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  1. #1
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    Zitat Zitat von Sunigol Beitrag anzeigen
    Thalestris, mein Verstand sagt mir, dass sowas totaler Quatsch ist. Ich weiß aber, dass man mit genügend Propaganda den Verstand der Menschen ausschalten kann, und mir scheint, das ist bei diesen Frauen passiert. Der Glaube an Teufel und Dämonen, die Menschen angreifen, ist ganz alt und stammt aus einer Zeit, als das medizinische und naturwissenschaftliche Wissen noch sehr dürftig war. Dämonen waren die Erklärung für alles, was man sich nicht besser erklären konnte.
    Nur die eine Frau hat das gesagt...die andere nicht. Ich hatte mich damals im Chat mit ihr unterhalten (sie ist auch schon ein älteres Semester) aber ab dem Punkt hab ich angefangen sie mit anderen Augen zu sehn... und mich auch distanziert.

    Und hier wirds problematisch. Hier wird nämlich deine Angst oder Sorge ausgenutzt, um Druck auf dich auszuüben. Es gibt Leute, die werden durch sowas völlig verängstigt, weil sie denken, ihr Glaube ist nicht stark genug und schützt sie nicht. Sie denken, wenn sie krank werden, ist es ihre eigene Schuld, sie hätten stärker glauben müssen. Das ist kompletter Blödsinn, wirklich. Wenn hier etwas krank macht, dann ist es die Angst.
    Ja. Nicht mit Absicht denke ich aber ja, es gab eine Zeit da hat mir sowas große Angst gemacht. Ich geb zu, ich bin ziemlich abergläubisch (auch wenn ich vom Verstand her weiß dass das meiste Quatsch ist) und tatsächlich hab ich die erste Zeit darüber nachgedacht ob ich eine Mitschuld hab, wenn es mir körperlich und seelisch nicht gut geht. Hab das aber schnell verworfen und lieber professionellen Medizinern vertraut. Ich frag mich aber auch, wie das wohl auf Kinder wirkt (z.B. auf ihre Enkel), wenn man denen sowas beibringt.


    War das tatsächlich eine vom Arzt diagnostizierte Depression? Oder war das etwas, das der Volksmund mit "ich bin irgendwie depressiv" umschreibt? Weiß man wahrscheinlich nicht so genau.
    Das kann ich dir leider nicht sagen. Ich hab nie genauer gefragt.

    Wenn sich die Stimmung bessert, kann das genausogut an Lebensumständen liegen, die sich geändert haben. Von Gothic zum "bekehrten" Christentum, das ist schon ein krasser Wandel, und dass das Einfluss auf die Stimmungslage hat, glaube ich sofort.
    Ja, was ja im Prinzip nichts schlechtes ist, wenn es der Person dann besser geht.

    Jetzt muss ich arbeiten gehn...auf mich warten 52 kleine Mäuse :))

    Tschööö
    https://www.youtube.com/watch?v=NqyAqz85_7E

    fairytales don´t always have a happy ending, do they?

    Wenn ich mit Gott spreche, dann nennt man das beten. Wenn Gott mit mir spricht, dann nennt man das Psychose :D :D

  2. #2

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    Zitat Zitat von thalestris Beitrag anzeigen
    ... ob ich eine Mitschuld hab, wenn es mir körperlich und seelisch nicht gut geht.
    Natürlich hast du selber Einfluss auf deinen Zustand, und ich denke, das ist dir auch klar: Zuviel Alkohol, zuviel Rauchen, schlechte Ernährung, zuwenig Schlaf, zuwenig Bewegung, zuviel Arbeit - all das schadet auf Dauer, körperlich und auch seelisch. Es ist aber nicht in der Weise, dass du mit Glauben an Jesus mal eben alles in Ordnung bringen kannst.

    Ja, was ja im Prinzip nichts schlechtes ist, wenn es der Person dann besser geht.
    Es ist immer gut, wenn es Leuten besser geht als vorher. Und es ist auch möglich, dass jemand durch den Glauben einen neuen Sinn im Leben sieht und dass es ihm deshalb besser geht als vorher, als dieser Sinn gefehlt hat. Oder dass man sich in seinem Glauben endlich "zuhause" fühlt. Speziell dafür kenne ich aus der eigenen Gemeinde mehrere Beispiele. Ursache für diese Heilung oder Verbesserung ist dann aber der neue Lebensinhalt bzw. das Angekommensein und nicht die Bekehrung an sich. Man muss aufpassen, dass man das nicht vermischt, weil man sonst leicht auf so einen magischen Wunderheilungsglauben kommt, der eher gefährlich als nützlich ist.

