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Hybrid-Darstellung

  1. #1
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    Hallo thalestris,
    schön das du dich gemeldet hat, ich denke oft wann du ins Museum gehst.
    Wir können ja ein Krankenzimmer öffnen, da geselle ich mich zu dir.
    thalestris, gute Besserung.

    @ Plueschmors, zu andere Foren möchte ich nichts sagen, ab und zu lese ich mal da oder da,
    doch mit denen ich früher Zeit teilte ist fast keiner mehr da. Ich möchte auch nicht von einem Forum zum
    anderen. Hier ist jetzt mein Hafen, vielleicht hat Gott mich hier hin gestellt , mal sehen was kommt. Es sind doch
    noch einige hier, und stille Leser gibt es auch genug. Themen schreiben ist nicht so mein Ding, letztens habe ich
    wieder versucht die Offenbarung zu verstehen, aber es ist für mich ein Buch der sieben Siegel, mein Kopf
    öffnet sich nicht dafür. Dabei hat Jesus Gleichnisse benutzt damit jeder es versteht, hmm.

    Gute Nacht
    liebe Grüße Elisa

  2. #2
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    Hallo thalestris,
    auch ich freue mich, dass du dich gemeldet hast. Wir haben Dich schon sehr vermisst!
    Schön, dass Du hier bei uns Deine Heimat gefunden hast.
    Wenn ich etwas mehr Zeit habe, möchte ich gerne mit Dir über die Offenbarung sprechen.

    Bis dann, einen schönen Sonntag,

    wünscht Dir Alpha

  3. #3
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    Zitat Zitat von Alpha Beitrag anzeigen
    Hallo thalestris,
    auch ich freue mich, dass du dich gemeldet hast. Wir haben Dich schon sehr vermisst!
    Schön, dass Du hier bei uns Deine Heimat gefunden hast.
    Wenn ich etwas mehr Zeit habe, möchte ich gerne mit Dir über die Offenbarung sprechen.

    Bis dann, einen schönen Sonntag,

    wünscht Dir Alpha
    Ich glaube du meintest Elisa damit :) Aber ich sage trotzdem was ich sagen möchte: Gnadenkinder ist schon seit vielen Jahren meine virtuelle Heimat ;)

    LG, dir auch einen schönen Sonntag
    https://www.youtube.com/watch?v=NqyAqz85_7E

    fairytales don´t always have a happy ending, do they?

    Wenn ich mit Gott spreche, dann nennt man das beten. Wenn Gott mit mir spricht, dann nennt man das Psychose :D :D

  4. #4

    Standard

    Ja, dann sag ich auch mal "Piep"

    Es ist wohl in Foren dasselbe Problem wie in den Kirchen .... Diejenigen, denen dort zu wenig geboten wird und zu wenig los ist, die gehen halt anderswo hin ... und dann ist dort noch weniger los und noch mehr Leute gehen weg ....

    Ein Austausch in einem Forum lebt ja vom Miteinander und davon, dass sich möglichst viel einbringen.

    Mit dem öffentlichen Nahverkehr ist das ja so ähnlich. Wenn in einer Stadt die Busse nur alle 2 Std fahren, ist den meisten das zu umständlich, sich darauf abzustimmen in ihren Aktivitäten und sie nehmen halt lieber das Auto, quälen sich durch die verstopfte Innenstadt, zahlen teure Parkgebühren nach langer Parkplatzsuche ....
    Und immer weniger Leute nutzen den Bus.
    Weil sich das dann immer weniger lohnt, werden die Fahrpreise erhöht und die Busse fahren noch seltener - und werden immer weniger angenommen ....

