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Hybrid-Darstellung

  1. #1

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    @Lior... da seh ich mich grad zwischen zwei Fronten wenn Du mich das so fraegst :-)

    Ich glaub Du weist ja um meine Ansicht bzgl. der Bibel Bescheid... mir persoenlich sind da als Wissenschaftler aufjedenfall "Gesunde Zweifler" wesentlich lieber als Bibelfundamentalisten... das sag ich so gerade heraus wie ich es seh.

    Bzgl. der Frage nach der Existenz Gottes und Wissenschaft... da kommt es in meinen Augen auch auf die jeweilige Disziplin an.

    Generell halte ich aber vom Atheismus nicht viel... und vom Materialismus noch viel weniger... beide gehen ja oft Hand in Hand zusammen.

    In den psychologischen Wissenschaften halte ich es jedoch fuer Fatal, Pure-Atheisten-Materialisten am Werk zu haben... auch das sag ich gerade so raus wie ich es sehe.

    Die Psyche des Menschens ist mehr (!) als nur "bio-chemisch-elektromatgnetische Gehirnstrome"... ebenso die Seele... das ragt ins fuer das physikalische Auge und teils auch Messgeraete fuer sie in Unsichtbare alles sehr weit hinein und befindet sich somit im spirituellen Bereich...

    Jemand der an nichts spirituelles glauben kann aufgund seiner Atheistisch-Materialistischen Weltanschauuung, kann auf diesen Gebiet auch keine Erfahrung sammeln... es sind alles "Hirngespinnste" oder aehnliches Unreales fuer diesen...

    Eine Zusammenarbeit auf gleicher Augenhoehe ist da natuerlich zum Scheitern verurteilt.. egal von welcher Seite aus betrachtet... aus Spiritueller Sicht als auch aus Atheistischer-Materialistischer Sicht heraus...

    Man muss sich dann andere Leute suchen... ist ja nicht so dass es nur Atheistische-Materialisten als Psychologen / Therapeuten gaebe...
    Geändert von net.krel (05.09.2015 um 16:07 Uhr)

  2. #2
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    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    @Lior... da seh ich mich grad zwischen zwei Fronten wenn Du mich das so fraegst :-)
    Ja, das kann ich mir vorstellen.^^ Denn das Grundproblem scheint mir hier dasselbe oder zumindest sehr ähnlich. Der Bibelfundamentalist fordert das Einbeziehen der Existenz Gottes, weil ansonsten die Wissenschaft unvollständig ist und nie zur Wahrheit finden kann. Er kann nicht verstehen, dass das nicht geht – dass er ebenso erfolglos fordern könnte, das Junggesellen verheiratet sein müssen. Beides würde sich außerhalb des Definitionsrahmen bewegen. Und deine Forderung an die Psychologie scheint mir ähnlich. Stellen wir das mal einander gegenüber:



    Die Wissenschaft untersucht die Gesetzmäßigkeiten der Welt. Sie versucht zu erkennen, wie alles zusammenwirkt. Aber dabei ignoriert sie die Existenz eines allwissenden und allmächtigen Gottes, und ohne diese in ihre Prämissen miteinzubeziehen, kann sie keine richtigen Schlussfolgerungen ziehen, denn es gibt ja eine Welt über die rein materialistische Ebene hinaus.

    Wenn ich die markieren Wörter nun austausche, dann steht es ganz schnell so da:

    Die Psychologie untersucht die Gesetzmäßigkeiten der menschlichen Psyche . Sie versucht zu erkennen, wie alles zusammenwirkt. Aber dabei ignoriert sie die Existenz einer spirituellen Realität , und ohne diese in ihre Prämissen miteinzubeziehen, kann sie keine richtigen Schlussfolgerungen ziehen, denn es gibt ja ein Bewußtsein über die rein materialistische Ebene hinaus.

