Zitat Zitat von Kasper Beitrag anzeigen
Ich finde die unterschiedlichen Gedanken hier recht interessant, würde aber gerne eine Frage hierzu stellen. Ich verstehe durchaus was ihr Lily und Absalom meint, wenn ihr sagt "wir können hinterfragen". Aber würdet ihr tatsächlich behaupten, dass ihr völlig frei von Einflüssen der christlichen Prägung seid? Was ist mit moralischen Empfindungen, die aus unserer (christlich) traditionellen Erziehung resultieren. Z.B. das Recht und Unrecht-empfinden (du Lily weißt wovon ich spreche) oder unsere Einstellung zu bzw. unser Verständnis von abstrakteren Begriffen wie Liebe o.ä. Natürlich würde ich zustimmen, dass man nahezu alles hinterfragen kann, aber seid ihr euch sicher, dass ihr auch auf alle derartige Einflüsse aufmerksam werdet oder würdet ihr nicht auch einräumen, dass hinter bestimmten Selbstverständlichkeiten (die auch ihr nicht hinterfragt weil sie selbstverständlich sind) die christliche Tradition steht?
hey Kasper :)

ne, ich bin nicht frei von christlichen einflüssen. das habe ich ja auch geschrieben. Das geht bei mir schon allein deshalb nicht weil meine ganze familie christlich ist.
ich versteh irgendwie nicht so ganz was du Absalom und mich fragen willst (also was die moral betrifft). willst du wissen ob wir so sachen wie Liebe aus christlicher sicht beurteilen, oder wie?
was für einflüsse meinst du?
also ich beurteile eigentlich nie zuerst. ich beobachte zuerst mal. und dann wenn ich beobachtet hab und ein bild von etwas habe beurteile ich das nach verschiedenen dingen. dabei kommts halt auch drauf an ob ich das was ich beurteile schonmal selbst erlebt habe oder nicht.
ich denk aber nicht das ich das aus ner christlichen sicht dann sehe, sondern meistens höre ich auf mein bauchgefühl.
übrigens für Selbstverständlich halte ich nichts in meinem leben, das is schon eine lektion ich ich lernen durfte (musste).

bb Lily