    Ich denke, da hilft nur: trotzdem durchhalten, weitermachen und sich einbringen, so gut es geht.
    Interessante Themen anschneiden, unermüdlich das Gespräch aufbauen versuchen... nur so kann man neue Mitglieder interessieren und alte vom Dornröschenschlaf aufwecken (oder aus anderen Foren zurücklocken, in die sie sich auf der Suche nach lebendigem Austausch verzogen haben).
    lg
    Padma

  5. #5
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    Hallo Elisa,

    ich komme leider erst jetzt dazu, aber trotzdem möchte ich deine Eingangsfrage auch nochmal aufgreifen. Ich glaube es geht in der Frage nach den Kirchenaustritten weder um die Frage nach Kirchensteuer, noch in erster Linie um Gott. Ich z.B. für meinen Teil habe – als ich in jüngeren Jahren mit der Kirche abgeschlossen hatte – für mich auch ganz klar festgestellt, dass ich sofort aus der Kirche austreten würde, wenn für mich daraus Nachteile entstehen. Die Kirchensteuer wäre ein solcher Fall gewesen, aber die musste ich damals nicht bezahlen.
    Um aber überhaupt an den Punkt zu kommen, ist ja bereits im Vorfeld ein Prozess entstanden, der letztlich meine Verbindung zur Kirche soweit geschwächt hat, dass ich diesen Gedanken haben konnte. Und ich denke, in den meisten Fällen, in denen die Kirchensteuer als „Grund“ angeführt wird, ist es ähnlich. Die Kirchensteuer mag für viele der Anlass sein, aber ich glaube kaum, dass hierin der entscheidende Grund zu finden ist. Es gibt viele begleitende Umstände, unter denen vermutlich der Vertrauensverlust mit einer der wesentlichsten Gründe ist.

    Insofern denke ich auch, dass die Frage „Warum gibt es so viele Kirchenaustritte“ so letztlich unvollständig ist. Die Frage müsste vielmehr oder ergänzend lauten: Warum sollen wir in der Kirche verbleiben? Was gibt sie uns? Etwa Gott? Aber KindGottes hat ja schon ausgesprochen, was viele Menschen denken. „Gott finde ich auch außerhalb der Kirche“. Also was ist es dann? Und ich denke hier liegt das eigentliche Problem der Kirchen, denn sie schwanken zwischen liberaler Beliebigkeit, in der gelebtes Christentum teils nur noch im Aufsingen von Liedern oder mit christlicher Symbolik gewürzten Kinderspielen und fast schon automatisierten Ritualen besteht, und zwischen einem althergebrachten Dogma und Werten, an denen sie sich wider jede moderne Entwicklung und geänderter Lebenswelt und wider jeden Fortschritts und neuer Erkenntnis teilweise fast schon festkrallen. Und meinem Eindruck nach werden dann oft von christlicher/kirchlicher Seite angebliche Fronten aufgezogen, mit denen die Menschen „draußen“ so nichts anfangen oder über die sie vielmehr mit einem Gefühl zwischen Belustigung und Verärgerung den Kopf schütteln.
    Sehr deutlich wird dies vor allem in kritischen Fragen, in denen die Zweifel und die Skepsis eines Einzelnen auf die Fraktion der „Überfrommen“ trifft. Denn (und da sind wir wieder beim Vertrauensverlust) wie soll man Vertrauen in eine Organisation haben, wenn diese nach außen jede Glaubwürdigkeit verliert, weil sie mit einem absolutistischen Anspruch auf die Wahrheit wahrgenommen wird? Was gerade mit der Einsicht in die Fehler und Irrtümer kirchlicher/christlicher Lehre zunimmt. Man kennt ähnliches ja auch aus christlich-religiösen Foren.
    Ich jedenfalls finde es geradezu ernüchternd bis unverständlich, wie viele in der Verurteilung ungläubigen Handelns für sich ein Verhalten und eine Lebenswirklichkeit in Anspruch nehmen, die im eigentlich ganz offensichtlichen und oftmals krassen Widerspruch zur tatsächlich gelebten Praxis steht. Denn nicht jeder, der Lehren der Kirche oder der Bibel ablehnt, lehnt Gott ab. Das gilt nur in einem dogmatischen oder biblizistischen Verständnis. Und nicht jeder, der christliche Werte z.T. als überholt oder der modernen Lebenswelt und der kulturellen Entwicklung zumindest nicht mehr als ganz angemessen empfindet, ist deswegen ein Mensch der in Unmoral und Lieblosigkeit lebt. Solche Behauptungen werden von der Realität jeden Tag aufs neue widerlegt und verschleiern die eigentlichen Probleme, an denen auch die Kirche mit etwas verändern könnte.

