Wir Beide scheinen offenbar nicht dasselbe unter christlichem Glauben zu verstehen. Doch im Gegensatz zu Dir halte ich mich -wie Jesus Christus direkten Nachfolger ja schon vor 2000 Jahren- an den durch Jesus Christus offenbarten einzig wahrhaften Gottesglauben. Sei es in der Bibel oder im Alltag. Das sollten Kirchen, die sich "christlich" nennen eigentlich auch tun.
Wie kommst Du darauf, dass ich gnostische und keine christlichen Traditionen vertreten würde? Was verstehst Du denn unter christliche Traditionen? Etwa all die mit Jesus Christus Lehren in den Evangelien vollkommen widerlegbaren konzilisch abgesegneten Glaubensdogmen, die man dem Christentum aufzwang?
Angebliche Erbsünde/Trinität/Kreuzigung als Sühneopfertod zeigten sich ja bisher absolut nicht als förderlich für das Evangelium Jesus vom Reich Gottes, das einen Gesinnungswandel allfälliger oder damals unwissentlicher Sünder voraussetzt um wie im Himmel so auf Erden realisiert werden zu können.
In Joh 17,3 spricht Jesus zu seinem/unserm Himmlischen Vater, dem unsichtbaren Ewigen, wahrhaftigen Gott, den er nach seinem Auftauchen am Jordan vollkommen vertrauenswürdig in Wort und Tat offenbarte, Das scheinst Du offenbar nicht erkannt zu haben,Mk 1,15 Erfüllt ist die Zeit, und nahe gekommen ist das Reich Gottes. Kehrt um und glaubt an das Evangelium!
Joh 17,3*Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist , und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.4*Ich habe dich verherrlicht auf Erden und das Werk vollendet, das du mir gegeben hast, damit ich es tue.
Ach, wer tat das? Sicherlich NICHT alle getreuen Nachfolger Jesus Christus seit 2000 Jahren. Sie alle (später ja auch der einstige Christenverfolger Paulus, der nach seinem Wechsel zu dem durch Jesus und seinen Jüngern offenbarten Gottesglauben mit aller Kraft dafür einsetzte, Menschen für das Reich Gottes zu gewinnen.
Auch Paulus ermahnte dann, hierfür einen zielführenden Gesinnungswandel vorzunehmen um als wahrer Mensch mit ganzem Sein anteilig am Reich Gottes -wie im Himmel so auf Erden werden zu können.
Ich nehme mal an, Du kennst zumindest Galater 5, 19 - 24. Paulus stellt ja klar, dass jene, welche Christus angehören mit der fleischlichen Gesinnung betreffend 19 -21 nichts -mehr- zu tun hatten sie gekreuzigt, getötet hatten.
Das durch Jesus Christus und später gleichlautende seiner Jünger und Apostel vermittelten Gottverständnis mitsamt seinen opferfreien Vergebungskriterien passte ja logischerweise ganz und gar nicht zu dem vermeintlichen, in der Tora vorkommenden "Gottesglauben" welchen die Jünger Mose meinten mit allen Mitteln aufrecht erhalten zu müssen.
Man konnte und kann bezüglich Gottesglauben nicht gleichzeitig getreulicher Jünger, Nachfolger Jesus Christus und Jünger Mose, wie die unbussfertigen Schriftgelehrten, AT-Gesetzeslehrer sein. Für Letztgenannte gab es keinen andern Gott als ihren ewigzornigen, rachsüchtigen und erbarmungslos Menschen für dies und das tötenden Jahwe, der wohl behauptete Gott Israels zu sein.
Der unsichtbare Schöpfer von Himmel und Erde ist aber in keinster Weise so, wie man Jahwe und seine Vorlieben für rituelles und gesetzlich vorgeschriebenes Blutvergiessen während seiner 40 jährigen Schreckensherrschaft in der Wüste ja mehtfach ab 2. Buch bis 4 Buch Mose lesen kann. Gott ist Geist und niemand der vor der Herberge über Mose herfällt um ihn zu töten. Gott sendet auch keine Krankheiten.
Gott tötet auch niemanden und fordert auch niemanden auf für dies und das jemanden zu steinigen, verbrennen. Jakobus erteilt Dir gerne ein Lektion darüber, dass nicht Gott sein kann wer zu Bösem verführt respektive selber Böses tut.
Im NT, also nach der längst fällig gewesenen Aufklärung Jesus darüber, wie Gott ist also ein Heiler von Krankheiten. Die opferfreie Vergebung seitens dem unsichtbaren Höchsten beginnt ja mit der Sendung von Johannes dem Täufer, der die Vergebung von Sünden durch willentliche Umkehr (z.B. damals zum künftigen Verzicht von zu Sündern werden lassenden Tötungsgesetzen der Tora beispielsweise).
Für wahre Christen zählt doch in der Bibel und überhaupt kein anderer Gottesglaube, als der durch Jesus Christus, dem Sohn des allein wahren Gottes, dem Himmlischen Vater sollte man doch wohl verlangen können. Denn schliesslich opferte Jesus von Nazareth 3 Jahre für diese wunderbare Gotterkenntnis. Im AT finden wir diesen Gottesglauben natürlich auch. Wo? da hilft uns ja Jesus Version vom eigentlichen Willen Gottes, dem himmlischen Vater. Gebote halten, Liebe und dadurch tätige Nächstenliebe leben, Mitmenschen vergeben.
lg starangel (Gott ist Liebe und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott in ihm) steht das nicht in Deiner Bibel? Welche Bibelübersetzung liest Du hauptsächlich?




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