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  1. #1

    Standard Gottes Stimme hören

    Hallo,
    wenn es darum geht, Gottes Stimme zu hören, muss sich jeder persönlich fragen: Will ich das überhaupt?
    Um diese Frage beantworten zu können, muss man auch immer wieder fragen: Was will ich? (Allgemein in meinem Leben und im speziellen Fall).
    Die nächste Frage wäre: Warum (weshalb) will ich das?
    Man muss solange fragen, bis man an eine Grenze kommt. Die gibt es, und die kann ich schon jetzt einmal verraten: Alles, was der Mensch unternimmt, unternimmt er aus keinem anderen Grund als dem Lust zu gewinnen oder Unlust zu vermeiden. Mit anderen Worten, der Mensch will glücklich werden.

    Und damit sind wir schon bei den zwei einzigen Wegen, die es gibt: dem "schmalen" und dem "breiten Weg", Gott und Mensch.

    LG,
    Digido

  2. #2
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    Standard

    Also ich mache dann auch mal hier in diesem Thread weiter und will nur einen Aspekt aus net.krels Post aus dem anderen Thread aufnehmen, um irgendwie mal ins Thema zu finden. Ich kann aber leider unmöglich auf alles eingehen, was net.krel geschrieben hatte, weil dann müsste ich wieder ein Buch schreiben. Grundsätzlich war ich aber auch durchaus mit net.krels Ausführungen einverstanden, fand sie nur leider nicht so auf den Punkt gebracht, wie ich es mir aufgrund meiner ursprünglichen Frage eigentlich gewünscht hätte.

    Aber egal, ich zitiere jetzt mal eine Aussage aus diesem Post, die ich nicht ganz richtig finde und anhand derer ich vielleicht darstellen kann, weshalb ich Gottes Stimme nicht mit Inspiration oder Intuition gleichsetzen mag.

    Woher hatte Jesus seine Lehren? Sicherlich nicht aus dem AT... denn diese Lehren erweiterte er ja. Denn man kann eine Lehre nicht durch sich selbst erweitern... es braucht neuen Input dazu.

    Jesus hatte sie von Gott erhalten. Daher sagte Jesus ja auch immer daß er nicht "aus sich selbst rede"... sondern nur das --> was er "vom Vater gehört hat.
    Also im Grunde genommen hatte ich mich zu diesem Thema ja bereits in dem anderen Thread geäußert und kann es deshalb hier ganz einfach nochmal wiederholen.

    Jesus war Jude und von klein auf wurde er im mosaischen Gesetz in einem jüdischen Umfeld unterrichtet und hatte zudem auch großes Interesse daran. Deshalb könnte ich nun unmöglich behaupten, dass Jesus seine Lehren unabhängig vom AT entwickelt hätte. Im Gegenteil, die Lehren des AT bildeten seine kulturelle und sicher auch seine persönliche Grundlage, denn er lebte ja in ihnen.

    Dann kam aber die Taufe Jesu und im Rahmen derer tatsächlich ein "Inspirationserlebnis", als sich der Himmel auftat und Jesus bewusst wurde, dass er der geliebte Sohn Gottes ist. Diese beiden Lebenserfahrungen sind deshalb meiner Meinung nach ursächlich für das weitere Wirken Jesu.

    Um das nochmal kurz zu verdeutlichen: Im mosaischen Gesetz unterrichtet werden und in einer jüdischen Kultur aufwachsen und seine ersten Erfahrungen machen, bedeutet grundsätzlich, dass die gesamte Lebenswirklichkeit davon beeinflusst wird. Es gibt zahlreiche Ge- und Verbote, die Wocheneinteilung richtet sich nach dem Sabbath, die jüdischen Feste müssen gehalten werden, Speisevorschriften müssen beachtet werden usw.usf. Der gesamte Lebensalltag ist davon durchwoben und deshalb möchte ich gerne behaupten, dass Gottes Stimme sich auch exakt darin widerspiegelt.

    Das ist aber noch nicht alles. Die alleinige Konzentration auf ein (ich nenn' es jetzt mal) frommes und gesetzestreue Alltagsverhalten, kann den Menschen auch sehr stark mit seinem Versagen und seinem Unvermögen konfrontieren. Eben immer dann, wenn es einem nicht gelingen mag, sich komplett und einwandfrei den Gesetzen entsprechend zu verhalten. Exakt diese Erfahrung bezeichnete ich dann in dem anderen Thread als "potentiell in die Verzweiflung führend", weil sich der Mensch dann eben als "nicht ausreichend" erleben kann. Und diese "nicht ausreichenden Menschen" gab es zu Jesu Zeiten im hohen Maße. Das waren die Ungerechten, die Huren und Zöllner usw und mit denen hatte man als frommer Jude nix zu tun - von denen hielt man sich fern.

    Jesus jedoch verbrachte mit Vorliebe seine Zeit mit diesen "Ausgestossenen" und das lag meiner Meinung nach eben an seiner Tauferfahrung. Er wusste daher nämlich, dass wir die geliebten Kinder Gottes sind und dementsprechend das Ausgrenzen der "Verzweifelten" und "nicht ausreichenden Menschen" falsch.