    Du erkennst vermutlich, weshalb ich dieser Aussage skeptisch gegenüberstehe. Noch deutlicher wäre es vielleicht geworden, wenn ich die Forderung nach Einbeziehung der spirituellen Seite für die Heilung mit der in bibelfundamentalistischen Kreisen anzutreffenden Forderungen nach Einbeziehen einer Wirklichkeit von Krankheit verursachenden Dämonen in der Medizin gleichgesetzt hätte. Ich halte da offen gesagt deine Forderung für problematisch – wohlwollend formuliert. Zum einen muss klar zwischen Psychologie und Psychotherapie unterschieden werden. Das eine hat nur am Rande etwas mit dem anderen zu tun. Auch darf man meiner Meinung nach nicht die „Schul“-Psychologie mit einer Lehre von der transzendenten Seele des Menschen verwechseln. Ebenso wenig mit einer Lehre vom holistischen Menschen. Sie ist „die Lehre vom Erleben und Verhalten des Menschen, seiner Entwicklung im Laufe des Lebens und alle dafür maßgeblichen inneren und äußeren Ursachen und Bedingungen, soweit sie empirischen Beobachtungen zugänglich sind.“ Entsprechend kann sie im Zusammenhang mit spirituellen Erfahrungen nach dem Wie fragen (und das tut sie durchaus, es gibt einige sehr faszinierende Arbeiten dazu), aber nicht nach dem Ursprung oder der Wirklichkeit verschiedener Glaubensvorstellungen – das verlässt ihren Arbeitsbereich. (Wobei es hier ja durchaus andere Disziplinen gibt, z.B. die Philosophie aus der die Psychologie ja auch einst entsprang.^^)
    Was die Psychologie meiner Ansicht nach manchmal nun tut, ist aus ihren Erkenntnissen heraus dazu zu mahnen, bestimmte metaphysische Erklärungsmodelle in Frage zu stellen – dann nämlich, wenn eine von spirituellen Ansichten postulierte Ursache–Wirkung–Verknüpfung untersucht und widerlegt wurde. Um es an einem Beispiel aus der Medizin deutlich zu machen (in der Hoffnung das nicht falsch darzustellen)... die meisten Mediziner würden nicht abstreiten, dass Akupunktur wirken kann. Aber die Annahme, dass es (nur) deshalb wirkt, weil bestimmte Energiebahnen durch die Nadeln punktiert werden, muss spätestens dann infrage gestellt werden, wenn die Akupunktur auch dann wirkt, wenn sie bewußt an der falschen Stelle durchgeführt wird. Du verstehst was ich meine? Diese Skepsis einer bestimmten Ursache–Wirkung–Verknüpfung als Erklärungsmodell gegenüber ist aber nicht gleichbedeutend mit einer pauschalen Ablehnung einer spirituellen Wirklichkeit. Das mag von Vertretern verschiedener Fachrichtungen teilweise anders dargestellt werden, das will ich nicht abstreiten, aber ich hab dir schon mal gesagt – du darfst nicht den Fehler machen von den Ansichten ihrer weltlichen Vertretern auf die Psychologie selbst zu schließen. Das wäre wie wenn du von dem Treiben der Kirche in der Geschichte auf den Inhalt der Bibel schlussfolgerst.^^ Und man darf auch nicht übersehen, dass viele Vertreter einer Spiritualität es primär deswegen ablehnen, weil es nicht mit ihren eigenen Vorstellungen von Spiritualität bzw. deren Gesetzmäßigkeit einhergeht.

    Aber wenn wir das vertiefen müssen wir vermutlich einen neuen Thread eröffnen - sonst gehen die Themen wieder zu durcheinander. Der könnte ggf. ja auch interessant sein....
    Geändert von Lior (05.09.2015 um 18:38 Uhr)
    Es sei bitte berücksichtigt, dass meine Besuche zeitweise durch lange Pausen unterbrochen werden. Sollte ich also eine an mich gerichtete Frage überlesen, bzw. nicht unmittelbar beantworten, dann ist dies bitte nicht als Ausdruck des Desinteresses zu werten - ggf. hilft auch mal eine Erinnerung.

  3. #3

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    Also es gibt einiges wo ich die Dinge anders sehe Lior...

    zB.:
    Zitat Zitat von Lior Beitrag anzeigen
    Der Bibelfundamentalist fordert das Einbeziehen der Existenz Gottes, weil ansonsten die Wissenschaft unvollständig ist und nie zur Wahrheit finden kann.
    Nein. Der Bibelfundamentalist fordert in erster Linie dass die Bibel - und im zwar nach seiner ja bekanntlich meist buchstaeblichen und/oder gar ungeistlichen Auslegung nach - das Mass aller Dinge ist... auch in der Wissenschaft. Und das ist natuerlich auch in meinen Augen inaktzpetabel.

    Der Bibelfundamentalist fordert da also in erster Linie was ziemlich anderes, als den Glauben an Gott.

    Ueberhaupt finde ich schon allein die Wortwahl "fordern" falsch...

    Entweder man ist bereit sich die Haende zu reichen... das ist dann ein Miteinander... aber kein gegenseitiges "fordern" mehr.

    Ich zumindest kann mir das nur ohne gegenseitige Rivalitaet vorstellen. Sobald es in die Richtung geht des "fordern" schon geht ist sowieso keine Harmonische Zusammenarbeit mehr moeglich...

    Zudem geht es mir grad auch viel mehr um die Psychologie als um "die Wissenschaft" und wer dort nun "das Hoheitsbestimmungsrecht hat" oder nicht... ich habs ja schon mal erwaehnt aber fuer mich ist diese "Wissenschafts Hohheits" Diskusion ein recht eitle akademische und schon seit Jahrhunderten stattfindende Diskussion... das haelt mehr auf und bringt nicht weiter... imho.

    Zitat Zitat von Lior Beitrag anzeigen
    Die Wissenschaft untersucht die Gesetzmäßigkeiten der Welt. Sie versucht zu erkennen, wie alles zusammenwirkt. Aber dabei ignoriert sie die Existenz eines allwissenden und allmächtigen Gottes, und ohne diese in ihre Prämissen miteinzubeziehen, kann sie keine richtigen Schlussfolgerungen ziehen, denn es gibt ja eine Welt über die rein materialistische Ebene hinaus.
    Ich wuerde es etwas anders formulieren. Etwa so:
    Es gibt - in meinen und ich denke ja auch in Deinen Augen - keine bessere Quelle der Inspiration als "die von oben" :-)
    Egal auf welchen Gebiet. Auch und gerade sogar in der Wissenschaft. Ein Atheist versperrt sich dieser Inspiration... Leider.

    Darum geht es (mir) Lior...

    Das hat alles nichts mit Bibelfundamentalismus zu tun... oder mit "wir fordern von der Wissenschaft etc..."

