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Hybrid-Darstellung

  1. #1

    Standard

    Zitat ich selbst :-) "Ich wuchs innerhalb des römisch katholischen Christentum auf. Merkte daß (gelinde gesagt) da was nicht stimmen konnte. Forschte. Und das was ich hier so schreib ist aktueller Stand meiner "Forschung" :-)"
    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    („Jesus, das Gesetz und der Glaube“ #65)

    ???
    Was Du alles rauskramst :-) ...

    Ja aber stimmt ja auch... so war es ja auch (die absolute-Komprimierte Fassung)

    Ich war von Anfang an, soweit meine Erinnerung zurueck reicht (und die geht sehr weit... und ich weis auch noch alles sehr genau) "dagegen"... schon immer... ich kenn es quasi nicht anders.

    Ich weis jetzt nicht wo ich mich da widersprochen haette in besagten Zitaten...

    Die "rkk-Doktinnen" konnten mich gar nie "praegen" weil ich diesen erst gar nie "zustimmte"... schon als Kind intuitiv nicht... exakt so war es.

    Aus meiner heutigen Sicht war das eigentlich alles "spirituelle Noetigung"... oder "versuchte aber erfolglose Indoktrinierung"... koennte man auch so formulieren.


    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Hier wird Daniel von Gott genutzt, um etwas zu viel späteren Generationen zu sagen.
    Wenn also diese Generationen leben werden, dann wird Gott zu ihnen durch die Schrift reden.
    Auch wenn ich das AT fuer ein sehr sehr fragwuerdiges Apokryph halte... und es aber von mir aus tatsaechlich so gewesen sein sollte... dann rechtfertigt dass imho noch lange nicht den "gesamten Schriftdfundamentalismus"...

    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Und das ist in der Bibel auf Schritt und Tritt der Fall. Die Propheten verstanden selbst nicht, was sie niederschrieben.
    Wer es jetzt auch immer niedschreib was die (echten) Propheten weissagten... aber das glaub ich jetzt nun wirklich nicht Ed :-) dass die Propheten selbst nicht (nie?) verstanden was sie "inspirativ" sagten...

    In meinen Augen ist es unausweichlich dass der Geist des Menschen eine entsprechende spirituelle Entwicklung, oder Reife, haben muss um eben auch "hoehere" (<--- relativ gesehen vom Mainstream-Bewustsein) und wahre spirituelle Aussagen machen zu koennen die im entsprechenden "Gleichklang Gottes" sind...

    Jesus zB wusste sicherlich von was er sprach... Jeremia auch... das liest sich bei denen doch alles nicht so als ob die nur "Ahnungslose Lautsprecher" gewesen waeren..

    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Wenn also Gott einmal etwas gesagt hat, das immer Gültigkeit hat, warum soll er sich tausend mal wiederholen?
    Ja eben weil es mit der Zeit verzerrt, ignoriert oder gar vergessen wurde... Also im Falle von "den Langzeit-Wahrheiten".

    "Karma" zB ist in meinen Augen ja eben so eine "Langzeit Wahrheit"...

    Buddha lehrte diese schon... der Propheten Kernaussage war es (<--- goldene Regel) ... Jesus musste es dann auch wieder lehren ("Richtgeist Gottes" und vom Mass und Gericht)...

    Und trotz allem wurde es abermals wieder entweder "verzerrt", ignoriert, vergessen oder sogar (wie zB hier) leider regelrecht theologisch bekaempft... in den Christentumen.

    Da haben wir doch grad ein gutes Beispiel find ich... :-)

    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Und was für ein Problem hast du mit den Interpretationen?
    Also natuerlich nicht gegen jede...
    Auch da kommt es eben (wie ich ja auch schon oft schrieb) ganz auf die persoenliche spirituelle Entwicklung des Geistes des Bibellesers an.
    Bzw. auf "die Gottesnaehe"...

    Jetzt nur ganz Kontrastreich : Ein in Wahrheit "Gott ferner" aber dennoch Bibelglaeubiger wird sicherlich nicht die gleiche Interpretation haben wie ein "Gott naher" Bibelglaeubiger...

    Erstere Interpretationen werden entsprechend "Gott fern" sein... ich find das liegt ja eignetlich klar auf der Hand... also ja doch sicherlich auch fuer Dich.

