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  1. #1
    manlovi Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Zeuge Beitrag anzeigen
    Ich kann nur sagen: du tust mir Leid.

    Aber sowas passiert, wenn die Bibel nur in Notfällen herangezogen wird, und nicht zu unseren normalen täglichen Narung geworden ist.
    Erste (emotionale) Reaktion darauf: Diese Worte sind verletzend. Was soll ich sagen, Zeuge? Soll ich sagen: Du tust mir auch leid! Glaubst Du, ich hätte mich hier eingelogt, wenn die Bibel nicht zu meiner täglichen Nahrung geworden wäre?
    Vielleicht hast Du es nicht so gemeint ...
    Das Leben in Christus ist, auch wenn wir schon ein paar Jahre wiedergeboren sind, ein Prozeß. Ich habe mich, wie bereits erwähnt, erst vor 8 Jahren bekehrt. Alles was vorher war, muss geheilt werden und ist geheilt worden und wird geheilt, weil ich durch Jesus von Gott angenommen bin. Ist das so? Das Thema Sexualität ist eins der schwierigsten überhaupt - und nicht nur für mich.
    Ich stimme mit Dir in dem Punkt überein, dass die Männer verpflichtet sind, ihre Frauen zu lieben. Und ich habe mich schon längst gefragt, was in einem Mann vorgeht, der seine Ehefrau verläßt, um sich eine andere zu nehmen. Ich fragte mich schon, ob er es nicht wieder tun würde. Ich kenne diese Seele doch, weiß um ihre dunkle Seite.
    Aber, und jetzt komme ich mal zu Paulus, 1. Kor 7, 1 - 7

    1 Was aber das betrifft, wovon ihr mir geschrieben habt, so ist es gut für einen Menschen, kein Weib zu berühren.
    2 Aber um der Hurerei willen habe ein jeder sein eigenes Weib, und eine jede habe ihren eigenen Mann.


    Wir Menschen sind also, egal auf welchem geistlichen Level wir uns befinden, aus fleischlicher Natur.

    3 Der Mann leiste dem Weibe die eheliche Pflicht, gleicherweise aber auch das Weib dem Manne.
    4 Das Weib hat nicht Macht über ihren eigenen Leib, sondern der Mann; gleicherweise aber hat auch der Mann nicht Macht über seinen eigenen Leib, sondern das Weib.


    ... ohne Kommentar

    5 Entziehet euch einander nicht,

    Und hier kommt, wenn man sich auf diese Ebene begeben will, der ganze historisch-gesellschaftliche Entwicklungsgedanke ins Spiel, den Absalom weiter oben angesprochen hat. Auf die Gegenwart bezogen spiegeln sich hier die Probleme der modernen Rollenverhältnisse von Mann und Frau in einer Ehebeziehung wieder.


    es sei denn etwa nach Übereinkunft eine Zeitlang, auf daß ihr zum Beten Muße habet; und kommet wieder zusammen, auf daß der Satan euch nicht versuche wegen eurer Unenthaltsamkeit.

    Und das ist der entscheidene Punkt, denn beide sollten die Bereitschaft zeigen, wieder zusammen zu kommen.

    Du sagtest, lieber Zeuge, Du seist hart gegen die Männer, weil Du ein Mann bist. Ich bin hart gegen die Frauen, weil ich eine Frau bin. Es steht zwar nicht ausdrücklich in der Bibel: Ihr Frauen, liebet Eure Männer! Aber es steht: Ihr Frauen, ordnet Euch Euren Männern unter! Nun, was bedeutet das?

    Letztens erst, bei der Lektüre einer Konzeption für eine christliche Grundschule, mußte ich erkennen, wie stark ich von humanistischem und emanzipatorischem Gedankengut geprägt worden bin, eben weil ich zur Schule gegangen bin, weil diese Lehren - und noch viele andere - auf dieser Welt verbreitet werden. Ich mußte erkennen, wie sehr mich das von dem Wort Gottes trennt. - Und das tat weh.