    Die Stimme Gottes hatte hier also einen umfassenden, integrierenden, ja zärtlich umarmenden Charakter, die es Jesus ermöglichte, sich entgegen den Gepflogenheiten vieler frommen Menschen, auch mit den "Ausgestossenen" zu unterhalten und ihnen vom Reich Gottes zu erzählen. Das Reich Gottes ist nämlich der (um mal net.krels Worte zu benutzen) Bewusstseinszustand, in dem du dich als Kind Gottes bedingungslos geliebt weißt! Du trittst ein in dieses Reich, wenn du der Liebe Gottes in allem was dir in deinem Leben begegnen mag, gewahr werden kannst. Und gerade deshalb spricht die Stimme Gottes eben nicht nur inspirativ oder als Intuition zu dir, sondern als Leben!

    Digido schrieb: Mit anderen Worten, der Mensch will glücklich werden.

    Und damit sind wir schon bei den zwei einzigen Wegen, die es gibt: dem "schmalen" und dem "breiten Weg", Gott und Mensch.
    Also das der Mensch gerne glücklich werden möchte, Lust empfinden und Unlust vermeiden, verstehe ich ja sehr gut, aber was hat das jetzt eigentlich mit der Stimme Gottes und einem breiten und einem schmalen Weg zu tun? Sorry, das verstehe ich nicht.

    LG
    Provisorium
    Gott ist ein Gott der Gegenwart. Wie er dich findet, so nimmt und empfängt er dich, nicht als das, was du gewesen, sondern als das, was du jetzt bist. (Meister Eckhart)

  3. #3

    Standard

    Kann überigens auch Deinen Beitrag ebenfalls nur Zustimmen. Auch und vor allem auch letzter Satz.

    Die Stimme Gottes hatte hier also einen umfassenden, integrierenden, ja zärtlich umarmenden Charakter, die es Jesus ermöglichte, sich entgegen den Gepflogenheiten vieler frommen Menschen, auch mit den "Ausgestossenen" zu unterhalten und ihnen vom Reich Gottes zu erzählen. Das Reich Gottes ist nämlich der (um mal net.krels Worte zu benutzen) Bewusstseinszustand, in dem du dich als Kind Gottes bedingungslos geliebt weißt! Du trittst ein in dieses Reich, wenn du der Liebe Gottes in allem was dir in deinem Leben begegnen mag, gewahr werden kannst. Und gerade deshalb spricht die Stimme Gottes eben nicht nur inspirativ oder als Intuition zu dir, sondern als Leben!
    Ja... volle Zustimmung Provisorium. Gottes Geist weht ja überall. Sei es zur Zeit Jesus. Davor oder danach... und nicht nur "in unserer Intutition"... oder Bibel... oder einer speziellen Religion/Kultur/Zeit etc.

    Überall ist Gott auffindbar und erfahrbar.

    Meine Kritik richtet sich daran, wenn Gott in Bücher oder Relgionen versucht wird einzusperren (was ja eh nicht geht)... und das dann als "die eine... einzige... Warhheit" präsentiert wird.

    Anders gesagt: Wenn ein geistiges-Gefängnis erbaut wird (via zB obigen Methoden) mit der Inschrift "Das und nur das ist Gottes Wahrheit und Wort"... und darüber hinaus man nichts weiter mehr gelten läßt.

    Wenn man "predigt" --> nur durch diese oder jene "Glaubenslehre" (oder Kirche... oder Religion.. oder Philosophie) könne man zu Gott finden.

    Von mir aus kann jeder in seiner Religion oder Philosophie oder Weltanschauung bleiben... solange er nicht behauptet "nur und nur diese wäre es... für alle Menschen. Sonst: Hölle (zb)".

    Weil genau das macht ja Religion zu dem für was sie eigentlich - imho - nie gedacht war. Zu einem Gefängnnis.

    Christentum und Islam sind zB davon besonders betroffen.... sicherlich andere auch... nur Christentum kenn ich halt am "besten" daher diese meine Kritik.

    Mir ist jegliche Lehr-Art willkommen die einem lehrt näher zu Gott zu kommen. Aber nur wenn das auch die wirkliche Motivation und Grund ist.

    Wenn es aber stattdessen um einen "religiösen Kult" geht... oder in Wahrheit nur um "die Insitution an sich"... welcher dann "Promoted" wird unter den Decknamen "über uns - und nur über uns - kommst Du zu Gott", dann ist das in meinen Augen eine Art von "Scharaltanerie"... eine False-Religion sozusagen. Erst Recht wenn die Lehren dann noch nichtmal sonderlich spirituell sondern weltlich-geeicht sind.


    Dahinter steckt dann alles andere als wirkliche Gottes-Suche sondern das wird einach nur als Vorwand und Aushängeschild benützt... um niedrigere Motive befriedigen zu wollen. Seien es Machtmotive oder sonstige.

    Das ist mein Vorwurf an die rkk und ähnlichen "Abzweigungen"... auch an die Evangelikalen... ich kann bei diesen kaum Gottesuche erkennen sondern einfach nur die Aufrechterhaltung Geistiger Gefängnisse... zB im Form des Bibelfundametnalismus... religiöses Konkurenz-Denken... oder aber auch die völlig maß- und grenzenlose Selbstverherrlichung der [r]kk --> Motto: "Über uns --> und sonst über nichts anderes --> käme man zu Gott"


    Wenn ich "open-mind" dagegen erkenne und echte Gottes-Suche und Vertiefung darin... dann hab ich auch noch nie groß gemekert. Warum auch?