    Die Erfolgreichsten Wissenschaftler und andere Groessen in anderen Disziplinnen bedienten sich der Inspiration Gottes und erwaehten dies auch immer wieder in Interviews...

    Und goettliche Inspiration hat unsere Welt sehr von noeten... umso mehr Menschen sich von Gott inspirieren lassen um so besser. Egal auf welchen Gebiet... Privat, Politik, Wissenschaft... ueberall.

    Du glaubst ja auch an Gott Lior... ich denke Du kannst dem ja dann kaum widersprechen... oder?

    Zitat Zitat von Lior Beitrag anzeigen
    Die Psychologie untersucht die Gesetzmäßigkeiten der menschlichen Psyche . Sie versucht zu erkennen, wie alles zusammenwirkt. Aber dabei ignoriert sie die Existenz einer spirituellen Realität , und ohne diese in ihre Prämissen miteinzubeziehen, kann sie keine richtigen Schlussfolgerungen ziehen, denn es gibt ja ein Bewußtsein über die rein materialistische Ebene hinaus.
    Mir ist auch das zu "maschinell" formuliert werter Lior. Ausserdem frage ich mich auch gerade in wie fern Du *die* spirituelle Realitaet anerkennst? Du sprichst da etwas mit "Abstand" darueber... von "einer spirituellen Realität"... das liest sich so als ob Du dieser recht skeptisch gegenueber stehst... oder kam mir das grsd so vor nur?

    Also ich will sagen: Es macht, imho, keinen grossen Sinn, von einer erfolgreichen "Hand in Hand" Zusammenarbeit auszugehen... wenn "gegensetig gefordert" wird... Skepsis vorhanden ist... ja oder sogar von Anfang an die spirituelle Ebene gar nicht wirklich anerkannt wird und zwar auf gleicher (!) Augenhoehe (!) wie die materielle bzw. psychische...

    Wenn das nicht gegeben ist... dann macht es fuer mich keinen Sinn. Weil dann ist das ein ewiger und auch muehseliger stanediger Konkurenten Kampf der die Zusammenarbeit nicht Produktiv und Effektiv werden laesst...

    Ich habe den Rest Deines Beitrages gelesen...

    Also ich glaube nicht, dass eine Zusammenarbeit auf wirklich gleicher Augenhoehe, Hand in Hand, da gehen wuerde.

    Also ich meine jetzt speziell Deine Ansichten und meine Ansichten Nebeneinander gestellt... das wuerde nicht wirklich gehen, denke ich.

    Hand in Hand... und auf gleicher Augenhoehe, sieht fuer mich anders aus Lior. Da muss also auch von der anderen Seite wirklich auch die Nutz-Ueberzeugung vorhanden sein dass Spirituelle und Psychologische/Therapeutische Zusammenarbeit wirklich auf gleicher Augenhoehe und Hand in Hand gehen...

    Bei Dir merke ich viel zu viel "Blocker" und "Skepsis" und "Revier-Panik" :-) bzgl.. der Spirituallitaet ... also nicht nur in diesen Beitrag sondern in fast jeden wenn es um dieses Thema geht...

    man wuerde so nicht weit kommen...

    Ich sag das deswegen grad etwas direkt (ist aber nicht boese gemeint... aber ich seh es so) weil ich Dialoge und auch Zusammenarbeiten kenne, zwischen den angrenzenden Disziplinen (Psychologie/Threapie und Spirituallitaet... aber auch in anderen Diziplinen) wo das alles ganz fluessig dann passiert - auch der Dialog - wenn beide sich wirklich auf gleicher Augenhoehe die Hand reichen (koennen) und dann Zusammenarbeiten...

    Viel fluessiger Lior...

    Man freut sich auch gegenseitig es zu tun... und es ist keine Skepsis und "Forderungen" und aehnliche "Blocker" dabei dann....

    Wenn es so "stockend" aber ist wie in unseren Dialogen (aber nur diesbzgl.) dann ginge es nicht... es waere eine ewiger "Hoheits Kampf um das Revier" statt "Hand in Hand"...

    lg Net.Krel
    Geändert von net.krel (05.09.2015 um 19:49 Uhr)

  4. #4
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    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    Nein. Der Bibelfundamentalist fordert in erster Linie dass die Bibel - und im zwar nach seiner ja bekanntlich meist buchstaeblichen und/oder gar ungeistlichen Auslegung nach - das Mass aller Dinge ist... auch in der Wissenschaft. Und das ist natuerlich auch in meinen Augen inaktzpetabel.
    Vielleicht hätte ich eher Kreationist schreiben sollen. Am Anfang aber steht Gott, ansonsten würde die Bibel auch nicht Sein Wort sein können, oder?^^ Und du hattest dich doch in einem anderen, uns bekannten Forum an der damaligen Diskussion beteiligt, wenn ich mich nicht irre. Damals lag die wesentliche Kritik darin, dass die Wissenschaft angeblich Gott ablehne....

