Seite 2 von 4 ErsteErste 1234 LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 44

Hybrid-Darstellung

  1. #1

    Standard

    Zitat Zitat von Lior Beitrag anzeigen
    Aber das A und O in der Frage nach Nächstenliebe ist in meinen Augen nicht die Frage, ob ich mein Leben opfern würde oder nicht. Die Wurzel der Nächstenliebe ist mein Umgang mit dem Nächsten. Hier ist es (wie ich schon das ein oder andere mal erwähnte^^) in meinen Augen wichtig, wie ich ihm begegne. Wo immer ich einem anderen mit Geringschätzung begegne, mich für besser halte oder es in anderer Form an Respekt vor ihm fehlen lasse, schaffe ich nicht nur das Fundament für eine spätere Verurteilung und einen Mangel an Nächstenliebe, es ist bereits gelebte Tyrannei und in seiner Gewalt das genaue Gegenteil dessen, was ich mit den Lippen predigen mag.
    "Gelebte Tyrannerei"... ich glaube da bin ich es jetzt diesmal der "es" etwas uebertrieben findet :-)
    Auf mentaler und emotionaler Ebene ist es aber auch in meinen Augen "die Wurzel" dazu... und von daher auch "dort" abzulehnen... deshalb begruesse ich auch "die Erinnerung" daran auch "wenns mal wieder so weit ist" :-)

    Wichtig ist dann wenigstens, imho, bei "aller Streitigkeit" dass man sich zumindest danach wieder "besinnt"... oder, am aller besten, schon waehrend dessen. Mit "besinnt" meine ich: Auf den Aussageinhalt Deines Satzes. Und taeten es alle Streitbeteiligten schon waehrend dessen... waere es dann eigentlich noch "ein Streit"? Oder eher ein Austausch von einfach nur unterschiedlichen Ansichten? Ich denk eher zweiteres...

    Und es gibt nebst der moralischen und soziologischen(?) auch noch die spirituelle Sichtweise dazu... "es" (den Krieg) also schon "im Geiste" abzulehnen.

    Denn wenn man sich "zum [intellektuellen/akademischen/spirituellen/religioesen/emotionalen/mentalen] Krieg" verleiten laesst im Dialog setzt man sein spirituelles Energiefeld auf eben solch eine "Kriegs-Ebene"... unweigerlich und zwangslaeufig.

    Und diese kann nicht die Ebene Gottes sein... denn immerhin ist Gott = Friede... und nicht Krieg. Also steht man solange man Krieg in welcher Form und auf welcher Ebene man diesen auch immer fuehrt... nicht "im Dienste Gottes"... auch dann nicht wenn man meint "seine Wahrheiten" waehrend dessen in solch einen "Kriegs-Dialog" zu vertreten (was ja eh "jeder" immer von sich meint :-) :-) :-) )

    Und nebst dem: Wer will schon ein "spirituelles Energiefeld des Krieges" in Wahrheit haben? Eigentlich niemand... immerhin ist ein solches ja auch "magnetisch"....

    Zitat Zitat von Lior Beitrag anzeigen
    Gott schaut unser Herz an, nicht allein das was wir tun. Gib also immer dein bestes und gib es aus den richtigen Gründen – dann wirst du mehr geben als ein anderer, der in der Menge mehr aber in seinem Vermögen weniger tut. Noch dazu wenn er es aus den falschen Gründen tut.
    Ist imho identisch mit:
    "Und Jesus setzte sich dem Gotteskasten gegenüber und sah zu, wie das Volk Geld einlegte in den Gotteskasten. Und viele Reiche legten viel ein. Und es kam eine arme Witwe und legte zwei Scherflein ein; das macht zusammen einen Pfennig. Und er rief seine Jünger zu sich und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr in den Gotteskasten gelegt als alle, die etwas eingelegt haben. Denn sie haben alle etwas von ihrem Überfluss eingelegt; diese aber hat von ihrer Armut ihre ganze Habe eingelegt, alles, was sie zum Leben hatte." (Mk 12,41)
    Geändert von net.krel (26.05.2016 um 02:06 Uhr)

