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Baum-Darstellung

  1. #10

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    Hallo bonnie,

    Gemäss dem, was Du sehr eindrücklich beschrieben hast ticken wir offenbar sehr ähnlich ;-)

    Doch bevor ich mich meinem mir bestimmten Aufgabenbreich widmen konnte, wurde mir himmelseits geholfen, zu werden wer ich bin, loszulassen, was mich dazu bislang hinderte. Ich habe mich zur Aussöhnung mit meinem Kindheitstrauma führen lassen, was mich stärkte und von Minderwertigkeitsgefühlen erlöste. Seither kann ich im JETZT leben und wirken und bin täglich bereit mich dort einsetzen zu lassen, wo es not-wendig ist. Jeder Mensch hat eine andere Auf-Gabe, je nach Begabung / Fähigkeiten /Möglichkeiten (auch zeitlichen). Nicht selten wurde ich auf die nächste Herausforderung vorbereitet, was ich natürlich erst im Nachhinein erkannte. ;-) Mich zogen auch Seminare an, bei denen man lernte, sich zu schützen, wenn man mit Problemen von Mitmenschen direkt konfrontiert war, aktiv zuzuhören, um ihnen dann die Möglichkeit zu geben die Problemlösung in sich zu erkennen und anzuwenden. (Lösungsorientierte Psychologie und Therapie)

    Zitat Zitat von bonnie Beitrag anzeigen
    Verliert man den Blick auf das Ziel, so "kehrt man um" um zurück zu finden in diese Aufgabe und in die Beziehung zu IHM und mit Menschen...
    Dazu habe ich mal einen aus meiner Sicht passenden Vergleich gehört: Unser Leben ist ein Eisenbahnschienennetz. Wir sehen in der Regel jene Schiene auf der wir fahren. Gott kennt unseren persönlichen Zielbahnhof und das gesamte Schienennetz. Wenn jemand mal die falsche Weiche dahin erwischt (auf die schiefe Bahn geriet) , so versucht Gott solchen, vorausgesetzt dass sie Bereitschaft dafür erkennen lassen, sie wieder auf die richtige Bahn zu leiten, die Weiche entsprechend zu stellen.

    Himmel und Hölle sehe ich nicht als örtliche Begriffe. Glaube auch nicht, dass da jemand irgendwann in einen Feuerseee oder Fegefeuer gestossen würde. Uns wurde als Kinder immer gedroht, wenn wir nicht rechtzeitig vom Spielen heimkämen würde uns der "Böllima "(finstere, bösartig Gestalt) kommen uns zu holen. Angstmacherei finde ich lieblos, auch wenn Eltern mit Erziehungsproblemen glauben, den -bösen- Nikolaus ins Spiel bringen zu müssen....wenn Du nicht gehorchst, wird er die Rute mitbringen oder Dich in den Sack stecken.

    Für mich ist es eher ein zeitweilig erklärbarer Gemütszustand. Trage ich den Himmel in mir, dann ist es leicht, friedlich, fröhlich in mir sind meine Gedanken auch entsprechend. Wenn bestimmte Einflüsse sich negativ auf einen Menschen auswirken, dann ist es in solchen finster, bereitet etwas "höllische " runterziehende Schmerzen. Und wie man mit diesen umgeht, so ziehen sie einen Menschen noch weiter hinunter (Depression?)oder im besten Fall erkennen sie wieder ein Licht am Horizont und das einstige Dunkel liegt hinter ihnen.

    lg starangel

    Zitat Zitat von bonnie Beitrag anzeigen
    eine Seele kommt und geht wieder zurück zu dem EINEN- ist mein Ausgangspunkt.
    Was nun der Mensch tut, wohin er sein Innerstes /und damit das äußere Handeln ausrichtet, liegt in dessen freiem Entscheiden.

    Ein "Gericht" im Sinne von "Hölle" also als Gegenteil zur "Belohnung des Himmel" gibt es nicht (nach meinem Verstehen und Glauben), denn worüber am Ende "gerichtet" wird, sind die Taten und deren Wirkung , Auswirkung auf die Gemeinschaft aller Menschen.

    Jeder Mensch (so glaube ich) hat eine Aufgabe in diesem Leben- diese zu erfüllen, muss er sich "erkennen" und im Blick auf die Tatsache, dass dieses Leben zeitlich begrenzt, die Seele aber unsterblich ist (wieder zurück kehrt) den EINEN, der "Schöpfer" ist.

    Wir sind Teil des Ganzem und jeder hat seinen Platz- ihn zu erfüllen, sich darin zu erkennen, bringt "Gelingen", innere Beziehung und für die Gemeinschaft Segen.
    Verliert man den Blick auf das Ziel, so "kehrt man um" um zurück zu finden in diese Aufgabe und in die Beziehung zu IHM und mit Menschen...

    Geht eine Seele zurück, so wird ER "richten" über dieses Leben, um zu zeigen, wo Fehler waren, deren Auswirkungen und Korrektur, aber nicht um die Seele zu "verstoßen", sondern um sie zu heilen, zu klären, zu reinigen, was unklar war.

    so... ticke ich ;-)

    Ich stelle es mir schwer vor in einem Spannungsverhältnis zu leben, wo Trennung zu dem EINEN Thema ist, sobald ich Fehler mache, abirre oder es nicht erkenne. Angst statt Vertrauen? ("Fürchte dich nicht...!")

    Woher kommt das "Himmel- Hölle" verstehen im Christlichen?

    lg bonnie
    Geändert von starangel (03.10.2018 um 08:51 Uhr)


 

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