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  1. #1

    Standard Was glaubt ein Gläubiger Christ?

    Hallo ihr Lieben

    Wenn jemand sagt er sei gläubiger Christ, Wiedergeborener Christ dann basiert das auf folgenden Kriterien, brachte man mir in einer Freien Evangelischen Gemeinde bei.

    1. Man muss an Jesus glauben, und das Jesus Menschgewordener Gott sei

    2. Muss man glauben dass die ganze Bibel Gottes Wort sei und einzige Autorität für Glaube und Lebensführung vom 1. Buch Mose bis Offenbarung

    3. Man muss glauben, dass jeder Mensch von Geburt an vor Gott als Sünder gelte

    4. Man muss glauben dass es ohne Kreuzigung Jesus keine Vergebung seitens Gott geben würde

    5. Nach der Bekehrung der Heilige Geist Wohnung nähme (gleich nach Übergabegebet)

    6. Man sei dann Wiedergeborener Christ, (egal ob Gesinnungswechsel stattfand oder nicht)

    Ich bekam natürlich auch das dazugehörige Bibelzitatenrepertoir vorgelegt. Aber wo Jesus solche Lehren verkündet habe, konnte man mir nicht zeigen. Ich war immer der Ansicht Gläubige Christin zu sein, indem ich Jesus glaube und mein Leben sich positiv veränderte indem ich umsetzte was er und seine Jünger und Apostel lehrten wie man ein wahres Kind Gottes wird.

    Sollte ein gläubiger Christ nicht in erster Linie Christus glauben statt nur an ihn? Als ich vor Jahrzehnten anlässlich einer Evangelisation die Führung meines Lebens Jesus übergeben habe stand die fortan beherzte Nachfolge im Vordergrund.

    Lg starangel
    Geändert von starangel (30.04.2016 um 19:30 Uhr)

  2. #2

    Standard

    Sollte ein gläubiger Christ nicht in erster Linie Christus glauben statt nur an ihn? Als ich vor Jahrzehnten anlässlich einer Evangelisation die Führung meines Lebens Jesus übergeben habe stand die fortan beherzte Nachfolge im Vordergrund.

    Lg starangel
    "Und Jesus sprach:"...." Wie oft hören oder lesen wir diese Worte. Fakt ist jedoch, das wir nicht wissen was Jesus sprach. Aber um Christus zu glauben, müssen wir doch wissen was er sprach und das ist nur nach den zahlreichen Bibeln nicht möglich.

    "Euer Wissen ist Stückwerk" sagt Paulus im 1.Kor. 13.9 Und er sagt lt. Bibeln weiter: "Wenn jedoch kommt das Vollkommene, wird das Stückwerk aufhören"


    Ein wacher Geist wird nach dem Vollkommenen Ausschau halten und viele Fragen haben. Ein träger und bequemer Geist wird das blind Glauben, was seine Religionsleader ihm vorsetzen.

  3. #3

    Standard

    Zitat Zitat von starangel Beitrag anzeigen
    Hallo ihr Lieben

    Wenn jemand sagt er sei gläubiger Christ, Wiedergeborener Christ dann basiert das auf folgenden Kriterien, brachte man mir in einer Freien Evangelischen Gemeinde bei.
    Tja, was denn nun ein gläubiger Christ ist, kann durchaus zu einem Streitthema werden. Das war hier im Forum ja auch schon zur Genüge der Fall. Die Ansichten in den verschiedenen Ausrichtungen und Konfessionen sind ja auch durchaus unterschiedlich, führen aber eigentlich immer auf einen gemeinsamen Kern hin, oder nenn ich es mal kleinster geminsamer Nenner, den allderings auch nicht alle akzeptieren, die sich Christen nennen. Ich mal, Deine Fragen nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten.

    Zitat Zitat von starangel Beitrag anzeigen
    1. Man muss an Jesus glauben, und das Jesus Menschgewordener Gott sei
    Ja, das verlangt er ja auch selbst.