    Jetzt muss ich arbeiten gehn...auf mich warten 52 kleine Mäuse :))
    Zooladen? Nee, ich weiß schon, Kita. Ist aber wohl manchmal wie im Zoo. Frohes Schaffen.
    Geändert von Sunigol (20.05.2016 um 11:25 Uhr)

  3. #3
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    Zitat Zitat von thalestris Beitrag anzeigen
    [COLOR=#333333]Was meint ihr...? Führt Atheismus oder der falsche Glaube (meint in dem Fall alles ausserhalb dem Glauben an Jesus) zu psychischen Störungen wie Depressionen bis hin zum Suizid, weil man anfällig ist für böse Wesen oder ähnliches?
    Nein Thalestris, das würde auch ich bezweifeln. Sunigol hat dazu schon etwas gesagt, ich ergänze dazu nur, dass im Gegenteil es auch nicht-christliche Kulturgemeinschaften gibt, in denen Depressionen nur ganz selten vorkommen. Zu behaupten Atheisten hätten also häufiger Depressionen scheint mir fragwürdig, um so mehr, wenn man bedenkt, dass der Anteil der psychisch Vorbelasteten Menschen im Gegenteil gerade unter fundamentalistischen Christen sehr hoch ist. Was nun aber nicht bedeuten soll, dass es die Religion als Ursache ist, die diese Menschen belastet, es scheint vielmehr so, dass viele im zuge der Bewältigung ihrer Lebenskrise zum Glauben finden - dieser also gleichsam eine neue Hoffnung und ein dem Selbstbild eher entsprechenden Deutungsmuster bietet. Der Glaube kann sicherlich eine Hilfe in der Bewältigung von Lebenskrisen sein, die ansonsten möglicherweise zu psychischen Belastungen führen könnten. Ein Atheist müsste hier andere Strategien finden. Aber ebenso kann der Glaube auch ursächlich für Lebenskrisen und den daraus resultierenden Belastungen sein. ...
    Es sei bitte berücksichtigt, dass meine Besuche zeitweise durch lange Pausen unterbrochen werden. Sollte ich also eine an mich gerichtete Frage überlesen, bzw. nicht unmittelbar beantworten, dann ist dies bitte nicht als Ausdruck des Desinteresses zu werten - ggf. hilft auch mal eine Erinnerung.

  4. #4
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    Zitat Zitat von Lior Beitrag anzeigen
    Nein Thalestris, das würde auch ich bezweifeln. Sunigol hat dazu schon etwas gesagt, ich ergänze dazu nur, dass im Gegenteil es auch nicht-christliche Kulturgemeinschaften gibt, in denen Depressionen nur ganz selten vorkommen. Zu behaupten Atheisten hätten also häufiger Depressionen scheint mir fragwürdig, um so mehr, wenn man bedenkt, dass der Anteil der psychisch Vorbelasteten Menschen im Gegenteil gerade unter fundamentalistischen Christen sehr hoch ist. Was nun aber nicht bedeuten soll, dass es die Religion als Ursache ist, die diese Menschen belastet, es scheint vielmehr so, dass viele im zuge der Bewältigung ihrer Lebenskrise zum Glauben finden - dieser also gleichsam eine neue Hoffnung und ein dem Selbstbild eher entsprechenden Deutungsmuster bietet. Der Glaube kann sicherlich eine Hilfe in der Bewältigung von Lebenskrisen sein, die ansonsten möglicherweise zu psychischen Belastungen führen könnten. Ein Atheist müsste hier andere Strategien finden. Aber ebenso kann der Glaube auch ursächlich für Lebenskrisen und den daraus resultierenden Belastungen sein. ...
    Ja, das fällt mir auch oft auf. Also das Menschen, die gläubig sind meistens schon eine/mehrere schwere Zeit(en) durchgemacht haben. Aber warum denken dann manche dass das ein Angriff des Teufels war?..
    Im Endeffekt ist die schwere Zeit dann vielleicht "nützlich" gewesen um zu Gott zu kommen?...
    Vll kommt das also nicht vom Teufel sondern von Gott.