  2. #2
    Registriert seit
    18.02.2009
    Ort
    Rhein-Neckar-Raum
    Beiträge
    890

    Standard

    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Lior
    Wo immer ich einem anderen mit Geringschätzung begegne, mich für besser halte oder es in anderer Form an Respekt vor ihm fehlen lasse, schaffe ich nicht nur das Fundament für eine spätere Verurteilung und einen Mangel an Nächstenliebe, es ist bereits gelebte Tyrannei und in seiner Gewalt das genaue Gegenteil dessen, was ich mit den Lippen predigen mag.
    "Gelebte Tyrannerei"... ich glaube da bin ich es jetzt diesmal der "es" etwas uebertrieben findet :-) [...]
    Wichtig ist dann wenigstens, imho, bei "aller Streitigkeit" dass man sich zumindest danach wieder "besinnt"... oder, am aller besten, schon waehrend dessen.
    Hallo NetKrel,
    nun ja, ich denke schon, dass die eigentliche Gewalt sich nicht erst im Handeln bemerkbar macht, sondern bereits im Denken besteht - und dem daraus folgenden Umgang miteinander. Du führst hier ja selbst Warnke und seine Spekulationen zur Kraft unserer Gedanken an.^^ Aber vielleicht hast du recht. Vielleicht habe ich es etwas extrem formuliert.^^ Könntest du dich damit anfreunden, wenn ich von einer anhaltenden Geringschätzung spreche? Begleitet von dem Unwillen sich selbst infrage zu stellen?
    Lieben Gruß
    Lior
    Es sei bitte berücksichtigt, dass meine Besuche zeitweise durch lange Pausen unterbrochen werden. Sollte ich also eine an mich gerichtete Frage überlesen, bzw. nicht unmittelbar beantworten, dann ist dies bitte nicht als Ausdruck des Desinteresses zu werten - ggf. hilft auch mal eine Erinnerung.

  3. #3

    Standard

    Zitat Zitat von starangel Beitrag anzeigen
    Somit beginne ich mit der gelebten Liebe zu Gott, dem Nächsten und zu sich selbst und daraus resultierende GUTE WERKE.
    Plus (oder teilw. auch inklusive) als Leitfaden aus dem KKK die Werke der Barmherzigkeit, die sich auf der Grundlage der Endzeitrede Jesu befinden:

    Geistliche Werke der Barmherzigkeit:

    die Unwissenden lehren
    die Zweifelnden beraten
    die Trauernden trösten
    die Sünder zurechtweisen
    die Lästigen geduldig ertragen
    für die Lebenden und Verstorbenen beten

    Leibliche Werke der Barmherzigkeit:

    Hungrige speisen
    Obdachlose beherbergen
    Nackte bekleiden
    Kranke besuchen
    Gefangene besuchen
    Tote begraben
    Almosen geben

    Hier muss natürlich jeder selbst nach eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten entscheiden, ob und wie man diese Werke erfüllen kann. Letztendlich wurden diese Werke ja in vergangenen Zeiten formuliert. Sie ließen sich evt. in der heutigen Zeit anders benennen, allerdings zumindest ähnliche Bedeutung besitzen.

  4. #4

    Standard

    Somit beginne ich mit der gelebten Liebe zu Gott, dem Nächsten und zu sich selbst und daraus resultierende GUTE WERKE.
    Das ist mir nicht präzise genug. Welche Liebe Gottes ist gemeint"? Wie sieht die Liebe zum Nächsten aus? (Ist es Liebe wenn ich dem Bettler auf der Einkaufsstr. einen Euro in den Hut schmeiße?) Wie die Liebe zu sich selbst?

  5. #5

    Standard

    Nur ein voller Akku, ist ein guter und wertvoller Akku!

    "Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst" ist nicht richtig übersetzt.

    Richtig ist: Liebe Dich und Deinen Nächsten!