    Du stimmst ja sicherlich auch nicht allen Interpretationen der Bibel zu... Meiner zumidnest nicht :-)

    Das liegt in meinen Augen nicht daran dass wir beide nicht richtig lesen koennen... es liegt auch nicht am Intellekt.... dieser kann ganz unabhaengig zB von den Ebenen "Emotion", "Spirituellitaet" und "Identitaet" entwickelt sein... was imho auch nicht selten der Fall ist.

    Sondern es liegt eben an ganz unterschiedlicen inneren spirituellen Betrachtungsweisen bzw. auch Entwicklungen...

    ...


    Die Propheten, Jesus, die Apostel und seine Juenger:
    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Nur glaubst du ihren Zeugnissen mit Vorbehalt
    Nee so stimmt das nicht ganz... sondern noch eine Ebene drueber quasi. Ich stelle (imho berechtigt) durchaus auch "ab und zu" die Frage in wie fern "ihre Zeugnisse" ueberhaupt Sinngerecht und "unverzerrt" ueberliefert wurden... von den "roemischen Priestern" und von der Antik-Juedischen-Priester-Linie...

    Zudem halte ich jetzt zB die Apostel nicht fuer Irrtumslos... auch wenn sie sicherlich Gott inspiriert waren weil sie sonst ja kaum Jesus anhingen konnten zur damaligen Zeit.... aber auch diese waren Menschen wie Du und ich und hatten deshalb auch ihre Fehler und Schwaechen...
    Geändert von net.krel (22.04.2016 um 21:48 Uhr)

  2. #2

    Standard

    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    Zitat ich selbst :-) "Ich wuchs innerhalb des römisch katholischen Christentum auf. Merkte daß (gelinde gesagt) da was nicht stimmen konnte.
    Wann? Mit fünf Jahren, mit zehn, oder mit fünfzehn?

    Forschte.
    Wann hast du angefangen zu forschen, und wo?

    Ich war von Anfang an, soweit meine Erinnerung zurueck reicht (und die geht sehr weit... und ich weis auch noch alles sehr genau) "dagegen"... schon immer... ich kenn es quasi nicht anders.
    Ohne einen ersichtlichen Grund?

    Die "rkk-Doktinnen" konnten mich gar nie "praegen" weil ich diesen erst gar nie "zustimmte"... schon als Kind intuitiv nicht... exakt so war es.
    Und gerade in der Kindheit prägt uns alles, wie Gutes so auch Schlechtes.
    Und da du die Bibel im Ramen der rkK kennengelernt hast, hast du sie mit der rkK auch verbunden, quasi identifiziert.
    Und als du die rkK verlassen hast, hast du auch gleichzeitig die Bibel komplett verworfen. Und erst später langsanm angefangen sie wieder zu lesen. (Das hast du auch mal geschrieben.)

    Aus meiner heutigen Sicht war das eigentlich alles "spirituelle Noetigung"... oder "versuchte aber erfolglose Indoktrinierung"... koennte man auch so formulieren.
    Ob sie wirklich so "erfolglos" war?
    Hier zur Frage Erziehung und Prägung: http://www.zeit.de/1968/51/welche-ei...-den-charakter

    Uns prägt alles, ob es uns bewußt ist oder nicht.

    Wer es jetzt auch immer niedschreib was die (echten) Propheten weissagten... aber das glaub ich jetzt nun wirklich nicht Ed :-) dass die Propheten selbst nicht (nie?) verstanden was sie "inspirativ" sagten...
    10 Nach diesem Heil haben die Propheten gesucht und geforscht und sie haben über die Gnade geweissagt, die für euch bestimmt ist.
    11 Sie haben nachgeforscht, auf welche Zeit und welche Umstände der in ihnen wirkende Geist Christi hindeute, der die Leiden Christi und die darauf folgende Herrlichkeit im Voraus bezeugte.
    12 Den Propheten wurde offenbart, dass sie damit nicht sich selbst, sondern euch dienten; und jetzt ist euch dies alles von denen verkündet worden, die euch in der Kraft des vom Himmel gesandten Heiligen Geistes das Evangelium gebracht haben. Das alles zu sehen ist sogar das Verlangen der Engel. (1Pet. 1)


    "Karma" zB ist in meinen Augen ja eben so eine "Langzeit Wahrheit"...
    Und jetzt stell dir Karma ohne Reinkarnation vor. Was kommt raus? Ein mal leben, sterben, und dann Gericht.

