Ergebnis 1 bis 10 von 206

Hybrid-Darstellung

  1. #1

    Standard



    Mit den Hirten will ich gehen,
    meinen Heiland zu besehen,
    meinen lieben heilgen Christ,
    der für mich geboren ist.

    Mit den Engeln will ich singen,
    Gott zur Ehre soll es klingen
    von dem Frieden, den er gibt
    jedem Herzen, das ihn liebt.

    Mit dir selber, mein Befreier
    will ich halten Weihnachtsfeier,
    komm, ach komm ins Herz hinein,
    lass es deine Krippe sein.


    Emil Quandt

  2. #2

    Standard

    Da haben sich einige aufgemacht,
    damals vor ca. 2000 Jahren:
    Maria und Josef, die Hirten, die Sterndeuter.

    Vielleicht ist auch bei uns Aufmachen dran.
    Aufmachen zu diesem Kind, diesem Herrn, diesem Messias.

    Vielleicht ist es für uns dran,
    ihn zu suchen, ihn zu finden.


    Damals hat ein Stern den Weg gewiesen.
    Ich wünsch euch, dass ein Stern auch euch den Weg weist,
    euren Weg hell macht, eure Dunkelheit erhellt.


    Frohe Weihnachten!

    Eure Mirjamis

  3. #3
    Registriert seit
    11.07.2006
    Beiträge
    5.546
    Blog-Einträge
    7

    Standard

    Guten Morgen Mirjamis und alle anderen die hier lesen.

    Gäääähhhhnnnnnn......... es wurde spät heute Nacht......*lach*

    Du hast recht liebe Mirjamis, wir dürfen zwar die Geburt Jesus feiern, jedoch sollten wir besser sein Leben als Erwachsener betrachten und in seinen Fußspuren laufen. Nach so vielen Jahrhunderten gedenkt man noch immer seiner Worten und noch immer bewegen seine Worte die Herzen der Menschen, die auf der Suche nach Gott sind.

    Ich wünsche uns allen einen wunderschönen 1. Weihnachtsfeiertag.

    Eure Fischi

  4. #4

    Standard



    Und hier noch eine Geschichte zum Schmunzeln:

    Das Weihnachtsevangelium des Markus.

    Ralf Dillinger hatte beschlossen, seinem Sohn Markus die Geschichte von der Geburt des Christkinds im Stall von Bethlehem zu erzählen. Zwar erschien ihm Markus mit seinen vier Jahren noch ein bisschen jung, um das Heilsgeschehen zu begreifen. Aber da der Junge einen ungewöhnlich großen Gefallen an der Weihnachtskrippe gefunden hatte und Stunden davor zubringen konnte, wobei er hin und wieder eine der Figuren in die Hand nahm und eingehend betrachtete, meinte er, es sei vielleicht doch an der Zeit.

    "Setz dich zu mir, Markus", sagte er, "ich will dir eine Geschichte erzählen. Keine aus dem Märchenbuch, sondern eine, die wahr ist. Hör gut zu: Es war zu der Zeit, als Kaiser Augustus..."
    "Was ist ein Kaiser, Papi?" unterbrach ihn der Junge.
    "Also, ein Kaiser, das ist ein Mann, der ganz viel zu sagen und zu bestimmen hat, über viele Leute, die man Untertanen nennt...."
    "So wie der Herr Prattke?" fragte Markus.
    Herr Prattke war der Chef von Herrn Dillinger, und Ralf erzählte manchmal von ihm, wie er dies und jenes anordnete, das ihm nicht recht passte.
    "Na ja", sagte Ralf Dillinger lahm, "ein Kaiser ist schon viel mächtiger als der Herr Prattke."
    "Und du, Papi, bist du ein Untertan?"
    "So kann man das nicht sagen", wehrte der Vater ab und schüttelte sich beim Gedanken an diese Bezeichnung.