    Somit ist es vielleicht nicht Deine Äußerung gewesen, die mich verletzt hat, sondern dieser Fakt.

    Aber, Gott ist gut.

    Paulus sagt, Ehemann und Ehefrau sollen wieder zusammenkommen, damit Satan keine Existenzberechtigung erhält in dieser Ehe, damit die Unzucht nicht passiert. Oh, ich finde Paulus ist durchaus ein guter Eheberater! Aber, er läßt hier den Aspekt der Vergebung aus. Oder läßt er ihn nur unerwähnt? Da er nicht verheiratet war, hat er sich mit anderen Dingen beschäftigt ...

    6 Dieses aber sage ich aus Nachsicht, nicht befehlsweise.
    7 Ich wünsche aber, alle Menschen wären wie auch ich selbst; aber ein jeder hat seine eigene Gnadengabe von Gott, der eine so, der andere so.


    Was sagt Paulus hier? Sagt er: "Ich rede wie ein Blinder von der Farbe." Ja, das sagt er. Und warum kann er so sprechen? Weil er Jesus in sich hat. Und wer Jesus in sich hat, der kann sehen, was nicht ist. Warum? Jesus sagt:

    Mt 13, 16 Ihr aber seid selig, denn eure Augen sehen und eure Ohren hören.

    Shalom

    manlovi

    PS: Ich lerne mit Begeisterung die Technik hier kennen und habe nun meinen Schriftgrad verkleinern können. Ich hoffe, es ist nur angenehm aufgefallen ...

  2. #2
    herold Gast

    Standard

    hallo manlovi
    mir ist deine interpretation nicht ganz klar. vor allem, du leitest sie mit diesem "aber jetzt" ein.ich versuch mal zu kommentieren, was ich neu oder fremd empfinde. siehe grün.
    Zitat Zitat von manlovi Beitrag anzeigen
    Aber, und jetzt komme ich mal zu Paulus, 1. Kor 7, 1 - 7

    1 Was aber das betrifft, wovon ihr mir geschrieben habt, so ist es gut für einen Menschen, kein Weib zu berühren.
    2 Aber um der Hurerei willen habe ein jeder sein eigenes Weib, und eine jede habe ihren eigenen Mann.


    Wir Menschen sind also, egal auf welchem geistlichen Level wir uns befinden, aus fleischlicher Natur.hätten wir demnach eine entschuldigung?

    3 Der Mann leiste dem Weibe die eheliche Pflicht, gleicherweise aber auch das Weib dem Manne.
    4 Das Weib hat nicht Macht über ihren eigenen Leib, sondern der Mann; gleicherweise aber hat auch der Mann nicht Macht über seinen eigenen Leib, sondern das Weib.


    ... ohne Kommentar

    5 Entziehet euch einander nicht,

    Und hier kommt, wenn man sich auf diese Ebene begeben will, der ganze historisch-gesellschaftliche Entwicklungsgedanke ins Spiel, den Absalom weiter oben angesprochen hat. Auf die Gegenwart bezogen spiegeln sich hier die Probleme der modernen Rollenverhältnisse von Mann und Frau in einer Ehebeziehung wieder.mir ist da nicht ganz klar, wie du dieses "entziehen" verstehst. als trennung der ehe? als "kein geschlechtsverkehr haben"?als etwas noch anderes? ich sehe es nur auf den geschlechtsverkehr bezogen, im kontext zu vers4.


    es sei denn etwa nach Übereinkunft eine Zeitlang, auf daß ihr zum Beten Muße habet; und kommet wieder zusammen, auf daß der Satan euch nicht versuche wegen eurer Unenthaltsamkeit.

    Und das ist der entscheidene Punkt, denn beide sollten die Bereitschaft zeigen, wieder zusammen zu kommen.du meinst also, die übereinkunft beziehe sich auf das "wieder zusammenkommen"? ich denke eher, es bezieht sich darauf, dass beide einverstanden sind, sich der sexuellen gemeinschaft zu enthalten für eine gewisse zeit, und dies, um das gebet zu pflegen. es soll aber nicht sein, dass die sexualität ganz weggetan wird, um verführungen vorzubeugen. diese sexuelle auszeit kann dazu ganz neue segnungen in die ehe bringen.