    Aber selbst da, wo die Kirche durchaus noch aktuelle Werte und Ansichten vertritt – ich frage mich da oft, wie werden diese vermittelt? Denn gerade auch hier, denke ich jedenfalls, liegt mit einer der Gründe für den Vertrauensverlust. Wenn ich zuletzt in der Kirche war, stand zumeist ein Priester auf der Kanzel und hat im wahrsten Sinne des Wortes „von oben herab“ die Gemeinde mit einer Predigt über – ganz allgemein formuliert – das richtige Verhalten in bestimmten Situationen belehrt.
    Aber hier wird meines Erachtens verkannt, dass die Menschen einer Gemeinde heute eben keine Schafe ihres kirchlichen Hirten mehr sind. Es sind keine einfältigen Kinder, die von ihrem geistlichen Vater belehrt werden müssen. Was mir hier oftmals fehlt, ist eine Kommunikation auf Augenhöhe. Eine Kommunikation, die zwar den Priester oder Pfarrer als gewissermaßen „religiösen Experten“ für die christliche Lehre akzeptiert, das Gegenüber in der Gemeinde aber auch als aufgeklärtes Individuum annimmt und weniger predigt als vielmehr in einen fruchtbaren Austausch tritt.

    Die Kirche mag im Vergleich zu früheren Zeiten ihre einstmals bedeutsame Rolle in der Weltgeschichte mehr und mehr einschränken müssen. Aber sie ist nicht unbedeutend geworden und ich denke, sie können auch heute noch vieles vorweisen, in denen man Gutes erkennen kann und für das man ggf. auch bereit ist zu zahlen. (Ich selbst bin von meinem Entschluss des Kirchenaustritts ebenfalls wieder zurückgetreten, was in meinem Fall vielleicht noch etwas seltsamer wirken mag) Es gibt viele Projekte und Bemühungen, die auch kirchenfernen und sogar glaubensfernen Menschen Achtung abringt. Und auch als kritische Stimme ist sie meines Erachtens sicherlich nicht unwesentlich, wenn auch eine Kritik, die auf Autoritätsglauben und nicht auf einem Austausch von Argumenten beruht, heute eben nur noch ein müdes Lächeln gewinnen wird. Ich denke aber, die Kirchen müssten sich wieder mehr auf ihren eigentlichen Kern fokussieren – und der liegt meiner Meinung nach nicht darin in irgendeiner Weise Politik zu betreiben, sondern sich um den einzelnen Menschen zu kümmern. Und ihn in seinem Leben zu begleiten, ohne ihn zu bevormunden......
    Es sei bitte berücksichtigt, dass meine Besuche zeitweise durch lange Pausen unterbrochen werden. Sollte ich also eine an mich gerichtete Frage überlesen, bzw. nicht unmittelbar beantworten, dann ist dies bitte nicht als Ausdruck des Desinteresses zu werten - ggf. hilft auch mal eine Erinnerung.

  6. #6
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    Zitat Lior: Wenn ich zuletzt in der Kirche war, stand zumeist ein Priester auf der Kanzel und hat im wahrsten Sinne des Wortes „von oben herab....

    Nur zur Info: Da du das Wort "Priester" verwendest, sprichst du von einem katholischen Gottesdienst. In katholischen Gottesdiensten ist das Predigen von der Kanzel herab, weitgehend abgeschafft worden. Die Priester stehen bei der Predigt "in Augenhöhe" hinter einen Ambo. LG Renate
    Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei;
    doch am größten unter ihnen ist die Liebe.

    (1. Korr. 13,13)

  7. #7
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    Zitat Zitat von Renate Beitrag anzeigen
    Zitat Lior: Wenn ich zuletzt in der Kirche war, stand zumeist ein Priester auf der Kanzel und hat im wahrsten Sinne des Wortes „von oben herab....