    Du stimmst ja sicherlich auch nicht allen Interpretationen der Bibel zu... Meiner zumidnest nicht :-)

    Das liegt in meinen Augen nicht daran dass wir beide nicht richtig lesen koennen... es liegt auch nicht am Intellekt.... dieser kann ganz unabhaengig zB von den Ebenen "Emotion", "Spirituellitaet" und "Identitaet" entwickelt sein... was imho auch nicht selten der Fall ist.

    Sondern es liegt eben an ganz unterschiedlicen inneren spirituellen Betrachtungsweisen bzw. auch Entwicklungen...
    Es liegt an unserer Prägung und Entwicklung, b.z.w. dem Wachstum in der Erkenntnis.

    Ich stelle (imho berechtigt) durchaus auch "ab und zu" die Frage in wie fern "ihre Zeugnisse" ueberhaupt Sinngerecht und "unverzerrt" ueberliefert wurden... von den "roemischen Priestern" und von der Antik-Juedischen-Priester-Linie...
    Und was bewegt, b.z.w. treibt dich zu dieser Frage?

  3. #3

    Standard

    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Wann? Mit fünf Jahren, mit zehn, oder mit fünfzehn? Wann hast du angefangen zu forschen, und wo? Ohne einen ersichtlichen Grund?
    Wie gesagt: Schon immer. Es waer jetzt auch Offtopic find ich das alles nun im Detail aufzuschreiben...
    Nur eben soviel wie bisher schon gesagt.

    Auch (und gerade) Kinder haben eine Intuition... und ich moechte nicht wissen wie viele Erwachsene ihren Zugang dazu schon lang verperrt haben waehrend er bei Kindern in der REgel noch offen ist...

    Jesus sagte: Lasst die Kinder zu mir kommen... denn ihrer ist das Himmelreich.

    Ich denke dass er damit evntl. auch deren unschuldig- respektive offene spirituelle Intuition gemeint haben koennte.

    Dogmatische (zudem noch eng-begrenzte) "spirituelle Erziehung(sversuche)" legen dem quasi eine Art "Bann" auf...

    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Und gerade in der Kindheit prägt uns alles, wie Gutes so auch Schlechtes.
    Da sag ich jetzt zwar nicht "Nein" dazu... sondern natuerlich eher "Ja". Aber spaetestens ab den Zeitpunkt wo man sich diesen Umstand bewust ist besteht die Moeglichkeit eben genau auf Grund diesen Bewustseins darueber hinauszuwachsen. Wobei, wie gesagt, bei mir es eh "schon immer" der Fall war dass ich der rkk nicht ueber den Weg traute... somit "ihre spirituellen Praegungsversuche" ziemlich zum scheitern verurteilt waren "von Anfang an". Hab es also bzgl. dessen (ueber den "In-Haus-religioesen-Tellerand" zu sehen) von daher quasi etwas leichter gehabt wie als wenn es sagen wir mal 20 oder 30 Jahre spaeter erst "angefangen" haette.

    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Und da du die Bibel im Ramen der rkK kennengelernt hast, hast du sie mit der rkK auch verbunden, quasi identifiziert.
    Ed's Frage-Interview um meine Ablehnung des Bibelfundamentalismus psychologisch "zu ergruenden" :-)

    Die rkk (ebenso auch die Mehrheit der meisten Christentume) glaubt ja daran dass "die" (besser gesagt) "ihre Bibel" von Gott so geplant und mindestens indirekt gar direkt so verfasst wurde wie sie uns heute vorliegt. Buch fuer Buch. Kapitel fuer Kapitel. Satz fuer Satz... und daher irrtumslos sei.

    Zudem glauben sie daran dass diese ihre "roemisch Kaiser-Priesterliche" damalige Schriftauswahl, respektive "der Bibelkanon" respektive "die Bibel" alias "das/ihr Wort Gottes"... dass es "abgeschlossen" sei... zB mit dem letzten Buch der Johannes Offenbarung.

    Das "Wort Gottes" hoerte demnach quasi auf "zu reden"... ginge es zumindest danach.

    Findest Du nun, nach all unseren Dialogen... dass ich "davon gepraegt" sei?

    Also ich zumindest nicht :-)

    Ich identifiziere "die Bibel" ja nun wirklich anders... eben nicht mit "dem rkk Verstanendnis" davon... und auch nicht mit dem "regulaeren Verstaendnis" der meisten Christentume.

