Auf spiritueller Ebene bedeutet "Christ-Sein" für mich

innerlich mit "der Wurzel/Ursprung/Gott" im vollen Einklang zu sein.... bzw. zu kommen ("der Weg"... Nachfolge... Pfad... etc..)
Auf moralischer Ebene bedeutet "Christ-Sein" für mich das was in jeder Religion enthalten ist und/oder einigermaßen guten Ethik oder Philosophie gelehrt wird... Lüge nicht, stehle nicht, tu nichts unrechtes... Goldene-Regel, erzeuge kein schlechtes Karma...
das ist "christlich" für dich?

Darin unterscheiden sich meines Wissens nach keine der "Religionen" in ihrem Grundsatz.
Die Grundsätze oder Gesetze oder Regeln beinhalten überall das suchen/finden der "Wurzel" und Leben im Einklang (mal mehr mal weniger je nach "Gottesvorstellung").
Auch im Buddhismus zb gibt es Regeln, nach denen zu leben, die seelische/spirituelle Ebene klar und rein hält im Umgang mit sich und allen Mitmenschen.

"innere Erkentnis (Gottes)" zu erlangen und diese zu stärken.
aus dem Inneren /Erkennen erwächst das "Äußere" eigentlich ganz von selbst.

Ein Mensch der innerlich bereit ist volle Verantwortung für sein Leben und für seine Taten zu übernehmen kann mit dem Opfertum (jeglicher Art) nichts anfangen.
nun, dann bin ich zb solch ein Mensch, obwohl ich persönlich es nicht relevant finde, ob ich "Verantwortung" übernehme, denn was ich erkenne über meine Wurzel, mich selbst etc, formt einfach "aus sich selbst" heraus, wie ich meine "Wurzel", mich und die Menschen um mich herum wahrnehme und erlebe, ohne dass ich mir "vornehmen muss", es "gut" zu machen.

Was ich schade finde, ist, dass starangel sich noch nicht dazu geäußert hat, denn das würde mich sehr interessieren.

net. krel

was aber ist dann der Begriff "christlich" speziell für dich? All diese Dinge und Eigenschaften, die du aufgezählt hast, ist für mich "menschlich" im positiven Sinne von "ein suchender, wacher Mensch" eigentlich für mich in jeder Religion stückweise zu finden.

l firefly