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  1. #1
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    Die Administration möchte mitteilen, dass dieser Beitrag vom User "Uwe" geschrieben und veröffentlicht wurde.
    Warum und wieso dieser Beitrag unter "Renate" veröffentlicht werden konnte, wird von uns gründlich untersucht.
    Die Administration - das GnaKi-Team


    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Es gibt aber eine bestimmte Reihenfolge: Erster ist Christus; dann folgen, wenn Christus kommt, alle, die zu ihm gehören." (1Kor. 15:20-23)
    "Amen, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.“ (Lk 23,43)

    Das eine hat Paulus geschrieben, das andere Jesus gesagt. Da es sich widerspricht, vertraue ich auf die Worte Jesu.
    Nur ganz kurz, Renate: (ich muss gleich wegfahren)

    Es gibt Aussagen in der Hl. Schrift, bei denen Übersetzungsfehler passiert sind. Im Griechischen gibt es keine Kommata.
    Der Vers wurde in den meisten Bibeln falsch übernommen.

    "Amen, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.“ (Lk 23,43)

    Richtig gedeutet jedoch heisst es:

    "Amen, ich sage dir heute (hier und jetzt) : Du wirst mit mir im Paradies sein.“ (Lk 23,43)

    Damit löst sich der Widerspruch auf. Der Leib des Schächers wartet auf die Auferstehung, bis Christus kommt, wie alle andern auch, die seit Jesu Auferstehung gestorben sind. Sein Geist jedoch ist bei Gott in Jesus Christus.

    Herzliche Grüsse
    Uwe
    Geändert von GnaKi-Team (10.04.2015 um 10:44 Uhr) Grund: Unter falschem Namen veröffentlicht!
    Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei;
    doch am größten unter ihnen ist die Liebe.

    (1. Korr. 13,13)

  2. #2

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    Zitat Zitat von Renate Beitrag anzeigen
    "Amen, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.“ (Lk 23,43)

    Das eine hat Paulus geschrieben, das andere Jesus gesagt. Da es sich widerspricht, vertraue ich auf die Worte Jesu.
    Aber Jesus war erst am dritten Tag auferstanden.
    "Heute" aber, b.z.w. an dem Tag, als Jesus das sagte, war er in die Unterwelt hinabgefahren. Dahin, wo die Geister der verstorbenen auf die Auferstehung warten.
    Und erst nach seiner Auferstehung ist Jesus zu Gott, dem Vater, hinaufgefahren. Und zwar alleine.

  3. #3

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    Guten Morgen, Gnaki-Team, ihr habt aber lange geschlafen. Diese Latzelpredigt ist von Mitte Januar und hat etwa bis Mitte Februar die Gemüter erhitzt. Inzwischen ist sie längst wieder da, wo sie hingehört, nämlich in der Versenkung.

    Meine Meinung zu der Predigt: Die Gedanken sind teilweise faschistisch und teilweise einfach nur dumm. Die Sprache ist unterirdisch und eines gebildeten Menschen unwürdig.

    Zitat Zitat von GnaKi-Team Beitrag anzeigen
    Eine persönliche Anmerkung, welche ein berühmter Konsul ausgesprochen hat: "wenn man im Iran (oder sonstigen Staaten des radikalen Islam) christliche Kirchen bauen darf und ungehindert seinen Glauben ausleben kann, erst dann dürften Moschen in Deutschland erlaubt werden!"

    Es geht ganz einfach um gleiches Recht für ALLE!!!
    Ich glaube, da habt ihr Latzel ("umhauen!") nicht richtig verstanden.
    Geändert von Sunigol (04.04.2015 um 11:21 Uhr)