    Du sagtest, lieber Zeuge, Du seist hart gegen die Männer, weil Du ein Mann bist. Ich bin hart gegen die Frauen, weil ich eine Frau bin. Es steht zwar nicht ausdrücklich in der Bibel: Ihr Frauen, liebet Eure Männer! Aber es steht: Ihr Frauen, ordnet Euch Euren Männern unter! Nun, was bedeutet das?

    Letztens erst, bei der Lektüre einer Konzeption für eine christliche Grundschule, mußte ich erkennen, wie stark ich von humanistischem und emanzipatorischem Gedankengut geprägt worden bin, eben weil ich zur Schule gegangen bin, weil diese Lehren - und noch viele andere - auf dieser Welt verbreitet werden. Ich mußte erkennen, wie sehr mich das von dem Wort Gottes trennt. - Und das tat weh.

    Somit ist es vielleicht nicht Deine Äußerung gewesen, die mich verletzt hat, sondern dieser Fakt.

    Aber, Gott ist gut.

    Paulus sagt, Ehemann und Ehefrau sollen wieder zusammenkommen, damit Satan keine Existenzberechtigung erhält in dieser Ehe, damit die Unzucht nicht passiert. Oh, ich finde Paulus ist durchaus ein guter Eheberater! Aber, er läßt hier den Aspekt der Vergebung aus. Oder läßt er ihn nur unerwähnt? Da er nicht verheiratet war, hat er sich mit anderen Dingen beschäftigt ...wo es so geschieht, wie oben erklärt, da braucht es ja keine vergebung. für was denn auch? sie haben sich ja im gegenseitigen einvernehmen sexuell enthalten um wieder nach gewisser zeit, sexuell zusammenzukommen. es geht in diesem kontext wirklich nicht um eine leibliche trennung von mann und frau.

    6 Dieses aber sage ich aus Nachsicht, nicht befehlsweise. anstatt nachsicht liest man hier besser: empfehlung oder erlaubnis.
    7 Ich wünsche aber, alle Menschen wären wie auch ich selbst; aber ein jeder hat seine eigene Gnadengabe von Gott, der eine so, der andere so.
    das bezieht sich völlig auf vers 1 im kapitel. paulus hat die gabe, ein verschnittener um des reiches willen zu sein.

    Was sagt Paulus hier? Sagt er: "Ich rede wie ein Blinder von der Farbe." Ja, das sagt er.hmmm, das würde aber widersprechen, was paulus von seinem lernen allgemein sagt:Apo 26:5 Sie kennen mich von der ersten Zeit her wenn sie es bezeugen wollen daß ich nach der strengsten Sekte unserer Religion, als Pharisäer, lebte.

    er war ein unterrichteter nach dem gesetz, ein eiferer der thora. so wusste er also vom buchstaben her über die ehe bescheid. und natürlich war er ein gelernter des geistes. wir müssen nicht in allem praktische erfahrung haben, um zu lehren. wir werden von gott gelehrt, und das geben wir weiter.
    Und warum kann er so sprechen? Weil er Jesus in sich hat. Und wer Jesus in sich hat, der kann sehen, was nicht ist. Warum? Jesus sagt:

    Mt 13, 16 Ihr aber seid selig, denn eure Augen sehen und eure Ohren hören. ja genau!

    Shalom

    manlovi

    PS: Ich lerne mit Begeisterung die Technik hier kennen und habe nun meinen Schriftgrad verkleinern können. Ich hoffe, es ist nur angenehm aufgefallen ...
    [/FONT]
    zum "tun wie dein herz es dir sagt", hab ich noch ein rat.
    wenn unser herz nicht durch den heiligen geist beschnitten ist, so ist es steinern und gleicht einer mördergrube. ist es so, dann wird unser herz uns in die irre leiten. erst wenn unser herz darauf ausgerichtet ist, in allem das wohlgefallen gottes zu suchen, kommt es in die richtige haltung. die schrift sagt es so:
    Spr 12:15 Der Weg des Narren erscheint in seinen eigenen Augen recht, der Weise aber hört auf Rat.

    gott und seine wahren gesalbten sind die guten ratgeber.

    schalom.

  3. #3
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    Zitat Zitat von herold Beitrag anzeigen
    wenn unser herz nicht durch den heiligen geist beschnitten ist, so ist es steinern und gleicht einer mördergrube. ist es so, dann wird unser herz uns in die irre leiten. erst wenn unser herz darauf ausgerichtet ist, in allem das wohlgefallen gottes zu suchen, kommt es in die richtige haltung. die schrift sagt es so:
    Spr 12:15 Der Weg des Narren erscheint in seinen eigenen Augen recht, der Weise aber hört auf Rat.

    gott und seine wahren gesalbten sind die guten ratgeber.

    schalom.


    sorry aber so langsam bekomme ich sooo einen Hals. WAS sind denn "wahre Gesalbte". Wie anmaßend ist es eigentlich, die Herzen anderer Menschen für steinern und als Mördergrube zu betiteln. Komm mal runter von deinem Roß benimm dich nicht wie ein Pharisäer, der mit dem Finger auf andere zeigt und sich freut, nicht so zu sein wie "die Sünder". oh man............
    sei ein lebendiger Fisch. Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom

  4. #4
    herold Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Lelia Beitrag anzeigen
    sorry aber so langsam bekomme ich sooo einen Hals. WAS sind denn "wahre Gesalbte". Wie anmaßend ist es eigentlich, die Herzen anderer Menschen für steinern und als Mördergrube zu betiteln. Komm mal runter von deinem Roß benimm dich nicht wie ein Pharisäer, der mit dem Finger auf andere zeigt und sich freut, nicht so zu sein wie "die Sünder". oh man............
    hallo lelia
    was ist das problem? ich schrieb:wenn unser herz nicht durch den heiligen geist beschnitten ist, so ist es steinern und gleicht einer mördergrube.--damit meine ich auch mein herz. ich weiss ja nicht wer schon beschnitten ist und wer nicht. also richte ich auch nicht. jeder beurteile sich selbst darin. so, diese verse waren an manlovi gerichtet, auf was man achten muss, wenn man nach dem herz geht. wenn du dich da hineinprojizierst, was kann ich dafür?

    wahre gesalbte? ich weiss nicht, ob es eine generelle definition dafür gibt. ich meinte damit: menschen, die wirklich ihr leben der nachfolge jesu ausgeliefert, und von diesem dann in den dienst berufen wurden.

    ich bin kein sünder mehr, sondern ein begnadigter. dass aber ohne mein verdienst. aber ich war ein sünder. ich vergess das nicht.

    vielleicht kannst du diesen glauben halt nicht verstehen, weil du die schriften, noch die kraft gottes wirklich kennst.

    einen schönen tag noch.

  5. #5
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    Zitat Zitat von herold Beitrag anzeigen
    ich bin kein sünder mehr, sondern ein begnadigter. dass aber ohne mein verdienst. aber ich war ein sünder. ich vergess das nicht.


    Dann definier doch bitte mal das Wort Gnade. Wenn du kein Sünder wärst, bräuchtest du nämlich keine Gnade erfahren. Wovon solltest du denn begnadigt werden, wenn nicht von deiner Sünde. Und das du jetzt kein Sünder mehr bist, nehm ich dir nicht ab. Damit widersprichst du der Lehre des Christenstums, denn nach dieser Religion ist jeder Mensch ein Sünder, du sündigst täglich, sei es nur durch schlechte Gedanken oder durch eine unchristliche Handlung einem Mitmenschen gegenüber. Durch die Gnade Gottes wirst du vielleicht täglich von deinen Sünden reingewaschen. Das heißt aber noch lange nicht, daß du kein Sünder bist. Ich dachte du kennst dich so gut aus.

    Trotzdem, alle Achtung, ich gratuliere dir zu deinem Selbstbewußtsein. Du traust dich was zu behaupten du seist kein Sünder. Allein diese "kleine" Lüge ist schon eine "kleine" Sünde



    einen schönen Abend noch
    sei ein lebendiger Fisch. Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom

  6. #6
    herold Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Lelia Beitrag anzeigen
    Dann definier doch bitte mal das Wort Gnade. Wenn du kein Sünder wärst, bräuchtest du nämlich keine Gnade erfahren. Wovon solltest du denn begnadigt werden, wenn nicht von deiner Sünde. Und das du jetzt kein Sünder mehr bist, nehm ich dir nicht ab. Damit widersprichst du der Lehre des Christenstums, denn nach dieser Religion ist jeder Mensch ein Sünder, du sündigst täglich, sei es nur durch schlechte Gedanken oder durch eine unchristliche Handlung einem Mitmenschen gegenüber. Durch die Gnade Gottes wirst du vielleicht täglich von deinen Sünden reingewaschen. Das heißt aber noch lange nicht, daß du kein Sünder bist. Ich dachte du kennst dich so gut aus.

    Trotzdem, alle Achtung, ich gratuliere dir zu deinem Selbstbewußtsein. Du traust dich was zu behaupten du seist kein Sünder. Allein diese "kleine" Lüge ist schon eine "kleine" Sünde



    einen schönen Abend noch
    hallo lelia
    ich erkläre mich gerne denen, die zuhören wollen.
    den anderen enthalte ich mich lieber.

    einen schönen tag noch.

  7. #7
    manlovi Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Lelia Beitrag anzeigen
    Dann definier doch bitte mal das Wort Gnade.
    ...

    Trotzdem, alle Achtung, ich gratuliere dir zu deinem Selbstbewußtsein. Du traust dich was zu behaupten du seist kein Sünder. Allein diese "kleine" Lüge ist schon eine "kleine" Sünde



    einen schönen Abend noch

    Liebe Lelia,
    ich erinnere mich noch so gut an Deine Worte:


    Ist Gott nicht auch ein liebender Gott, der es ganz genau weiß, dass wir nicht fehlerfrei sind??
    Das Wort "auch" ist hier interessant. Was ist Gott denn alles? Welche Eigenschaften hat Gott?
    Ich stimme Dir zu. Gott ist auch ein liebender Gott. Und Deine Frage nach der Gnade - Du hast sie zwar nicht mir gestellt, aber mir juckt es in den Fingern - möchte ich so beantworten:

    1. Kor 13, 1 - 13 ist in meiner Übersetzung (Einheitsübersetzung) übertitelt mit: Die höheren Gnadengaben - das Hohelied der Liebe, hier nur ein kurzer Ausschnitt

    4 Die Liebe ist langmütig, ist gütig; die Liebe neidet nicht; die Liebe tut nicht groß, sie bläht sich nicht auf,
    5 sie gebärdet sich nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihrige, sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet Böses nicht zu,


    Natürlich ist es schwierig, wenn man nur mit Bibelstellen überhäuft wirft. Und ich muss schon nochmal fragen - jetzt alle - ist das Gentleman-like?

    Es ist, so viel kann ich sehen, auf jeden Fall nur gut gemeint. Aber, um den Männern mal ein kleines Bild zu geben: Ich glaube, es gibt auch Dinge, die Ihr nicht seht, z. B. die Sanftmütigkeit Gottes. Gott nimmt den Menschen in die Pflicht, das ist wahr. Aber dadurch, dass ER den Menschen zuerst liebt, kann er sanftmütig sein.

    Shalom

    manlovi

  8. #8
    Zeuge Gast

    Standard

    Zitat Zitat von manlovi Beitrag anzeigen
    Natürlich ist es schwierig, wenn man nur mit Bibelstellen überhäuft wirft. Und ich muss schon nochmal fragen - jetzt alle - ist das Gentleman-like?

    Es ist, so viel kann ich sehen, auf jeden Fall nur gut gemeint. Aber, um den Männern mal ein kleines Bild zu geben: Ich glaube, es gibt auch Dinge, die Ihr nicht seht, z. B. die Sanftmütigkeit Gottes. Gott nimmt den Menschen in die Pflicht, das ist wahr. Aber dadurch, dass ER den Menschen zuerst liebt, kann er sanftmütig sein.
    Der Philosoph Otto Friedrich Bollnow hat Sanftmut folgendermaßen umschrieben:

    "Die Sanftmut steht im Gegensatz zur Gewaltsamkeit. ... Sanft ist er (der Mensch), wenn er sich nicht vom Zorn hinreißen läßt, ohne vermeidbare Härte im Affekt, weich und behutsam. Sanftmut bezeichnet dabei nicht nur eine Weise des Verhaltens, sondern mehr noch eine Beschaffenheit der Gesinnung. ... Die Sanftmut des Verhaltens verbindet sich sodann mit der Behutsamkeit im Umgang. Diese Behutsamkeit ist eine Art von Vorsicht, die keinen Schaden an den andern Menschen ... herankommen lassen will." (Bollnow, Die Tugend der Geduld)[4]
    Als Vater lasse ich meinen Kindern die Freiheit der Entscheidungen, aber ich warne sie, anhand der Bibel, zu welchen Folgen diese oder jene Entscheidung führen wird. Natürlich bleibe ich ihr Vater, egal wie sie sich entscheiden. Aber, da ich ihnen manche unangenehme Momente, Peinlichkeiten und Leiden ersparen möchte, bin ich gezwungen sie vor den Folgen ihrer Entscheidungen zu warnen. Und hier komme ich warscheinlich als Mann zum Ausdruck: ich hab nicht das Bedürfnis (wie es bei Frauen ist) mich auszusprechen. Ich drücke meine Warnungen meistens in Bibelzitaten aus. Das erspart stundenlanges Rumdiskutieren. Und meine Kinder sind an meine Art schon gewohnt. Nur wenn der Bezug der Bibelzitaten zur Situation unklar ist, muß ich mich erklären.
    Das diese Art hier von vielen als kalt und hart empfunden wird, zeigt nur wie bibelfremd sie sind.

    "Freu dich, junger Mann (Frau), in deiner Jugend, sei heiteren Herzens in deinen früheren Jahren! Geh auf den Wegen, die dein Herz dir sagt, zu dem, was deine Augen vor sich sehen. Aber sei dir bewußt, daß Gott dich für all das vor Gericht ziehen wird." (Koh. 11:9.)

    Im Sinne des zweiten Satzes sprechen sich viele aus. Und es gefällt ihnen ihn zu hören. Aber den dritten Satz möchten sie nicht hören.
    Nun, richtige Liebe verschweigt den dritten Satz nicht. Wo der dritte Satz verschwiegen wird, da gibt es keine richtige Liebe. Das Verschweigen des dritten Satzes kommt aus der Unverantwortlichkeit (und aus dem Unglauben), und hat Schaden und Leiden zur Folge, was die Liebe (und die Sanftmut) dem Nächsten doch ersparen, b.z.w. ihn davor bewahren will.

    Muß man unbedingt so viel reden b.z.w. schreiben bis die Menschen es endlich begreifen?
    Geändert von Zeuge (25.01.2009 um 07:58 Uhr)

  9. #9
    manlovi Gast

    Standard

    Zitat Zitat von herold Beitrag anzeigen
    ich versuch mal zu kommentieren, was ich neu oder fremd empfinde.
    Wunderbar! Jesus lebt und er verändert unser Leben!

    Zitat Zitat von herold Beitrag anzeigen
    zum "tun wie dein herz es dir sagt", hab ich noch ein rat.
    wenn unser herz nicht durch den heiligen geist beschnitten ist, so ist es steinern und gleicht einer mördergrube. ist es so, dann wird unser herz uns in die irre leiten. erst wenn unser herz darauf ausgerichtet ist, in allem das wohlgefallen gottes zu suchen, kommt es in die richtige haltung. die schrift sagt es so:
    Spr 12:15 Der Weg des Narren erscheint in seinen eigenen Augen recht, der Weise aber hört auf Rat.

    gott und seine wahren gesalbten sind die guten ratgeber.

    schalom.
    Lieber Herold, wo bleiben Deine Manieren?

    Zitat Zitat von herold Beitrag anzeigen
    Was sagt Paulus hier? Sagt er: "Ich rede wie ein Blinder von der Farbe." Ja, das sagt er.hmmm, das würde aber widersprechen, was paulus von seinem lernen allgemein sagt:Apo 26:5 Sie kennen mich von der ersten Zeit her wenn sie es bezeugen wollen daß ich nach der strengsten Sekte unserer Religion, als Pharisäer, lebte.

    er war ein unterrichteter nach dem gesetz, ein eiferer der thora. so wusste er also vom buchstaben her über die ehe bescheid. und natürlich war er ein gelernter des geistes. wir müssen nicht in allem praktische erfahrung haben, um zu lehren. wir werden von gott gelehrt, und das geben wir weiter.
    Also stimmt es, ja? Er war nicht verheiratet. Weder als Saulus, noch als Paulus.
    Übrigens ist ja die Person des Paulus eine ganz besonders interessante, wie ich finde. Hier sehen wir die Verwandlung des gesetzestreuen Verfolgers zum Nachfolger Jesu durch die freie Willensentscheidung - nach einer Vision. Wir erinnern uns? Paulus war tatsächlich kurzzeitig blind.

    Aber (jetzt), zum Thema:

    Ihr Lieben, hier werden wieder harte Geschütze aufgefahren. Und ich bin froh, dass Jesus unser Arzt ist, unser Heiler, unser Beschützer und - der Sieger!

    Lelia sagte:

    "Leidenschaft mit Liebe zu verwechseln könnte fatal sein. Ich hatte ja auch schon in einem Beitrag zuvor geschrieben "wenn die Gefühle gründlich überprüft sind........". DANN aber, wenn ich wirklich liebe, jemanden von ganzem Herzen liebe und nicht nur in ihn verliebt bin, dann sollte man mir nicht mit verstaubten (sorry) Bibelzitaten kommen, denn DANN vertraue ich auf Gott und seine Eingebung. ok? "

    Liebe Lelia, niemand - und vor allem nicht ich - möchte Dich von dem Gegenteil überzeugen. Du hast eine wunderbare Herangehensweise und ich bin mir sicher, Du trägst das Gesetz in Dir. Die Weiblichkeit ist gut und gesund - lebensspendend. Und jetzt sage ich mal etwas Provokantes: Wer die Weiblichkeit verletzt, ist ein Sünder! Aber (zum Glück): Gott liebt den Sünder ... er haßt die Sünde ... ach, ist das schwer ...

    In diesem Sinne: Lieber Zeuge,

    Du hast geschieben:

    "So hat der Mann eine doppelte Schuld auf sich geladen: hat seine Frau dem Ehebruch ausgeliefert, und ist selbst im Begriff Ehebruch zu begehen (wenn er dich heiratet).
    Wenn aber ein Mann, der eine geschiedene Frau heiratet, Ehebruch begeht, dann trifft es doch heutzutage genau so auch auf die Frau zu, die einen geschiedenen Mann heiratet. Und soweit ich es verstehe, bist du dir der Lage mehr oder weniger bewußt. Überleg also gut. Denn wenn wir ein Handeln mit unserem Gewissen eingehen, bleiben wir immer Verlierer. Wie Esau."



    Bitte sag mir doch, warum Gott seinen einzigen Sohn geopfert hat.

    Shalom

    manlovi






  10. #10
    herold Gast

    Standard

    Zitat Zitat von manlovi Beitrag anzeigen
    Lieber Herold, wo bleiben Deine Manieren?
    [/FONT]
    hallo manlovi
    was stört dich denn?


 

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