    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    Du glaubst ja auch an Gott Lior... ich denke Du kannst dem ja dann kaum widersprechen... oder? [...]
    Mir ist auch das zu "maschinell" formuliert werter Lior. Ausserdem frage ich mich auch gerade in wie fern Du *die* spirituelle Realitaet anerkennst? Du sprichst da etwas mit "Abstand" darueber... von "einer spirituellen Realität"... das liest sich so als ob Du dieser recht skeptisch gegenueber stehst... oder kam mir das grsd so vor nur?[...]Bei Dir merke ich viel zu viel "Blocker" und "Skepsis" und "Revier-Panik" :-) bzgl.. der Spirituallitaet ... also nicht nur in diesen Beitrag sondern in fast jeden wenn es um dieses Thema geht...
    Nein, ich würde da nicht widersprechen. Mein Bezug zum Spirituellen ist ein zutiefst persönliches Erleben, ganz ohne Frage. Ich anerkenne sie, weil ich sie erlebe. Aber wenn ich wissenschaftlich arbeite, darf ich dieses Erleben nur bedingt eine Rolle spielen, sondern ich muss mich vielmehr auf jenes beschränken, dass per Definition mein zulässiger Arbeitsbereich ist. Weißt du NetKrel, ich setze mich sogar dafür ein, dass innerhalb der psychotherapeutischen Arbeitsweise mehr Offenheit gegenüber der spirituellen Lebenswelt eines Betroffenen möglich wird. Denn für die Betroffene ist dies eine Wirklichkeit, die meines Erachtens in einer Therapie nicht ignoriert werden darf. Zahnschmerzen bereitet es mir nur dann - und hier habe ich wie du richtig bemerkst ein großes Anliegen - wenn dem wissenschaftlichen Forschungsansatz entsprechende Vorwürfe gemacht werden, er würde hier etwas ablehnen, was er vielmehr einbeziehen sollte. Denn ersteres tut er nicht, zweiteres darf er nicht. Um das auch von dir geschätzte Zitat von Max Planck noch einmal aufzugreifen „Und damit ist unsere Aufgabe zu Ende, und wir müssen unser Forschen weitergeben in die Hände der Philosophie." Wenn ich philosophiere, dann stelle ich durchaus auch Überlegungen an zum Wesen Gottes und der Welt. Und wenn ich in der Wissenschaft nach Erkenntnissen strebe, dann aus meinem spirituellen Verlangen danach Gottes Wesen und seine Handschrift in den Gesetzen der Natur immer deutlicher zu erkennen. Aber ich muss die jeweiligen Grenzen respektieren. Und dieses Respektieren der Grenzen gehört meines Erachtens ebenfalls zu einer Zusammenarbeit auf Augenhöhe. ^^
    Vielleicht mag das zur Zeit noch nicht möglich sein, aber mir scheint wir arbeiten beide daran die jeweiligen Missverständnisse auszuräumen um eine solche Zusammenarnbeit irgendwann zu ermöglichen. Und werden darin nicht müde noch verlieren wir die gegenseitige Wertschätzung. Ein guter Anfang wie ich finde.^^

    P.S.: Mein Lieblingszitat von Einstein, aus seinem Glaubensbekenntnis von 1932 war dies: "Das Schönste und Tiefste, was der Mensch erleben kann, ist das Gefühl des Geheimnisvollen. Es liegt der Religion sowie allem tieferen Streben in Kunst und Wissenschaft zugrunde. Wer dies nicht erlebt hat, erscheint mir, wenn nicht wie ein Toter, so doch wie ein Blinder. Zu empfinden, dass hinter dem Erlebbaren ein für unseren Geist Unerreichbares verborgen sei, dessen Schönheit und Erhabenheit uns nur mittelbar und in schwachem Widerschein erreicht, das ist Religiosität."
    Geändert von Lior (06.09.2015 um 03:19 Uhr)
    Es sei bitte berücksichtigt, dass meine Besuche zeitweise durch lange Pausen unterbrochen werden. Sollte ich also eine an mich gerichtete Frage überlesen, bzw. nicht unmittelbar beantworten, dann ist dies bitte nicht als Ausdruck des Desinteresses zu werten - ggf. hilft auch mal eine Erinnerung.

  5. #5

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    Zitat Zitat von Lior Beitrag anzeigen
    Am Anfang aber steht Gott
    Ja.

    Zitat Zitat von Lior Beitrag anzeigen
    ansonsten würde die Bibel auch nicht Sein Wort sein können, oder?
    Also ich vertrete das ja nicht in dieser Art. Ich vertrete die Ansicht dass "Gottes Wort" lebendiger geistiger Natur ist und ja auch nur sein kann. Das ist ein ziemlich grosser Unterschied bei genauerer Betrachtung. Die Bibel kann also, aus meiner Sicht, sehr wohl auch Dinge enthalten, die nicht "sein Wort" entsprechen. Ebenso kann sie in jegliche Richtung interpretiert werden und diese Interpretation haengt vorwiegend von der spirituellen Entwicklung des Menschens ab.


    Zitat Zitat von Lior Beitrag anzeigen
    Und du hattest dich doch in einem anderen, uns bekannten Forum an der damaligen Diskussion beteiligt, wenn ich mich nicht irre. Damals lag die wesentliche Kritik darin, dass die Wissenschaft angeblich Gott ablehne....
    Das kann durchaus sein und liegt ganz sicher Nahe. Wobei man das natuerlich nicht so pauschal sagen darf (falls ich das damals tat :-) )...

    Weil "die Wissenschaft" besteht ja aus vielen Menschen, vom Atheist wie zB Hawking, ueber Agnostiker wie zB Einstein, bis hin zum "Gott allein die Ehre Gebenden" wie zB Max Planck... also jetzt grad nur bezogen auf die physikalischen Disziplinen.