  4. #4
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    Ich glaube, man muss immer differenzieren. Im TV-Gottesdienst (evangelisch) wurde gerade heute von diesem "House of one" gesprochen. Ich sehe das als ein Kulturzentrum an-wo die verschiedenen Religionen ihre "Gebetshäuser" -ich nenne es jetzt mal so- haben, aber man sich in einem Gemeinschaftsteil begegnen und austauschen kann.
    Zufälligerweise lese ich gerade von Andreas Englisch das Buch über Johannes Paul II., der ja auch mit Muslimen und Juden gemeinsam gebetet hat und den einen gemeinsamen Nenner genannt hat: der Gott des Stammvaters Abraham eint alle drei Religionen. Das heisst ja nicht, dass man "immer" mit den anderen Gläubigen betet. Es kann ja auch eine starke Kraft haben, wenn gemeinsam für Frieden gebetet wird.
    Wenn man jetzt von den Bibelzitaten ausgeht, kann man solche Sprüche-aus dem Zusammenhang gerissen-auch gegeneinander verwenden: ja, für uns Christen gibt es den einen dreieinigen Gott-aber es steht ebenso in der Bibel, dass man das alles prüfen und das "Gute" behalten soll.
    Nehmen wir als Beispiel den in der Predigt angesprochenen Buddha.
    Steht ein Buddha nur zur Zierde da, weil Jemandem die Figur gefällt, sehe ich das anders, als wenn ein Christ diesen Buddha aufstellt, um ihn anzubeten.
    Die Pfarrer-Pastoren-sind sich auch in vielen Punkten nicht einig: es gibt Pfarrer, die nichts gegen Horoskope und Ähnliches einzuwenden haben und die das eher locker sehen und es gibt den oben angesprochenen Pfarrer.
    Wenn ich an unsere Nationalmannschaft denke, die ja auch einige Zeit lang Buddha-oder hinduistische Statuen im Trainingslager am Fenster stehen hatte, so hat sich das wohl wieder erledigt. Diese Figuren brachten auch nicht mehr Glück. Hätte man sie sofort verboten (aus religiösen Gründen) würden sie heute noch ihren Reiz haben.
    Manche Dinge erledigen sich von selbst.
    Wenn wir an die Stadt Jerusalem denken, dann leben in dieser Stadt Menschen der verschiedensten Religionen zusammen.
    Irgend Jemand sagte einmal in Hinsicht auf einen gnädigen Gott: "Wenn du in den Himmel kommst, staunst du vielleicht, wer noch alles da ist!"
    In diesem Sinne: Frohe Ostern euch Allen!
    Stella
    Galater 3, 27-28

    Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft worden seid, gehört nun zu Christus. Nun gibt es nicht mehr Juden oder Nichtjuden, Sklaven oder Freie, Männer oder Frauen. Denn ihr seid alle gleich - ihr seid eins in Jesus Christus.


    Es gibt fünf Evangelien: Matthäus, Markus, Lukas, Johannes und das Leben der Christen. Viele Leute lesen nie die ersten vier.
    Ravi Zacharias

  5. #5

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    Nun, einerseits hat er recht, daß Vermischung gefärlich ist, und das Volk Gottes der Kraft beraubt. Dazu haben wir zig Beispiele in der Bibel.
    Andererseits aber, wie rein ist den die Lehre seiner Kirche, die Lehre, die er selbst predigt?
    Denn solange er am Trinitätsdogma festhält, kann er mit Reinheit der Lehre nicht prahlen. Da steht die katholische Kirche viel besser da. Denn ihre Lehre ist die logische entwicklung dieses Dogmas. Welches seinerzeit aus der Vermischung der christlichen Botschaft mit den heidnisch-religiösen Vorstellungen und mit der Philosophie entstanden ist.

    Wenn man also von Reinigung spricht, dann sollte man diesem Dogma an die Gurgel gehen.
    Und dann kommt man mit dem Judentum und mit dem Islam auf andere Weise näher.
    Jetzt aber wird die christliche Lehre gerade von diesen zwei Religionen des Götzendienstes beschuldigt. Was ja nicht so unrecht ist.
    Geändert von ed (06.04.2015 um 07:15 Uhr)

  6. #6
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    Eine sehr interessante Erklärung bzgl. LK 23:43 findet man auch unter folgendem Link:

    http://www.soundwords.de/artikeldr.asp?id=1127

    Vom griechischen Urtext, welcher ohne "Kommata" geschrieben ist, vergleicht der Artikel viele Bibelstellen und Bedeutungen, welche zu einer interessanten Schlussfolgerung führen!

    Absolut lesens- und überlegenswert!

