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Die Bereitschaft für das Evangelium zu sterben.

34 Er rief die Volksmenge und seine Jünger zu sich und sagte: Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.
35 Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen und um des Evangeliums willen verliert, wird es retten. (Mk. 8)
Das gehört letzten Endes auch dazu. Aber eben viel wichtiger ist, das wahre Leben zu leben. Das natürliche Leben ist von der Sorge um das Leben geprägt. Und diese hat die Angst zur Grundlage. Das ist kein Leben, sondern ein Vegetieren, auch wenn sich die Leute oft lustig geben. Das wahre Leben, das Jesus gibt, ist das angstfreie Leben. Damit dieses zur Entfaltung kommt, bleibt man aber zunächst noch unter den Belastungen des Daseins (= Kreuz) und versucht es nicht durch andere Mittel abzuschütteln.

Als Beispiel: Die Zivilisation bietet viele Möglichkeiten Lasten scheinbar loszuwerden. Schmerzen durch eine Schmerztablette. Krankheit durch Medizin.
Welche Möglichkeiten hätten wir aber, wenn diese Zivilisation nicht mehr wäre? Dann sähen wir recht alt aus.
Wer unter dem Kreuz bleibt, sucht immer mehr im Innern die Kraft zu finden, die diese Übel beseitigt. Das heißt Glauben und unter dem Kreuz bleiben.

LG,
Digido