@netkrel
ein geborener Kämpfer, ich dachte es mir längst ;-)Seit ich denken kann spürte ich schon immer - schon als Kind - daß "irgendwas" mit dieser Religion nicht stimmt... ich hab ihnen noch nie etwas geglaubt... egal wer es war... Lehrer, Kirche, Elternhaus, Priester etc... innerlich sträubte sich alles stehts dagegen.
Religionen "loszulassen" ist nicht schlimm oder schlecht, wenn du deine "Wurzel" gefunden hast für dich. Ich weiß nicht genug, um verstehen zu können, wie heimatlich dir "Christentume" sind und wie innerlich hin und her du in deinem "kampf" um Echtheit gerissen bist, aber ich hoffe, es gelingt dir ("Euch") in deinen Lebensplan zu finden, dich zu erinnern und darin zu leben.Eben - wie letztens erwähnt - all die ganzen verzerrten / pervertierten und falschen Konzepte der "Stopper-Religion" (<-- 90% der Christentume) komplett los zu lassen... in jeglicher Hinsicht.
Eine Garantie auf Erfüllung gibt es nicht, nein. Seelen sind frei und Menschen nicht fehlerfrei, doch wenn Menschen sich ihrem Lebensplan erinnern, wenn sie materielles und festgefahrenes Leben verlassen, um zu entdecken und zu verstehen, dann beginnen wir, verändert zu handeln und zu denken.Dies alles gesagt: Der Lebensplan hat also - zumindest in meinen Augen - keine Garantie auf "Erfüllung".... oder daß auch alles so "klappt" wie ursprünglich zum Wohle aller beteiligten eben geplant (auch von der eigenen Seele) wurde...
Vielleicht ist es ja nicht mal das Ziel, der gänzlichen Erfüllung entgegen zu gehen?
Seinen Platz, seinen Plan (wieder) zu finden und darin zu leben ist Erfüllung für die Seele, denn darin ist sie "Zuhause". Nicht fehlerfrei oder ohne Umwege- aber in den "geplanten" Wegen?
Es stimmt mich fast nachdenklich, dass das "Ziel" sein kann für Menschenseelen, denn wie weit sind wir denn entfernt von unserem Ursprung, dass wir tatsächlich erst "lernen" müssen unsere Wurzel ("Gott") wahrzunehmen?Letztendliches Ziel bei all dem ist - zumindest in meinen Augen - Gott in seinen Herzen wieder wahr zu nehmen und sich als Kind Gottes innerlich zu erkennen
Einerseits gebe ich dir recht, sich ohne "Wenn und aber" endlich wieder als "Kind" des Ursprungs zu erkennen, scheint wenn man sich umschaut so unglaublich weit weg zu sein in mancher Menschen Leben, selbst in vielen Leben derer, die sich mit Religion und "Unsichtbarem" ,"Übersinnlichem" oder anderen Welten längst beschäftigen, das es wünschenswert sei.
Andererseits- es ist so ein "kurzer Weg" eigentlich, denn alle Seelen entstammen daraus und kehren dahin zurück, dass ich es auch anders betrachtet ernüchternd empfinde, dass das Ziel und nicht "Startpunkt" ist?
wir entstammen daraus und kehren zurück- und ich weiß, dass das "Sich erinnern" trotzdem so unendlich entfernt erscheint in manchen Seelen, weil materielles überlagert oder gar der Streit darüber "wie man richtig glaubt", oder wer "ans Ziel kommt- wer nicht" usw
Es braucht oft so lange, bis eine Seele "eins" mit sich und der Wurzel ist- dabei liegt es in uns schon immer und unseren Lebensplan zu kennen und zu leben kann uns (trotz Fehler oder fehltritte) ganz still und wie "von selbst" ans Ziel führen.
Braucht es Mut, Religionen (die Hilfen) loszulassen und sich auf den eigentlichen Weg zu machen? Reflektiert es Angst, etwas nicht kontrollieren zu können?
Es braucht wirklichen Glauben, Erkennen der Wurzel und sich selbst darin zu erkennen...
@glasgral
Verhandlungssache? Ich erlebe nichts als "Verhandlung". Vielleicht aber verbinde ich mit diesem Begriff auch anderes als du.Es ist für andere sehr schwierig zu verstehen,
das es überhaupt einen solchen Plan gibt
und das er tatsächlich eine Verhandlungssache ist zwischen der Seele und Gott.
ja, ich habe verstanden, das "die Christusrichtung" dein Glaube ist und will da gar nicht darüber diskutieren. Für einen Christen ist es der einzige Weg, um irgendwie "richtig" zu leben, daran will ich nicht rütteln, denn das ist die Basis (vieler- nicht aller?)wie es möglich ist, diese Seele im kommenden Leben so zu lenken,
das sie einerseits aus freier Entscheidung handelt
und andererseits in die Christusrichtung gelenkt werden kann.
Es erscheint mir wie zwei gänzlich verschiedene Blickwinkel, lieber glasgral, denn für mich steht die Wurzel als Ursprung aller Menschen und da braucht es keine "nur Religion", um den Lebensplan zu finden und zu leben.
Ich bin kein Christ und innerlich auch nicht in der Lage zu verstehen, was eine Christusrichtung anderes wäre als andere Wege von Seelen, die ihren Lebensplan leben und am Ziel wieder eins werden mit ihrem Ursprung.
Ich will weder dich noch irgendwen in seinem Glauben beurteilen, das ist nicht mein Weg, doch manchmal verstehe ich nicht, warum Menschen sich selbst so einengen durch Religionen, dass sie selbst in ihrem Denken meinen, unsere Wurzel würde Lebenspläne ebenso auf einen Weg einschränken.
Zum Thema Karma und "Kriege im Namen Gottes"... möchte ich mich mit dir bitte nicht austauschen, da wir uns da nicht begegnen sollten, wie mir aus einigen deiner anderen Beiträge bewußt geworden ist.
Ich bitte das nicht als Abwertung sondern als eine Bitte der klar erkannten unterschiedlichen Sicht- und Umgangsweisen mit Menschen zu verstehen.
l firefly



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