Moin Net,
mal kurz das übliche und allgemeine Verständnis von Karma zusammengefaßt: Das Karma determiniert den gegenwärtigen Charakter und sozialen Status aufgrund der Folgen des eigenen Verhaltens in früheren Existenzen. Ziel ist es, aus diesem verhängnisvollen Kreislauf ewiger Reinkarnationen (Samsara) zu entfliehen und nicht mehr wiedergeboren werden zu müssen. Schlechtes Karma kann durch Sühneleistungen, Meditation und Guruverehrung etc. vernichtet werden. Im Gegensatz zur allgemeinen christlichen Lehre ist das Karma der Gestalter der Schöpfung anstelle des Willens Gottes; auch die Götter sind dem samsarischen Prozeß unterworfen. Jüdischer Glaube begreift den Menschen als Einheit von Leib, Seele und Geist; Karma lehrt den Leib als eine Art Gefängnis und vorübergehenden Aufenthaltsort der unvollkommenen Seelen. Die unvollkommene Seele muß sich läutern und erzogen werden, bis sie sich in wahrer Freiheit verwirklichen kann (das Leben selbst als Fegefeuer).Zitat von net.krel
Damit verliert die Einmaligkeit des Opfertodes Jesu auch seine Bedeutung, wie Ihr hier nicht müde werdet zu predigen. Damit ist auch die Sünde ganz verharmlost. Folge: Der Mensch strebt nach Selbstvervollkommnung und läßt die Gnade ganz außer acht (Selbsterlösung).
Soweit richtig?
LG,
P.



Zitieren


Lesezeichen