    Auch hier ist es abermals wieder umgekehrt werter Ed. Die meisten Christentume (inkl. "Deins") ist von dieser Jahrhundertelangen und urspruenglich "initialisierten" "rkk Bibel-Sicht" nach wie vor noch sehr gepraegt... unwillig und somit "unfaehig" sich davon zu loesen bzw. "drueber zu stehen".... ueber diesen "traditionellen religioesen Tellerand zu sehen".

    Und nicht ich...

    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Und als du die rkK verlassen hast, hast du auch gleichzeitig die Bibel komplett verworfen. Und erst später langsanm angefangen sie wieder zu lesen. (Das hast du auch mal geschrieben.)
    Die rkk hab ich (innerlich) erst gar nie verlassen muessen... weil ich ihr (innerlich) noch nie angehoerte. Die auesserlichen "Eingliederungs-Zeremonien" spiel(t)en dabei (fuer mich) keine oder nur eine sehr untergeordnete Rolle. Erwaehnte ich aber auch schon mal.

    Die Bibel verwerfe ich auch nicht "komplett". Sondern den Bibelfundamentalismus. Aber auch das hab ich, denk ich, ja schon oft genug gesagt und erklaert.

    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Stell dir Karma ohne Reinkarnation vor. Was kommt raus? Ein mal leben, sterben, und dann Gericht.
    Fuer mich ist "das Leben (der Seele) "Fortlaufend". Der koerperliche Tod beendet (in meinen Augen) weder das Leben der Seele... noch die ebenso fortlaufenden bzw. "fortlaufend-wirksamen" "Langzeit-Gesetze" Gottes...

    Sprich: Wie auch immer nach dem koerperlichen Tod fuer den Einzelnen seine "Umstaende" bzw. "Ort" aussehen mag... was seine Seele innerlich zu "Erden-Lebzeiten" gebunden/geschmerzt/oder_falsch_gemacht_hat_ohne_Einsicht/Reue... das wird in meinen Augen danach nicht einfach so "weg" sein oder "weggewischt" werden... und noch weniger wird man, imho, dafuer von Gott "auf ewig" deshalb verdammt werden (Gott ist Reich an Gnade)... genauso wie Gott es hier auf Erden ja schon nicht machte.

    Es geht also "weiter" auf "dem Weg" unter den "Langzeit-Gesetzgebungen Gottes"... ohne jetzt aber die Nachtods-"Oertlichkeit" Detailgetreu spezifizieren zu wollen/koennen falls das ueberhaupt "Allgmein-Gueltig" moeglch ist, wa ich bezweifle.

    Reinkarnation ist, in meinen Augen, eine realistische Option dieses "weiteren Weges".

    Aber nicht fuer jeden unbedingt zwingend. Das haengt, imho, ganz von seinen persoenlichen Gesamt-Verlauf quasi ab.

    So also meine Sicht.

    Die Bibel sagt dazu (Nach-Tod-Umgebung) eigentlich kaum bis gar nichts Allgemeines aus und wenn, dann eher nur Gleichnisshaft ohne Konkret zu werden.

    Die Interpretationen stehen da also in Abhaengigkeit (Praegung) des "spirituellen Relaitaetsbildes" des Bibellesers... was eben sehr oft der (gerade rkk --> ) traditionellen Ansicht entspricht: "Ein einziges Leben, danach Himmel oder Hoelle".

    Mein "Realitaetsbild" ist es zumidnest nicht... (wars auch noch nie)

    ...

    Bzgl.: "Unverzerrte" Ueberlieferung der Schriften (AT und NT)...
    Besser gesagt:Bzgl. Der "unverzerrten" Lehrueberlieferung der Propheten/Jesus/Gottes:
    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Und was bewegt, b.z.w. treibt dich zu dieser Frage?
    Das hab ich (ja grade speziell Dir doch :-) ) auch schon sehr oft geschrieben :-)

    Die absolute Komprimierte-Kurz-Fassung:

    Weder die "Kaiser-Roms-kk" noch die antik-juedische Priesterschafts-Linie halte ich dazu fuer vertrauenswuerdige, spirituell befaehigte / beauftragte, "Organisationen"... "Schrifthueter"... Schriftueberlieferer... "Gesetzes Hueter....
    Geändert von net.krel (23.04.2016 um 11:26 Uhr)

  4. #4

    Standard

    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    Kinder haben eine Intuition...
    Nicht zur Wahrheit, sonnst würden sie nicht an den Weinachtsmann und den Osterhasen glauben, sondern zum Verhalten der Erwachsenen.
    Kinder spühren wenn Erwachsenen heuchlern.

    Jesus sagte: Lasst die Kinder zu mir kommen... denn ihrer ist das Himmelreich.

    Ich denke dass er damit evntl. auch deren unschuldig- respektive offene spirituelle Intuition gemeint haben koennte.

    Dogmatische (zudem noch eng-begrenzte) "spirituelle Erziehung(sversuche)" legen dem quasi eine Art "Bann" auf...
    Kinder heuchlern noch nicht. Und durch die "Erziehung" wird das Heuchlern gelernt.

    Da sag ich jetzt zwar nicht "Nein" dazu... sondern natuerlich eher "Ja". Aber spaetestens ab den Zeitpunkt wo man sich diesen Umstand bewust ist besteht die Moeglichkeit eben genau auf Grund diesen Bewustseins darueber hinauszuwachsen. Wobei, wie gesagt, bei mir es eh "schon immer" der Fall war dass ich der rkk nicht ueber den Weg traute... somit "ihre spirituellen Praegungsversuche" ziemlich zum scheitern verurteilt waren "von Anfang an". Hab es also bzgl. dessen (ueber den "In-Haus-religioesen-Tellerand" zu sehen) von daher quasi etwas leichter gehabt wie als wenn es sagen wir mal 20 oder 30 Jahre spaeter erst "angefangen" haette.
    Wir werden nicht nur von der Familie, oder von der Kirche geprägt, sondern auch vom Kindergarten, von der Schule, u.s.w., ja, von der gesammten Gesellschaft.
    Und von dieser Gesellschaft ist auch dein Forschen nach der Wahrheit geprägt.
    Diese Gesellschaft hat dir Richtlinien gegeben, in welche Richtung du forschen sollst.

    Die rkk (ebenso auch die Mehrheit der meisten Christentume) glaubt ja daran dass "die" (besser gesagt) "ihre Bibel" von Gott so geplant und mindestens indirekt gar direkt so verfasst wurde wie sie uns heute vorliegt. Buch fuer Buch. Kapitel fuer Kapitel. Satz fuer Satz... und daher irrtumslos sei.
    Ich hab schon zitiert, was die rkK von der Bibel hält. Eben ein totes Buch.
    Sie spricht zwar davon, daß die Bibel das Wort Gottes ist. Behandelt aber wie ein totes Buch. Ein Wiederspruch. Heuchelei.
    Und das ist bei dir unbewußt hängen geblieben.

    Die meisten Christentume (inkl. "Deins") ist von dieser Jahrhundertelangen und urspruenglich "initialisierten" "rkk Bibel-Sicht" nach wie vor noch sehr gepraegt... unwillig und somit "unfaehig" sich davon zu loesen bzw. "drueber zu stehen".... ueber diesen "traditionellen religioesen Tellerand zu sehen".
    Eben nicht. Sonnst wäre es nicht zu zahlreichen Spaltungen gekommen.
    Die Spaltungen zeigen, daß es in der Christenheit immer Menschen gegeben hat, die Bibel nicht nur schienheilig, wie die rkK, sondern wirklich für das Wort Gottes hielten, sie über jegliche menschliche Autorität stellten, und sein eigenes Leben nach ihr ausrichteten, so gut, wie sie die Bibel eben verstanden.

    Die Bibel verwerfe ich auch nicht "komplett". Sondern den Bibelfundamentalismus.
    Den es in der rkK nicht gibt.
    Also hast du deine Grundeinstellung zur Bibel nicht viel geändert. Hast nur aufgehört zu heuchlern, als würdest du die Bibel für das Wort Gottes halten, wie es die rkK tut. Und stehst offen zu ihrer heimlichen Haltung zur Bibel, daß sie ein totes Buch ist.

    Reinkarnation ist, in meinen Augen, eine realistische Option dieses "weiteren Weges".
    Weil sie auf menschliche Weise den Ablauf erklärt?

    Die Bibel sagt dazu (Nach-Tod-Umgebung) eigentlich kaum bis gar nichts Allgemeines aus und wenn, dann eher nur Gleichnisshaft ohne Konkret zu werden.
    Daher ist es besser sich von dieser Lehre fernzuhalten.