    Nur bei "closed-mind" und gleichzeitiger Selbstbetrachtung "die letzte Wahrheit" zu haben... oder nach Jesuanischer Sprachweise: "Blinde, die meinen zu Sehen..."

    Diese sind nicht nur gegen Intuition und Inspiration... sondern am Ende der Fahnenstange gegen alles was nicht in ihrem Gefängnis Platz hat.

    Und: Deren Gefängnis-Theologien sind die "führenden"... durch die Aktzeptanz des Kollektivs.

    Das nur noch bemerkt und nochmals so klar wie möglich dargestelt was ich im Kern kritisiere.

    Könnte es auch so ausdrücken... zumindest find ich mich da gut wieder:

    "... die ihr das Reich der Himmel vor den Menschen zuschließt! Selbst geht ihr nicht hinein, und die hinein wollen, die laßt ihr nicht hinein."

    Das sprach Jesus auch "ein Gefängnis" an. (die "Tür zuschliesen"...)


    Ich hab auch Grundsätzlich nichs gegen die Bibel. Noch nichtmal was gegen das AT an und für sich trotz den darin enthaltenden Dark-Gott-Aussagen... kann ja drin stehn was will. Es liegt an einem selbst was man in sich hineinläßt und was nicht oder wie man mit all dem umgeht.

    Nur ein in sich geschlossenes mentales Gefängnis darf draus nicht gemacht werden... wo dann zB am Schluss rauskommt:

    "Nee... der Mensch und sein Herz ist durch und durch schlecht... hat auch keine Chance daran Grundsätzlich was zu ändern zwengs Adam und Eva damals... er kommt deshalb aufjedenfall in die ewige Hölle... außer er glaubt an XYZ [meist: Kreuztod-Theologie]. Dann und nur dann vergibt ihm, aus reiner 'unverdienter Gnade', unsere Gottheit und er kommt in den Himmel.... nach dem Tode natürlich erst. Kann uns also niemand das Gegenteil beweisen."

    Und das war grad die Kern-Theologie "in Klartext" der meisten Christentume... und letztendlich die vom Islam auch... nur bischen abgewandelt.


    Für mich hat das alles rein gar nichts zu tun über was wir uns aber unterhalten.

    Auch ist es nicht die Lehre Jesus. Vielmehr der Widerspruch zu ihr.

    Lange Rede kurzer Sinn... Stimme dem Fazit Deines Beitrag voll und ganz zu Provisorium... und bin auch auf Digidos Antwort noch gespannt.

    lg Net.Krel
    Geändert von net.krel (31.03.2018 um 17:40 Uhr)

  4. #4

    Standard

    Zitat Zitat von Provisorium Beitrag anzeigen
    Also das der Mensch gerne glücklich werden möchte, Lust empfinden und Unlust vermeiden, verstehe ich ja sehr gut, aber was hat das jetzt eigentlich mit der Stimme Gottes und einem breiten und einem schmalen Weg zu tun? Sorry, das verstehe ich nicht.

    LG
    Provisorium
    Hallo,
    ich wünsche allen hier ein FROHES OSTERN! Möge die Kraft, die einen Menschen befähigte, den Tod zu besiegen, uns beflügeln in der Gewissheit, dass sich auch alle unsere viel kleineren Probleme lösen werden!

    Nun, was hat das mit der Stimme Gottes und den zwei Wegen zu tun?
    Nachdem man angelangt ist, dass man eigentlich nur Lust gewinnen und Unlust vermeiden will, muss man natürlich fragen, ob Lust und Unlust unmittelbar mit den Objekten/Subjekten unserer Lust/Unlust verbunden ist?
    Wäre das der Fall, müssten alle Menschen bei gleichen Objekten/Subjekten gleich empfinden, also alle die gleiche Musik lieben, alle die gleichen Tätigkeiten gern haben usw.
    Da das nicht der Fall ist, ist zu fragen, woher die subjektiven Beurteilungen kommen? Und kann man überhaupt dauerhaft glücklich werden, wenn man das Glück dort sucht, wo es nicht zu finden ist? Alle Probleme ergeben sich ja daraus, dass sich die Menschen gegenseitig bei ihrem Glücksstreben in die Quere kommen.
    Derjenige, der nach wirklichen Lösungen des menschlichen Problems sucht wird nun nicht weiter blind den eigenen Vorstellungen von Glück/Unglück folgen wollen, sondern nach einer anderen Möglichkeit der Selbstverwirklichung.
    Der breite Weg ist, dass man weiter seinen eigenen illusionären Vorstellungen folgt, weil sie einem nicht einmal als illusionär bewusst werden oder weil es bequem ist.
    Den schmalen Weg betritt man, wenn man das Glück nicht mehr in den Objekten/Subjekten dieser Welt sucht.
    Um also Gottes Stimme hören zu können, muss man immer auch die eigenen Stimmen hören, die einen aus Gewohnheit und Nichterkenntnis zu den immer gleichen oder ähnlichen Handlungen animieren wollen.