    "Also, Kaiser Augustus wollte einmal wissen, wie viele Menschen in seinem Reich lebten, und beschloss, sie zu zählen. Jeder musste in den Ort gehen, wo er geboren worden war, und sich dort melden. Da ging auch ein Ehepaaar, die hießen Josef und Maria, in die Stadt Bethlehem, wo Josefs Eltern zu Hause gewesen waren."
    "Maria heißt Frau Klemm, die Mutti manchmal ihre Kleider umändert."
    Der Vater überhörte den Einwurf und wollte weitererzählen, aber Markus fragte plötzlich: "Wann war denn das, das mit dem Kaiser und dem Zählen?"
    "Das ist sehr, sehr lange her."
    "Noch bevor Mutti ins Krankenhaus musste?"
    "Lange davor. Also weiter. Maria erwartete ein Kind, und der weite Weg nach Bethlehem fiel ihr sehr schwer."
    "Konnten sie denn nicht mit dem Flugzeug fliegen oder mit der Eisenbahn fahren?"
    "Flugzeug und Eisenbahn gab es damals nicht. - Als sie in Bethlehem angekommen waren, sie waren sehr, sehr müde, suchten sie einen Platz in der Herberge."
    "Was ist eine Herberge?"
    "So etwas wie ein Hotel", sagte Herr Dillinger und hatte das Gefühl, sich einer unmöglichen Aufgabe unterzogen zu haben. Aber nun hatte er einmal angefangen und musste das auch durchstehen.

    "Schließlich durften sie in einem Stall übernachten."
    "Was ist ein Stall?"
    "So etwas wie eine Garage. Nur sind da keine Autos drin, sondern Tiere, Ochs und Esel."
    "Einen Esel kenne ich vom Tischleindeckdich."

    "In der Nacht wurde das Kind geboren. Es war ein sehr schönes und liebes Kind, das Christkind, das dir alle Weihnachten die schönen Sachen bringt. Es hatte alle Menschen lieb, dich, mich und auch die Leute in Afrika und Amerika. Eben alle."
    "Auch die bösen?"
    "Ja, auch die bösen. Die besonders, denn es wollte, dass sie wieder gut werden."
    Uff, das wäre geschafft. Herr Dellinger hatte das Gefühl, einen riesigen Stapel Holz gesägt zu haben, und verzog sich ins Nebenzimmer, um ein bisschen auszuruhen.

    Eine Stunde später öffnete er die Tür zum Kinderzimmer, in dem es ungewöhnlich still war. Da saß Markus, hatte seinen Teddy Brummi auf dem Schoß und sagte:
    "Brummi, ich muss dir eine wahre Geschichte erzählen, hör gut zu. Bevor Mutti ins Krankenhaus musste, wollte ein Kollege von Herrn Prattke seine Untertanen zählen. Alle mussten dorthin gehen, wo ihr Vater zu Hause gewesen war. Sie gingen zu Fuß, weil kein Flugzeug flog und keine Eisenbahn fuhr, wahrscheinlich war Streik. Auch Josef und Maria, wahrscheinlich Frau Klemm, gingen nach Bettlerheim. Das war schlimm, denn Maria kriegte ein Baby. In Bettlerheim gab es in der 'Traube' und im 'Löwen' keinen Platz mehr. Da mussten sie in einer Garage übernachten, wo ein Ochs und ein Esel wohnten. In der Nacht wurde das Kind geboren. Es war das Christkind und es hatte alle Leute lieb, Papi und Mutti und auch den Herrn Hufnagel, der immer mit mir schimpft, wenn mein Ball in seinen Garten fällt, und der immer die Zweige von unserem Kirschbaum abschneidet, die zu ihm rüberhängen."

    Vater Dillinger, der mit allerlei Skrupel und Bedenken zu kämpfen hatte, als er diese etwas seltsame Weihnachtsgeschichte hörte, wurde es auf einmal froh und leicht ums Herz. Zwar hatte Markus Orte, Zeiten und Namen durcheinandergebracht, aber das, worauf es ankam, die Botschaft, hatte er verstanden.

    Aber wie stand es mit ihm, Ralf Dillinger? War es wirklich nötig, dass er und sein Nachbar wegen geringfügiger Lappalien in einer Dauerfehde miteinander lebten? Einer musste einmal den Anfang machen und Frieden schließen.

    Ralf Dillinger packte ein wenig von den guten Weihnachtsplätzchen, die seine Frau gebacken hatte, in eine Tüte, band ein Schleifchen darum und holte eine Flasche Wein aus dem Keller.

