Gott hält sich an sein Wort, denn er ist treu.
Wie ich sehe, nicht so viel an Jesus, wie an eurem gebildeten Gewissen. Denn selbst Jesu Worte werden in Frage gestellt, umgedeutet und eurem Verständnis angepaßt.Das entscheidet sich allein an Jesus Christus und unserem von ihm gebildeten Gewissen.
Wenn es der Heilige Geist wäre! Ist es aber nicht.Macht es Dir Angst, daß der Heilige Geist die Menschen unterschiedlich lenkt und führt?
Selbst Luther hatte ihn vermutlich nicht, woher solltet ihr ihn haben?
Und das ist komplett falsch. Falscher geht's nicht.Der christliche Glaube ist eine höchst individuelle und persönliche Sache, kein unpersönlicher Kollektivismus.
Denn der Sinn des ganzen ist die Gemeinschaft, und zwar im folgenden Sinne:
http://de.wikipedia.org/wiki/GemeinschaftEine besondere Untersuchung über den grundsätzlichen Unterschied zwischen Gemeinschaft und Gesellschaft stammt von dem deutschen Soziologen Ferdinand Tönnies in Gemeinschaft und Gesellschaft von 1887 (viele Auflagen). Tönnies entwickelte darin den Ansatz, dass „Gemeinschaft“ und „Gesellschaft“ beide den Gegenstand der (von ihm damit in Deutschland begründeten) „Soziologie“ ausmachten. Beide sind ihm Formen sozialer Bejahung, wobei der Wille, sich als einen Teil eines Kollektivs zu sehen (sich selbst notfalls als Mittel, das Kollektiv als Zweck – der Wesenwille), „Gemeinschaften“ ausmache – indes der Wille, sich eines Kollektivs als eines Mittels zum eigenen Nutzen zu bedienen (der Kürwille), „Gesellschaften“ konstituiere. In der Reinen Soziologie der Begriffe schlössen also die Begriffe „Gemeinschaft“ und „Gesellschaft“ einander aus
Und die Kirche, der Leib Christi, soll so eine Gemeinschaft sein.
Pierre Teilhard de Chardin, Theologe und Naturwissenschaftler (Geologe, Antropologe und Paläontologe), führt in seinen Büchern "Der Mensch im Kosmos" und "Die Entstehung des Menschen" dazu, daß die Gemeinschaft die nächste Stufe der Evolution ist. Allerdings keiner blinden und zufälligen, sondern einer von Gott geplanten und gesteuerten.
Dazu ist Jesus gestorben und auferstanden! Um eine neue Schöpfung in die Wege zu leiten.
Individualismus aber ist schlicht und einfach Hochverrat. Verrat an Jesus, an seinem Tod und seiner Auferstehung.
Auf deinen ersten Post antwortete Kasper: Das basierte auf Beobachtung und Erfahrung.Natürlich kommt das aus Beobachtungen und persönlichen Erlebnissen. Wie kommst Du darauf, daß dem nicht so sei?
Worauf du anwortest:
Dein Verständnis ist also von der Vorstellung der Allgemeinheit geprägt. Ein Produkt der Propaganda.
Du wirfst hier islamischen Fundamentalismus mit dem Christlichen in einen Topf, und mischt noch eine gute Portion Taten der katholischen Kirche hinzu, die mit der Bibel absolut nichts zu tun hatten, sondern auf dem Mist gewachsen waren, den du heute vertrittst. Nämlich daß der Heilige Geist in den Menschen zugen ist und sie lehrt, unabhängig von der Bibel.Fundamentalismus tut nichts Gutes. Du wirst meine Beweggründe besser verstehen, wenn Du die befragst, die unter fundamentalistischer Herrschaft leiden: Im Islamischen Staat, Libyen, Afghanistan usw. etwa die jungen Mädchen und Frauen, die eben noch fröhlich gespielt und studiert haben und jetzt fremden Männern zu Hause in der Burka zu Willen sein müssen; im Christentum z.B. die Homosexuellen und "Besessenen", die wie Aussätzige gemieden und ausgegrenzt werden, von Ketzerverbrennungen der Vergangenheit mal ganz zu schweigen.
Nun ja, anders kannst du offensichtlich deine Behauptung nicht aufrecht erhalten.
