@OnkelHeini

Joh, 10,30, das „eins“ bedeutet nicht, dass er untrennbar mit Gott verbunden ist. Jesus sagte ja auch „.... mein Gott, warum hast du mich verlassen.... “. Er will ja auch, dass der Mensch eins sei mit ihm und mit dem Vater, ist nun dadurch der Mensch der Vater oder Jesus?

Jesus spricht Gott als Gott an. Gott hat ihn verlassen, also nach trinitarischem Verständnis müsste ja Jesus sich da selbst verlassen haben?

Bevollmächte Jesus nicht seine Jünger zum Sündenvergeben? Wurden deshalb die Jünger zu Gott oder zu Jesus?

Von welcher Schuld sollte denn Jesus erlöst haben? Die Schuldfrage differenziert extrem im christlichen Verständnis und dem damaligen Verständnis. Und ist in der Tenach eine solche „Erlösung“ verheissen oder als Problem dargestellt? Was für ein Erlöser wird denn da verheissen? Sicher ein Thema, was einen eigenen Thread verdienen würde.


Zu den Theologen aus früheren Zeiten. Es waren die gleichen, die der Frau mit nur einer Stimme Mehrheit doch noch eine Seele zusprachen, es waren jene, die aufgrund ihrer Entscheide zu Verfolgung Andersdenkenden aufriefen, es waren jene, die keine jesusgläubigen Juden bei ihren Konzilen zuliessen. Es waren jene, die die Weisungen Gottes, welche ja niemals vergehen umänderten und so jedem Gläubigen, ob nun aus den Juden oder den Nationen, den Sonntag und anderes aufzwangen, was nun wider die Weisung Gottes ist. Es waren Kirchenväter, die frauenfeindlich, Familienfeindlich gesinnt waren und sich in Enthaltsamkeit und Askese sich besser, erhabener fühlten. Nun, ich möchte nun keine Zitate solcher hier rein stellen, aber solche liegen nun wirklich unter der Gürtellinie. Ist das wirklich Gottes Wirken? Steht nicht, an den Taten werde man erkennen?


Zudem, auch mit der „Christenbibel“ sehe ich keinerlei Grund zur Annahme, dass Jesus Gott sein sollte. Es ist das Konstrukt der Kirche.



Lehit

Alef