Auf dem religiösen Lebensweg eines Menschen stellt der Glaube zweifellos einen bedeutenden Meilenstein dar,
dem wir allesamt, auch im Nachhinein, eine gewisse Dankbarkeit erweisen sollten.
Besteht der tiefere Sinn des Glaubens somit darin, die zugrunde liegende Konstruktion (ich glaube an ... also Subjekt, Prädikat, Objekt)
als solches zu erkennen um schließlich, in ebenso tiefer Ehrfurcht nochmals zurückblickend, behutsam loszulassen ?
Kehrt dann eine lange ersehnte Ruhe ein und mit ihr allmählich, der wohl verdiente Seelenfrieden ?
Jenes behutsame Loslassen - in fernöstlichen Traditionen bereits seit Jahrhunderten meditativ praktiziert und nun,
auf dem eigenen Weg, als durchaus angenehmer Zustand 'stiller Dekonstruktion' nachempfunden - könnte auf einfache Weise
vielleicht auch anderen suchenden Menschen, ganz gleich ob glaubend oder nicht, wieder zu Ruhe und Gelassenheit verhelfen ...
Näheres unter www. mondo Zen.Ego deconstruction
oder unter www. vom Glauben zur Meditation - ein (erfüllter) Lebensweg ?
Auch in diesem Forum
Übrigens,
haben Christentum und Islam nicht ebenso eine lange meditative Tradition aufzuweisen ?



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