    LG,
    Digido

  5. #5
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    Standard

    Huhu - da bin ich wieder,

    Nachdem man angelangt ist, dass man eigentlich nur Lust gewinnen und Unlust vermeiden will, muss man natürlich fragen, ob Lust und Unlust unmittelbar mit den Objekten/Subjekten unserer Lust/Unlust verbunden ist?
    Wäre das der Fall, müssten alle Menschen bei gleichen Objekten/Subjekten gleich empfinden, also alle die gleiche Musik lieben, alle die gleichen Tätigkeiten gern haben usw.
    Also ich finde' ja schon, dass unsere Lust und Unlust durchaus mit Objekten und Subjekten in Verbindung steht, aber eben nicht notwendigerweise mit den immer selben. Nicht jeder mag z.B. die gleiche Musik, aber Musik als Oberbegriff verstanden, der dann individuell und eben nach Lust und Laune mit Inhalt gefüllt sein kann (Klassik, Jazz, Pop, Rock etc), kann doch durchaus ein allgemeines Objekt unsrer Lustempfindung sein, oder?

    Noch deutlicher wird das meiner Meinung nach bei der Unlust. Selbstverständlich sind die Objekte die uns Unlust bereiten nie die völlig gleichen, aber in ein stark verschimmeltes Stück Brot würde wohl trotzdem niemand freiwillig beißen. Das ist ja eher unlustig.... Oder der Schmerz: Das bekommen schon kleine Kinder beigebracht, dass man das Objekt heiße Herdplatte nicht anfasse sollte. Das macht nämlich auch keine Lust, sondern Aua!

    Da das nicht der Fall ist, ist zu fragen, woher die subjektiven Beurteilungen kommen?
    Na ich denke schon, dass sich die subjektiven Beurteilungen durchaus auf das Prinzip "Lust erzeugend" und "Unlust vermeidend" beziehen können, aber dies eben im Rahmen dessen, was der Einzelne darunter versteht. Und da gibt es dann durchaus Unterschiede. Jedoch mag der Mensch ja grundsätzlich schon Lust haben und Unlust vermeiden, auch wenn sich das nicht objektiv, sondern völlig subjektiv ausdrückt.

    Letztendlich sind unsere subjektiven Beurteilungen doch Ausdruck eines gelebten Lebens und der darin gemachten Erfahrungen, denke ich mal. Sie sind deshalb z.B. soziologisch, kulturell, biologisch, religiös und natürlich immer auch zeitgeistig geprägt. Und dann kommen selbstverständlich auch immer noch unsere individuellen Neigungen und Interessen dazu, die unsere subjektiven Beurteilungen begleiten.

    Und kann man überhaupt dauerhaft glücklich werden, wenn man das Glück dort sucht, wo es nicht zu finden ist? Alle Probleme ergeben sich ja daraus, dass sich die Menschen gegenseitig bei ihrem Glücksstreben in die Quere kommen.
    Puh, da machst du aber große Themenblöcke auf! :-)

    Also ich denke dauerhaftes Glück würde vielleicht gar nicht mehr als Glück empfunden werden, sondern eher als normal. Und das Normale trägt durchaus den Keim der Unlust in sich....(reine Vermutung)

    Inwiefern sich jedoch die Menschen in ihrem Glücksstreben in die Quere kommen, vermag ich nicht zu beurteilen. Wenn alle nach dem gleichen Glücksobjekt strebten, würde das mit Sicherheit stimmen, aber die "Objekte der Begierde" sind ja meiner Meinung nach nicht völlig identisch. Wobei der schnöde Mammon da selbstverständlich schon ein großer Gleichmacher ist...

    Derjenige, der nach wirklichen Lösungen des menschlichen Problems sucht wird nun nicht weiter blind den eigenen Vorstellungen von Glück/Unglück folgen wollen, sondern nach einer anderen Möglichkeit der Selbstverwirklichung.
    Aber ist das nicht schlussendlich das Gleiche? Wird da letztlich nicht nur ein Begriff ausgetauscht und man sucht dann eben nicht mehr nach den eigenen Vorstellungen Glück herzustellen und Unglück zu vermeiden, sondern man sucht stattdessen nach Selbstverwirklichung, von der man ja aber sicher Glück erwartet und hofft, dass sich Unglück vermeiden lässt. Also ist die grundlegende Motiviation da nicht zumindest sehr sehr ähnlich?

    Der breite Weg ist, dass man weiter seinen eigenen illusionären Vorstellungen folgt, weil sie einem nicht einmal als illusionär bewusst werden oder weil es bequem ist.
    Den schmalen Weg betritt man, wenn man das Glück nicht mehr in den Objekten/Subjekten dieser Welt sucht.
    Das musst du mir bitte nochmal genauer erklären. Das verstehe ich nicht. Wieso sind denn die eigenen Vorstellungen plötzlich illusionär?

    Also ich nehme jetzt mal an, dass das Glück des Menschen ganz grundsätzlich nicht in den Objekten der Welt liegt. Dann ist der Gedanke, das Glück wäre dort zu finden, illusionär. Meinst du das?