    Nur zur Info: Da du das Wort "Priester" verwendest, sprichst du von einem katholischen Gottesdienst. In katholischen Gottesdiensten ist das Predigen von der Kanzel herab, weitgehend abgeschafft worden. Die Priester stehen bei der Predigt "in Augenhöhe" hinter einen Ambo. LG Renate
    Ja, weitestgehend mag das stimmen. Obschon ich nicht glaube, dass dadurch allein weniger von einer Predigt gesprochen werden kann und auch der Ambo vielerorts nicht unbedingt „auf Augenhöhe“ steht – was ja auch etymologisch gar nicht seine Funktion sein sollte.^^ Aber ich verstehe deinen Einwand. Tatsächlich habe ich den Begriff Priester hier in seiner allgemeinen Definition verwendet und nicht im christlichen Sinne. Das war mein Fehler hier nicht kontextbezogen zu formulieren. Weiter unten habe ich daran gedacht und dort auch den Pfarrer gesondert erwähnt, aber die erste Verwendung des Begriffs habe ich übersehen. Deshalb danke für deinen Hinweis. Und außerdem – tatsächlich waren die meisten meiner letzten Kirchenbesuche auch im evangelischen Umfeld.^^
    LG
    Lior
    Es sei bitte berücksichtigt, dass meine Besuche zeitweise durch lange Pausen unterbrochen werden. Sollte ich also eine an mich gerichtete Frage überlesen, bzw. nicht unmittelbar beantworten, dann ist dies bitte nicht als Ausdruck des Desinteresses zu werten - ggf. hilft auch mal eine Erinnerung.

  8. #8
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    Guten Abend,
    das hört sich doch alles gut an, dann genießen wir noch die Ruhe, hihi.
    Ist doch viel Leben hier drin, Gott ist immer Sieger.
    Ich habe meine Hauskreisbibel aus dem Regal geholt, hab mich nochmal an die Offenbarung gesetzt,
    da sind interessante Impulse bei, mehr dazu später.

    @Ed, danke das du dir so viel Mühe gemacht hast.
    Ed schrieb....
    Wie ich schon sagte, die Gemeinde ist der wahre Tempel, das wahre Haus Gottes
    Wenn ich in keine Kirche-Gemeinde gehe, wo ist dann die Gemeinde?
    Der Tempel aber war ein unbewegliches Gebäude: ein Sinnbild auf den Dogmatismus der Kirche. Was Spaltungen hervorruft.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Gebäude Spaltungen verursacht.

    Als mein Mann dem Tod nahe war, kam ein Priester und hat mit mir am Bett meines Mannes das Vaterunser gebetet,
    hätte ich schweigen sollen, war ja nicht mein Verein?
    Nein, wir beten zum selben Gott, und er ist immer der selbe, wir nicht, wir sind verschieden, aber durch Gott eins.
    Hab mal wo gelesen, wir sind wie ein Puzzel, woraus, aus vielen verschiedenen Teilen zusammen gefügt, etwas Großes wird.

    Viel Segen
    liebe Grüße Elisa

  9. #9

    Standard

    Zitat Zitat von Elisa Beitrag anzeigen
    Wenn ich in keine Kirche-Gemeinde gehe, wo ist dann die Gemeinde?
    Du hast doch selbst geschrieben:
    Zitat Zitat von Elisa Beitrag anzeigen
    wo nur zwei
    oder drei zusammen sind, ist Gott unter ihnen. Egal wo.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Gebäude Spaltungen verursacht.
    Nach dem Tempelbau hat sich Israel in zwei Reiche gespaltet.
    Aber ich mente mehr den Dogmatismus.

    Hab mal wo gelesen, wir sind wie ein Puzzel, woraus, aus vielen verschiedenen Teilen zusammen gefügt, etwas Großes wird.
    Und gerade der Dogmatismus hindert diese Teile zusammenzufügen.

  10. #10
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    Hallo Ed,
    denkst du die Kirche ändert sich wenn niemand mehr hingeht? Was macht zum Beispiel die Evangelische Kirche falsch?

    Als ich das letzte Mal da war, hat der Pastor gut gepredigt, die Gebete und der Lobpreis waren auch gut. Ich hatte fast eine Reihe Sitzplätze für mich allein. Aber ich fühlte mich in dieser Gemeinschaft wohl.

    Gute Nacht
    Liebe Grüße Elisa


 

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