    Zitat Zitat von Lior Beitrag anzeigen
    Weißt du NetKrel, ich setze mich sogar dafür ein, dass innerhalb der psychotherapeutischen Arbeitsweise mehr Offenheit gegenüber der spirituellen Lebenswelt eines Betroffenen möglich wird.
    Das glaube ich Dir auf jeden Fall und befuerworte ich natuerlich auch.

    Nur mein Ansatz ist ein anderer Lior... mir geht es nicht nur lediglich darum, dass der "spirituellen Lebenswelt" des Betroffenen gegenueber mehr Offenheit entgegen gebracht wird, sondern vor allem und primaer, dass der Psychologe und Therapeut entweder selbst ein Fachmann auf dem Gebiet der Spirituallitaet ist... und falls nicht, er dann mit diesen Zusammenarbeitet...

    Darum geht es mir.

    Umso erfahrener dann beide sind... umso besser. Und die Kroenung waere, sie wuerden sich zzgl. aller eigener Erfahrung von Gott insipirieren lassen bei ihrer Arbeit.

    Also das ist das Idealbild zumindest :-)

    Gott ist die beste Inspirationsquelle... Gott ist die beste Fuehrung... ich denke darin sind sich Grundsaetzlich ja alle die an Gott glauben einig.

    Warum sich nicht von Gott also inspirieren lassen? Warum es nicht lernen "wie das geht"? Warum es nicht zur als Grudvoraussetzung machen fuer sich selbst?...

    Was gibt es besseres als "goettliche Inspiration"? Gerade im Bereich der Gesundheit oder psychischen Therapie? Ja gerade sogar dort... weil wer hat denn am meisten "Fachwissen" ueber jeden einzelnen Menschen in allen Details seines Schicksals und Wunden und wie alles zusammen haengt...

    Wir Menschen? Oder Gott?

    (Wohl gemerkt: Ich spreche damit natuerlich jetzt nur alle an die an Gott glauben... ein Atheist denkt sich natuerlich da seinen Teil dann nur :-) )

    Was also gibt es besseres als sich von Gott ganz bewusst zu inspireren lassen, ja gerade sogar bei dieser Arbeit.

    Und wer es nicht kann bzw. die Frage aufkommt "ja aber wie mache ich das"... dann, finde ich, waere es doch eine Selbstverstaendlichkeit (also als Gottglaeubiger) dem solange Nachzugehen bis man dazu in der Lage ist bzw. es gelernt hat und Gewissheit hat.

    Natuerlich braucht das Zeit... und auch "spirituelle Motivation", Gottglaeubigkeit... Offenheit..... aber es ist es Wert!

    Auch ist es gleichzeitig eine Arbeit an sich selbst... man muss offen fuer Inspiration sein.

    Zitat Zitat von Lior Beitrag anzeigen
    Aber ich muss die jeweiligen Grenzen respektieren. Und dieses Respektieren der Grenzen gehört meines Erachtens ebenfalls zu einer Zusammenarbeit auf Augenhöhe.
    Hier schwingt in meinen Augen nach wie vor noch die "Revier Panik" :-) mit... es ist zwar sehr schoen und auch loyal und diplomatisch Formuliert... aber ich denke nicht in diesen "hier Deins und hier meins und respektiere nur ja nur unsere Grenzen"... so in etwa schwingt da noch vieles mit... nicht nur jetzt sondern wie gesagt in nahezu fast jeden Beitrag disbzgl...

    Zitat Zitat von Lior Beitrag anzeigen
    Vielleicht mag das zur Zeit noch nicht möglich sein, aber mir scheint wir arbeiten beide daran die jeweiligen Missverständnisse auszuräumen um eine solche Zusammenarnbeit irgendwann zu ermöglichen.
    Was die Psychologie betrifft: Ich lehne die Schulpsychologie in keinster Weise ab. Im Gegenteil. Nebst der Spirituallitaet ist sie eines meiner Hauptthemen.

    Sprich: Ich habe keine Skepsis oder Blocker der Psychologie gegenueber. Im Gegenteil...

    Und die Zusammenarbeit, weis ich auf Erfahrung, klappt wunderbar, wenn das bzgl. der Spirituallitaet gegenueber ebenso die Grund-Einstellung ist.

    Psychotherapeutische und spirituelle Zusammenarbeit harmonieren im Prinzip wunderbar... wie koennte es anders sein? Beides liegt Schichtenmaessig in einander.

    Folgendes ist als konsturktive Kritik gemeint... auf keinen Fall als negative: Aber ich sehe bei Dir wesentlch mehr "blocker" bzgl. der Spirituallitaet als ich solche bei mir sehe bzgl. der Psychologie...

    Weil sonst wuerde es nicht so oft zB darum gehen in unseren Dialogen in wie fern nun der andere nicht ins Revier des anderen gehen darf... um nur ein Beispiel zu nennen...

    Solange das der Fall ist... solange kann keine auf gleicher Augenhoehe Hand in Hand zusammenarbeit standfinden... auch das sag ich aus Erfahrung :-) ... nicht nur aus der Theorie... und nicht nur bezogen auf die zwei in-einander liegenden Disziplinen "Spirituallitaet und Psychologie" sondern auch in anderen, aehnlichen, in einander Liegenden Diszplinen wie zB "Hardware" und "Software"... oder auch "Software-Systemintegration" ... rein vom Prinzip her, ist es hier sehr aehnlich.