    Zitat Zitat von starangel Beitrag anzeigen
    2. Muss man glauben dass die ganze Bibel Gottes Wort sei und einzige Autorität für Glaube und Lebensführung vom 1. Buch Mose bis Offenbarung
    Dass sie Gottes Wort sei: Aus meiner Sicht - Ja, allerdings mit der Einschränkung, dass insbesondere das AT nicht dem Missbrauch des "Wortwörtlichglauben" unterliegen darf (das sehen hauptsächlich die Evangelikalen anders). Weiterhin gibt es Gläubige, die lediglich das NT als wahres Wort Gottes sehen und das AT sinnbildlich für einen Mythos halten

    Einzige Autorität: Nein. Deine Freikirchler werden das freilich anders sehen. Allerdings ist die Bibel mMn der gemeinsame Nenner.

    Zitat Zitat von starangel Beitrag anzeigen
    3. Man muss glauben, dass jeder Mensch von Geburt an vor Gott als Sünder gelte
    Um Christ zu sein muss man das mE nicht. Es gibt Glaubenslehren (frag mich jetzt nicht welche), bei welchen die Taufe rein nur als Aufnahme in die Kirche/Gemeinde gilt und nicht als Auslösung aus der Erbsünde. Kein kleinster gemeinsamer Nenner.

    Zitat Zitat von starangel Beitrag anzeigen
    4. Man muss glauben dass es ohne Kreuzigung Jesus keine Vergebung seitens Gott geben würde
    Im Sinne des Neuen Bundes ist es so. Die Erlösungstat hat die Menschheit von dem Sündenfall im Paradies befreit (hat übrigens keinen Einfluss auf die persönlichen Sünden) und mit Gott wieder vereint. Allerdings meine ich, dass auch im Alten Bund Sündenvergeben wurde (da bin ich aber kein Spezialist). Fakt ist aber: Ohne Kreuzestod Jesu - kein Neuer Bund.

    Zitat Zitat von starangel Beitrag anzeigen
    5. Nach der Bekehrung der Heilige Geist Wohnung nähme (gleich nach Übergabegebet)
    Hmm..., ich glaube nicht, dass dies ein "Muss" ist.

    Zitat Zitat von starangel Beitrag anzeigen
    Ich bekam natürlich auch das dazugehörige Bibelzitatenrepertoir vorgelegt. Aber wo Jesus solche Lehren verkündet habe, konnte man mir nicht zeigen. Ich war immer der Ansicht Gläubige Christin zu sein, indem ich Jesus glaube und mein Leben sich positiv veränderte indem ich umsetzte was er und seine Jünger und Apostel lehrten wie man ein wahres Kind Gottes wird.

    Sollte ei gläubiger Christ nicht in erster Linie Christus glauben statt nur an ihn?
    Aus meiner Sicht ein klares Nein. Klar muss ein gläubiger Christ Jesus Glauben schenken, quasi als Voraussetzung. Aber primär muss er auch AN Ihn glauben, denn Jesus ist wahrer Gott und wahrer Mensch.

  4. #4

    Standard

    Weiterhin gibt es Gläubige, die lediglich das NT als wahres Wort Gottes sehen und das AT sinnbildlich für einen Mythos halten
    Bei allem Wohlwollen, auch das NT kann nicht das wahre Wort Gottes sein. Warum nicht?
    · Bibel-Übersetzung

    Jesus hatte Aramäisch gesprochen.Seine Worte wurden dann ca. 50 Jahre später (!), aber in griechisch aufgeschrieben.Und die Kirche hat das Griechische wiederum ins Latein übersetzt und dieselateinischen Worte später dogmatisiert.

    Und heute lesen wir die Texte dann z. B. in Deutsch, Englisch oder Spanisch.Doch kann nun das deutsche oder spanische Wort zweifelsfrei das beinhalten, wasz. B. Jesus oder auch der Seher Johannes einst in Aramäisch bzw. Griechisch ineine bestimmte Aussage hinein gelegt haben?

    Wort wörtlich war eine Übersetzung auf Grund fehlender Begrifflichkeiten nichtmöglich. Viele Übersetzungen wurden nach ihrer
    m ö g l i c h e n Bedeutung übersetzt, und so übersetzen dieÜbersetzer Sätze und ganze Passagen nach ihrer e i g e n e n religiösen Anschauung,aber sicherlich immer nach bestem Wissen und Können.

