Hallo Geli

Nun, dann mache ich mal, und zitiere was aus Markus, vielleicht verstehst du dann was ich damit meinte.

Mk 12,29 Jesus antwortete ihm: Das erste ist: »Höre, Israel: Der Herr, unser Gott, ist ein Herr; ..... 32 Und der Schriftgelehrte sprach zu ihm: Recht, Lehrer, du hast nach der Wahrheit geredet; denn er ist einer, und es ist kein anderer außer ihm;



Dieses: Schmah Israel JHWH, Eleoheinu, JHWH echad, was hier relativ schlecht durch die Elberfelderübersetzung wiedergeben wird, ist sozusagen das „Glaubensbekenntnis" der Juden. Es bezeugt den Einen und Einzigen unfassbaren Gott, wie er sich schon in Mose und durch vieles andere offenbart hatte.
So war und ist auch heute noch das Verständnis, und so wird Jesus da als Lehrer angesprochen im Gegensatz zu Gott. Jesus „korrigiert“ hier nichts, sondern er bestätigt es, indem er sich ja diesem Glaubensbekenntnis einordnet und es zitiert.

Weiter lehrte Jesus ja, dass nichts von den Geboten und Weisungen der Torah, also der Lehre Gottes anders gelehrt werden soll. Mt 5,19 Lk 16,17

Jesus lehrte kein neues „Gottesbild“. Und selbst Gott weicht nicht davon ab, nirgends lehrt er anderes.



Ein andermal, als man Jesu Gottgleichheit vorwarf, relativierte er die Beschuldigungen und sagte:
Joh 10,34 Jesus antwortete ihnen: Steht nicht in eurem Gesetz geschrieben: »Ich habe gesagt: Ihr seid Götter (Theos!) «? 35 Wenn er jene Götter nannte, an die das Wort Gottes erging – und die Schrift kann nicht aufgelöst werden

Hier zitiert Jesu Psalm 82,6 wo dann das Wort Elohim steht. Demnach ist der Mensch nicht nur Gotteskind, Gottessohn, sondern selber ein Elohim. Im griechischen wir da ja für Sohn Gottes und Gottessohn und Gotteskind das gleiche Wort gebraucht. Also ist da nicht in dem Sinn ein Unterschied zu sehen, man Interpretiert hier Unterschiede hinein, ob nun „Gott“-Jesus oder ein Mensch gemeint sei, der nun Gottessohn ist.



Lehit

Alef