  6. #6

    Standard

    Zitat Zitat von daVinnci Beitrag anzeigen
    Nur ein voller Akku, ist ein guter und wertvoller Akku!

    "Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst" ist nicht richtig übersetzt.

    Richtig ist: Liebe Dich und Deinen Nächsten!
    Da ist was dran, daVinnci

    Für Menschen, die sich nicht lieben können - und glauben auch Gott liebe sie nicht - würde das ja sonst heissen dass sie gegenüber Mitmenschen auch keine Liebe erkennen lassen müssten.
    Andererseits gibt es Menschen die sich zu stark lieben, Egoisten/Egozentriker, die die (starke ) Liebe zu sich nicht auf andere übertragen können, sondern eher ermangeln lassen.

    Die Liebe zu Mitmenschen und sich sollte meines Erachtens ausgewogen, im Einklang sein. Abgöttische Liebe kann dazu führen, dass man sich psychisch verausgabt. Wer zu selbstlos lebt, wird bald sein Selbst los (habe ich mal irgendwo gelesen. Denn wer stets glaubt, nur geliebt zu werden, wenn er Leistungsdruck hat, also unter einem stetigen Helfersyndrom leidet, agiert, wird bald mal ausgebrannt sein/ enttäuscht über Mangel an Lob etc.)

    Gott liebt uns uneingeschränkt, will das Beste für uns. Jesus hatte ja den Auftrag dies überall bekannt zu machen und uns zu zeigen, wie man mit Gottes Hilfe den Fängen des Teufels entfliehen kann, was wahres Leben - im Lichte Gottes- mit sich bringt.

    Es ist ja gemäss meiner Erfahrungen sehr wichtig für eine positive Entwicklung eines Menschen, seiner Persönlichkeit, sich von einer oder mehreren Personen uneingeschränkt geliebt und respektiert zu wissen, ohne jeglichen Leistungsdruck.

    So kann man dann dies auch weitergeben. Ich kannte schon Männer und Frauen, die sich von allen ungeliebt fühlten, aber durch das Bewusstsein, dass sie zumindest von Gott uneingeschränkt geliebt sind, dies sie stärkte nicht Gram oder Bitterkeit aufkommen zu lassen und allmählich lernten, wie sie eine gute Beziehung zu sich selbst aufbauen konnten. Oft hing es mit Traumen der Vergangenheit zusammen, dass sie sich minderwertig fühlten. Durch Verarbeitung und Vergebungsarbeit kamen solche dann auch aus der Abwärtsspirale heraus, weil sie sich intuitiv von Gott aus dem Tief ihres Opferdenkens erretten liessen, der inneren Stimme zum Heil folgten und Lebensfreude, Liebe zu sich und Nächsten in sich wachsen lassen konnte.

    Die Wege des Herrn sind oft unergründlich, aber im Rückblick genial zeitlich koordiniert und mit vielen göttlichen Fügungen (glücklichen Zufällen, Hilfe aus dem Universum) in die richtigen Bahnen gelenkt, so man auf die Stimme hört. Deshalb gefällt mir das noch nicht allzulange im Radio gesungene Lied: Hör auf die Stimme, hör was sie sagt. Für mich wie eine der vielen göttlich inspirierten Botschaften, die ich schon aus vielen Liedern heraushörte und mir teilweise sogar zweckdienlich zum richtigen Zeitpunkt Kraft gaben.

    lg starangel
    Geändert von starangel (27.05.2016 um 08:44 Uhr)

  7. #7

    Standard

    Ich frag mich manchmal ob es (Betonung: ---> ) dauerhaft ueberhaupt moeglich ist andere (bzw eine "kleine Auswahl") zu lieben wenn man sich selbst im inneren zB nicht liebt... oder gar hasst?

    Falls "Nein"... dann haengt die [dauerhafte] Naechstenliebe quasi auch von der [dauerhaften] Liebe zur eigenen Seele ab...
    Immerhin ist sie ja ein wertvolles Kind Gottes... von Gott geliebt.