    Das führte dazu, dass die auf dem Bibel-Markt befindlichen Bibeln „Stepp byStepp“ überarbeitet wurden und immer neue erschienen.

    Mit diesem Wissenshintergrund, klingt es schon recht fatal, wenn Gläubige davonüberzeugt sind, dass die Bibel vom „Heiligen Geist“ diktiert wurde (oder soähnlich).

    Wäre nur ein Stäubchen Göttliches dabei, dann wäre die Bibel als Wort Gottes,
    eindeutig, klar und unmissverständlichund bräuchte nicht ausgelegt werden, zumal ja die Frage auftaucht: „Wer legtrichtig aus?“

    Aber ein Jeder hat das Recht und einen „freien Willen“ es für sich so zuhändeln wie er es für richtig hält.

    Es sollte jedoch vermieden werden, anderen seine Meinung und Sichtweise über zustülpen und damit zu belästigen, d.h. zu missionieren!





  5. #5

    Standard

    Zitat Zitat von daVinnci Beitrag anzeigen
    Bei allem Wohlwollen, auch das NT kann nicht das wahre Wort Gottes sein. Warum nicht?
    · Bibel-Übersetzung
    Was soll diese überflüssige Diskutiererei? Wenn Du die Bibel so wie sie ist nicht als wahres Wort Gottes akzeptierst, fehlt zwischen uns wohl der wichtigste gemeinsame Nenner. Falls Du Dich damit evt. selbst als Christ siehst, von mir aus. Deine Sache - nicht meine. Eine Bestätigung wirst Du allerdings von mir sicherlich nicht bekommen, da kannst Du das Forum noch so voll spamen.

    Zitat Zitat von daVinnci Beitrag anzeigen
    Es sollte jedoch vermieden werden, anderen seine Meinung und Sichtweise über zustülpen und damit zu belästigen, d.h. zu missionieren!

    Dann fang am besten gleich mal selbst damit an. Bei der übergroßen Fülle von Beiträgen, die bestimmt ne Menge Deiner Zeit gefressen haben, scheinst Du wohl eher auf einem Missionierungskurs zu sein. Oder Du suchst tatsächlich nur Bestätigung.




  6. #6

    Standard

    Hallo Sarandanon

    Vielen Dank erstmal für die Stellungnahme.


    Was man mir als Kriterium aufzeigte um als Gläubiger Christu zu gelten 1. Man muss an Jesus glauben, und das Jesus Menschgewordener Gott sei

    Deine Antwort: Ja, das verlangt er ja auch selbst.
    (Das stimmt schon gar nicht. Jesus sagte immer er sei vom allein wahren Gott gesandt worden und würde nur weitergeben was dieser ihm aufgetragen habe)

    Auf meine Frage: Sollte ein gläubiger Christ nicht in erster Linie Christus glauben statt nur an ihn? Lautete Deine Antwort

    Zitat SarandanonAus meiner Sicht ein klares Nein. Klar muss ein gläubiger Christ Jesus Glauben schenken, quasi als Voraussetzung. Aber primär muss er auch AN Ihn glauben, denn Jesus ist wahrer Gott und wahrer Mensch.

    Nun, Jesus legte sehr sehr grossen Wert darauf, dass man seine Worte/Lehren glaubte und umsetzte, und auch dass man von ihm abschaute wie der allein wahre Gott wirklich ist. (Du kennst doch Johannes 17) 3 Das ist aber das ewige Leben, daß sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesum Christum, erkennen. 4 Ich habe dich verklärt auf Erden und vollendet das Werk, das du mir gegeben hast, daß ich es tun sollte.