    Weder die "Kaiser-Roms-kk" noch die antik-juedische Priesterschafts-Linie halte ich dazu fuer vertrauenswuerdige, spirituell befaehigte / beauftragte, "Organisationen"... "Schrifthueter"... Schriftueberlieferer... "Gesetzes Hueter....
    Nach der Rückkehr aus Babylon war die jüdische Priesterschaft nicht die einzige Hüterin der heiligen Schriften.
    Esra grüdete eine Schule (Synagoge) zur ausbildung der Schriftgelehrten, die aus jedem Stamm sein konnten, und gleichermaßen Hüter der Schriften waren.
    Und in jeder Stadt gab es Synagogen, in denen die Schriften aufbewahrt, und öffentlich von jedem Juden vorgelesen wurde.
    Und es gab Lehrer (Rabbis), die die Schriften erklärten.
    Und wenn die Schriftrolle ersetzt werden mußte, wurde sie von Rabbis wortgetreu abgeschieben.
    So wurde sichergestellt, daß keine Veränderungen der Schriften stattfinden konnten.

    Und im Christentum wurde diese Praktik fon Anfang an praktiziert.

    Daher ist deine Argumentation haltlos. Nur ein Wunschdenken, nach dem Motto: so will ich es versehen und nicht anders.

  5. #5

    Standard

    Ja Ed... Deine Fazite.... Stehts die gleichen Strukturen :-)

    Deshalb sag ich auch immer: Anhand dessen wie jemand die Bibel interpretiert... bzw. "sein Gottesbild ist"... das ist ein guter Indikator wie "alles andere sonst auch" nach gleichem Schema und Aufbau interpertiert und betrachtet wird.

    Prinzipiell das gleiche wie: Zeige mir deine Freunde und ich sag dir wer du bist...

    Das Gottesbild eines Menschen (falls vorhanden), welches er ja liebt, sagt also viel aus... ganz unabhaengig davon in wie fern es nun Gott entspricht.

    Wobei ich der Ansicht bin dass kein "Bildniss" Gott "gerecht" werden kann... es koennen immer nur, bestenfalls, Teilaspekte sein.

    Damit meine ich auch die "Bildnisse Gottes" der Bibel... denn auch sie zeichnet unweigerlich solche.

    Solange man sich dieser Sache bewust ist, ist es auch OK find ich. Aber ab den Zeitpunkt wo man es ( aufgrund zB des Bibel- oder Schriftfundametnalismus ) "vergisst" ... dann laueft man eben Gefahr die ja sicherlich nur gut gemeinte "Warnung" des "Bildnissverbot Gottes" zu ignorieren...

    Denn Gott passt ja wohl kaum in ein Bildniss rein... auch nicht in unsere Imaginaeren von zB. der Bibel abgeleiteten... Man "muss" sich, imho, immer daran erinnern dass Gottes Weisheit, Liebe, "Herrlichkeit" und Groesse nicht unseren Begrenzungen und Bildnissen unterlegen ist.

    Das gleiche gilt eben auch, in meinen Augen, fuer "Gottes Wort".

    "Der Wind weht, wo er will; und du hörst sein Brausen wohl, weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist es mit jedem, der aus dem Geist geboren ist" (Joh 3,8)

    Seh ich zumindest auch so...

    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Wir werden nicht nur von der Familie, oder von der Kirche geprägt, sondern auch vom Kindergarten, von der Schule, u.s.w., ja, von der gesammten Gesellschaft.
    Was ich uebrigens auch immer mit erwaehne... Kultur und Gesellschaft.

    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Und von dieser Gesellschaft ist auch dein Forschen nach der Wahrheit geprägt.
    Diese Gesellschaft hat dir Richtlinien gegeben, in welche Richtung du forschen sollst.
    Ein weiterer Grund nach (authentischer) Gottes Inspiration "zu bitten"... denn diese sieht ja sicherlich auch ueber den kulturellen, traditionellen, religioesen und gesellschaftlichen Tellerand hinaus.

    Das ist aber natuerlich eine (ich sag mal dazu --->) "spirituell inner-intime Angelegenheit"...