    Um also Gottes Stimme hören zu können, muss man immer auch die eigenen Stimmen hören, die einen aus Gewohnheit und Nichterkenntnis zu den immer gleichen oder ähnlichen Handlungen animieren wollen.
    Meinst du mit "eigenen Stimmen" die Reflektion? Jo, finde ich auch sehr wichtig. Ist aber im hohen Maße verstandesbasiert und findet deshalb seine Grenzen immer dort, wo sie eben auch der Verstand hat. Und Gottes Stimme möchte ich nun eigentlich nicht meine verstandesmäßigen Grenzen zumuten...:-)

    LG
    Provisorium
    Gott ist ein Gott der Gegenwart. Wie er dich findet, so nimmt und empfängt er dich, nicht als das, was du gewesen, sondern als das, was du jetzt bist. (Meister Eckhart)

  6. #6

    Standard

    Hallo Provisorium und Digido

    wollte noch 1 Sache kurz bzgl. des Threadthemas sagen:

    Ich erinnere mich noch an die Zeit... nicht nur vor der Geburt sondern vor "der Zeugung" meiner Tochter... so ca. ein paar Monate davor... sie war also mit noch keiner einzigen Zelle... auf "Erden anwesend".

    Ich kanns nur so am kürzesten Beschreiben daß ich einfach so, von "jetzt auf gleich", ihre Anwesenheit nicht nur Klar und Deutlich spürte sondern - parallel "zur normalen Alltags-phyiskalischen Wahrnehmung" - sie in meinen Geist einfach sah, also ihre Seele vielmehr... also nur ich natürlich... Andere nicht :-)

    Klar und deutlich und aber auch völlig unaufdränglich... es störte den Alltag also überhaupt nicht. Wie so eine "Hintergrund-Erscheinung" wenn man es so nennen will.

    Und nebst dem war es so, daß ich - zu diesen Zeitpunkt (welcher so 2 - 3 Tage anhielt ) - einfach total viel über sie und mich wusste. Wie wenn man in den Computer einen USB Memory Stick reinsteckt und schuwps --> Alle Daten da und Zugriffsbereit... (nur als Vergleich...aber in ein sehr passender im übertragenen Sinne)

    Ich musste sie gar nichts fragen weil ich die Antworten einfach schon wusste.

    Das einizg wenige was quasi noch geklärt werden musste war ihre Frage an mich ob ich Einverstanden wäre ihr Vater zu werden... exakt so wie ich es grad schrieb.

    Hab ich natürlich sofort bejaht :-) :-) logisch... war ihre Erscheinung ja wunderschön und ich mir nur dachte: Wow... was für eine Ehre... wie kommt sie nur auf ausgerechnet mich? Die Frage war aber kaum ausgedacht wusste ich auch diese Antwort schon. Und wir beide lachten dann innerlich einfach nur...

    Ich wusste ihren kompletten Lebensplan. Warum ich ihr Vater und ihre Mutter ihre Mutter sein möge... und noch vieles mehr. Eigentilch verliefen die ganzen ca. 2-3 Tage ohne große "inneren Worte" da alle Infos quasi schon da waren...

    Es war wie gesagt in keinster Weise störend den Alltag betreffend ... auch in keinster Weise spektuaktuär... es war mir alles total vertraut.

    Danach verschwand sie wieder ins "Nirgendwo" quasi... und dann kam etwas womit ich absolut nicht gerechnet hatte: Mit ihrem Verschwinden waren auch alle Details-Infos weg... genauso wie sie zuvor einfach da waren. USB Stick rausgezogen... sozusagen.

    Das einzige was mir übrig blieb an Infos war im groben und ganzen nur daß sie da war, weiblich auf Erden kommen wird (Was auch zutraf... gut ok 50% 50% Treffer Quote könnte man einwenden :-) ) wie grad kurz beschrieben... und daß ich total viel wusste über alles... Details jedoch danach: Alle wieder weg und nur noch die groben Umrisse übrig geblieben.


    Gut ok das hat zwar jetzt nichts mit "Gottes Stimme im Herzen" direkt zu zun... aber dennoch hat es mir (einmal mehr) gezeigt was überhaupt alles möglich ist "außerhalb der gesetzten Grenzrahmen der materialistischen Weltanschauung"... aber auch außerhalb "der Grenzen" des aktuellen und Traditionellen Christentums... beide können obigens nur verneinen da es nicht in ihren vorgegebenen Rahmen reinpasst...)


    (Übrigens: Mir ist natürlich klar daß man jegliche spirituelle Erfahrung rein psychologisch auch als Haluzination oder Einbildung erklären bzw. abtun kann... ich will auch gar nicht behaupten daß es keine Haluzination oder Einbildungen gäbe... logisch gibt es sowas auch... aber es gibt auch echte spirituelle Erfahrungen... muss dann jeder für sich selbst entscheiden wie er es bei sich einordnet sofern ihn mal eine spirituelle Erfahrung erreicht... was imho bei jeden Menschen früher oder später mal passieren wird... kenne keinen ohne... nur die "Interpretationen" weichen natürlich ab :-) )


    ...


    Um wieder bischen Allgemein zu schreiben:

    Ich erwähnte ja schonmal daß ich die Zivilisation hier auf Erden - im groben und fast-ganzen - als eine Art "Gefallene Zivilisation" betrachte... irgendwas stimmt damit also nicht... ich glaube nämlich keine Sekunde daran daß eine Zivilisation die sich seit der bekannten Geschichtsschreibung immer und immer wieder gegenseitig bekriegt, Generation für Generation... daß da alles "im Lot" wäre...