    Und Gottes Auftrag an Jesus hat also mit der Kreuzigung rein gar nichts zu tun. Ich wiederhole, weil es sehr wichtig ist, was Jesus im Auftrag Gottes getan und VOLLENDET hatte.
    Ich habe dich verklärt auf Erden und vollendet das Werk, das du mir gegeben hast, daß ich es tun sollte

    Zu solchen die NUR an ihn glauben und ihn anhimmeln statt seine Worte getreulich umzusetzen sagt er:Was heißet ihr mich aber HERR, HERR, und tut nicht, was ich euch sage? Lukas 6.46
    auch verschafft die Vergöttlichung Jesus keine Nähe zu Gott:Es werden nicht alle, die zu mir sagen: HERR, HERR! ins Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. Matthäus 7.21

    Dass in der Nachfolge Jesus das Heil ist, ewiges Leben, Verbundenheit mit Gott, man zu Christus gehört, lehrte er und predigen all seine Jünger und Apostel der damaligen Zeit. Von sogenannt Gläubigen Christen hört man indes, dass man das nicht nötig habe, man habe ja Jesus Sühneopferangebot angenommen und dies sei Garant für ewiges Leben, Einlass in den Himmel, ewige Sündenvergebung,(von vegangenenen und künftigen Sünden wohlgemerkt)

    Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. Johannes 8.12

    Hast Du übrigens gewuss, Sarandanon, dass auch bei jener bestimmten wichtigen Stelle einst eine Fehlinterpretation "sich eingeschlichen" hat. Es war klar der Dativ und nicht der Akkusativ. also nicht AN IHN sondern IHM Jesus sagte nicht AN MICH sonder MIR.
    Dies ja auch gerade darum weil Gott seine Lehren aus Christi Mund kundtat. Gott durch Jesus zeigte, wie Gott wirklich ist und wie Gott wirklich Sünden vergibt. Dass Jesus fleischgewordenes Wort ist, darin sind wir uns sicherlich einig, also eins. Ja?

    Also warum glauben gerade angeblich Gläubige Christen Jesus nicht, was er von Gott lehrt und warum Gott ihn gesandt hatte? Darum nochmals, was Jesus als seinen göttlichen Auftrag sah, denn er ja VOR DER KREUZIGUNG BEREITS VOLLENDET HAT.

    Jesus in Johannes 17.3 Ich habe dich verklärt auf Erden und vollendet das Werk, das du mir gegeben hast, daß ich es tun sollte. Erst als Jesus Gottes Auftrag vollendet hat, liess er sich gefangennehmen. Zudem wusste Jesus, dass Gott ihn nach 3 Tagen auferwecken würde, nachdem ihn die Feinde durchs Kreuzigen für ewig zum Schweigen bringen wollten. In der Apostelgeschichte steht oft: Ihr habt ihn getötet ABER GOTT HAT IHN AUFERWECKT.

    Jedenfalls konnte mir bis jetzt kein einzige Gläubiger Christ stellen zeigen, wo Jesus gesagt haben soll, man müsse ihn als menschgewordenen Gott anbeten.

    Ebenfalls konnte mir kein Gläubiger Christ zeigen, wo Jesus gesagt haben soll, das ganze AT sei göttlich inspiriert. (2. Tim. 3.16 zeigte ja auch, woran man Schriften erkennt, welche von Gott eingegeben wurden.....das IST...kam auch erst später irrigerweise hinzu.)

    Und eine Aussage Jesus , dass die Kreuzigung einziger Weg sei, mit Gott versöhnt zu werden, als wahres Kind Gottes zu gelten, ewiges Leben zu haben, konnte mir auch niemand zeigen.

    Wenn man aber angeblich Wiedergeborene Christen (die von sich sagen, immer noch hier und da -teils sogar fast täglich- zu Sündigen, also Böses zu denken und tun) mit Stellen in der Bibel konfrontiert, welche zeigen, dass aus Gott geborene Menschen unfähig geworden sind fortan zu sündigen, weil sie ja vollkommen in Gottes Liebe eingebunden sind, dann wird man der Irrlehrenverbreitung bezichtigt.

    Glaubst Du nicht auch, dass Jesus sich Nachfolger Christi wünschte und nicht Nachfolger der Schriftgelehrten?