    Man kann die Inspiration Gottes (vorausgesetzt natuerlich man glaubt daran) ja nur mittels seiner eigenen Seele empfangen... und dann kommt doch "der ganze Rest" erst was im Lichte dieser Inspiration eben "beleuchtet" "geforscht" "interpertiert" "betrachtet" etc.. werden soll.

    Das gilt in meinen Augen sehr wohl (ja sogr und vor allem) auch fuer "das Bibel lesen"... der theologische "Intellekt" ist es ja sicherlich nicht primaer "der uns in die Wahrheiten fuehrt"... sondern ja eher in erster Linie der "Geist Gottes"... mit dem man moeglichst "im Einklang" sein moege.

    So lehrt es auch Jesus in den Evangelien... (Johannes, letztes drittel irgendwo)

    Das ist also nicht etwas was man sich immer nur "erlesen kann"... das hat seine natuerlichen (intellektuellen) Grenzen.

    Sondern die Inspiration Gottes ist, imho, eher etwas die man "empfangen" kann. Und dazu "muss" man natuerlich auch offen und bereit sein.

    "Offen sein" in dem Sinne: Offen und bereit zu sein, eben gerade ueber die Familieren/Gesellschaftlichen/Kulturelen/Religioesen/und auch (das vermutlich schwierigste -->) die daraus zu eigen gemachten bestehende Ansichten "blicken zu wollen".

    Ohne diese Bereitschaft geht es also auch nicht bzw. wuerde "es" verhindern... "blockieren".

    Das ist zumidnest meine persoenliche "Vorgehensweise" eben der Gesellschaftlichen, Kulturellen und Religioeser Soziologie geistlich nicht "unterworfen" zu sein.

  6. #6

    Standard

    Net.krel, Ed forscht nicht nach der Wahrheit. Ed lebt nach dem Motto: Komme mir nicht mit Argumenten, meine Meinung/mein Glauben steht fest. Falls er überhaupt sucht, dann wohl nur nach der Bestätigung seines Glaubens!


    Matth. 8.22

  7. #7

    Standard

    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    Anhand dessen wie jemand die Bibel interpretiert... bzw. "sein Gottesbild ist"... das ist ein guter Indikator wie "alles andere sonst auch" nach gleichem Schema und Aufbau interpertiert und betrachtet wird.

    Prinzipiell das gleiche wie: Zeige mir deine Freunde und ich sag dir wer du bist...

    Das Gottesbild eines Menschen (falls vorhanden), welches er ja liebt, sagt also viel aus... ganz unabhaengig davon in wie fern es nun Gott entspricht.
    Richtig.

    Und Vermischung des biblischen Gottesbildes mit dem heidnischen ist der Weg Bileams. Diesen Weg geht die rkK seit dem vierten Jahrhundert.
    Und du gehst denselben Weg, mit kleinen Unterschieden.

    "Der Wind weht, wo er will; und du hörst sein Brausen wohl, weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist es mit jedem, der aus dem Geist geboren ist" (Joh 3,8)
    Eben, wo ER will, und nicht wo wir wollen.
    Und ER weht in den Verheißungen und Wegweisungen Gottes.

    46 ... Nehmt zu Herzen alle Worte, die ich euch heute bezeuge, dass ihr euren Kindern befehlt, alle Worte dieses Gesetzes zu halten und zu tun.
    47 Denn es ist nicht ein leeres Wort an euch, sondern es ist euer Leben, und durch dies Wort werdet ihr lange leben ... (Deut. 32)

    Man kann die Inspiration Gottes (vorausgesetzt natuerlich man glaubt daran) ja nur mittels seiner eigenen Seele empfangen...
    Nicht Seele, sondern Geistes.

    15 Denn ihr habt nicht einen Geist empfangen, der euch zu Sklaven macht, so dass ihr euch immer noch fürchten müsstet, sondern ihr habt den Geist empfangen, der euch zu Söhnen macht, den Geist, in dem wir rufen: Abba, Vater!3
    16 So bezeugt der Geist selber unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind. (Röm. 8)

    17 Ihr aber, meine lieben Freunde, sollt an das denken, was die Apostel von unserem Herrn Jesus Christus euch vorausgesagt haben:
    18 Sie sagten euch, dass es in den letzten Tagen Spötter geben wird, die mit ihrem Leben nichts Besseres anzufangen wissen, als ihren eigenen gottlosen Leidenschaften nachzugehen.
    19 Jetzt sind sie da und stiften Unfrieden unter euch. Sie haben Gottes Geist nicht in sich und lassen sich nur von ihrem Denken leiten, das von der Welt geprägt ist. (Judas)

    und dann kommt doch "der ganze Rest" erst was im Lichte dieser Inspiration eben "beleuchtet" "geforscht" "interpertiert" "betrachtet" etc.. werden soll.

    Das gilt in meinen Augen sehr wohl (ja sogr und vor allem) auch fuer "das Bibel lesen"... der theologische "Intellekt" ist es ja sicherlich nicht primaer "der uns in die Wahrheiten fuehrt"... sondern ja eher in erster Linie der "Geist Gottes"... mit dem man moeglichst "im Einklang" sein moege.
    Genau.

    die Inspiration Gottes ist, imho, eher etwas die man "empfangen" kann.
    Durch den Glauben an Jesus, b.z.w. seinen Kreuzopfertod und seine, uns rettende, Auferstehung.

    Und dazu "muss" man natuerlich auch offen und bereit sein.
    Indem man die Botschaft annimmt.

    41 Die nun sein Wort aufnahmen, ließen sich taufen; und es wurden an jenem Tag etwa dreitausend Seelen hinzugetan. (Apg. 2)

    Ohne diese Bereitschaft geht es also auch nicht bzw. wuerde "es" verhindern... "blockieren".
    So ist es.

  8. #8

    Standard

    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Und Vermischung des biblischen Gottesbildes mit dem heidnischen ist der Weg Bileams. Diesen Weg geht die rkK seit dem vierten Jahrhundert.
    Und du gehst denselben Weg, mit kleinen Unterschieden.
    :-)

    Ich kenn das "Heidentum" gar nicht @Ed...

    Und zudem ist meine Aussage eigentlich schlicht und einfach diese, dass das "Wort Gottes" ja immer bei Gott selbst zuerst "liegt"... seinen "Ursprung" hat
    Und dann zum "dazu geoeffneten" Menschen kommt.
    Und was die dann daraus machen oder gemacht haben... das ist dann quasi Sache der Menschen.

    Ist das "Heidnisch"? Falls ja... dann find ich haben die da aber auch Recht :-)

    ....


    Der Wind weht, wo er will; und du hörst sein Brausen wohl, weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist es mit jedem, der aus dem Geist geboren ist.
    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Eben, wo ER will, und nicht wo wir wollen.
    Und ER weht in den Verheißungen und Wegweisungen Gottes.
    Und das ist natuerlich nur in der Bibel und sonst nirgends... richtig Ed? :-)

    Meine Interpretation lautet:
    Der Wind weht, wo er will...

    ...

    Die Inspiration Gottes kann man in seiner Seele (oder von mir aus dann halt "im Geiste") empfangen.
    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Durch den Glauben an Jesus, b.z.w. seinen Kreuzopfertod und seine, uns rettende, Auferstehung.
    Ja... Deine Ansicht.

    Meine:
    Der Wind weht, wo er will...

  9. #9

    Standard

    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    Ich kenn das "Heidentum" gar nicht
    Ein russischer Philosoph Wladimir Solowjow (1853-1900) bezeichnete die russisch-orthodoxe Kirche als Heidentum.
    Und ein russisch-orthodoxer Prister Alexander Borisov, Wissenschaftler-Biologe, in seinem Buch "Weiße Felder" bezeichnet die eigene Kirche als eine Mischung aus alttestamentlicher Gesetzlichkeit mit dem Heidentum.

    Diese Bewertung trifft zu 100% auf die rkK zu.
    Und da du in der rkK aufgewachsen bist, bist du im Christenheidentum aufgewachsen.

    Und zudem ist meine Aussage eigentlich schlicht und einfach diese, dass das "Wort Gottes" ja immer bei Gott selbst zuerst "liegt"... seinen "Ursprung" hat
    Und dann zum "dazu geoeffneten" Menschen kommt.
    Und wenn dieses Wort Gottes dann aufgeschrieben wird, verliert es an seiner Göttlichkeit?

  10. #10

    Standard

    Ed, drei Fragen:

    1. Welcher Glaubensorganisation hast Du Dich an geschlossen?

    2. Welcher Glaubensorganisation würdest Du angehören, wenn Du z.B. in Riad oder Lasa geboren wärest?

    3. Wie wird von Gott entschieden, wer wohin geboren wird?


 

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