    Wir kennen es ja kaum anders (auch nicht aus unserer Geschichte) also kommt das einen fast schon "Normal... ist halt so"... vor. Glaube aber nicht daß das normal ist. Ich glaub daß irgendwas schief gelaufen ist... und zwar die feste, beständige Innere Verbundenheit zu Gott... global.

    Religionen (positiv betrachtet) sind der Versuch den Menschen bei zu bringen diese Gott Verbundenheit wieder herzustellen... da über Religionen aber selbst genügend Kriege angezettelt wurden/werden klappt(e) das also auch nicht wirklich.

    Was ich sagen will: Um aus "einen Gefallenen Zustand" wieder raus zu kommen braucht man ein Bewustsein welches nicht "Gefallen" ist. Die Krux ist: Man hat ja dieses Bewustsein verloren.. sonst wäre man ja nicht in einen "Gefallenen Zustand" inkarniert....


    Die weitere Krux ist: Es reicht ein einziger Mensch - wie zB Jesus, oder Buddha - dazu nicht aus. Das soll aufkeinen Fall jetzt abwertend rüberkommen weil in meinen Augen haben Jesus und Buddha den "Gefallenen Bewustseinszustand der Welt" überwunden und dien(t)en auch als unschätzbare Inspiration Anderen dazu... den gleichen - ihren - Bewustseinszustand zu erreichen... sofern aus ihren Lehren natürlich kein weiteres Gefängnis gebaut wird/wurde...


    Es bedarf aber imho viel mehr Menschen dazu... ich nenne es "die kritische Masse"... dann wirkt sich das schneeballefektmäßig auf alle anderen in so fern aus daß es dem Kollektiv immer leichter und leichter fällt...

    Man kann nicht (und darf auch nicht) andere in irgendeiner Art und Weise dazu zwingen. Das ist quasi "gegen die Regeln" des "freien Willens". Zudem auf spiritueller Ebene eh nichts mittels "Zwang" geht... jeglicher Versuch dazu artet aus wie uns ja die Geschichte oft genug zeigte.


    Aber was man darf... und auch kann... und man dazu auch jegliches Recht hat ist: Sein eigenes Bewustsein immer mehr und mehr vom "Gefallenen Zustand der Welt" zu lösen... (ohne sich aber ihr zu verschließen... gar abzuwenden... )

    Und dazu zählt - wie ja schon oft erwähnt - das Loslassen der "Stop-Dogmen der Welt"... zB jene des Materialismus... und alle jene Stop-Dogmen der betroffenen Religionen.

    Haupt-Stop-Dogma des Materialismus: "Du bist nichts weiter als Biomasse... Durch puren Zufall hier auf Erden erschienen ohne jeglichen "persönlichen Plan und tiefergründigen Sinn"... und danach bist Du für immer Tod. Dein Bewustsein überlebt weder den Tod deines Köpers... noch gab es eine Existenz für dich zuvor... noch eine danach. Alles Humbug und jeglicher Zweifel berrechtigt und auch gut. Oder willst Du etwa an Hokuspokus glauben?"


    Haupt-Stop-Dogma der monotheistischen Religionen: "Wir, und nur wir, haben die Wahrheit nun und somit Gott. Festgehalten in unseren Schriften und Dogmen... in unserer Religion. Gott hat uns mehr nicht zu sagen. Unser Kanon und unsere Religion ist sommit "abgeschlossen" und alles wichtige darin gesagt bzw. aufgeschrieben. Danach, nach dem Tod, kommst Du dann in den Himmel. Alle andren nicht oder nur kaum... " (Christentum und Islam und ich glaub auch Judentum zum Teil fügen noch hinzu: "Ja und vor Deiner Geburt war übrigens auch nix von Dir da... genauso wies die Materie-Religion ja auch sagt."



    Persönlich betrachte ich diese zwei Stop-Dogmen als zwei der Haupt-Dogmen... die das menschliche Bewustsein in eben diesen "Gefallen Zustand der Welt"... halten... bzw. "fesseln".


    Wenn man sich allein nur von diesen beiden löst... ist glaub ich schon einiges erreicht.

    Das erleichtert es anderen... allein schon rein auf energetischer Ebene da wir ja alle miteinander Verbunden sind.

    Jedes Stop-Dogma was man allein nur bei sich losläßt... veringert quasi "das Gesamtgewicht".

    Nicht nur der eigene Geist sondern auch "das Kollektiv" kann sich so für weiterführende Offenbarungen Gottes besser öffnen. Man kann sie leichter annehmen.... Egal in welcher Form sie auch immer kommen mögen... das ist eher Zweitrangig. Wichtig ist überhaupt offen dafür zu sein... was mit obigen beiden Stop-Dogmen entweder nur schwer bis gar nicht möglich ist.. je nach Anhaftung.


    lg Net.Krel
    Geändert von net.krel (03.04.2018 um 18:41 Uhr)

  7. #7

    Standard

    Zitat Zitat von Provisorium Beitrag anzeigen
    Das musst du mir bitte nochmal genauer erklären. Das verstehe ich nicht. Wieso sind denn die eigenen Vorstellungen plötzlich illusionär?

    Also ich nehme jetzt mal an, dass das Glück des Menschen ganz grundsätzlich nicht in den Objekten der Welt liegt. Dann ist der Gedanke, das Glück wäre dort zu finden, illusionär. Meinst du das?

    Meinst du mit "eigenen Stimmen" die Reflektion? Jo, finde ich auch sehr wichtig. Ist aber im hohen Maße verstandesbasiert und findet deshalb seine Grenzen immer dort, wo sie eben auch der Verstand hat. Und Gottes Stimme möchte ich nun eigentlich nicht meine verstandesmäßigen Grenzen zumuten...:-)

    LG
    Provisorium
    Hallo,
    ja, es ist richtig, dass das Glück grundsätzlich nicht in den Objekten der Welt liegt. Ebenso wenig, wie die Liebe, die Ruhe, der Frieden usw.
    Aber durch die menschliche Konditionierung, wie sie spätestens mit der Geburt beginnt, werden wir getrimmt, alles das in den Objekten/Subjekten der Welt zu suchen.
    Die Menschen wollen ja erst einmal nichts ausgesprochen Böses. Sie wollen nur ihr "Glück". Da es dem einen anscheinend verwehrt ist, überfällt er eine Bank, um dann Freiheit von Geldsorgen und um anschließend Vergnügen zu haben. So hat eben jeder seine Vorstellungen vom Glück und dem Weg, es sich zu verschaffen. Andere führen Kriege, denn die Wirtschaft muss ja laufen, schließlich wollen wir einen hohen Lebensstandard nicht aufgeben.
    Dieser ganze Unsinn, wird ewig so weitergehen und schlimmer werden, wenn wir eben nicht erkennen, dass wir ewige Wesen sind, und damit alles unmittelbar und ewig zugeeignet haben können, wenn wir nur unsere falschen Auffassungen aufgeben und die richtigen kultivieren.

    Ja, und wenn man eben den Weg der Wahrheit gehen will, dann werden sich eben die gewohnten Vorstellungen immer wieder zu Wort melden und so laut reden, dass man die Stimme, die sagt "Lass los" oft nicht hört.

    LG,
    Digido

  8. #8

    Standard

    Zitat Zitat von net.krel Beitrag anzeigen
    Hallo Provisorium und Digido

    wollte noch 1 Sache kurz bzgl. des Threadthemas sagen:

    Ich erinnere mich noch an die Zeit... nicht nur vor der Geburt sondern vor "der Zeugung" meiner Tochter... so ca. ein paar Monate davor... sie war also mit noch keiner einzigen Zelle... auf "Erden anwesend".

    Ich kanns nur so am kürzesten Beschreiben daß ich einfach so, von "jetzt auf gleich", ihre Anwesenheit nicht nur Klar und Deutlich spürte sondern - parallel "zur normalen Alltags-phyiskalischen Wahrnehmung" - sie in meinen Geist einfach sah, also ihre Seele vielmehr... also nur ich natürlich... Andere nicht :-)

    Klar und deutlich und aber auch völlig unaufdränglich... es störte den Alltag also überhaupt nicht. Wie so eine "Hintergrund-Erscheinung" wenn man es so nennen will.

    Und nebst dem war es so, daß ich - zu diesen Zeitpunkt (welcher so 2 - 3 Tage anhielt ) - einfach total viel über sie und mich wusste. Wie wenn man in den Computer einen USB Memory Stick reinsteckt und schuwps --> Alle Daten da und Zugriffsbereit... (nur als Vergleich...aber in ein sehr passender im übertragenen Sinne)

    Ich musste sie gar nichts fragen weil ich die Antworten einfach schon wusste.

    Das einizg wenige was quasi noch geklärt werden musste war ihre Frage an mich ob ich Einverstanden wäre ihr Vater zu werden... exakt so wie ich es grad schrieb.

    Hab ich natürlich sofort bejaht :-) :-) logisch... war ihre Erscheinung ja wunderschön und ich mir nur dachte: Wow... was für eine Ehre... wie kommt sie nur auf ausgerechnet mich? Die Frage war aber kaum ausgedacht wusste ich auch diese Antwort schon. Und wir beide lachten dann innerlich einfach nur...

    Ich wusste ihren kompletten Lebensplan. Warum ich ihr Vater und ihre Mutter ihre Mutter sein möge... und noch vieles mehr. Eigentilch verliefen die ganzen ca. 2-3 Tage ohne große "inneren Worte" da alle Infos quasi schon da waren...

    Es war wie gesagt in keinster Weise störend den Alltag betreffend ... auch in keinster Weise spektuaktuär... es war mir alles total vertraut.

    Danach verschwand sie wieder ins "Nirgendwo" quasi... und dann kam etwas womit ich absolut nicht gerechnet hatte: Mit ihrem Verschwinden waren auch alle Details-Infos weg... genauso wie sie zuvor einfach da waren. USB Stick rausgezogen... sozusagen.

    Das einzige was mir übrig blieb an Infos war im groben und ganzen nur daß sie da war, weiblich auf Erden kommen wird (Was auch zutraf... gut ok 50% 50% Treffer Quote könnte man einwenden :-) ) wie grad kurz beschrieben... und daß ich total viel wusste über alles... Details jedoch danach: Alle wieder weg und nur noch die groben Umrisse übrig geblieben.


