Jesus bringt hier das alte Testament, den Propheten Hosea 6,6. Denn an Erbarmen habe ich Wohlgefallen und nicht an Schlachtopfern, an Erkenntnis Gottes mehr denn an Brandopfern.

Lies es dir mal im Zusammenhang durch:

1 Auf, wir kehren zum Herrn zurück! Denn er hat uns zerrissen und wird uns auch heilen; er hat uns geschlagen und wird uns verbinden. 2 Nach zwei Tagen läßt er uns schon genesen, aufstehen heißt er uns am dritten Tag, so daß wir vor seinem Antlitz leben. 3 Laßt uns einsichtig sein und eifrig streben nach Erkenntnis des Herrn! Sicher wie das Morgenlicht wird er kommen. Wie Winterregen kommt er zu uns herab, wie Spätregen, der das Erdreich befeuchtet.
4 "Efraim, was soll ich dir tun? Was soll ich mit dir tun, Juda? Wie Morgengewölk ist ja eure Frömmigkeit, wie vergehender Frühtau. 5 Darum schlug ich durch die Propheten drein, durchbohrte sie mit dem Wort meines Mundes. Da trat mein Recht hervor wie das Licht. 6 Denn an Barmherzigkeit habe ich Wohlgefallen, nicht an Schlachtopfern; an Gotteserkenntnis mehr als an Brandopfern."
7 Sie aber brechen zu Adam den Bund. Dort sind sie mir untreu geworden. 8 Eine Stadt voller Frevler ist Gilead, besudelt mit Blut. 9 Einer Räuberbande gleicht die Rotte der Priester. Sie morden an der Straße nach Sichem. Untat verüben sie. 10 Schauriges habe ich gesehen in Israels Haus. Götzendienst treibt dort Efraim, besudelt sich Israel. 11 Auch dir, Juda, ist schon die Ernte bestimmt, wenn meines Volkes Geschick ich wende.
Die Opfer die Jahweh durch Mose bestimmte und von Aaron ausführen lies, waren Ersatz für bestimmte Sünden welche die Barmherzigkeit und die Gotteserkenntnis hervorbringen sollten = die Aussage steht nicht im Widerspruch zu den Opfer

@Glasgral - Das Opfer Jesu Christi steht in der Tradition der altestamentarische Opfer und hebt diese letztentlich auf. Wir müssen Gott nicht mehr durch Opfer versöhnen - weil sich Gott (in Christus) selbst geopfert hat und somit versöhnt hat
Dass das nur für Gläubige verständlich ist .... sieht man hier