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  1. #3

    Standard

    Entschuldigt den Einspruch, aber wenn aio eine Frage stellt, dann sollte doch zuerst mal Gelegenheit sein, diese zu diskutieren, oder? Gleich in der ersten Antwort reinzugrätschen mit "die Frage, die sich hier stellt, ist eigentlich eine andere" empfinde ich als recht unhöflich.

    Danke.

    Wer keine Arbeit findet, um für sich und seine Familie Sorge zu tragen und diese zu ernähren (wovon sollen wir leben, was sollen wir essen, womit sollen wir uns kleiden, etc.), der landet in der Regel auf der Strasse.
    In einer nach Jesu Regeln funktionierenden Gemeinschaft, in der jeder seinen Nächsten liebt wie sich selber, wird niemand auf der Straße landen, nur weil er nicht arbeiten kann. Es werden immer welche da sein, die was zum Teilen haben.

    Wenn sich freilich zu viele auf die faule Haut legen und sich durchfüttern lassen, obwohl sie was beitragen könnten, dann funktioniert diese Gemeinschaft nicht mehr und bricht zusammen. Und zwar nicht deshalb, weil Gott seine Verheißung nicht einhält, sondern deshalb, weil die Menschen es an Nächstenliebe fehlen lassen. Wenn alle zusammenhalten und aus einer ausgewogenen Mischung aus Nächsten- und Selbstliebe handeln, dann wird es fast immer so geschehen, dass es allen am meisten nützt und keiner über Gebühr beansprucht wird. Und das ist dann schon so, als hätte Gott seine Hände im Spiel.

    Zitat Zitat von aio Beitrag anzeigen
    Ich meine, hier wird sehr deutlich davon gesprochen, welche Sorge die rechte Sorge ist und welche Sorgen nachrangig sind oder gar unnütz.
    Unnütze Sorge ist das, was man in modernem Sprech "Jammern auf hohem Niveau" nennt. Eigentlich fehlt es an nichts, aber man grübelt und denkt "was könnte alles noch schiefgehen, welche hypothetischen Gefahren lauern vielleicht noch irgendwo und wie kann ich mich dagegen schützen". Dieses Absichern gegen alles kostet unglaublich viel Energie, Zeit und Geld, es verunsichert und jagt Angst vor dem Unbekannten ein und es raubt die Lebensfreude. Man sollte wirklich lernen einzuschätzen, was rechte Sorge ist und was nicht.

    Das wird freilich um so schwieriger, je mehr man im Fall der Fälle zu verlieren hat. Insofern hatten es die Leute zu Jesu Zeiten vielleicht einfacher als wir heute.

    Was mich verblüfft, daß ist die Tatsache, wie diese Differenzen immer wieder relativiert werden ...
    Was meinst du damit? Wer relativiert das und wie? Hast du Beispiele?

    Schlüssel und Angelpunkt scheint der rechte Glaube zu sein, was Jesus (laut Mt) ja auch anmerkt: "Oh ihr Kleingläubigen" heißt es - (siehe 30). Folglich könnte man annehmen, daß noch niemand den rechten Glauben an diese Zusage (damals wie heute) aufbrachte, bzw. frommen/weilen nur 'Kleingläubige' unter den Christen?!
    Kleingläubig ist nicht der Gegensatz zu rechtgläubig. Kleingläubig bedeutet "mit wenig Gottvertrauen".

    Gruß
    Sunigol

    edit: "Nächstenliebe" -> "Nächsten- und Selbstliebe"
    Geändert von Sunigol (01.09.2015 um 13:18 Uhr)


 

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