Allerdings muss die Kirche nicht zwangsläufig ein Umweg sein.
Sie wird es dann, wenn sie sich zwischen einen Menschen und Gott drängt.
Genauer: wenn der Kirchgänger das zulässt.
Wenn der Kirchgänger glaubt, er könne Gott nur mittels der Kirche erfahren oder nur durch den Pfarrer mit Gott kommunizieren.
Die Kirche kann aber auch eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten sein, die sich gegenseitig stützen und die gemeinsam vieles auf der Welt bewegen.
Es ist nicht die Kirche selbst, die einem hilft oder nicht.
Es ist nicht die Religion selbst, die einem hilft oder nicht.
Es ist der Glauben, der durch die Kirche geformt und gefestigt wird.
Aber auch dies kann zum Guten oder auch zum Schlechten sein.
In der Kirche können Ängste entstehen, wenn zu sehr von einem strafenden Gott oder einem Teufel gepredigt wird.
In der Kirche können aber auch Herzen geöffnet werden.
Dazu braucht man aber eine Kirche nicht zwingend.
Es kann auch eine Freundschaft sein, die Herzen öffnet und die einen das Göttliche im Anderen erfahren lässt.
Es kann Wandern durch die Natur sein. etc.



Zitieren


Lesezeichen