagte er es offen. Wenn er aber einen biblischen Bericht als Tatsache anführt, dann ist es eine Tatsache.
    Wo steht das denn konkret? Die Bibel spricht an unzähligen Stellen offensichtlich metaphorisch, z.B. auch im Vaterunser (Gott ist wie ein Vater,d.h. nicht, daß er ein tatsächlicher Vater wäre, denn er ist ja kein Mensch), ohne es erst anzukündigen. Im Grunde ist es andersrum: Man muß die historischen Bezüge mit der Lupe suchen. Ich sehe auch nicht, was Dein Vers in diesem Zusammenhang zu sagen hat. Waren wir nicht schon so weit, daß wir beide die Bibel als geistliches Werk bejahen konnten?

    Zitat Zitat von ed
    Und worüber waren sie uneinig? Über seine Worte von Fleisch und Blut! Fällt dir schwer den Zusammenhang von mehr als einem Satz zu erkennen?
    Tut mir leid, aber da ist vom Abendmahl gar keine Rede, das gibt weder der Text noch der Kontext her. Es geht dort wie im Abendmahl allein um den Glauben und darum, sich das fleisch- und blutgewordene Wort Gottes, welches Jesus Christus ist, regelrecht einzuverleiben, damit es im Herzen Frucht zum ewigen Leben bringen kann, nicht wie im Abendmahl um die Sündenvergebung und das Gedächtnis an Jesu Wirken.

    Zitat Zitat von ed
    Keinesfalls. Aber da, wo er es selbst sagt, da sind seine Worte nur im übertragenen Sinne zu verstehen.
    Das ist allein Deine Behauptung. Ein einfaches Beispiel: "Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen? Es ist zu nichts mehr nütze, als dass man es wegschüttet und lässt es von den Leuten zertreten. Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. Man zündet auch nicht ein Licht an und setztes unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind. So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen" (Mt 5,13-16). Darf ich davon ausgehen, da Jesus hier ja offensichtlich keine Metaphorik ankündigt oder davon sagt, daß das literal zu verstehen ist? Ich bin also Salz und Licht, ganz konkret. Eine Salzlampe, wie es sie in jedem Esoterikladen gibt? Wunderbar! So kann man immer weiter machen, da ja, wie ich behaupte, fast die ganze Bibel Metaphorik ist. So kommen wir in Teufels Irrenhaus.

    Zitat Zitat von ed
    Gerade darum kann der Mensch sich auf Gott verlassen, auf sein Wort. Denn Gott steht immer zu seinem Wort.
    Durch sein Wort teilt Gott uns seine Gedanken mit. Damit wir von ihm lernen und seine Denkweise übernehmen. Soweit er sie uns in seinem Wort offenbart hat.
    Hier kommen wir wieder gut zusammen, nur daß ich unter seinem Wort zuerst, direkt und vor allem letztgültig Jesus Christus verstehe und nicht die Bibel, wie auch das gesamte NT, mit Ausnahme von Mk 7,13.

    Liebe Grüße, Plueschmors.
    Geändert von anonym018 (02.12.2014 um 09:57 Uhr)


 

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