    Gut ok das hat zwar jetzt nichts mit "Gottes Stimme im Herzen" direkt zu zun... aber dennoch hat es mir (einmal mehr) gezeigt was überhaupt alles möglich ist "außerhalb der gesetzten Grenzrahmen der materialistischen Weltanschauung"... aber auch außerhalb "der Grenzen" des aktuellen und Traditionellen Christentums... beide können obigens nur verneinen da es nicht in ihren vorgegebenen Rahmen reinpasst...)


    (Übrigens: Mir ist natürlich klar daß man jegliche spirituelle Erfahrung rein psychologisch auch als Haluzination oder Einbildung erklären bzw. abtun kann... ich will auch gar nicht behaupten daß es keine Haluzination oder Einbildungen gäbe... logisch gibt es sowas auch... aber es gibt auch echte spirituelle Erfahrungen... muss dann jeder für sich selbst entscheiden wie er es bei sich einordnet sofern ihn mal eine spirituelle Erfahrung erreicht... was imho bei jeden Menschen früher oder später mal passieren wird... kenne keinen ohne... nur die "Interpretationen" weichen natürlich ab :-) )

    lg Net.Krel
    Hallo Net.Krel,

    also das finde ich großartig, dass Du so ein Erlebnis haben konntest. Offensichtlich bist Du durchlässig für solche Eindrücke. Wunderbar!
    Da kannst Du in einem früheren Erdenleben nicht ganz verkehrt gelebt haben. Wohl auch schon auf das Spirituelle ausgerichtet.

    Ja, und Deine Stimme scheint die Liebe zu sein, und deshalb lehnst Du alles ab, was mit dem reinen Liebesbegriff nicht zu vereinbaren ist.

    LG,
    Digido

  9. #9
    Registriert seit
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    Standard

    Hallo Digido,

    verstehe ich dich da richtig, dass die Stimme Gottes zu dir zuvorderst "lass los!" sagt und sich dieses "Loslassen" vor allem auf die Objekte und Subjekte der Welt bezieht? Da würde mich dann nämlich mal interessieren, wie das konkret und lebenspraktisch aussehen soll. Vielleicht kannst du da ja noch bisschen Licht in mein Dunkel bringen...? :-)

    LG
    Provisorium
    Gott ist ein Gott der Gegenwart. Wie er dich findet, so nimmt und empfängt er dich, nicht als das, was du gewesen, sondern als das, was du jetzt bist. (Meister Eckhart)

  10. #10

    Standard

    Danke und Ja Digido. Die Stimme Gottes ist in meinen Augen vor allem daran erkennbar daß sie die Liebe zu allen Menschen immer beinhaltet.

    1 Kor 13 ist für mich daher "gültiges Wort Gottes"... wer auch immer der menschliche Autor des Liedes war... aufjedenfall in meinen Augen: "Göttlich inspiriert"

    Nicht aber daß ich nun sage ich würd immer auf die Stimme Gottes 24h am Tag hören... Gotteswillen nein... schön wärs :-)

    Bzgl. "der Anhaftung" ... an "den Dingen der Welt"... standen wir uns glaub ich auch schon immer recht nahe in unseren disbzgl. Ansichten.

    Zumindest bin ich auch ein Vertreter der Lehre daß man regelmäßig seinen Geist... sein Bewustsein... sich selbst also... von allen "Anhaftungen der Dingen der Welt" lösen möge.

    Das soll sie aber nun nicht per'se schlechtreden... zumindest nicht aus meinen Munde... ja noch nichtmal ein Allgemeiner Aufruf dazu sein... ich glaub daß das nicht jedermans Sache ist sondern nur für jene die "von den Dingen der Welt gesättigt" sind... wenn man es so ausdrücken will... ihre Seele dadurch nicht mehr befriedigt werden kann... bzw. immer weniger und weniger.

    Ich gaub für diese sind die diesbzgl. Lehren eher attraktiv... Mir gehts zumindest so.

    Ich betrachte den Aufenthalt hier auf Erden letztendlich (für mich persönlich) als einen Schulraum. Die ganze riesen große vielfältige Kullise dient dem Wachstum unseres Bewustseins... unserer Seele... unseres "Seins"...

    Sie ist, in meinen Augen, eine "materielle Spiegelung" und Ausdruck des Bewustseins des Kollektivs... einem selbst mit einbezogen natürlich.

    Wirklich Fertig mit "der diesigen Schule" ist man wenn man an nichts mehr anhaftet hier auf Erden und auch alles gelernt hat was man hier für die Weiterentwicklung seiner selbst lernen konnte... keine Ahnung wann das für jeden einzelnen soweit ist... das ist natürlich eine zutiefst individuelle Sache.

    Das Ziel der Reinkarnation hier auf Erden ist ja genau jenes daß es "irgendwann mal" keinen weiteren Grund mehr für einen selbst dazu gibt.

    Es gäbe dann nur noch den Grund hier her zu kommen daß man anderen vorrangig ein Licht sein möchte... also ein "reiner Diener" für all seine Geschwister dann darstellt.... so wie es in meinen Augen Jesus (und Buddha) auch war... bzw. auch dann wenn man selbst noch nicht "ganz Fertig" ist... "mit der Welt"... beides schließt sich ja nicht aus.

    lg Net.Krel
    Geändert von net.krel (05.04.2018 um 16:40 Uhr)


 

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