    Lieben Gruss starangel
    Geändert von starangel (01.05.2016 um 10:05 Uhr)

  7. #7

    Standard

    Hallo,
    ein "Gläubiger" kann an alles oben gesagte glauben und trotzdem ungläubig sein. Denn wenn ein Glaube nicht den Menschen bis in sein tiefstes Wesen hinein verändert, ist er nur ein Firnis auf der Oberfläche. Er ist ein übertünchtes Grab, wie es Jesus von den Pharisäern sagte.
    Streit gibt es eben weil wir eine Menge oberflächlicher Christen haben, die unverändert geblieben sind. Helmut Barz sagt dazu: "Die psychologische Antwort lautet: sie haben eine intellektuelle Überzeugung religiöser Art für Glauben gehalten. Sie haben den Glauben, der ein Akt des ganzen Menschen ist, mit einer Meinung verwechselt. Sie haben gewähnt, Gotteserkenntnis zu besitzen, besaßen aber nur eine tote Wahrheit, weil sie den Weg dahin, nämlich den Weg der Selbst-Erfahrung, nicht gegangen waren. „Ein religiöses Leben aber, das sich auf das Bewusstsein beschränkt, ist ein bedeutungsloses Scheinleben.

    Echt gläubige Menschen bleiben nicht beim Bibelwort stehen. Sie schreiten in der Erkenntnis fort, so wie sich alles Wissen der Menschheit mehrt. Und so ist es für tiefere Christen, die durch den Glauben gewandelt wurden, selbstverständlich von der Reinkarnation zu sprechen.

    LG,
    Digido

  8. #8

    Standard

    Zitat Zitat von starangel Beitrag anzeigen
    Erst als Jesus Gottes Auftrag vollendet hat, liess er sich gefangennehmen.
    Und nach der Kreuzigung sagte er seinen Juengern zur Suendenvergebung:

    "Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben, und wem ihr sie nicht vergebt, dem sind sie nicht vergeben." (Joh 20,23)

    Und eben nicht (Sinngemaes): "Und wer nun an die Kreuzigung zur Suendenvergebung glaubt, dem, und nur dem sind sie vergeben. Allen anderen nicht..."
    Und auch sonst nirgendwo steht das so dem Sinn nach in den Evangelien zur Suendenvergebung...

  9. #9

    Standard

    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    Und nach der Kreuzigung sagte er seinen Juengern zur Suendenvergebung:

    "Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben, und wem ihr sie nicht vergebt, dem sind sie nicht vergeben." (Joh 20,23)

    Und eben nicht (Sinngemaes): "Und wer nun an die Kreuzigung zur Suendenvergebung glaubt, dem, und nur dem sind sie vergeben. Allen anderen nicht..."
    Und auch sonst nirgendwo steht das so dem Sinn nach in den Evangelien zur Suendenvergebung...
    Hallo net.krel

    Jesus zeigte auch im Gleichnis vom Verlorenen Sohn, wie Gott wem Sünden gibt.

    Ebenso lehrte Jesus auch, wie wichtig Versöhnlichkeit ist: Wer vergibt dem wird vergeben.

    Jesus verlangte auch nie, ihn als Mensch gewordenen GOTT anzubeten/anzuhimmeln. (wie Sarandanon glaubt) Jesus wollte ernst genommen werden.

    Und nach der Auferstehung gab Jesus einen klaren Missionsauftrag, der ganz anders lautet als man mittels Kreuz als einzigen Weg zu Gott in den gängigen Internet-Portalen vorgesetzt bekommt.

    Ist ja schon krass, wie man Gottsuchenden einzureden versucht:

    Ungefähre Wiedergabe von gelesenem angeblichen Weg zu Gott:Gott liebt dich und er will Gemeinschaft haben mit Dir und Dir ein erfülltes, ewiges Leben schenken

    Doch weil der Mensch ein Sünder ist, blieb der Weg zu Gott versperrt, da Gott die Sünde hasst.

    Um eine Brücke zu Gott herzugstellen nützen kein gerechter Lebenswandel keine Guten Werke.

    Nur weil sein Sohn bereit war am Kreuz auf Golgatha für die Sünde der Welt zu sterben, konnte Gott gnädig gestimmt werden.

    Wenn du das Opfer, das Jesus auch für Deine Sünden getragen hat annimmst, erst dann sind sie Dir vergeben.

