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Hybrid-Darstellung

  1. #1
    herold Gast

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    in seiner rede an seine richter finden wir keine verteidigungselemente. vielmehr zeigt stephanus auf, wie die auserwählten gottes immer wieder zurückgesetzt worden sind und in ihrer zeit leiden mussten. aber gott hat sie dann doch immer bestätigt. kühn wirft er seinen richtern vor, sie seien immer noch gleich, wie ihre mordenden väter.
    wie kommt es, dass ein mensch nicht an seine eigene rechte denkt, oder sich verteidigt gegen empfangene ungerechtigkeit, sondern in mut und kraft für gott und die wahrheit einsteht? wir können das verstehen, wenn wir lesen, was für ein mann stephanus war:
    apg.6.5 ......Stephanus, einen Mann voll Glaubens und Heiligen Geistes,......
    apg.6.8 Stephanus aber, voller Gnade und Kraft, tat Wunder und große Zeichen unter dem Volk.
    apg.6.10 Und sie konnten der Weisheit und dem Geist nicht widerstehen, womit er redete.

    jeschua sagte schon:der heilige geist redet durch uns. stephanus wollte nicht für sich sprechen, sondern die stimme des heiligen geistes sein.
    wir würden vielleicht sagen zu seinem auftritt:frech, anstandslos, lieblos, richtend, intolerant. aber gott ist anderer ansicht. wir lesen das angesicht stephanus war das eines engels; er sah den himmel offen. gott stellte sich zu stephanus.
    und dieser selbst: obwohl er hart sprach, hatte er keinen persönlichen disput mit den richtern. denn er betet:rechne ihnen diese sünde nicht zu!!
    das geheimnis eines solchen mutes, einer solchen kühnheit, einer solchen selbstlosigkeit, das ist das zeugnis, ob man voll des heiligen geistes ist und ob man voll glauben ist. möge uns gott doch zu menschen dieses schlages machen.

  2. #2
    manlovi Gast

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    Zitat:
    ... möge uns gott doch zu menschen dieses schlages machen.

    Frage:
    Können wir das nicht selber tun? Wir haben doch einen freien Willen ...

  3. #3

    Standard

    Was die Rede des Stephanus betrifft, so könnte es ebenso sein, dass diese ziemlich einseitig auf Angriff ausgerichtet ist. Denn wenn man die Schriften genau betrachtet, so hält sich Lob und Tadel Gottes über sein Volk erstaunlicher Weise genau in der Wage. (wie war noch die Aussage Jesu über das Nichtrichten und der Balkenspruch?)


    Ich frage mich ja noch immer, was Stephanus unter Tischdienst verstand? Predigen oder Wunder tun? Behielten sich nicht dieses „Recht die Talmidim“ von Jesus vor? Noch mehr frage ich mich, warum kurz nach Stephanus über die Hellenistischen Christen eine Verfolgung kam, nicht aber über die Urgemeinde - Apostel? Ebenso frage ich mich, wo waren denn die anderen Tischdiener? Bei Tisch, so wie die Apostel es eigentlich bestimmten?


    Fragen über Fragen.

    Absalom

  4. #4
    herold Gast

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    Zitat Zitat von absalom Beitrag anzeigen


    Ich frage mich ja noch immer, .................................................. .....


    Fragen über Fragen.

    Absalom
    hallo absalom
    vielleicht solltest du mal erwägen, jemand zu fragen, der anders denkt.

    einen schönen tag noch.

  5. #5

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    Zitat Zitat von herold Beitrag anzeigen
    hallo absalom
    vielleicht solltest du mal erwägen, jemand zu fragen, der anders denkt.

    einen schönen tag noch.
    Ich habe es erwogen lieber Herold und gelesen was Andere dazu zu sagen haben. Schlüssige Argumente fand ich bisher nicht, lediglich apologetische Aussagen.

    Allerdings fand ich doch etwas schlüssiges, in der zweiten Version der überlieferten Apg. Dort wird Stephanus weit aus weniger glorifizierend dargestellt. Und was erstaunlich ist, so manche Theologen meinen, in der (eigentlich 1. Version) zweiten- kürzeren Version wird Stephanus deshalb so wenig Raum eingeräumt, weil er sich nicht an das hielt, was die Apostel sagten und genau deshalb traf ihn dieses Unglück. Fehlte ihm etwa die Berufungserfahrung? Nun, mit hellenistischen Juden und Prosyleten ist eben nicht zu spaßen, wie uns schon ein Paulus vorführte. Die waren offensichtlich etwas radikaler und militanter als ihre hebräischen Landsleute.

    Wie dem auch sei, bedauerlich ist so ein Ende schon, gleich wohl solche öffentliche Lynchjustitz viele Fragen offen lässt. Und noch mehr der Begriff Steinigung.

    Absalom

  6. #6
    herold Gast

    Standard

    Zitat Zitat von absalom Beitrag anzeigen
    Ich habe es erwogen lieber Herold und gelesen was Andere dazu zu sagen haben. Schlüssige Argumente fand ich bisher nicht, lediglich apologetische Aussagen.

    Allerdings fand ich doch etwas schlüssiges, in der zweiten Version der überlieferten Apg. Dort wird Stephanus weit aus weniger glorifizierend dargestellt. Und was erstaunlich ist, so manche Theologen meinen, in der (eigentlich 1. Version) zweiten- kürzeren Version wird Stephanus deshalb so wenig Raum eingeräumt, weil er sich nicht an das hielt, was die Apostel sagten und genau deshalb traf ihn dieses Unglück. Fehlte ihm etwa die Berufungserfahrung? Nun, mit hellenistischen Juden und Prosyleten ist eben nicht zu spaßen, wie uns schon ein Paulus vorführte. Die waren offensichtlich etwas radikaler und militanter als ihre hebräischen Landsleute.

    Wie dem auch sei, bedauerlich ist so ein Ende schon, gleich wohl solche öffentliche Lynchjustitz viele Fragen offen lässt. Und noch mehr der Begriff Steinigung.

    Absalom
    hallo absalom
    was meint denn gott selbst dazu?

    einen schönen tag noch.

  7. #7
    herold Gast

    Standard

    Zitat Zitat von manlovi Beitrag anzeigen

    Zitat:
    ... möge uns gott doch zu menschen dieses schlages machen.

    Frage:
    Können wir das nicht selber tun? Wir haben doch einen freien Willen ...
    hallo manlovi
    reicht der freie wille aus, um voll heiligen geistes und voll glaubens zu sein? und voll kraft und weisheit?

    schalom

  8. #8
    manlovi Gast

    Standard

    Zitat Zitat von herold Beitrag anzeigen
    hallo manlovi
    reicht der freie wille aus, um voll heiligen geistes und voll glaubens zu sein? und voll kraft und weisheit?

    schalom

    Jesus Sirach 1, 1
    Alle Weisheit stammt vom Herrn, und ewig ist sie bei ihm.



 

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