    Zitat Zitat von Lior Beitrag anzeigen
    Und werden darin nicht müde noch verlieren wir die gegenseitige Wertschätzung. Ein guter Anfang wie ich finde.
    Ja. Das sehe ich auch so Lior

    lg
    Geändert von net.krel (06.09.2015 um 04:41 Uhr)

  6. #6
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    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    Das glaube ich Dir auf jeden Fall und befuerworte ich natuerlich auch.
    Nur mein Ansatz ist ein anderer Lior... mir geht es nicht nur lediglich darum, dass der "spirituellen Lebenswelt" des Betroffenen gegenueber mehr Offenheit entgegen gebracht wird, sondern vor allem und primaer, dass der Psychologe und Therapeut entweder selbst ein Fachmann auf dem Gebiet der Spirituallitaet ist... und falls nicht, er dann mit diesen Zusammenarbeitet...
    Darum geht es mir.
    Umso erfahrener dann beide sind... umso besser. Und die Kroenung waere, sie wuerden sich zzgl. aller eigener Erfahrung von Gott insipirieren lassen bei ihrer Arbeit.
    Also das ist das Idealbild zumindest :-)
    Guten Morgen net.krel,

    das hast du zwar an Lior geschrieben aber ich hoffe es ist okay wenn ich dazu was sage. Es ist hier ja kein Geheimnis (mehr) das ich eine Psychotherapie mache (Essstörung...wisst ihr ja). Und mir persönlich stellen sich alle Haare bei dem Gedanken eine Therapie bei einem spirituellem Guru zu machen. Vielleicht ist die Vorstellung, das ein Psychotherapeut primär ein Fachmann in der Spriritualität ist und diese einbezieht, und wenn nicht mit so einem zusammenarbeitet, im Idealfall aber sich nur von Gott inspirieren lässt für dich eine Idealvorstellung. Weil das zu dir, deiner Einstellung, deinem Bedürfnis passt lieber mit so jemandem zu sprechen, im Fall der Fälle.
    Ich könnte mir das für mich aber nicht vorstellen. Was du als Idealfall siehst betrifft bestimmt viele Menschen aber eben nicht alle. Und da wäre es doch genau so, wie wenn du sagst es ist schlecht das Psychotherapie immer nur ohne Spiritualität läuft. Aber Psychotherapie nur mit Spiritualität als Schwerpunkt... ne o.O Besser wäre, finde ich, wenn es beides gäbe und das individueller je nach Problem oder Bedürfnis gemacht wird.

    Ganz ehrlich...ich halte von Psychotherapeuten (z.B. christliche) lieber Abstand. Auf meiner Suche nach dem richtigen Therapieplatz meide ich alles was damit zu tun hat. Ich suche, und gerade das tut mir persönlich gut, in einer Therapie mehr nach.....wie sagt ihr immer... schulpsychologischen Ansätzen. Warum?
    Ich bin in meiner Vergangenheit in ein religiöses Korsett geschnürt worden. Und obwohl ich (erstaunlich eig...) an Gott glaube und auch Fragen dazu habe, finde ich, hat das nichts in meiner Therapie zu suchen. Ich will mich in guten und professionellen Händen wissen wenn ich mich seelisch nackisch mache. Und leider sind meine Erfahrungen mit angeblich spirituell Wissenden schlecht. Und einem Therapeuten der vor dem Gespräch ne Runde mit mir meditieren will und sich, bevor er mir helfen will von Gott inspirieren lassen will, so eine Praxis würde ich sofort verlassen.
    Genauso wenig würde ich, wenn ich mir den Fuß gebrochen habe zu einem Priester oder Schamanen gehen und darauf vertrauen das er mit Gottes Hilfe und seiner professionellen Spiritualität meinen Bruch heilt. Ich würde in ein Krankenhaus gehn, mich rönten und operieren lassen, von einem Schulmedizinier. Der vll auch an Gott glaubt aber das in dem Moment zurück stellt weil er weiss und gelernt hat wie man einen Knochenbruch heilt.

    Verstehst du wie ich das meine? Ich brauche die Sicherheit das jemand weiss was er tut um mich öffnen zu können. Und schulpsychologisches Wissen kann man greifen, das kann man nachweisen, da weiss ich, derjenige weiss was er mit mir tut. Aber bei jemandem der sich nur durch seinen Glauben in der Therapie leiten lässt, da kommt bei mir Misstrauen auf und ich hätte auch nicht das Gefühl das diese Person mir wirklich helfen kann oder das ich hier blind vertrauen darf. Weil vll dann auch meine Bedürfnisse und Probleme ausserhalb der Spriritualität vernachlässigt werden. Ich würde gar nicht wollen das mein Therapeut/in mit jemandem zusammen arbeitet (auf mich bezogen) der "spirituell" ist...

