Das mit dem Sonnengott habe ich auch gelesen, es wird aber nur angenommen, heißt, es ist Vermutung.
Es gibt andere Herleitungen, die sich auf Berechnungen in der Bibel etc. berufen:
Diese schaurige Geschichte bzgl.Ostern hätte ich gern mit einer historischen Quelle belegt. Nicht, dass ich Dir nicht glauben möchte, Shomer - aber für Ostereier und speziell auch für die alte Mär des Osterhasen gibt's eine andere Erklärung - lt. meinem bescheidenen Wissensstand:Das Geburtsdatum Jesu wird im Neuen Testament nicht genannt und war schon den Urchristen unbekannt. Doch bereits im 2. Jahrhundert ist ein wachsendes Interesse daran feststellbar. Dabei spielte das Frühlingsäquinoktium am 25. März eine besondere Rolle. Für dieses nahm man den ersten Schöpfungstag und den Tag des Kreuzestodes Christi an. Der vor 221 schreibende Julius Africanus bezeichnete den 25. März als Datum seiner Passion als auch seiner Empfängnis, was bei einer exakt neunmonatigen Schwangerschaft Marias zu einem Geburtstag am 25. Dezember führen würde.
In Ägypten gab Clemens von Alexandria (Stromata I 145, 6) jedoch schon zu Beginn des 3. Jahrhunderts einen Tag zwischen Ostern und Pfingsten als Geburtstermin an. In den ältesten christlichen Kalendern, z.B. im Osterkanon des Hippolyt von Rom (De pascha computus) aus dem Jahre 222, wurde Jesu Geburt und sein Tod auf den 14. Nisan gelegt (Lit.: Strobel 1962, S. 183 ff.). Der Ursprung dieses Datums liegt nach Strobel in einer jüdischen Haggada, die Isaak, das Vorbild Christi in der frühen Kirche, ebenfalls am 14. Nisan geboren sein lässt.
Kommen wir zum Tatbestand des Götzenopfers: Wenn ich meinem Kind zu Weihnachten eine Kleinigkeit schenke, dass ist es für mich ( subjektiv ) kein Götzenopfer. Weder opfere ich noch kenne ich Götzen.Das Fest der Auferstehung Jesu Christi leitet sich von dem jüdischen Pessachfest ab und fällt daher zeitlich in die Nähe zum jüdischen Pessach- oder Passah-Fest. Es enthält daher auch heute noch Elemente des jüdischen Pessach, mit dem die jüdischen Gemeinden die Befreiung der Israeliten (den Auszug aus Ägypten) aus der ägyptischen Gefangenschaft begehen. Das Pessachfest beginnt (theoretisch) am Abend des ersten Frühlingsvollmonds und dauert eine Woche; siehe Jüdischer Kalender für nähere Details.
Die Neuheiden feiern Ostern unter dem Namen Ostara-Fest nach einer altgermanischen Göttin Ostara, deren Symbole dem neuzeitlichen Mythos nach Hase und Ei sein sollen. Ostereier und Osterhasen (oft deswegen als heidnische Fruchtbarkeitssymbole bezeichnet) sind im deutschen Sprachraum erst seit dem 17. Jahrhundert belegt.
Mal eine grundsätzliche Frage: Jedes Jahr wird einem immer wieder erzählt, wie heidnisch doch unsere Feste seien etc. - ich frag mich immer wieder, warum man als Christ (sorry Shomer) oder als sonstwie Gottgläubiger Mensch auf komische atheistische Herleitungen abfährt.
Warum begehen wir diese Tage nicht als das, als was sie auch proklamiert werden? (siehe Thread Viktor) Warum sehen wir diese Tage nicht als Chance besonders den "Einmal im Jahr in die Kirchegeher" etwas von Gott zu erzählen?
Sorry Freunde, aber ich denke, dass man immer in alles Götzen, Teufel und Dämonen hinein interpretieren kann und wenn einer sich Weihnachten oder Ostern besonders zu Gott hingezogen fühlt, dann soll er es so begehen.
Poetry, der auch keine bunten Eier an irgendwelche Bäume hängt ;)
Quellen: Wikipedia.de



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