    Gruß GnaKi-Team

  7. #7
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    Hallo GnaKi-Team

    Danke für den Link! Jetzt bin ich wieder beruhigt. Habe schon befürchtet, der arme Stephanus, musste noch über 2000 Jahre warten, bis er in den "Himmel" durfte, den er doch schon geöffnet gesehen hatte.(Apg 3,19)

    Die Interpunktion, der alle bekannten Übersetzungen gefolgt sind, ist somit richtig und sinnvoll. Daher ist abschließend an folgender Interpunktion festzuhalten: „Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein!“, d.h., sh,meron (SHMERON) modifiziert „Du wirst sein“ (e;sh, ESH). Dem Schächer wird also kurz vor dessen Tod versprochen, noch am selben Tag (sh,meron, SHMERON) mit Christus im Paradies zu sein. Diese Interpunktion wird auch vom Kontext von Lukas 23,44 getragen.
    (P. Streitenberger © P. Streitenberger)
    Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei;
    doch am größten unter ihnen ist die Liebe.

    (1. Korr. 13,13)

  8. #8
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    Der Beitrag #12 ist fälschlicherweise unter meinem Namen veröffentlicht worden! Bitte wenn möglich ändern!
    Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei;
    doch am größten unter ihnen ist die Liebe.

    (1. Korr. 13,13)

  9. #9

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    Zitat Zitat von Renate Beitrag anzeigen
    Jetzt bin ich wieder beruhigt. Habe schon befürchtet, der arme Stephanus, musste noch über 2000 Jahre warten, bis er in den "Himmel" durfte, den er doch schon geöffnet gesehen hatte.(Apg 3,19)

    Die Interpunktion, der alle bekannten Übersetzungen gefolgt sind, ist somit richtig und sinnvoll. Daher ist abschließend an folgender Interpunktion festzuhalten: „Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein!“, d.h., sh,meron (SHMERON) modifiziert „Du wirst sein“ (e;sh, ESH). Dem Schächer wird also kurz vor dessen Tod versprochen, noch am selben Tag (sh,meron, SHMERON) mit Christus im Paradies zu sein. Diese Interpunktion wird auch vom Kontext von Lukas 23,44 getragen.
    (P. Streitenberger © P. Streitenberger)
    Aber das Paradies ist nicht im Himmel. Es war auf der Erde, im Garten Eden. Und wird wieder auf Erden sein, das Reich Gottes.
    Zur Zeit aber ist es kein Ort, sondern ein Zustand.
    Der Schächer am Kreuz war ja nicht an demselben Tag gestorben, wie Jesus.

    Die römische Hinrichtungsmethode des Kreuzigens sollte einen dazu Verurteilten absichtlich besonders langsam und grausam töten. Es konnte Tage dauern, bis sein Tod eintrat. ...
    Der Tod durch Ersticken, Kreislaufkollaps oder Herzversagen trat bei nicht schon vorher geschwächten Menschen meist innerhalb von drei Tagen ein.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kreuzigung

    Daher konnte der Schächer nicht "Heute" mit Jesus an einem anderen Ort sein, außer am Kreuz. Nicht mal in der Unterwelt, und schon gar nicht im Himmel.
    Sondern nur in dem Zustand der Schuldlosigkeit, b.z.w. des Bewußtsein, daß einem die Sünden vergeben sind.
    "Glücklig der Mensch, dem der Herr die Schuld nicht zurechnet ..." (Ps. 32:2)
    In diesem "Paradies" war der Schächer "Heute".
    Geändert von ed (07.04.2015 um 16:59 Uhr)

  10. #10
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    @ Ed
    Danke für deine Antwort! Ich frage mich nur, wie du so mit Bestimmtheit sagen kannst, wann der "Schächer" gestorben ist. Wir sind da ja auf Vermutungen angewiesen.
    Manchmal habe ich den Eindruck, dass es viele Christen gibt, die den Paulus wörtlich nehmen und Jesus Worte solange drehen und wenden, bis sie zu den Aussagen von Paulus passen. Müsste das nicht umgekehrt sein?

    Könnte es nicht sein, dass wir Christen Geist mit Seele verwechseln. Der Geist aber unsterblich ist und zu Gott zurückkehrt. Der Geist ist es doch, der uns ausmacht, der unsere Persönlichkeit bestimmt. Wenn dieser Geist zum Vater zurückkehrt, dann gebe es ein Weiterleben des Geistes beim Vater (also im Himmel). Das hätte dann auch leicht noch am selben Tag geschehen können. ("Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist").
    Geändert von Renate (09.04.2015 um 10:34 Uhr)
    Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei;
    doch am größten unter ihnen ist die Liebe.

    (1. Korr. 13,13)


 

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