    Ich hoffe du verstehst das nicht falsch. Auch ich hab mit meiner (früheren) Thera mal über Gott und meine Sinnfragen gesprochen. Und ich fand es gut das sie darauf eingegangen ist. Sie hat mir dabei aber nicht ihre Meinung übergestülpt und sie hat auch nicht gesagt das etwas bewiesen und allgemeingültig ist. Sie hat mir nur zugehört und mir geholfen heraus zu finden warum ich gerade jetzt diese Fragen habe. Ansonsten bliebt sie (schul-)psychologisch und hat mich aufgefangen. Und das hat mir sehr gut getan. Als mein Bedürfnis weniger wurde darüber zu reden haben wir uns wieder anderen Themen und Therapieschwerpunkten gewidmet.

    Also was ich sagen will.. nicht für jeden wäre deine Vorstellung von einem Idealfall gut und hilfreich. Die Menschen haben verschiedene Bedürfnisse und deswegen fände ich es besser wenn das individueller möglich wäre. Wenn es nicht nur das eine oder das andere gäbe sondern beides, je nach dem was der Klient möchte.

    LG Thalestris
    Geändert von thalestris (06.09.2015 um 12:56 Uhr)
    https://www.youtube.com/watch?v=NqyAqz85_7E

    fairytales don´t always have a happy ending, do they?

    Wenn ich mit Gott spreche, dann nennt man das beten. Wenn Gott mit mir spricht, dann nennt man das Psychose :D :D

  7. #7

    Standard

    Hallo Thalestris

    Zitat Zitat von thalestris Beitrag anzeigen
    eine Therapie bei einem spirituellem Guru zu machen
    Einen "spirituellem Guru" meinte ich auch nicht. Auf keinen Fall sogar.

    Zitat Zitat von thalestris Beitrag anzeigen
    im Idealfall aber sich nur von Gott inspirieren lässt
    Das schrieb und meinte ich auch nicht so. Statt "nur" viel mehr: "zzgl." zur gesamten Schulpsychologischen Erfahrung und Wissen. Das ist ein wichtiger Unterschied.

    Zitat Zitat von thalestris Beitrag anzeigen
    Aber Psychotherapie nur mit Spiritualität als Schwerpunkt... ne o.O Besser wäre, finde ich, wenn es beides gäbe und das individueller je nach Problem oder Bedürfnis gemacht wird.
    Nee, auch hier meinte ich nicht den Schwerpunkt nur einseitig zu verlagen auf die Spirituellen Aspekte ... Ich meinte "Hand in Hand" und auf gleicher Augenhoehe... und nicht "nur mit Spiritualität als Schwerpunkt"...

    Ich hatte es ja schon auch mehrmals gesagt, ich lehne die Schulpsychologie und ihre Errungenschaften in keinster Weise ab. Sie soll hier nicht "heimlich ausgetauscht" werden in dem man den Schwerpunkt einseitig verlagert. Beides: Hand in Hand.

    Zitat Zitat von thalestris Beitrag anzeigen
    Ganz ehrlich...ich halte von Psychotherapeuten (z.B. christliche) lieber Abstand. Auf meiner Suche nach dem richtigen Therapieplatz meide ich alles was damit zu tun hat. Ich suche, und gerade das tut mir persönlich gut, in einer Therapie mehr nach.....wie sagt ihr immer... schulpsychologischen Ansätzen. Warum?
    Nur ganz kurz vorweg: Ich bin der letzte der einem die Spirituallitaet irgendwie aufdraengen moechte. Sprich: Wenn Du - wie ich - mitunter aus familiaeren Gruenden eine sehr kritische Einstellung zu allem religioesen hast und somit womoeglich auch der Spirituallitaet gegenueber (evntl. nach dem Motto: "sind ja eh alles nur spirituelle Gurus" ) ... dann wuerde es natuerlich auch nicht viel bringen dies nun mit einzubeziehen... also auch aus meiner Sicht heraus.

    Dsa meinte ich auch vorhin: Eine Zusammenarbeit ginge wirklich nur wenn alle Beteiligten sich ohne Skepsis und Misstrauen Hand in Hand zusammen arbeiten.
    Ist es nicht gegeben... egal nun aus welchen Gruenden, dann bringt es natuerlich nichts... es wuerde keine gute Zusammenarbeit stattfinden koennen.

    Zitat Zitat von thalestris Beitrag anzeigen
    Ich bin in meiner Vergangenheit in ein religiöses Korsett geschnürt worden. Und obwohl ich (erstaunlich eig...) an Gott glaube und auch Fragen dazu habe, finde ich, hat das nichts in meiner Therapie zu suchen.
    Bei mir war ja ersteres auch der Fall und zwar sehr. Wollte das nur kurz erwaehnt haben...

    Und zum zweiten Teil des Satzes: Das muss aufjedenfall respektiert werden. Ganz klar. Es wuerde dann so oder so nichts bringen.

    Zitat Zitat von thalestris Beitrag anzeigen
    Und leider sind meine Erfahrungen mit angeblich spirituell Wissenden schlecht.
    Das kommt dann auch noch erschwerend hinzu.
    Nee, also auch in meinen Augen Thalestris... all diese Umstaende beruecksichtigt: Ohne ein Vertrauen (und ich denke das fehlt bei Dir dann... die Gruende nanntest Du auch, kann diese auch aus eigener Erfahrung nachvollziehen) bzw. auch aufgrund schlechter Erfahrung, waere es so oder so Kontraproduktiv.