    Wenn ich sowas gefragt habe hiess es immer: das verstehst du nicht, du hast ja nicht den heiligen Geist

    Okay. Von mir aus. Es gibt auch Dinge, die muss ich nicht verstehn.

    LG Frechdachs
    https://www.youtube.com/watch?v=NqyAqz85_7E

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  5. #5

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    Hallo Prinzessin


    in meinen Augen, auf Deine Frage (unvollstaendig) geantwortet:

    Es gibt rein geistige wesenheiten (ohne Koerper) die auch nichts "gutes im Sinn" haben... zerstoererische Wesenheiten.

    Und die "in dieser unseren Welt" agieren in dem sie versuchen uns (unseren Geist... unser Denken, unsere Emotionen, unsere "Bilder", unseren Willen) zu beinflussen... zu taeuschen, zu manipulieren... zu missbrauchen... zum schlechten.

    Die uns (Menschen) unsere Lebenenergie auch stehlen (wollen und tun)

    Wir kennen ja den Ausdruck "Energievampiere". Es gibt ja solche Menschen auch. Die stehlen uns unsere Lebensenergie ja auch.
    Wer mit solchen Menschen schonmal zu tun hatte weiss, denke ich, darum Bescheid.

    ...

    Man zieht diese "geistigen Black-Entitaeten" zB dadurch "zu sich" in dem man zB schlechte negative Gedanken "pflegt"... "haelt".

    Je Negativer die Gedanken... je weiter ist "die Tuer" geoeffnet....

    Parallel dazu natuerlich, nebst all den rein inner-psychologischen Dingen welche dadurch ebenfalls sehr Destruktiv Auswirkungen haben. (ich lehne die konventionelle Psychologie in keinster Weise ab... wollte das nur nebenei erwaehnt haben)


    Das kann ein Schneeballeffekt irgendwann mal ausloesen. Denn "sie" wiederum verstaerken die Negativen Gedanken... Bilder... Wuensche... "Intensionen"... "Vorhaben"... "Stimmen"... "Zustaende"...


    Es muss deshalb unbedingt geschafft werden, von schwer Negativen Gedanken abzukommen. Es schaffen, "sie loszulassen".

    Welche Methoden dabei auch immer helfen... jede ist Recht die in ihrem Kern auf spirituelle und psychologische Weisheit, Ensicht und Liebe basiert... und Wirksam ist. Was im Falle von echter (also authentischer) Weisheit/Einsicht/Liebe auch der Fall sein wird.

    ...

    Man kann ja zB an Jesus.... an Gott... derart verzerrt und negativ und desktruktiv "glauben"... dass dabei nichts gutes bei rauskommen kann... sei es im psychologischen oder sprituellen Sinne.

    Anders gesagt: Ein (in Wahrheit) "Black-God" oder "Black-Jesus" Glaube... zieht auch alles diessbzgl. an... Black-Gedanken... Black-Wesenheiten... und am Ende kommen auch "Black-Taten" bei raus.

    Dabei kann der "Glaeubige", wie wir ja "wissen", 100% voll fundametnalistisch Ueberzeugt davon sein dass er an den einzig wahren Gott und an den einzig wahren Jesus glaubt.... derweil er an ein derart schwer verzerrtes und extrem Negatives/Destruktives "Bild" glaubt... ohne es selbst zu realisieren... egal was man zu diesen Menschen sagt... egal welche Argumentationen und Erklaerungen und "Licht-Gott-Theologien" gegeben werden... egal wie Stimmig/Wahr sie auch sein moegen.

    Dass dies nur Negative Auwirkungen haben kann allein nur auf die Psyche liegt, zumindest in meinen Augen, auf der Hand.
    Umso Negativer und Destruktiver "das Bild" umso Negativer und Destruktiver die Auswirkungen...

    Aber auch umso geoffneter ... "die Tuer".

    ...