    Evntl. verhaelt es sich auch aehnlich mit der "Naechsten- und Selbsthilfe".

    ...

    Wobei bei mein Handy zumindest auch noch bei zB 20% Akku super alles ist... so ist es also ja nicht :-)
    Nur halt aufladen nicht vergessen dann... darauf kommts imho an.
    Geändert von net.krel (23.05.2016 um 10:16 Uhr)

  8. #8

    Standard

    Prompte Antwort Ed...

    Ich seh das prinzipiell auch so... "unglaublich" dass wir beide mal einer Ansicht sind :-) Und dann auch noch auf so einer elementaren Ebene betreffend der "Natur der Realitaet".

    Auch der Buddhismus sagt "das" uebrigens aus... nur halt "buddhistisch" formuliert... und im Hinduismus gibt es diese Aussage Sinngemaes auch. Ebenso innerdhalb der islamischen Mystik... Wollt das nur noch der Vollstaendigkeitshalber erwaehnt haben bei der Auflistung.

    Ja selbst sogar EX-Papst Ratzinger schrieb (als er aber noch Kardinal war) in eins seiner Buecher dass Materie "geronnener Geist" ist... (quasi die "bayerisch-katholische Formulierung" :-) )

    Und Paulus auch:

    "Denn aus ihm und durch ihn und zu ihm hin sind alle Dinge! Ihm sei die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen." (Ro 11)
    Geändert von net.krel (25.05.2016 um 07:48 Uhr)

  9. #9

    Standard

    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    Ich seh das prinzipiell auch so... "unglaublich" dass wir beide mal einer Ansicht sind :-) Und dann auch noch auf so einer elementaren Ebene betreffend der "Natur der Realitaet"
    Unser Streitpunkt ist die Bibel.

    und im Hinduismus gibt es diese Aussage Sinngemaes auch.
    Nur wird da das Brahman eigenschaftslos, ohne Denk- und Gefühlfähigkeit verstanden.
    Was zeigt, daß der Hinduismus den wahren Gott nicht kennt.

    Mir hat das Bild gefallen, das du hier mal früher gepostet hast: "Die Darstellung des Brahman in Krishnas Offenbarung".
    Was in diesem Bild im Zentrum ist, das ist Gott. Was aber am Rande ist, das ist was Menschen daraus gemacht haben.

  10. #10

    Standard

    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Unser Streitpunkt ist die Bibel.
    Eher der Bibelfundamentalismus. Das wuerd ich gern noch unterschieden und erwaehnt haben kurz.

    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Mir hat das Bild gefallen, das du hier mal früher gepostet hast: "Die Darstellung des Brahman in Krishnas Offenbarung".
    Ich? Kann ich mich gar nicht dran erinnern... weisst Du noch wo? Aber koennte schon gut sein... ich sympathisiere ja mit den "Krishna Offenbarungen" wenn sie zB von den Hindu- Vertretern mal ausgelegt werden... aber kennen tu ich sie kaum... Hinduismus hatte ich mich nie gross beschaeftigt...

    Zitat Zitat von ed Beitrag anzeigen
    Was in diesem Bild im Zentrum ist, das ist Gott. Was aber am Rande ist, das ist was Menschen daraus gemacht haben.
    Das war sicherlich ein sehr treffendes Symbol-Bild. Kann ich mir gut vorstellen.


 

Ähnliche Themen

  1. Würzburg ist gefallen
    Von Ingo im Forum Aktuelles Tagesgeschehen
    Antworten: 10
    Letzter Beitrag: 15.05.2011, 23:02
  2. Wie wunderbar sind Deine Werke, Gott. Ps. 66,3
    Von Regenbogen im Forum Bildbetrachtungen mit den Augen des Glaubens
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 15.02.2008, 21:39
  3. Gefallen?
    Von BlackBird im Forum Poesie / Geschichten / Weisheiten / Musik / Film / Literatur
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 04.08.2007, 08:24

 Besucher kamen mit folgenden Begriffen auf diese Seite:

Stichworte

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •