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Hybrid-Darstellung

  1. #1

    Standard

    Zitat Zitat von Sunigol Beitrag anzeigen
    Vor allem sollte man so ein Gleichnis nicht eindampfen auf eine einzige plakative Aussage, die da so auf die Spitze getrieben überhaupt nicht steht. Jesus verlangt nichts Unmögliches. Er weiß schon, dass die meisten Menschen sich nicht einfach aus ihrem bisherigen Dasein abmelden und mit ihm verschwinden können. Man kann aber sehr wohl sein Dasein als Fischer oder Bauer oder Handwerker mit Jesu Lehre in Einklang bringen. Da geht einiges, wenn man will, auch für uns heute.
    Hallo Sunigol,

    es geht nicht um etwas verlangen. Niemand verlangt etwas. Die Frage ist doch einfach die, wie können viele Lebewesen miteinander leben? - Das geht eben nicht, wenn man von etwas Äußerem abhängig bleibt - ganz gleich was es ist.
    Denn um dieses kann immer gebangt und gestritten werden. Da bleibt immer ein Keim des Bösen.
    Also ist das Ziel des Menschen ganz von äußeren Bedingungen unabhängig werden. Das ist eben nicht in einem Erdenleben zu erreichen, sondern ein langer Entwicklungsprozess. Darum geht es eigentlich im Christentum.

    LG,
    Digido

  2. #2

    Standard

    Zitat Zitat von Sunigol Beitrag anzeigen
    Jesus verlangt nichts Unmögliches.
    Findest du es so unmöglich, das, was nötig und angemessen ist, für seinen Lebensunterhalt zu tun und das, was wir nicht in unserer Hand haben, im Vertrauen auf Gott aus unseren Gedanken loszulassen? Nicht ständig sorgenvolle Gedanken um alle Eventualitäten im Kopf bewegen, alles ansichern wollen usw?

    Das bringt doch sowieso nichts, verschwendet nur Nerven und Energie, die man frei zur Verfügung hätte, um wirklich etwas zu bewirken, wenn sich Möglichkeiten dafür auftun.

    Extrem ausgedrückt heisst es ja schon im AT:

    Ps 127,2 Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und hernach lange sitzet und esset euer Brot mit Sorgen; denn seinen Freunden gibt er es im Schlaf.

    Wobei ich dazu neulich eine jüdische Auslegung gehört habe und da wurde gesagt, dass hier im Dt ein Übersetzungsfehler vorliegt und es eigentlich heissen muss: "den Seinen gibt der Herr (guten) Schlaf"
    Also, wer sich nicht auf Gott verlassen kann, den bringt die Sorge um den Schlaf und lähmt ihn, so dass er lange sorgenvoll da sitzt und doch nicht mehr geschafft kriegt als derjenige, der in tiefem Frieden voll Gottvertrauen gut ausschlafen kann und dann voll Energie sein Tagwerk beginnt.

  3. #3

    Standard

    @aio... mMn ist hier nicht ein "totales aztektisches Leben gemeint"... das hatte Buddha 7 Jahre unter dem Baum auch gemacht und er kam zu dem Schluss danach dass es *das* "nicht war" :-)

    Sondern eher die "rechte Priorisierung" kann hier ja nur gemeint sein...

  4. #4

    Standard

    @Digido... Du sprichst da grad den Gedanken an, welchen ich auch grad hatte :-)

    Aber man traut sich da ja nun kaum mehr "weiter zu fragen" ... :-)

  5. #5

    Standard

    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    @Digido... Du sprichst da grad den Gedanken an, welchen ich auch grad hatte :-)

    Aber man traut sich da ja nun kaum mehr "weiter zu fragen" ... :-)
    Nur zu. Das müssen die anderen verkraften. Schließlich sind wir ja schon wieder bei einem anderen Thema.