Aber das einzige, was ich hier über christliche Fundamentalisten rauslese, ist, daß sie Homosexuelle und "Besessene" meiden. Wohlbemerkt, meiden, nicht verfolgen. Und das ist ihr volles Recht.
Aber auch was die islamischen Staaten betrift hast du nur aus der Propaganda.
Also, entweder plapperst du nur fremden Klatsch nach, oder du verbreitest ihn bewußt. Wirst du dafür bezahlt?
Die naturwissenschaftliche Evolutionstheorie ist ein kompletter Blödsinn. Ein Wunschdenken der Gottlosen.Lehren wie der Kreationismus etwa basieren auf einem völlig verkehrten Verständnis der Bibel.
"Man muß nicht das Wissen beseitigen, um dem Glauben Platz zu machen. Vielmehr muß man bereits etwas glauben, um überhaupt von Wissen und Wissenschaft reden zu können." (W. Stegmüller)
Und was glauben die gottlosen Wissenschaftler?
"Die Evolution ist unbewiesen und unbeweisbar. Wir glauben aber daran, weil die einzige Alternative dazu der Schöpfungsakt eines Gottes ist, und das ist undenkbar." (Sir Arthur Keith)
"Es ist absurd und absolut unsinnig zu glauben, daß eine lebendige Zelle von selbst entsteht; aber dennoch glaube ich es, denn ich kann es mir nicht anders vorstellen." (Biochemiker Ernest Kahane)
Und dieser absurde, unsinniger Glaube ist heute in der modernen Welt weit verbreitet.
"Es ist unglaublich was die Ungläubigen alles glauben müssen." (Kardinal Faulhaber)
Und wenn einige Vernunftgeleitete ihre Stimme gegen diesen Unsinn erheben, werden sie der Irrlehre beschuldigt.
"Dann sprach Gott: Das Land bringe alle Arten von Lebewesen hervor ..." (Gen. 1:24)
Das ist der Befehl zur Evolution.
Weiter steht aber:
"Gott machte alle Arten ..."
Ein Wiederspruch? Nein. Das zeigt daß Gott diese Evolution gelenkt hat. Denn nur er weiß, wie ein Genom verändert werden muß damit eine neue, lebensfähige Art entsteht.
Der VW Golf hat auch eine Evolution durchgemacht, von Golf 1 bis Golf 7. Diese Evolution aber hat einen Schöpfer.
Genau so in der Tierwelt.
Stimmt nicht. Auch sie billigen den, nicht nur einigen, wie auch ich, Texten Sinnbildlichkeit zu. Was aber ihrer Historizität nicht im Wege steht. Wie bei dir.Immerhin billigst Du einigen Texten auch eine Sinnbildlichkeit zu, was schon als Erfolg zu werten ist. So denken nicht viele Fundamentalisten.
Ich bin über ihn genug informiert, daß ich ihn nicht für einen Propheten halte. Nicht mal für einen Lehrer, im biblischen Sinne. Denn er hat die Bibel nicht verstanden.Du bist über Luther offenbar ganz falsch informiert.
Aber da war wie Salomo schreibt:
"Nicht den Schnellen gehört im Wettlauf der Sieg, nicht den Tapferen der Sieg im Kampf, auch nicht den Gebildeten die Nahrung, auch nicht den Klugen der Reichtum, auch nicht den Könnern der Beifall, sondern jeden treffen Zufall und Zeit." (Koh. 9:11)
Es war an der Zeit, daß die Bibel verbreitet werden sollte. Die Druckerpresse war ja bereits erfunden. Und Erasmus von Rotterdam hate auch das N.T. bereits übersetzt. Das Luther zur Grundlage seiner Bibelübersetzung nahm, und etwas überarbeitete.
Jetzt brauchte Gott Menschen, die für diese Sache brennen. Und er gab lutherschen Reformation gewissen Erfolg.
Daß Luther ein Fundamentalist (in deinem Sinne) war, sieht man aus seinem Konflikt mit Calvin bezüglich des Abendmahls.
Galvin nahm das Brot als Leib, und Wein als Blut Christi im übertragenen Sinne, metaphorisch, Luther aber wörtlich.
Auch das wäre eine wissenschaftliche Erklärung.Kann man alles, kann man alles, nichts ist unmöglich, man muß sich allerdings biegen und krampfen... Man kann es aber auch einfach metaphorisch deuten und einfach annehmen, daß Gott die Zeit angehalten hat.






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