    Deshalb ist, in meinen Augen, nicht die "auessere Religion" der Indikator ob sie zur schweren Destruktivitaet fuehrt (sei es spirituell, psychologisch und am Ende der Fahnenestange Physikalisch)... sondern es sind die in Wahrheit destruktiven (Black)Gottes- und Jesus- und aber zB auch Mohammet- [etc...] Bilder innerdhalb der Religion die dazu fuehren.

    Das gleiche aber auch beim Atheismus... es ist ja nicht so dass "der Atheismus" an nichts glaubt. Auch "er" hat seine "Dogmen" und "Regelungen" und "Gesetze" und auch seine "Fundametnalisten"... nur halt nicht religios oder spirituell formuliert.

    Auch dort kann es zu schwer Destruktiven Ueberzeugngen.. Gedanken... Bildern etc... kommen, die dann zB (rein psychologisch gesehen) Depressionen ausloesen... aber auch (aus meiner Sicht) "Black-Entitiaeten" anziehen die das alles dann noch verstaerken...

    Ob der Atheist an deren Existenz glaubt oder nicht spielt fuer diese natuerich keine Rolle... "logisch".

    Offfene Tuer ist offene Tuer...

    ...

    Wenn man zB aus der Kindheit schwer Destruktive Erfahrungen gemacht hat... dann zieht sich "das Desktruktive", wie wir Wissen, durch bis ins zum Erwachsenenalter.

    In diesen Faellen, ist es nun unbedingte Aufgabe, alles daran zu setzen dass diese mitgebrachten Wunden wieder geheilt werden.

    Mit "open Mind"... Nichts unversucht lassen...

    Die konventionelle Psychologie liegt richtig in ihren Aussagen in meinen Augen.

    Aber es gibt noch "mehr".

    ...

    Liebe Gruesse
    Net.Krel
    Geändert von net.krel (20.05.2016 um 05:17 Uhr)

  6. #6

    Standard

    Aber es gibt noch "mehr".
    Netter.Kerl, sehr stimmig Dein Beitrag.

    Ja, in der Tat, es gibt noch mehr. Aber wo finden, dieses "mehr"?

    Tipp: Suchen, denn wer suchet der findet. Da glauben aber viel einfacher ist als suchen (das war vor 2.000 Jahren schon so) wird von der Mehrheit lieber geglaubt als gesucht!

    Tja und irgendwann heißt es wohl: Dumm gelaufen!

  7. #7

    Standard

    Gute Frage @DaVinci... rein fuer mich hab ich sie so beantwortet... immer dem Herzen folgen so gut es nur geht.

    Was "die Suche" betrifft. In meinen Augen ist die Prinzessin eine der "besten Sucherinnen" hier im Forum... ich erwaehe das gerade nur deshalb, weil ich der Ansicht bin, dass wer so gut sucht (deutlich erkennbar an ihren vielen ausnahmslos-ausgezeichneten Fragen)... der wird, in meinen Augen, auch einst ans Ziel gelangen...

    Auf "dem Weg" sind wir alle... und wer weis wie lang er noch fuer jeden einzelnen ist (egal nun wo der einzelne grad auch immer stehen mag... )... aber diese "Such-Quallitaet"... die muss man erst mal haben find ich... nicht selten vergisst man ja dass man selbst auch ein Suchender ist... auf "dem Weg"...

  8. #8

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    Wer wirklich sucht, wird alles prüfen was seinen Weg kreuzt!

  9. #9
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    Zitat Zitat von daVinnci Beitrag anzeigen
    Wer wirklich sucht, wird alles prüfen was seinen Weg kreuzt!
    Keine Sorge. Das mache ich :) manchmal sogar mehr als manchen Leuten noch lieb ist
    https://www.youtube.com/watch?v=NqyAqz85_7E

    fairytales don´t always have a happy ending, do they?

    Wenn ich mit Gott spreche, dann nennt man das beten. Wenn Gott mit mir spricht, dann nennt man das Psychose :D :D

  10. #10

    Standard

    Zitat Zitat von daVinnci Beitrag anzeigen
    Wer wirklich sucht, wird alles prüfen was seinen Weg kreuzt!
    Gewissenhafte Zweifler sind Nacht für Nacht mit der brennenden Kerze unterwegs, um zu prüfen, ob es dunkel ist. (Peter Horton)


 

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