    Zitat Zitat von thalestris Beitrag anzeigen
    Und einem Therapeuten der vor dem Gespräch ne Runde mit mir meditieren will und sich, bevor er mir helfen will von Gott inspirieren lassen will, so eine Praxis würde ich sofort verlassen.
    Uebrigens meinte ich das nicht "maschinell".... Inspiration ist nicht eine Sache "auf Kommando" bzw. "nach Termin". Ich hab das nicht so gemeint.

    Zitat Zitat von thalestris Beitrag anzeigen
    Genauso wenig würde ich, wenn ich mir den Fuß gebrochen habe zu einem Priester oder Schamenen gehen und darauf vertrauen das er mit Gottes Hilfe und seiner professionellen Spiritualität meinen Bruch heilt.
    Denkst Du ich? Die Unfallchirugie ist da natuerlich ganz was anderes als die Psychologie/Therapie... das sind quasi zwei voellig unterschiedliche Disziplinen...

    Zitat Zitat von thalestris Beitrag anzeigen
    Verstehst du wie ich das meine?
    Absolut, klar. Das liegt absolut auf der Hand.

    Zitat Zitat von thalestris Beitrag anzeigen
    Ich brauche die Sicherheit das jemand weiss was er tut um mich öffnen zu können. Und schulpsychologisches Wissen kann man greifen, das kann man nachweisen, da weiss ich, derjenige weiss was er mit mir tut. Aber bei jemandem der sich nur durch seinen Glauben in der Therapie leiten lässt, da kommt bei mir Misstrauen auf und ich hätte auch nicht das Gefühl das diese Person mir wirklich helfen kann oder das ich hier blind vertrauen darf.
    Zum Wort "nur" hatte ich ja oben schon geschrieben... dass ich das nicht so sagte und meinte.
    Und bzgl. des Vertrauens ja auch schon. Sprich: Wenn fuer Dich die Sicherhheit nur(?) im schulpsychologisches Wissen innerhalb der Therapie liegt... dann faellt natuerlich eine spirituelle "Hand in Hand' Zusammenarbeit in diesem Masse natuerlich auch aus... ganz unabhaengig von allem.

    Und das, muss aufjedenfall Respektiert werden. Ganz klar.

    Zitat Zitat von thalestris Beitrag anzeigen
    Ich hoffe du verstehst das nicht falsch
    Nee also ich denke ich konnte alles was Du schriebst ziemlich gut verstehen.

    Es ist aus mehreren Gruenden keine Option fuer Dich. Und deshalb wuerde es so oder so nichts bringen. Es muss Vertrauen da sein genauso wie in die Schulpsychologie um Hand in Hand auf gleicher Augenhoehe zusammen zu arbeiten. Fehlt dies (ich habs ja Lior auch schon geschrieben), muss man indem Fall die Spirituallitaet weg lassen bzw. bringt es dann nichts.

    Immerhin ist die reine Schulpsychologie ja auch noch da dann. Und vor allem auch das Vertrauen in sie. Das ist sehr wichtig.

    Zitat Zitat von thalestris Beitrag anzeigen
    Also was ich sagen will.. nicht für jeden wäre deine Vorstellung von einem Idealfall gut und hilfreich.
    Eindeutig.
    Ja. Ich seh das auch so Thalestris. Es muss bei allen Beteiligten Vertrauen in ihre jewiligen Disziplinen vorhanden sein... und das betrifft nicht nur die Therapeuten sondern ja vor allem auch den Betroffenen.

    Stimme Dir da wirklich nur zu.

    Abschliesend noch eine kleine persoenliche Anmerkung weil es eine Sache ist die wir da teilen...denke ich zumindest sehr.

    "Falsche Religion" kann sehr viel kaputt machen bzgl. allem was damit zu tun hat und auch angrenzt. Ich sag das genauso wenig aus der Theorie heraus wie Du.
    Ich beziehe mich grad nur auf das ("falsche Religon") ... ohne anderes...

    Du erinnerst mich an mich selbst vor ca. 20 Jahren :-) :-) :-) Mitunter deshalb auch meine Smyphatie fuer Dich :-) :-) :-) Ich war (und bins eigentlich immer noch... nur anders) ein starker "Rebell" diesbzgl. Seit ich denken kann...

    Hab aber (auch) irgendwie dennoch immer an Gott geglaubt, das stand fuer mich trotz (vor allem frueher im Elternhaus)"aller heftigster Rebellion" gegen eine "aufgezwungene Religion" die auch noch hinten und vorne sich selbst nur als totales Versagen staendig preisgab (in meinen Fall jetzt grad nur)... immer ausser Frage.

    Erstaunlicher Weise...
    Ich fand das selbst teilweise "erstaunlich" bei mir... dass trotz allem was da passierte ich immer (vieleicht sogar gerade deshalb? ) die Frage nach Gott, ich fuer mich persoenlich bei all dem nie anzweifelte

    Du hattest oben in Dein Beitrag aehnliches geschrieben... ich zitiere es grad kurz nochmals:
    Zitat Zitat von thalestris Beitrag anzeigen
    Ich bin in meiner Vergangenheit in ein religiöses Korsett geschnürt worden. Und obwohl ich (erstaunlich eig...) an Gott glaube
    Das erinnert(e) mich sehr an mich...nebst vielen anderen Dingen in Deinen Beitraegen :-)

    Ich wollt das nur kurz erwaehnt haben ...

    lg Net.Krel
    Geändert von net.krel (06.09.2015 um 14:06 Uhr)


 

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