    Gott freut sich, nimmt Dich in seine Heilige Familie auf und schenkt Dir dann ein erfülltes Leben und den Heiligen Geist

    Ich vermisse immer die Erwähnung, dass man fleischliche Früchte (Verführerische Gedanken zu Boshaftigkeit, also Sünde = trennend von der Liebe Gottes)

    gegen geistliche Früchte (Schutz vor vorhin genannte, Gedanken, Worten Taten) austauscht, also den sündigen Menschen ausziehen sollte.

    Was würde wohl Jesus zu solchen Bekehrungskriterien sagen, respektive seine Jünger und Apostel? Wozu haben sie dann ihr Leben aufs Spiel gesetzt um wahres Gott verständnis zu verbreiten, das man bis dahin nur minim kannte, orientierte man sich ja bis vor Jesus Aufklärung über wahres Gottverständnis an Moses Gegenüber, dass sich als Gott der Herbräer bezeichnete, aber klar das Gegenteil von Jesus Gottesoffenbarung erkennen liess.

    Lieben Gruss starangel

  10. #10

    Standard

    Zitat Zitat von Digido Beitrag anzeigen
    Hallo,
    ein "Gläubiger" kann an alles oben gesagte glauben und trotzdem ungläubig sein. Denn wenn ein Glaube nicht den Menschen bis in sein tiefstes Wesen hinein verändert, ist er nur ein Firnis auf der Oberfläche. Er ist ein übertünchtes Grab, wie es Jesus von den Pharisäern sagte.
    Streit gibt es eben weil wir eine Menge oberflächlicher Christen haben, die unverändert geblieben sind. Helmut Barz sagt dazu: "Die psychologische Antwort lautet: sie haben eine intellektuelle Überzeugung religiöser Art für Glauben gehalten. Sie haben den Glauben, der ein Akt des ganzen Menschen ist, mit einer Meinung verwechselt. Sie haben gewähnt, Gotteserkenntnis zu besitzen, besaßen aber nur eine tote Wahrheit, weil sie den Weg dahin, nämlich den Weg der Selbst-Erfahrung, nicht gegangen waren. „Ein religiöses Leben aber, das sich auf das Bewusstsein beschränkt, ist ein bedeutungsloses Scheinleben.

    Echt gläubige Menschen bleiben nicht beim Bibelwort stehen. Sie schreiten in der Erkenntnis fort, so wie sich alles Wissen der Menschheit mehrt. Und so ist es für tiefere Christen, die durch den Glauben gewandelt wurden, selbstverständlich von der Reinkarnation zu sprechen.

    LG,
    Digido
    Hallo Digido

    ja, der Buchstabe tötet, der Geist belebt. Worte Gottes stehen auch nach meinem Dafürhalten in der Bibel, aber nicht alles was in der Bibel steht ist Gottes Wort.

    Jesus bekenne ich als fleischgewordenes Wort Gottes. Für mich bedeutet wahres Christsein, Umzusetzen was er über Gott und Weg zu einer innigen Gottverbundenheit gelehrt hat.

    Das ist aus meiner Sicht ein innerer Wachstumsprozess, der aber immer lichter wird, einem dem ureigenen Lebenssinn immer näher bringt und somit eine innere Zufriedenheit gibt.

    Ich bekenne mich als praktizierende Christin, begeisterte Jüngerin Jesus, weil ich durch Umsetzen seiner Lehren (und derjenigen seiner Jünger und Apostel)dadurch erkennen durfte,
    was wirklich in mir steckt, womit ich wirklich Mitmenschen zu mehr Freude, Zuversicht verhelfen kann.

    Ich bin überzeugt, dass der Geist Gottes schon viele Menschen befähigt hat, aufzunotieren, aufzuzeigen, zu singen, wie der Weg aus der Finsternis ins Licht Gottes begangen werden kann.

    Gottes Geist ist ewig. Ich verstehe nicht, dass es Menschen gibt, die glauben nur mittels Bibel lesen mit Gott Kontakt haben zu können. Ich begegne Gott in der Natur, seinen Engeln in andern Mitmenschen.

    LG starangel


 

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