    "Komm mit, Markus", sagte er, "wir gehen zu Herrn Hufnagel und wünschen ihm frohe Festtage."
    "Hat dir das das Christkind gesagt?" fragte Markus.
    "Da hast du Recht", bekräftigte der Vater und läutete ein bisschen zaghaft an der Haustür des Nachbarn. Denn aller Anfang ist schwer.

    von unbekannt

  5. #5

    Standard

    Wink mal Fischi ganz lieb zu.

  6. #6

    Standard

    Hallo Mirjamis,

    die Geschichte ist wirklich lustig.

    Danke Dir.

    LG
    Akelah
    Dein Pferd ist dein Spiegel,
    der deine guten und schlechten Launen unverfälscht wiedergibt.

    Sieh hinein in das Auge deines Pferdes,
    aber erschrecke nicht vor der Wahrheit.
    (Bent Branderup)

    *kicher

  7. #7

    Standard

    musste auch schmunzeln bei der geschichte

  8. #8

    Unglücklich

    Nochmal ich:

    Hab da ein ganz großes Gebetsanliegen:

    Ich war heut morgen im Stall bei meinem Vierbeiner. Hab meinem Pferdepapa ein wenig Gesellschaft geleistet und auch ein wenig geholfen. Ihm ging es nicht gut. Er hatte Rückenschmerzen. Aber allzuviel hat er sich nicht helfen lassen.

    Hab ihn heut abend wegen was andrem nochmal angerufen und musste erfahren dass der Arzt kommen musste weil die Rückenschmerzen so schlimm sind dass er sich kaum noch bewegen kann. Und er hat zu dem Zeitpunkt wo ich angerufen hab auf Rückruf von Arzt gewartet. Hab ihm ne SMS geschickt dass er sich nochmal meldet wenn der Arzt da war. Aber bis jetzt ist nichts gekommen. Ich hoffe nur dass nichts schlimmes ist.

    Bitte betet damit er morgen wieder fit ist und er hoffentlich nicht wegen irgendwas schlimmerem ins Krankenhaus muss. Ich habe echt Angst denn ich habe ihn sehr lieb.

    Danke für eure Gebete. Ich kann im Moment nicht beten da ich den Bezug zu dem Glauben den ich hatte; im Moment verloren hab.

    LG
    Akelah
    Dein Pferd ist dein Spiegel,
    der deine guten und schlechten Launen unverfälscht wiedergibt.

    Sieh hinein in das Auge deines Pferdes,
    aber erschrecke nicht vor der Wahrheit.
    (Bent Branderup)

    *kicher

  9. #9

    Standard


    Schönheit ist eines der seltenen Wunder, die unsere Zweifel an Gott verstummen lassen.

    (Jean Marie Anouilh)



 

Ähnliche Themen

  1. Balkonis Wohnzimmer, ein Ort des Friedens
    Von Mirjamis im Forum Begegnungszimmer / Erlebnisse / Veranstaltungen
    Antworten: 1696
    Letzter Beitrag: 01.01.2011, 11:07
  2. Balkonis Wohnzimmer, ein Ort der Freude
    Von Mirjamis im Forum Begegnungszimmer / Erlebnisse / Veranstaltungen
    Antworten: 1021
    Letzter Beitrag: 01.01.2010, 10:57
  3. Balkonis Wohnzimmer, ein Ort zum Wohlfühlen
    Von Mirjamis im Forum Begegnungszimmer / Erlebnisse / Veranstaltungen
    Antworten: 202
    Letzter Beitrag: 07.03.2009, 10:21
  4. Balkonis Wohnzimmer, ein Ort der Gemeinschaft
    Von Akelah im Forum Begegnungszimmer / Erlebnisse / Veranstaltungen
    Antworten: 195
    Letzter Beitrag: 24.10.2008, 09:56
  5. Balkonis Wohnzimmer, ein Ort des Lernens.
    Von Mirjamis im Forum Begegnungszimmer / Erlebnisse / Veranstaltungen
    Antworten: 211
    Letzter Beitrag: 09.10.2008, 20:06

 Besucher kamen mit folgenden Begriffen auf diese Seite:

Tannenzweig png

site:gnadenkinder.de balkonis wohnzimmer
weihnachtsgeschichte für markus vater dellinger ralf
tannenzweige.png
ein Wohnzimmer dich in Ruhe und Natur Holz

Stichworte

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •