Absolut.
Bei mir ist es eher umgekehrt :-) Das was ich als "Unwahrheit" festhielt... da hat mich die "Wahrheit" eines besseren dann belehrt :-) Vorausgesetzt ich war offen für eine "Denk-Änderung"... das ist aufjedenfall natürlich die Voraussetzung.
Ja. Wenngleich ich es etwas anders Formulieren würde, denn hinter der Aussage "es gibt nur einen Gott" verbirgt sich oft ein versteckter "Religions-Rassismus"... wo dann in Wirklichkeit gemeint wird "Meine Vorstellung von Gott ist die einzig Wahre... und alle anderen sind falsch... "
So verstehe ich "es gibt nur einen Gott" aber nicht... sondern ich würd es - um Missverständnisse zu vermeiden - eher so ausdrücken: Wir sind alle die Kinder von der gleichen Lebensquelle=Gott.
In meinen Augen ist das ein Lernprozess der mindestens das ganze diesige Leben andauert... und man "muss" alle Mittel die einem zur Verfügung stehen einsetzen... Intellekt, Verstand, Herz, Intuition, auch Glaube... die eigenen erelbten Erfahrungswerte... und bei Vertrauendwürdigen und "Open Mind" Menschen auch gerne auf ihre Erfahrungswerte... einfach alles was einem zur Verfügungsteht.
Wie würdest Du diese Frage beantworten? Das ist nämlich - find ich - eine sehr wichtige und ich bin immer neugierig wie sie andere beantworten die ebenfalls auf der "Suche nach den Wahrheiten" sind...
Zudem finde ich aber auch Deine Antwort weiter oben diesbzgl. sehr passend:
Das seh ich auch so. Daher tragen wir die Wahrheit=Gott - in uns(erer Wurzel)... wir müssen uns selbst erforschen und bis zu unseren Kern=Gottes-Geist vordringen ... dann sind wir ganz nah an der Wahrheit in meinen Augen.
Oder wie es Jesus sagte: "Sehet, das Reich Gottes ist inwendig in euch selbst" (Lk.17:20-21)
Texte und persönliche Ansichten... aufjedenfall. So unterschiedlich sie auch alle sind.
In meinen Augen bestimmt der eigene Horizont wie die "Auslegung" zB der Bibel und überhaupt jegliche Interpretation ausfällt.
Daher ist es auch so wichtig den eigenen Horizont immer weit offen zu halten...
Wie will man Gott (in sich) erkennen mit einen "verengten spirituellen Horizont" bzw. mit der "inneren Verweigerung" den eigenen Horizont beständig zu erweitern?
Der Bibelfundamentalismus ist - imho - zB solch eine "Verweigerung"... und vieles noch mehr... zB der Religions-Rassimus.
Dein "Baumbeispiel" als Vergleich mit den vielen Religionen find ich im Gegensatz dazu recht gelungen... seh ich übrigens auch so.
lg Net.Krel




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