    LG,
    Digido

  6. #6

    Standard

    Nee... dann heists nur wieder "ach jetzt kommen dieeee schon wieder mit ihrer ploeten R***********n an... "



    Es liegt ja eh auf der Hand was es bedeutet, dass es unzaehlige Menschen gibt (durchaus man selbst auch dabei...), die nicht annaehernd das erreichen, innerhalb eines Lebens, ueber was wir hier sprechen...
    Geändert von net.krel (25.08.2015 um 16:29 Uhr)

  7. #7

    Standard

    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    Nee... dann heists nur wieder "ach jetzt kommen dieeee schon wieder mir ihrer ploeten R***********n an... "



    Es liegt ja eh auf der Hand was es bedeutet, dass es unzaehlige Menschen gibt (durchaus man selbst auch dabei...), die nicht annaehernd das erreichen, innerhalb eines Lebens, ueber was wir hier sprechen...
    Ja, sie gehört eben dazu. Das kann eben auch jedem bei diesem Thema aufgehen. Aber wenn man meint, das wahre Leben beginne erst nach dem Tod, der dann ewig währt, machen die Anweisungen Jesu für das Leben keinen Sinn. Da muss man nicht einmal die Gebote halten, Hauptsache man glaubt an die Gnade...

    Also hier sieht man eben auch wie inkohärent die Mainstramvorstellungen sind, und christlicher Glaube erst Kohärenz durch die Reinkarnation gewinnt.

    LG,
    Digido

  8. #8

    Standard

    Finde das wird gerade in diesem Dialog, der die letzten 2-3 Seiten gefuehrt wurde, sehr deutlich.

    Wobei ich auch der Ansicht bin dass es nicht unbedingt einer "Perfektion" bedarf. Sprich: Ich glaube dass ein "kritischer Prozentsatz" (bloedes mathematisches Wort... aber mir faellt grad kein besseres ein) reicht...

    In anderen Worten: Ich glaube nicht, dass man hier auf Erden zuerst 100% perfekt werden/sein muss... es reicht, imho, einen oder "den" "kritischen Teil" an "Unabhaengigkeit" erreicht zu haben...

    Die "Aufwaertspirale" wird ab einen "bestimmen erreichten Punkt", glaube ich, immer staerker und staerker... das kann in meinen Augen auch "nach dem leiblichen Tod" noch weiter passieren, wo man sich auch immer dann befindet, und es dann "trotz noch fehlenden 100%" nicht unbedingt von noeten sein muss, nochmals "auf Erden" zu re-ink*****en...

    Weist Du wie ich es mein?

    Ich seh es auch in diese Richtung...
    Geändert von net.krel (25.08.2015 um 16:52 Uhr)

  9. #9

    Standard

    Mir faellt da auch gerade dazu noch ein Gedanke diesbzgl. ein zum Kreuztod Jesus.... ich hab den schon seit Jahren...

    Aus den Evangelien geht ja klar hervor, dass Jesus seine Ermordung verhindern haette koennen. Ich glaub das auch...

    Jesus war offensichtlich so unabahengig von "allen weltlichen" dass er selbst seinen "koerperlichen Tod" nicht als "nennenswerten? Verlust?" sah... oder zumindest kurz "davor war"... er hatte ja schon auch mit seinen bevorstehenden Tod und auch Folter(!) innerlich zu kaempfen... (wem wunderts...ich koennte das auf keinen Fall)

    Mir ist das bei anderen Menschen die ich zumindest auch als "spirituell hoch entwickelt" einstufe schon aufgefallen ,dass sie ihren koerperlichen Tod in Kauf nahmen, aber "ihrer spirituellen Sache" dafuer treu geblieben sind, obwohl sie sogar ihre Ermordung verhindern haetten koennen.

    Ich lass das einfach mal als "offenen Gedanken" in Raum stehen...

    Aber wenn jemand so sehr unabhaengig ist, dass er (authentisch!) selbst den koerperlichen Tod nicht mehr als "nennenswerten Verlust" betrachtet mehr (ohne diesen aber Provozieren zu wollen wie es zB "Kamikaze Krieger" machen... da unterschieide ich dann schon nochmal) ... ich denke dann wurde schon ein sehr sehr hohes Level erreicht...
    Geändert von net.krel (25.08.2015 um 17:19 Uhr)


 

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