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Hybrid-Darstellung

  1. #1

    Standard

    Firefly... was mir auffällt: Du schreibst zu mir gerade so, als würdest Du meinen daß für mich "Christ-Sein" etwas ist was von der Religion abhängen würde und daß dazu eines der Christentume notwendig wäre...

    Wollte Dir nur sagen daß ich das ganz und gar nicht so sehe.
    ok, Grund dafür könnte sein, dass

    1. ich mir hier immer bewußt mache, wenn ich mich einlogge, dass dieses Forum "in erster Linie christlich ist und sein möchte" , wovor ich Respekt und Achtung habe, denn ich sehe mich als "Gast unter Christen" hier.

    2. das ich versuche zu verstehen, warum der Begriff "christlich" so wichtig ist.

    Außerdem bin ich quasi von dir und starangel da überrascht worden, was mich neugierig aber auch vorsichtig macht zu gleichen Teilen :-)

    Ich denke zu verstehen, warum du "christliches" in meinen Worten hier und da zu erkennen meinst, denn du löst dich da sehr von Elementen ab, die mir unter "streng christlich" begegnet sind.
    Ich "stopfe" dich in keiner Weise in eine Religion, wenn du das so herausliest, werde ich mir mehr Mühe geben zukünftig, das zu betonen.
    Entschuldige, wenn du dich da in irgend einer Weise "falsch" interpretiert fühlst, ich arbeite daran.

    Ich selbst lege keinen Wert, mich durch Begriffe wie "christlich" oder "jüdisch" oder "buddhistisch" zu definieren, vielleicht liegt darin eine Ursache dafür, dass ich erst lernen muss, dass Menschen sich "christlich" sehen aber betonen und das mit Recht, keiner Religion an zu gehören.
    Woran aber erkennt man von quasi "außen" wer in welchem Sinn "christlich" unterwegs ist ?
    Das ist nicht leicht, seit ich euch hier begegne.


    Ich werde darüber nachdenken und daran arbeiten.

    l firefly

  2. #2

    Standard

    Klar Firefly...

    Wenngleich ich nicht glaube daß Du "andernorts" gemeinst warst...

    ...

    Hatte diese Frage überlesen letztens:
    Zitat Zitat von firefly Beitrag anzeigen
    Woran aber erkennt man von quasi "außen" wer in welchem Sinn "christlich" unterwegs ist ?
    (Kann darauf aber nicht "Allgemein" sondern nur aus meiner persönlichen Sicht antworten... geht ja auch nicht anders :-) )

    Es gibt - imho - unterschiedliche Christentume, von Pech-Schwarz bis Schnee-Weis (<-- leider eher die Minderheit).

    Das liegt in meinen Augen einfach daran weil wir Menschen uns alle in einen unterschiedilchen (spirituellen) Entwicklungszustand befinden... die sich dann Zusammengruppieren und in der jeweiligen Gruppe bzw. Konfession (einigermaßen) Einigkeit herscht.

    Die "offizielle Lehre" von den meisten Christentumen über Jesus ist ja - wie schon oft erwähnt - in meinen Augen bis zur Unkenntlichkeit verzerrt.

    zB daß Jesus angeblich ein stellvertretendes Sündenopfer war... eine der Hauptverzerrungen für mich. Ebenso der Bibelfundamentalismus, Religions-Rassismus, Trinität und überhaupt die allermeisten wenn nicht gar alle "offiziellen Institutionen" die sich als "Vertreter Christi" betrachten... umso Hart-Dogmatischer ihr Anspruch darauf, umso weniger sind sie es in meinen Augen.

    Die "Weis-Christen" - welche ich persönlich als die "echten Christen" betrachte - lehnen all das ab und konzentrieren sich auf die inneren, spirituelle Dinge um die es auch in meinen Augen ging und geht.

    Nämlich, letztendlich, mit Gott - also unseren Ursprung wie es zB Deiner Wortwahl entspricht - innerlich/seelisch in Einheit zu kommen.

    Und alles abzulegen was dem im Wege steht... Das ist ein innerer (und langer) Prozess.

    ...

    "Womit soll ich das Reich Gottes vergleichen? Es gleicht einem Sauerteig, den eine Frau nahm und unter einen halben Zentner Mehl mengte, bis es ganz durchsäuert war."
    (Lk 13,33)

    ...

    Das beschreibt es imho...

    Die Weis-Christen betrachten sich in einem (langen) Entwicklungsprozess bis "der Teig" (also sie selbst, die eigene Seele) ganz aufgegangen - aufgestiegen - ist in das Reich Gottes... befindlich in unseren Herzen und Inneren Bewustsein.

    Die allermeisten Christentume wollen davon nix wissen und hören... sie glauben an "Automatische Erlösung"... quasi auf Knopfdruck. zB.: Man drückt den Knopf: "Jesus ist für meine Sünden gestorben" --> und siehe --> "nach meinem körperlichen Tode" --> Reich Gottes.

    ...

    Die Weis-Christen streben nach dem Wort Gottes in ihrem Herzen, versuchen Gott durch ihre eigene Seele zu erkennen.

    Auch davon wollen die allermeisten Christentume nix wissen... sie suchen Gott in ihren selbst zusammengestellten Schriften, also der Bibel.

    Motto: Wer der Bibel widerspricht, widerspricht daher - in ihren Augen - gleichzeitig auch Gott. Letztendlich bedeutet das, daß sie ein Buch - ihr "eigenes zusammengestelltes" - als Gott betrachten. Quasi: Einen Gott geschnitzt...


    "Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist jeder, der aus dem Geist geboren ist." (Joh 3,8)

    Das lehnen die allermeisten Christentume quasi komplett ab. Sie meinen "den Wind" in ein Buch eingefangen zu haben... dort, und nur dort, sei "der heilige Geist Gottes" zu finden.

    Der Religions-Rassimus der meisten Christentume ist zB mit Joh 3,8 unvereinbar... nebst vielen anderen.


    Man muss - imho - mindestens in sein Herz hinein hören um "den Wind Gottes" zu erkennen... der Intellekt ist auch nützlich (leider oft aber auch sehr stolz) und es führt imho kein Weg daran vorbei Herz und Verstand (und noch mehr als "diese beiden") in Einklang zu bringen auf "dem Weg zu Gott"...


    So würd ich Deine Frage aus meiner Sicht also beantworten bzgl. "der Unterscheidung".

    Man muss alle Mittel die einem zur Verfügung stehen einsetzen um "die Spreu vom Weizen" unterscheiden zu lernen.

    Es gibt in meinem Augen ganz klar eine unmenge an "falsche Christen" samt deren Christentume... sprich: Die mit den Lehren Jesus einfach nichts zu tun haben... auch dann nicht, wenn sie noch so oft beteuern und meinen "christlich" gar "Vertreter Christi" gar Gottes zu sein... zu viele Beispiele gerade um das alles aufzuzählen.

    Will ihnen ihre Ernsthaftigkeit "Christ zu sein" zwar nicht absprechen... aber das ist (naturlich: leider) mein Fazit mit der Beschäftigung und Erfahrungen mit ihnen und ihren Christentumen.

    Es gehört imho komplett rundumerneuert.

    lg Net.Krel
    Geändert von net.krel (12.01.2018 um 10:35 Uhr)


 

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